AT125116B - Regeleinrichtung für Stufentransformatoren in Sparschaltung. - Google Patents

Regeleinrichtung für Stufentransformatoren in Sparschaltung.

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AT125116B
AT125116B AT125116DA AT125116B AT 125116 B AT125116 B AT 125116B AT 125116D A AT125116D A AT 125116DA AT 125116 B AT125116 B AT 125116B
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Aeg Union Elek Wien
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


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  Regeleinrichtung für Stufentransformatoren in Sparschaltung. 



   Die Eigenart der Spartransformatoren besteht darin, dass ihre Zu-und Ableitungen (ungeregelte und geregelte Spannungen) an ein-und dieselbe Wicklung angeschlossen werden. Bei Verwendung eines Spartransformatoren zur Spannungsregelung ist in bekannter Weise die Wicklung mit Anzapfungen versehen, die zu Kontakten geführt sind. Diejenigen   Anschlussleitungen,   die an das Netz mit der ungeregelten Spannung angeschlossen sind, werden zu festen Punkten der Wicklung geführt, während die Anschlussleitungen, die an das Netz mit der geregelten Spannung angeschlossen sind, je nach Bedarf mit bestimmten Anzapfungen verbunden sind. 



   Gegenüber derartigen Anordnungen wird erfindungsgemäss eine besonders einfache Ausführung, bei der weniger Kupfer nötig ist, dadurch erhalten, dass bei einem solchen Anschluss der zu den Anzapfungen geführten Leitung, die dem Übersetzungsverhältnis 1 : 1 entspricht, eine paarweise Vertauschung der zu den Anzapfungen geführten   Ansehlussleitung   mit der fest an die Regelwicklung angeschlossenen Leitung vorgesehen ist. Die Kontaktbahn wird bei einer solchen   Ausführung   für den ganzen Regelbereich zweimal durchlaufen, wobei einmal das ungeregelte Netz und das andere Mal das geregelte Netz fest an das Ende der Regelwicklung angeschlossen ist, während die andere zugeordnete Leitung an der Kontaktbahn entlang geführt wird.

   Die Vertauschung der Zu-und Ableitung wird hiebei nach dem erstmaligen Durchlaufen der Kontaktbahn durch einen Umschalter vorgenommen, so dass beim abermaligen Durchlaufen in umgekehrter Richtung eine Regelung der Spannung im gleichen Sinne wie bisher erfolgt. Mit   Rücksicht   auf möglichst geringe Eisen- und Kupferverluste wird am besten das äussere Ende der Wicklung zum Anschluss der Leitungen gewählt. Die Umschaltvorrichtung ist dann so einzurichten, dass die Vertauschung der Zu-und Ableitung nur dann   möglich   ist, wenn sich der Gleitkontakt auf einem mit dem äusseren Ende der Regelwicklung verbundenen Kontakt der Kontaktbahn befindet. Die Umschaltung muss unterbrechungslos sein, damit unter Last geregelt werden kann.

   Zur Ersparnis von Leitungen und besonderen Isolatoren wird der Umschalter zweckmässig an den Durchführungsisolatoren angebracht. 



   In den Fig. la, lb, le ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. a ist die Wicklung einer Phase eines Drehstromspartransformators. Das untere Ende des Transformators ist zu dem Nullpunkt geführt. Das obere Ende des Transformators führt einerseits zu der Zuleitung e für das ungeregelte Netz und anderseits zu der Zuleitung t für das geregelte Netz. Die Anschlüsse für das geregelte oder 
 EMI1.1 
 angeschlossen, der ausserdem noch mit den Leitungen kund 1 verbunden ist. Das andere Ende der Leitung k gleitet mit dem Gleitkontakt m längs den Kontakten   Cl-C5, das   Ende der Leitung 1 ist fest bei bl angeschlossen. In Fig. la ist die Spannung des an die Ableitung t angeschlossenen Netzes niedriger als die Spannung des an die Zuleitung e angeschlossenen ungeregelten Netzes. In Fig.   l &    sind beide Spannungen gleich.

