AT124574B - Webschützen aus Holz. - Google Patents

Webschützen aus Holz.

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
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  Webschützen aus Holz. 



   Die meisten in der Weberei verwendeten   Webschützen   werden aus Holz hergestellt ; es eignen sieh hiezu jedoch nur wenige bestimmte Holzarten, die aber auch nicht alle Bedingungen in bezug auf Widerstandsfähigkeit, Gewicht usw. restlos erfüllen. So ist man z. B. in vielen Fällen gezwungen, Blei einzulegen, um das Gewicht auf die gewünschte Höhe zu bringen. 



   Es wurde nun die bemerkenswerte Beobachtung gemacht, dass man   Webschützen   erhalten kann, 
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 punkt höher liegt als die Temperatur, bei der die verwendete Holzart geschädigt wird, lassen sich für den vorliegenden Zweck ebenfalls verwenden, wenn sie durch niedriger schmelzende Zusätze, wie z. B. 



  Paraffin oder Montanwachs, oder andere niedrig schmelzende chlorierte Kohlenwasserstoffe bei Temperaturen verflüssigt werden können, bei der das Holz noch nicht leidet. Insbesondere haben sich höher chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie z. B. chlorierte Naphthaline mit einem Chlorgehalt von etwa 45 bis   60%   und chlorierte Diphenyle, die bei gewöhnlicher Temperatur fest sind, als geeignet erwiesen. 



   Die Herstellung der Webschützen kann in der Weise erfolgen, dass Blöcke von geeigneter Grösse imprägniert und dann mit den üblichen Maschinen zu Websehützen verarbeitet werden ; es können aber auch die   Webschützen   in verschiedenen Stadien ihrer Herstellung der Behandlung unterworfen werden. 



  Die Verwendung chlorierter Naphthaline und Halogenderivat höherer Phenole zum Tränken von Holz ist an sich bekannt. 



   Beispiel 1 : Ein Block aus Esehenholz wird in einem eisernen Behälter 1 Stunde bei 120  C unter Vakuum getrocknet, dann mit geschmolzenem Chlornaphthalin mit etwa 50% Chlorgehalt überschichtet und % Stunde unter einem Druck von 5 Atm. bei   120-125  C   erwärmt. Nach Entfernung des äusserlich anhaftenden Chlornaphthalins kann der Block in gewöhnlicher Weise auf Webschützen verarbeitet werden. Die daraus hergestellten Webschützen zeichnen sich durch erhöhte Festigkeit, sehr glatte Oberfläche, Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und hohes Gewicht aus.

   Das Gewicht ist in diesem Falle annähernd doppelt so hoch als bei einem   gleichgrossen     Webschützen   aus unbehandeltem Holz. 
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 einem Wachs imprägniert, das in der Weise hergestellt wird, dass 100 Gewichtsteile Tetrachlornaphthalin unter Rühren mit 10 Gewichtsteilen Ceresin und   4-5   Gewiehtsteilen Magnesiumoxyd einige Zeit verschmolzen werden. Auch die hieraus gefertigten Webschützen bieten die oben erwähnten Vorteile, sie zeigen neben einer   Bruchfestigkeitserhöhung   von   30% eine Gewichtszunahme von   50 bis 100%. 



   Eine aus dem sehr dichten Persimonholz hergestellte Webschütze wird durch die   Imprägnierung   ebenfalls noch verbessert. So wird z. B. eine Gewichtszunahme von etwa 30 bis 35% erzielt. 



   Beispiel 3 : 1000 Gewichtsteile chloriertes Diphenyl mit einem Chlorgehalt von etwa 60% werden in einem Autoklaven auf   110-1200 erhitzt.   In die geschmolzene Masse werden 500 Gewichtsteile zugeschnitten Stücke von Rotbuchenholz in einem Traggestell eingeführt, der Autoklav verschlossen und   1%   Stunden bei   120    evakuiert. Nach Aufhebung des Vakuums wird geöffnet und das Gestell mit dem 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Webschützen aus Holz, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit indifferenten, festen ehlorierten Kohlenwasserstoffen imprägniert sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT124574D 1929-07-31 1930-07-05 Webschützen aus Holz. AT124574B (de)

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