AT125061B - Verfahren zum Elastischmachen von Strick- oder Wirkwaren. - Google Patents

Verfahren zum Elastischmachen von Strick- oder Wirkwaren.

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AT125061B
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Schueller & Co Akt Ges
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  Verfahren   zum     Elastischnmchen   von   Strick-oder Wirkwaren.   



     Strick-und Wirkwaren   aller Art wie Strümpfe, Jumper, Badekleider usw. werden bisher durch besondere Gummibänder am Körper festgehalten oder es werden die Gummibänder in das Gestricke oder Gewirke eingenäht. Auch sind Verfahren bekannt,   nach welchen Paragummibänder in Strümpfe   eingenäht werden. Bekannt ist ferner das Elastisehmaehen von   Strick-und Wirkwaren in der Weise.   dass Textilgarn mit Gummifäden verwebt, verstrickt oder verwirkt werden. 
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 zu imprägnieren, aber nur zu dem Zwecke, die imprägnierten Flächen wasserdicht zu machen. Diese Stellen finden demgemäss niemals Anwendung in gedehntem Zustand zum   Umsehliessen   eines   Körper-   teiles.

   Im Gegensatz zu dem Bekannten wird nach der Erfindung das Gestricke oder Gewirke an den elastisch zu machenden Stellen mit einer elastischen Masse quantitativ und qualitativ so imprägniert. dass das Gestricke oder Gewirke im gestreckten Zustand infolge der Spannung der die Fäden   umhüllenden   elastischen Masse am Körper anliegt, als wäre ein Gummiband od. dgl. in den Stoff eingezogen. 



   Dem bekannten Verfahren gleichen Zweckes gegenüber, gemäss welchem das Gestricke oder Gewirke mit einer Gummiauflage überzogen wird, besitzt das Verfahren nach der Erfindung den Vorteil, dass die Textilfasern vollkommen und gleichmässig von der schützenden Gummihülle eingeschlossen und daher am besten geschont sind. 



   Die Erfindung besteht darin, dass das Gewirke oder Gestricke an jenen Stellen, welche elastisch wirken sollen bzw. an welchen ein Festsitzen am Körper gefordert wird, mit einer elastischen Masse imprägniert werden. Als elastische Massen kommen in Betracht : Latex oder Latexmischungen mit Fiill- stoffen, Farbstoffen und Sehwefelzusatz, ferner Kautschuk oder   Kautschukmischungen   mit Schwefel- zusatz, welche in Lösungsmitteln in bekannter Weise gelöst sind und die mittels einer geeigneten Strich- vorrichtung oder einer Spritzpistole aufgetragen, dann getrocknet und in bekannter Weise vulkanisiert werden. Es kann ferner an Stelle von Latex bzw.   Kautsehuklösung   unvulkanisierter, mit Schwefel und eventuell mit Füllstoffen versetzter Kautschuk in Form eines Bandes in das Gestricke oder Gewirke eingepresst und dann vulkanisiert werden. 



   Die vereinigte Wirkung der Elastizität der Maschen des Gewirkes oder Gestrickes mit derjenigen des zwischen und auf dem Garne sitzenden Kautschuks ergibt eine überraschend weiche, am Körper nicht unangenehm empfundene und trotzdem kräftige Elastizität. 



   Gemäss einer Ausführungsform des Verfahrens werden gestrickte oder gewirkt Bänder fortlaufend mit freibleibenden Rändern gummiert, an welchen Rändern des Gewirkes oder Gestrickes der Hauptteil der Strick-oder Wirkware, z. B. durch Annähen oder Anstricken befestigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Elastisehmachen von   Strick-oder Wirkwaren, dadurch gekennzeichnet. dass   das Gestricke oder Gewirke an den elastisch zu machenden Stellen mit einer elastischen Masse in der Weise imprägniert wird, dass die Masse im gestreckten Zustand der Ware ein festes Anliegen der Ware an dem Körper bewirkt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gewirke oder Gestricke Kautschuk einvulkanisiert wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kautschuk in fester Form in das Gestricke oder Gewirke so eingepresst wird. dass die Fäden des Gewirkes vom Kautschuk umhüllt werden und hierauf vulkanisieit wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT125061D 1933-03-02 1930-06-16 Verfahren zum Elastischmachen von Strick- oder Wirkwaren. AT125061B (de)

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