AT124809B - Flaschenkapselmaschine. - Google Patents

Flaschenkapselmaschine.

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AT124809B
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bottle
hollow cylinder
machine according
encapsulation
bottles
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Inventor
Leopold Serog
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Leopold Serog
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  • Sealing Of Jars (AREA)
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Description


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    FlaschenkapsI'1 maschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Kapselmaschinen, mittels welcher man Staniolkapseln oder andere Weiehmetallkapseln auf die Hülse der vorher verkorkten Flaschen aufziehen kann. Die Verkapselung erfolgt bei diesen Maschinen   mit grosser Geschwindigkeit,   indem der Flaschenkopf zwischen die kreisenden Verkapselungsrollen geschoben wird und die Flasche durch an den Flaschenhaltern vorgesehene Wälz- 
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 an Stelle der verkapselten Flasche sofort die   nächste   zur Verkapselung bestimmte Flasche gesetzt wird, ohne dass die Arbeit der Maschine unterbrochen wird. 



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen solcher Maschinen, welche es insbesondere gestattet, auf derselben Maschine Flaschen von verschiedener Grösse zu verkapseln. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die   Flaschenhalter   aus zwei gegeneinander verstellbaren, oberhalb eines   Stütztellers   für die Flaschen   symmetrisch   angeordneten Armen bestehen, 
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 Flaschen an vier Stellen festhalten. Die   Flaschenhalterarme   werden in bekannter Weise federnd gegeneinander gedrückt, so dass sieh jede Flasche selbsttätig genau unter die Mitte des betreffenden Verkapselungselementes einstellen muss. Die Verstellbarkeit der   Flasehenhalter   wird dadurch erzielt, dass die Flaschenhalterarme schwenkbar auf Stehbolzen aufgesetzt sind. deren Entfernung voneinander mittels eines mit gegenläufigem Gewinde versehenen Bolzens beliebig einstellbar ist.

   Die Spindel der   Flaschenhalter   ist mit Flachgewinde versehen, welches eine   beliebige Hohenstellung zulässt, so   dass ein und   derselbe Flaschenhalter   in gewissen Grenzen auch für verschieden hohe Flaschen verwendet werden kann. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch die Maschine, Fig. 2 ein Schnitt durch eines der sechs Verkapselungselemente, welche die Kapsel auf die Flasche aufziehen. Fig. 3 stellt den Flaschenhalter in Ansicht und Fig. 4 in Draufsicht dar. 
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 Teller befestigt, in dem Tragbolzen 5 der Flaschenhalter geführt sind. Die Teile 5 enden oben in die Flaschenhalter B (Fig. 1 und 3) und sind so angeordnet, dass sich die Flasche leicht in die Halter B hineinstellen und herausnehmen lässt. Solange sich die Flasche zwischen den Backen und dem Halter B befindet, sitzt sie fast und stellt mit dem Halter B, der   Traghülse.   5 und dem   Auffangteler   4 einen völlig starren Bestandteil der Maschine dar.

   Der Teller kann den Inhalt einer allenfalls platzenden Flasche aufnehmen. 



  In dem unterteil der Traghülse 5 befindet sich eine horizontale Achse 7 mit einem lose drehbaren Rädchen 8, das auf einer Schiene 9 rollt, welche eine geschlossene zur Maschinenhauptachse konzentrische Bahn bildet. Diese Rollenbahn ist   wellenförmig   ausgebildet, so dass das   Rädchen   8 während seines Laufes auf der Schiene 9 gezwungen ist, sich abwechselnd zu heben und zu senken, an welchen Bewegungen auch die Traghülse   ?   mit dem Flasehenhalter B und der Flasche teilnimmt. Beim Anheben wird die Flasche in das umlaufende Verkapselungselement   A     eingeführt.   Kommt das   Rädehen   8 dann zu dem abfallenden Teil der Rollenbahn 9, so senkt sich infolge des Eigengewichtes der Flaschenhalter B mit der   Traghülse   wieder nach abwärts. 



   Der Flaschenhalter B (Fig. 3) weist einen Teller 10 mit einer   Gummiplatte   11 auf, welche durch   Schrauben 12   an diesem befestigt ist. Die Gummiplatte dient als   elastischer Sitz für die Flaschen.   

