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Querschneider für gleichförmig laufende Papierbahnen od. dgl. mit einem oder mehreren umlaufenden Querschneidemessern.
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und zu teuer werden. Alles in allem ergibt sich aus dieser Erfindung eine sehr einfache und klare Gestaltung des Quersehneiders. Die eine Seite bleibt von jedem Antrieb vollkommen frei, der Antrieb braucht wenig Kraft und ist übersichtlich, alle Teile des Antriebes haben stets gleichförmige Geschwindigkeit und die Änderung des Formates erfolgt mit Mitteln, die mit den Quermessern schwenkbar sind, also den Schwierig-
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Schnittzeiehnungen durch Quermesser.
Zunächst ist bei dieser Ausführungsform die Hauptantriebswelle mit ihrer Längsachse zur Bewegungsachse des Papiers parallel gelegt. Damit werden alle zu bewegenden Teile des Querschneidens leicht erreichbar, da ja die Hauptausdehnung des Quersehneiders in der Längsrichtung liegt. Es sind dies :
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unten beschrieben werden.
Der Antrieb der Längsschneid- und Fördervorrichtung erfolgt durch Schnecken und Schneckenräder mit geeigneter Übersetzung. So werden der Längsschneider 3 über eine Sclmecke 12 und ein Schneckenrad 13, ferner die Hauptzuführpresse 4, 5 über einen Schneckentrieb 14, 15 und endlich die
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Drehzahlen, die den Drehzahlen der Hauptwelle stets proportional sind.
Anders hingegen ist der Antrieb der Querschneidemesser 8, 9 ausgeführt, die an sich wie bisher
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zugleich als Träger für das feste Messer. In Lagern 32, 33 ist auf diesem Rahmen die Quermessertrommel 28 gelagert. Neu ist jedoch. dass hiezu eine Welle tritt. die mit einer der Hauptantriebswelle proportionalen Drehzahl läuft, und dass zwischen diese und die eigentliche Messertrommel ein stufenlos regelbares Getriebe eingeschaltet ist.
Bei der Ausführung gemäss der Zeichnung ist die neue, mit gleichförmiger Geschwindigkeit laufende Welle 26 durch die Hauptwelle Messertrommel 27 hindurchgeführt und das Getriebe auf die dem Antrieb abgekehrte Seite des Querschneidemessers gelegt. Ebensogut könnte die Welle 26 indessen auch ausserhalb der Quermessertrommel untergebracht sein und das Getriebe auf derselben Seite wie der Antrieb liegen. Wesentlich ist nur. dass das ganze Querschneidemesser mit Getriebe. gleichförmig laufender Antriebswelle und Messertrommel ein in sieh zusammenhängendes Ganze bildet, das beliebi ? verschoben werden kann.
Bei der gezeichneten Ausführung ist ein sphärisches Abwiekelgetriebe gewählt, das neben der Ver-
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auch ein anderes Getriebe gewählt und die etwa gewünschte Herabminderung der Geschwindigkeit durch ein starres Vorgelege erzielt werden. Das sphärische Abwiekelgetriebe hat aber ausser den genannten noch den Vorzug, ohne Spiel zu arbeiten.
Bei der gezeichneten Ausführung erfolgt der Antrieb der mit gleichförmiger Geschwindigkeit laufenden Antriebswellen der Querscneidemesser über Kegelräder. Die Welle 10 ist unterbrochen und
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diese greifen weitere Kegelräder 2. 3. 24 ein, die auf die Antriebswellen der Querschneidemesser aufgesetzt sind. Jedes der beiden Querschneidemesser ist um die senkrechte Achse des Zwisehenkegelrades li bzw. 22 schwenkbar.
Ebensogut könnte man aber auch, wie Fig. 4 zeigt, die Welle 10 durchführen und die Kegelräder 23, 24 starr zu der Hauptantriebswelle lagern, wobei die Winkeländerung in Kugelgelenken. 36 in den Wellen 2j6 aufgenommen werden könnte.
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für sich lohnende Aufträge auf diagonal geschnittenes Papier vorkommen. das aber auf den umlaufenden Querschneidern ohne Diagonaleinrichtung nicht geschnitten werden kann. Es entsteht dabei allgemein das Bild, dass die Grösse der Aufträge die Anschaffung eines besonderen umlaufenden Diagonalschneiders nicht lohnt.
Besteht jedoch die Möglichkeit, den in jeder Papierfabrik notwendigen Doppelquerschneider ohne weiteres als Diagonalsehneider zu verwenden, so sind zwei Maschinen in einer vereinigt. ohne dass die Kosten und der Platz für zwei Maschinen aufgewandt zu werden brauchen. Da aber bei dem Querschneiden
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gemäss der Erfindung die Querschneidemesser mit gleichförmiger Grundgeschwindigkeit angetrieben werden und die Mittel zum Regeln der Messerdrehzahl mit den Quersehneidemessern geschwenkt werden können, so ist es leicht möglich, einen baulich hochwertigen Antrieb zu schaffen, der mit gleichbleibender
Drehzahl sowie Belastung arbeitet und sowohl für senkrechten wie für Diagonalsehnitt in gleicher Weise zu verwenden ist,
ohne dass irgendwelche weitere Schwierigkeiten auftreten.
Fig. 2 zeigt zugleich ein Beispiel dieser Bauart. Das erste Querschneidemesser ist üblich gelagert und rücksiehtlich der dahinter liegenden zweiten Förderpresse nur um die Beträge verstellbar, die für einen senkrechten Schnitt bei jedem Querschneider notwendig sind. Das zweite Messer kann man jedoch auf einer Verlängerung la des Maschinengestelles um den Mittelpunkt des Antriebes herumschwenken.
Ebensogut kann ein Schwenken um die Mittelachse der Antriebsseite des Maschinengestells erfolgen, wenn in die Antriebswelle 26 des Querschneidemessers ein Kugelgelenk eingebaut wird und das Kegelrad 24 in starrem Verhältnis zu der Antriebswelle 10 gelagert ist.
Beim Betriebe des Quersehneiders bringt man zunächst in der üblichen Weise den Hauptantrieb auf geringe Drehzahl. Die Einführung des Papieres erfolgt durch Zuführwalzen, Längssehneider und Einzugspressen. Die Einstellung des Formates erfolgt durch Verstellen der Getriebe, die auf den Querschneidmessern sitzen. Der rechte Winkel oder der benötigte Sehrägwinkel wird durch Schwenken der Querschneidemesser eingestellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Querschneider für gleichförmig laufende Papierbahnen od. dgl. mit einem oder mehreren umlaufenden Querschneidemessern, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzug-und Förderwalzen, gegebenenfalls der oder die Längsschneider und die Antriebswelle bzw. die Antriebswellen des bzw. der Getriebe zum Verändern der Umlaufgeschwindigkeit des bzw. der umlaufenden Querschneidemesser von einer einzigen, parallel zur Förderrichtung der Bahn und auf einer Längsseite des Maschinengestells angeordneten Hauptantriebswelle je nur mittels eines Schnecken- oder Winkelradgetriebes in Umdrehung versetzt werden.