   Bei dieser Stellung des   Gleitkontaktes 111 erfolgt   die   Umschaltung   an dem Umschalter i in die gestrichelte Stellung. Alsdann wird zum Weiterregulieren der Kontakt m in umgekehrter Bewegung- 
 EMI1.2 
 

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 ungeregelten Spannung ist zu den Anzapfungen geführt. Die geregelte Spannung ist jetzt höher als die ungeregelte Spannung. 



   Um trotz der zwei Bewegungsrichtungen des Gleitkontaktes   111 für   ein und denselben   Regelsinn   ein eindeutig wirkendes Verstellorgan zum Hoher-und Tieferregeln zu erhalten, sieht man ein Zahnradwendegetriebe vor, das beim Umschalten der zu-und abgehenden Leitungen ebenfalls umgesteuert wird, wodurch sich die Bewegung der Gleitkontakte umkehrt, ohne dass die antreibende Kurbel des Wendegetriebes ihre Drehrichtung zu ändern braucht. Dieser Vorgang lässt sieh bei elektrisch betätigtem Regelmechanismus ohne Wendegetriebe durch einfache Umkehr der Drehrichtung des Antriebsmotors, also durch Vertauschen zweier Pole, bewirken. Die Umschaltung der Zu-und Ableitung kann auch elektromechanisch vorgenommen werden, wozu bekannte Einrichtungen zur Anwendung kommen. 



   In Fig. 2 sind schematisch die wesentlichsten   Betätigungsorgane   dargestellt. Bei Handantrieb dient die   Handkurbel M   dazu, über die Kegelräder   q1   und r bzw. q2 und r die Regeleinrichtung anzutreiben. 



  Ein Schneckenantrieb ist mit einem beweglichen Anschlag t1 und einem festen Anschlag   t2   ausgeführt. 



  Diese begrenzen die Bewegung in der einen und andern Richtung. Der Umschalter wird durch die Stange c mit dem Antriebshebel   111   oder einem   ähnlichen   Organ betätigt. Der Angriff der Stange v an dem Umschalter ist nicht mehr dargestellt. Wird beispielsweise mit der Kurbel   n   in der gezeichneten Stellung des Kegelradgetriebes die Spannung höher reguliert, so erzielt man zunächst beim Anschlagen von   t1   an   t2   die mittlere Spannung mit dem   Übersetzungsverhältnis   1 : 1. Um ein Weiterdrehen der Kurbel   n   in gleichem Drehsinne zu ermöglichen, wird alsdann das Kegelradgetriebe so umgeschaltet, dass das Rad q2 mit R zum Eingriff kommt.

   Dadurch bleibt unter Beibehaltung des vorherigen Drehsinnes der Kurbel   n   auch der Sinn der Regelung (nach aufwärts) bestehen, obwohl auf der Kontaktbahn nunmehr eine   Rückwärtsbewegung   erfolgt. Diese Umschaltung wird gleichzeitig mit der Betätigung des in Fig. 1 dargestellten Umschalters i durch die Stange v vorgenommen, welche dabei an diesem Umschalter und an der Verstellgabel p für das Kegelradgetriebe angreift. In der Fig. 2 sind ferner bei elektromechanischem Antrieb diejenigen Teile dargestellt, welche von diesen Vorgängen gleichfalls beeinflusst werden und die 
 EMI2.1 
   schütz s   zum Schalten des Hilfsmotors in einer der beiden erforderlichen Drehrichtungen.

   Wird die Aufwärtsregelung durch den Hilfsmotor anstatt durch den Kurbelantrieb vorgenommen, so wird der Betätigungssehalter   x   in eine der beiden Schaltstellungen gebracht. Der Strom fliesst über den Umschalter y und schaltet durch das Umschaltschütz z den Hilfsmotor in dem betreffenden Drehsinne ein. 
 EMI2.2 
 richtung des Hilfsmotors mittels der Stange   t-entweder von   Hand oder auch durch einen doppelt wirkenden Elektromagneten. 