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 Gummihülsen 20, die ein sicheres und gleichzeitig elastisches Halten der Flasche bewirken. Da die Achsen der Schraubenbolzen 17 etwas ausserhalb der mittleren Querebene liegen (Fig. 4), lässt sich die Flasche 
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 sind Schraubenfedern24angeordnet, die mit einem Ende in eine Scheibe 21 eingreifen und mit dem andern Ende den zugehörigen   Arm, M   umfassen.

   Die Scheibe 21 stcht in Zahneingriff mit einer auf einem Vierkant des Stehbolzens 13 sitzenden und daher gegen Drehung gesicherten Scheibe 22, über der eine Mutter   23   angeordnet ist. Die Federn 24 dienen zum   Gegeneinanderdriicken   der Arme 25 zwecks Festhaltens der 
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 Arme. Je nach dem   Flaschendurehmesser   können die beiden Bolzen   z   einander genähert oder voneinander entfernt werden. Dies wird durch Drehung des Bolzens 28 bewirkt, der an seinen Enden Vierkante besitzt und mit gegenläufigen Gewinden in mit den Bolzen   13   fest verbundenen Muttern 29 liegt.

   Eine Teilung auf dem Ansatz 27 in der Nähe des Anschlages 36 der Hülse   15   zeigt an, wie die Stehbolzen 73 gegeneinander einzustellen sind, um dem gewünschten Flaschendurchmesser zu entsprechen. Durch Anziehen der Mutter 14 wird der Stehbolzen   1. 3 festgestellt,   so dass keine Drehung des   Bolzens 28   stattfinden kann. Der Teller 10 mit den oben beschriebenen Teilen ist am Ende der mit   Flachgewinde   ver- 
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 genauen Zentrierung des Flaschenhalters B in bezug auf das Verkapselungselement A. 



   Um die Maschine für Flaschen verschiedener Höhe zu verwenden, wird die Spindel 30 (Fig. 1) aus der mit Innengewinde versehenen   Traghülse 5   mehr oder weniger herausgesehraubt, wobei die jeweilige Spindelstellung mittels einer Gegenmutter 33 gewahrt wird. 



   Der Elektromotor   34   ist im   Ständergehäuse 35 untergebracht   (Fig. 1) und treibt eine Riemenscheibe 36, welche mittels einer ausrückbaren Kupplung 37 die Getriebewelle   is in   Gang setzt. Auf der Welle   38   sind drei   Zahnräder t'9, 40   und 41 aufgekeilt. Im gemeinsamen Getriebekasten 43 befindet 
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 für den Lauf der Maschine eingestellt werden. Von der Welle   43   wird mittels   Kegelrädern   od. dgl. eine Schnecke 46 angetrieben, welche den mit Schneckenrad versehenen Ständer 1 in Gang setzt. 



   Mit dem Ständer 1 dreht sich der   Masehinenkopf   C, welcher auf der Platte 3 befestigt ist (Fig. 1). 



  Im Maschinenkopf C ist eine Anzahl von Verkapselungselementen A befestigt, u.   zw.   derart, dass jedes 
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 aus erhält und ihn über die   Zahnräder 30   und 51 auf die einzelnen   Verkapselungselemente   il   überträgt.   Auf diese Weise erhalten diese ausser ihrer Bewegung mit dem   Masehinenkopf   C um die Hauptachse der Maschine noch eine Eigendrehung. 



   Das Verkapselungselement A, welches das Aufziehen der Kapsel auf den Flaschenhals bewirkt, besteht aus folgenden Teilen, deren   wesentlichster   ein Hohlzylinder 52 mit Innengewinde   33 ist (Fig. 2).   



  In den Hohlzylinder 5 ist ein zweiter Hohlzylinder   54   eingeschraubt. Der Zylinder 52 dreht sich in   Kugellagern 33.   Der Zylinder 54 ist mit einer   Überwurfmutter     56   versehen, mittels welcher die Scheibe 57 festgehalten wird. Die Scheibe 57 besitzt sechs Einschnitte, in welche die Enden der Spindeln 58 eingesetzt sind. An den unteren Enden der Spindeln 38 sind die Verkapselungsrollen 59 drehbar gelagert, welche die Kapsel auf den   Flaschenhals   aufzuwalzen haben. Die Spindeln 58 sind mittels eines Spiralfeder-oder Gummiringes 60 zusammengehalten, welclier die   Verkapselungsrollen   59 ständig gegen die Mittelachse der Flasche drückt.

