DE652468C - Vorrichtung zum Auftragen von zaehfluessigen Farbpasten - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen von zaehfluessigen FarbpastenInfo
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- DE652468C DE652468C DED70470D DED0070470D DE652468C DE 652468 C DE652468 C DE 652468C DE D70470 D DED70470 D DE D70470D DE D0070470 D DED0070470 D DE D0070470D DE 652468 C DE652468 C DE 652468C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/22—Implements or apparatus for special techniques, e.g. for painting lines, for pouring varnish; Batik pencils
Landscapes
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Description
- Vorrichtung zum Auftragen von zähflüssigen Farbpasten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von zähflüssigen Farbpasten, insbesondere Leuchtfarben auf Unterlagen, wie z. B. Zifferblätter. Das Auftragen solcher von Natur aus sehr zähflüssiger Farbpasten macht allgemein große Schwierigkeiten, weil die üblichen Auftragemittel, wie z. B. Pinsel, wegen der Zähflüssigkeit der Farbpaste nicht angewendet werden können, insbesondere wenn es sich um das Auftragen kleiner und linienförmiger Zeichen handelt. Es sind bereits Vorrichtungen entwickelt worden, die aus einem mit einem Druckkolben versehenen Hohlgriffel bestehen, bei denen die Farbpaste durch den Druck des Druckkolbens aus einer Düse herausgedrückt wird. Es macht jedoch Schwierigkeiten, die Farbe ini richtigen Maß austreten zu lassen, da der Druckkolben durch Fingerdruck betätigt werden muß. Es ist .auch eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der das Herauspressen der Farbe durch Druck auf eine die Farbe umhüllende Gummihülse erfolgt. Mit den bisher bekannten Vorrichtungen können kleine linienförmige Zeichen und Markierungen nur sehr unvollkommen hergestellt werden, da es für den die Vorrichtung Bedienenden sehr schwer ist, gleichzeitig zu schreiben oder zu zeichnen und dabei mit derselben Hand den Druck der austretenden Farbe zu regulieren. Der Erfindungsgegenstand besteht nun aus einer Vorrichtung zum Auftragen von Farbpasten in Gestalt eines mit einem Druckkolben versehenen Hohlgriffels, bei dem der Kolben in Richtung zur Düse federbelastet und zur Unterbrechung des Farbaustrittes mit einem Bowden-Zug versehen ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der.Erfindung in Ansicht und teilweisem Schnitt dargestellt. Darin ist a die griffelartige Vorrichtung. Diese hat eine zentrale Bohrung. Der eine Teil b der Bohrung ist zur Aufnahme einer mit Leuchtfarbenpaste gefüllten röhrenförmigen Patrone c bestimmt. In dieser Patrone ist ein kolbenförmiger Druckkörper d gelagert. Der andere Teile der Bohrung ist innen mit einem Gewinde versehen. In dieses Gewinde greift das Außengewinde einer Hohlspindel /,ein, die am oberen Ende mit einem gekordelten Knopf g versehen ist. In der Spindel/ liegt die den Kolben d betätigende Druckstange h mit einer Druckfeder i, welche sich gegen die hohle Spindel f abstützt. An die Druckstange h schließt sich der Bowden-Zug k an, welcher mit .einem von Hand zu bedienenden Hebelwerk l verbunden ist. Das Hebelwerk trägt in seinem Gelenk in eine Feder, welche die Zugwirkung am Bowden-Zug ausübt. Außerdem ist an dem Hebelwerk eine Sperrklinke tt und ein über den Finger zu streifender Ring o vorgesehen. Die griffelärtige Vorrichtung ist so eingerichtet, daß nach Abschrauben der Kappen die Farbpatrone ausgewechselt wer-_ den kann. Die Kappep trägt eine auswecli: :: selbare Aus# ,pritzdüse g, die in verschiederr#'#@."' Formen und Querschnitten hergestellt sein, kann.