   In manchen Fällen ist jedoch die Anordnung eines   Zahnradwendegetriebes   unerwünscht, da hiedurch die Regeleinrichtung unter Umständen verteuert wird. In Fig. 3 ist eine Schaltung dargestellt, bei der das Zahnradwendegetriebe in Wegfall kommt. a ist wieder die Transformatorwicklung.   -b5   
 EMI2.3 
 die   Anschlussleitungen   vertauscht werden. Für die Anzapfungen sind zwei Kontaktbahnen vorgesehen. Betrachtet man zunächst die rechte   Kontaktbahn C1-C9'so   erkennt man, dass für jede Anzapfung zwei Kontaktbahnen vorgesehen sind. Diese Kontakte sind erfindungsgemäss so angeordnet, dass die miteinander verbundenen, zu derselben Anzapfung gehörenden Kontakte gleich weit von der Mitte der Kontaktbahn entfernt sind.

   Der mittlere Kontakt, welcher   die Übersetzung l   : 1 ergibt, ist an das Ende der   Regelwieklung   angeschlossen. Ist der Gleitkontakt von   el   nach   C5   verschoben worden und will man in demselben Sinne weiter regulieren, so braucht man nicht mehr wie bei der Anordnung nach Fig. 1 die Bewegungsrichtung des Gleitkontaktes   umzukehren,   sondern er wird in derselben Richtung weiter verschoben. 



   Die zweite Kontaktbahn   cl1-d9   und der Spannungsteiler 7t dienen dazu, ohne Unterbrechung von einer Stufe auf die andere umzuschalten. Zu diesem Zwecke sind die beiden Gleitkontakte e und/ über die Leistungsschalter      und      an die Enden des Spannungsteilers h angeschlossen. Das Ende der 
 EMI2.4 
 findet ohne   Unterbrechung   statt. In Fig. 3 ist die mittlere Stellung während des   Umschaltens   dargestellt, in der alle Kontakte des Umschalters miteinander verbunden sind. Im Betriebe liegt der Um- 
 EMI2.5 
 

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 EMI3.1 
 auf den Kontaktbahnen zwangsläufig gekuppelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regeleinrichtung für Stufentransformatoren in Sparsehaltung, dadurch gekennzeichnet, dass in der dem   Übersetzungsverhältnis 1   : 1 entsprechenden Stellung des Schleifkontaktes   (ici)   eine paarweise Vertauschung der zu den Anzapfungen (c1-c3) geführten Anschlussleitung (k) mit der fest an die Regelwicklung (a) angeschlossenen Leitung   (J   vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ohne Unterbrechung des Stromes schaltenden Umschalter (i), der die Vertauschung der Zu-und Ableitung (l und k) dann vornimmt, wenn sich der Gleitkontakt (m) auf dem mit dem äusseren Ende (b1) der Regelwicklung (a) verbundenen Kontakt (Cl) der Kontaktbahn befindet (Fig. 1b).
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter für die Vertauschung der Zu-und Ableitung an den Durehführungsisolatoren des Transformators befestigt ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Umschalters zum Vertauschen der Zu-und Ableitung ein Gestänge vorgesehen ist, das mit dem Gleitkontakt der Kontaktbahn derart gekuppelt ist, dass beim Vertauschen der Zu-und Ableitung gleichzeitig die Bewegungsriehtung des Gleitkontaktes längs der Kontaktbahn geändert wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gestänge (v, tv) ein Zahnradwechselgetriebe (r, r, q2) verbunden ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektrischem Antrieb der Kontakteinrichtung durch das Gestänge, welches den Umschalter für die Vertauschung der Zu-und Ableitung betätigt, zugleich ein zweiter Umschalter betätigt wird, welcher den Drehsinn des Antriebes umkehrt.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge elektromagnetisch betätigt wird. EMI3.2 takte gleich weit von der Mitte der Kontaktbahn (CI-C9) entfernt liegen, wobei der mittlere Kontakt dem Übersetzungsverhältnis 1 : 1 entspricht (Fig. 3).
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des die Zu-bzw.
    Ableitung für die Regelwicklung (a) vertauschenden Umschalters (i) mit der Bewegung der Kontakte (13 und f) auf den Kontaktbahnen zwangsläufig gekuppelt ist. EMI3.3
AT125116D 1929-08-22 1930-08-22 Regeleinrichtung für Stufentransformatoren in Sparschaltung. AT125116B (de)

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