   Der untere Hohlzylinder 54 läuft in eine Platte 61 aus, an welcher mittels Distanzbolzen 6,   2 eine   Platte 63 angesehraubt ist. Diese besitzt eine Öffnung, durch welche die Flasche mit der auf ihren Hals aufgebrachten Kapsel hindurchgeführt wird. 
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   hindurehgeführt   ist. Die Scheibe 66 hält mittels des Schaftes   65   den Puffer   64   und hindert diesen, sieh während der Drehung der Hohlzylinder   52   und 54 mitzudrehen. Der Puffer   64   wird durch eine auf ein   Druekkugellager 68 abgestiitzte   Feder 67 auf den   Flasehenkopf gedrückt.   An dem Puffer 64 ist ein Kugellager 69 befestigt, welches an der Innenseite des Hohlzylinders 54 gleitet. 



   Die Maschine arbeitet folgendermassen : Die Kapsel wird lose auf den Hals der Flasche aufgestülpt, 
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 hals von unten durch die Öffnung der Scheibe   6 :, (Fig,   2) eindringt, trifft er auf den Puffer   64   und hebt diesen entgegen dem Druck der Feder 67 an. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Flasche drücken die Verkapselungsrollen 59 die Kapsel gleichmässig um den Flaschenhals. Hierauf bewegt sich die Flasche infolge der Senkung der Rollenbahn 9 wieder nach abwärts, bis sie am Ende derselben wieder in ihre Ausgangsstelle gelangt. Die Flasche wird nun rasch aus dem Halter B herausgenommen und sofort durch die nächste bereitgehaltene Flasche ersetzt. Die Maschine braucht also hiezu nicht abgestellt werden. Da die Maschine eine Mehrzahl (z.

   B. sechs Stuck) von Flaschenhaltern B mit den zugehörigen Verkapselungselementen A besitzt, wird ständig eine Flasche verkapselt, während die andern in der Auf-und Abwärtsbewegung oder Auswechslung begriffen sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flaschenkapselmaschine, bei welcher der Flasehenkopf zwischen umlaufenden Verkapselungsrollen geschoben wird und die Flaschen durch an den Flaschenhaltern vorgesehene Walzkörper erfasst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die   Flaschenhalter   (B) aus zwei gegeneinander verstellbaren, oberhalb eines   Stütztellers     (10)   für die Flaschen symmetrisch angeordneten Armen   (25)   bestehen, auf denen Backen   (18)   mit parallel zur Flaschenachse liegenden Wälzkörpern   (20)   drehbar befestigt sind, die die Flaschen an vier Stellen festhalten (Fig. 1, 3 und 4).

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenhalterarme (25) schwenk- EMI3.2 Gewinde versehenen Bolzens (28) beliebig einstellbar ist (Fig. 3 und 4).
    3. Maschine nach Anspruch 2, bei welcher die beiden Flaschenhalterarme mittels Federn gegeneinander gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmige Feder auf einer Hülse (15) des Stehbolzens (13) angeordnet ist und mit einem Ende den Arm (25) umgreift, während ihr anderes Ende in eine Scheibe (21) eingreift, die auf dem Bolzen (lu') drehbar und mit einer auf diesem verschiebbaren, jedoch gegen Drehung gesicherten Scheibe ( durch Zahneingriff od. dgl. kuppelbar ist, um die Federspannung regeln zu können (Fig. 3 und 4).
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise schüsselförmig ausgebildete Auffangteller (4) für etwa gebrochene Flaschen, der mittels einer nabenartigen Hülse mit dem Ständer verbunden ist, Führungshülsen aufweist, in denen die Traghülsen (5) für die die Flaschen stützenden Schrauben (30) gleiten (Fig. 1).
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei welcher die Verkapselungsrollen an einem in Kugellagern laufenden Hohlzylinder angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem oberen Hohlzylinder ein zweiter Hohlzylinder (o) eingeschraubt ist, an dem erst die Verkapselungsrollen ) angebracht sind, was ein leichtes Auswechseln des unteren Hohlzylinders mit etwa andersartigen Ver- kapselungsrollen ermöglicht (Fig. 2).
AT124809D 1930-02-05 1930-02-05 Flaschenkapselmaschine. AT124809B (de)

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ID=3634019

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