AT124604B - Arbeitsverfahren für Brenndrehkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Arbeitsverfahren für Brenndrehkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Arbeitsverfahren für Brenndrehkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die bisher bekannten Brennkraftmaschinen, namentlich die Kolbenmasehinen, arbeiten in der Weise, dass die Gesamtheit der zum Nutzbarmachen des Treibmittels erforderlichen Vorgänge während einer Tour der Maschine stattfindet. Ob eine solche Maschine in Zwei-, Drei-oder Viertakt arbeitet, es entspricht je eine Periode einer Tour Brennkraftturbinen arbeiten nach demselben Prinzip, wenn sie nicht analog den Dampf-und Wasserturbinen gebaut sind, wobei das in einer Brennkammer erzeugte Gas den Rädern ohne Unterbrechung zugeleitet wird. Es ist offenbar, dass diese Arbeitsweise die Erreichung hoher Tourenzahlen ausschliesst, da einerseits die einzelnen, in jeder Arbeitsperiode stattfindenden Vorgänge nicht beliebig verkürzt werden können und anderseits die Massenwirkung der mit grosser Geschwindigkeit arbeitenden Steuerungsorgane hinderlich ist. Diese Übelstände werden durch das erfindungsgemässe Arbeitsverfahren vermieden, wonach die Explosionen in Zeiträumen herbeigeführt werden, die grösser als die Dauer einer Umdrehung deq Rotors sind und in der Praxis ein Vielfaches einer Umdrehungsdauer betragen. Ist eine Explosion imstande, ein Laufrad in Drehung zu setzen und dadurch Arbeit zu leisten, so kann die Arbeit einer Explosion dazu ausreichen, eine grosse Anzahl von Touren zu erzielen. Hiebei wird aber die Winkelgeschwindigkeit des Rades infolge des Widerstandes ständig abnehmen, so dass es nach einer entsprechenden Anzahl von Touren zum Stillstande gelangt. Ist aber die Trägheit des Rotors, sei es durch ein geeignet gewähltes grosses Energiemoment, sei es durch die Verwendung eines Schwungrades, so gross, dass die nacheinander folgenden Explosionen ausreichen, den Rotor ständig in EMI1.1 Bewirkt die Explosion in der ersten Minute beispielsweise etwa 10.000 Touren und wurde das Laufrad etwa im Verlaufe von einiger Zeit seine Geschwindigkeit bis auf 5000 Touren verringern, worauf die nächste Explosion dem Rade neuerlich Energie zuführt, so ist zu erreichen, dass der Rotor im Mittel eine Tourenzahl von etwa 6000-7000 hat, die verhältnismässig kleine Schwankungen aufweist. Auf diese Art und Weise wird eine Reihe in ziemlich grossen Zeitabständen erfolgender Explosion eine nahezu gleichförmige Wirkung auf den Rotor ausüben, u. zw. wird die Anzahl der Explosionen bedeutend kleiner als die Tourenzahl sein. Wird z. B. angenommen, dass der Leistung einer Explosion im Mittel 100 Touren per Sekunde entsprechen, wobei gemeint ist, dass diese Zahl die mittlere Geschwindigkeit des Diagramms ist, so würden bei derselben Belastung der Maschine etwa 60 Explosionen, die in einer Minute stattfinden können, 6000 Touren bewirken. Ob eine Maschine etwa als Schaufel-oder als Kanalturbine oder sonst irgendwie ausgestaltet ist, hat die Verwendung des neuen Verfahrens die Vorteile, dass trotz der hohen Tourenzahl die Perioden der zum Nutzbarmaehen des Treibmittels nötigen Vorgänge genügend lange dauern, um die richtige Ausführung dieser Vorgänge, wie Kühlung, Kompression, Luftzufuhr, Abfuhr der verbrannten Gase und Zündung, zu ermöglichen. Ausserdem ergibt sich der Vorteil, dass die Steuenmgs- und Regelorgane offenbar keine hohe Tourenzahl (Bewegungsgeschwindigkeit) haben und trotz der sehr hohen Tourenzahl des Rotors nicht einmal Bewegungsgesehwindigkeiten, die heute bei gewöhnlichen Ventil-und Schiebermaschinen ohne Gefahr verwendet werden können, erreichen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Arbeitsverfahren für Brenndrehkraftmasehinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Explosionen in Zeiträumen herbeigeführt werden, die grosser als die Dauer einer Umdrehung des Rotors sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen solchen Antrieb der Steuerungsorgane, dass die Zeitdauer ihrer Arbeitsperiode mehreren Touren des Rotors entspricht, so dass die Energieabgabe des jeweils durch Explosion erzeugten Treibmittels während mehrmaligen Umlaufes des Rotors erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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