- Das Arbeiten mit der neuen Auftragevorrichtung ' vollzieht sich in folgender- Weise: Nachdem die Kappep mit der Düse q abgeschaubt ist, wird die Spindel/ und mit ihr die Druckstang e lt mit dem Kolben d möglichst weit aus der Vorrichtung herausgeschraubt. Dann wird die mit Farbpaste gefüllte Patrone e eingesetzt und die Kappep mit der Düse q wieder aufgeschraubt. Nunmehr übt der durch die Feder i belastete Kolben d einen Druck auf die Farbpaste aus, die aus der Düse g in feinem Strahl auf die mit Zeichen zu versehene Unterlage ausgespritzt wird. Wenn die Spannung der Feder i ausgeglichen ist, wird durch weiteres Hereindrehen der Spindel f in die Vorrichturig .die Feder wieder gespannt, und das Auftragen kann wieder von neuem vor sich gehen. Die mit Leuchtfarben herzustellenden Zeichen . haben im allgemeinen nur sehr kleine Abmessungen. Deshalb muß zwischen der Herstellung der einzelnen Zeichenaas Ausspritzen oft unterbrochen werden, damit keile wertvolle Farbe verlorengeht. Das Unterbrechen ist auch im Interesse des sauberen Arbeitens notwendig.- Es wäre. nun sehr mühsam, wenn man mit der linken Hand beim. Unterbrechen jedesmal den Kolben zurückziehen müßte. ;Dieses würde auch die Sauberkeit des ' Arbritens stark gefährden. Zur Vermeidung xlfeses Übelstandes ist nun der Bowden-Zug yörgesehen, welcher, durch einen beliebig langen Draht betätigt, von der linken Hand des Arbeiters bedient werden kann. Das Hebelwerk des Bowden-Zuges liegt in seiner linken Hand. Der l,,irrg o ist über den Daumen gestreift. Soll das Ausspritzen beim Übergang von einem Zeichen zum anderen unterbrochen werden, so drückt der Arbeiter auf das Hebelwerk. Hierdurch zieht .er die mit der Feder i* belastete Druckstange f mit dem Kolben dein Stück zurück, und der Austritt der Farbe ist augenblicklich unterbrochen. Soll die Arbeit längere Zeit unterbrochen werden, so wird das Hebelwerk durch die Sperrklinken gesperrt.
Claims (1)
- PATPNTANSPRUCIi: Vorrichtung zum Auftragen von zähflüssigen Farbpasten, insbesondere - von Leuchtfarben auf Unterlagen, wie z. B. Zifferblätter, bestehend aus einem mit einem Druckkolben versehenen Hohlgriffel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben in Richtung zur Düse federbelastet und zur Unterbrechung des Farbaustritts mit einem Bowden-Zug versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70470D DE652468C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Vorrichtung zum Auftragen von zaehfluessigen Farbpasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70470D DE652468C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Vorrichtung zum Auftragen von zaehfluessigen Farbpasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652468C true DE652468C (de) | 1937-11-01 |
Family
ID=7060570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70470D Expired DE652468C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Vorrichtung zum Auftragen von zaehfluessigen Farbpasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652468C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741239A1 (de) * | 1977-09-14 | 1979-03-15 | Max Thimm Fa | Vorrichtung zum auftragen von fliessfaehigen massen auf die oberflaeche eines werkstuecks |
| US6120203A (en) * | 1998-06-11 | 2000-09-19 | Modders; John W. | Mastic applying device |
-
1935
- 1935-06-02 DE DED70470D patent/DE652468C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741239A1 (de) * | 1977-09-14 | 1979-03-15 | Max Thimm Fa | Vorrichtung zum auftragen von fliessfaehigen massen auf die oberflaeche eines werkstuecks |
| US6120203A (en) * | 1998-06-11 | 2000-09-19 | Modders; John W. | Mastic applying device |
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