AT124497B - Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl.

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AT124497B
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cigarettes
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cigarette
photocell
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Muller J C & Co
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl. 



   Bei einer älteren Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl. werden die Zigaretten an einer Lichtquelle   vorübergeführt,   welche ausschnittweise nur die Stelle der
Zigarette beleuchtet, wo der Aufdruck zu suchen ist. Das von der beleuchteten Stelle reflektierte Licht wird einem stark   wärme-bzw. lichtempfindlichen   Mittel zugeleitet, welches infolge der Wirkung des reflektierten Lichtes einen elektrischen Strom nur dann in geringerer Stärke erzeugt oder durchlässt, wenn das reflektierte Licht durch den Aufdruck geschwächt wird, um so ein Relais zur Schliessung eines zweiten
Stromkreises zu erreichen, welcher mechanische Mittel zum Verdrehen der Zigarette um ihre Längsachse in ihrer Tätigkeit verhindert. 



   Nun ist es klar, dass beim Vorbeiführen die Zigaretten sich nicht unmittelbar nebeneinanderreihen können, dass also Lücken zwischen ihnen vorhanden sind, welche ebenfalls unter der Lichtquelle vorbeiwandern. Diese Lücken bedeuten   Dunkelheit   und sind demnach geeignet, in dem Sinne auf das wärmebzw. lichtempfindliche Mittel zu wirken, dass es auf das Relais zur   Schliessung   des zweiten Stromkreises erregen wirkt. 



   Nun kann man zwar die Sache so einrichten, dass während des Vorbeiganges der Lücke zwar das Relais erregt wird, jedoch die mechanischen Mittel zum Verdrehen der Zigaretten unbeeinflusst bleiben. Das aber ist für die Wirkungsweise der Vorrichtung ungünstig, weil die immer neuen Relaisimpulse Unsicherheit in den Betrieb bringen. 



   Deshalb sollen erfindungsgemäss dem stark   wärme-bzw. lichtempfindlichen   Mittel in der Zwischenpause zwischen der Zuführung der nächsten Zigarette nach der Beleuchtungsstelle unmittelbar oder durch Reflektion Strahlen solcher Gattung zugeführt werden, welche das Mittel in dem Beharrungszustand belassen. 



   Das Mittel bleibt in dem Beharrungszustand, wenn Strahlen von genügender   Lichtintensität   ihm zugeführt werden. Man kann deshalb die neue Vorrichtung am einfachsten so gestalten, dass die   Lücken   zwischen den Zigaretten durch helle Flächen von entsprechender Intensität ausgefüllt werden. Dabei können aber immerhin noch Undichtigkeiten usw. nachteilig in die Erscheinung treten, weshalb die Vorrichtung zweckmässig in einer mechanisch wirkenden Blende besteht. 



   Beispielsweise kann diese Blende in Form einer Drehscheibe angewandt werden, die mit einer oder mehreren Aussparungen versehen ist, wobei die Drehscheibe zwischen der Lichtquelle und den vorbeiwandernden Zigaretten so eingeschaltet ist, dass jedesmal eine Aussparung mit der ausschnittweise zu beleuchtenden Stelle der Zigarette dann zur Deckung kommt, wenn die betreffende Zigarette sich an der richtigen Stelle bei Beendigung des Zigarettenvorsehubes befindet. 



   Man kann aber die Vorrichtung auch so ausbilden, dass auf das stark wärme-bzw. lichtempfindliche Mittel Hilfsstrahlen gesandt werden, die von einer Hilfslichtquelle ausgehen, die so angeordnet und hinsichtlich ihrer Intensität bemessen ist, dass die Hilfsstrahlen während des Vorbeiganges der   Lücken   die Abdunklung ausgleichen. Auch in diesem Falle ist eine Blende erforderlich, welche sich zwischen Hilfslichtquelle und das stark   wärme-bzw. lichtmepfindliche   Mittel schiebt, sobald eine Zigarette in der richtigen Lage unter der Hauptlichtquelle angelangt ist, weil die an sich mögliche Ein- und Ausschaltung der   Hilfslichtquelle   infolge ihrer Trägheit technischen Schwierigkeiten begegnet. 

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   Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen auf der   Zeichnung.   



   Die Fig.   l   und 2 zeigen in einem senkrechten Querschnitt mit teilweiser Ansicht und in einer Ansicht von oben eine Ausführung mit Drehscheibenblende. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen in einem senkrechten Querschnitt und in einem waagreehten Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 eine Ausführung, bei welcher eine Hilfslichtquelle Verwendung gefunden hat. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist zwischen dem die Zigaretten Z tragenden Förderband 1 und dem mit der Photozelle ausgerüsteten Apparat A eine auf dem   Aehszapfen. 3 gelagerte  
Scheibe 2 angeordnet. Der Apparat A ist in bekannter Weise mit zwei lichtstarken elektrischen Glühbirnen   4,     4'ausgerüstet,   die ihr Licht im wesentlichen auf diejenige Stelle werfen, die von den Aufdrucken der Zigaretten berührt wird. Für den Fall, dass nun eine Zigarette verkehrt in ihrer Pfanne liegt, d. h. mit dem Aufdruck nach unten, dann wird die in dem Apparat A angeordnete Photozelle 5 in bekannter Weise über Relais usw. mechanische Mittel betätigen, die die Zigarette in die richtige Lage bringen.

   Während nun die notwendigen   Lücken   zwischen den einzelnen Zigaretten an der Beleuehtungsstelle vorüberwandern, sollen nun diese   Lücken   durch die Scheibe 2 abgedeckt werden. Zu diesem Zweck muss dieselbe   möglichst   von demselben Farbton sein, wie die Nahtseite der Zigaretten, also eine weisse   Fläche   haben. 



   Die Scheibe hat zwei rechteckige Ausschnitte 6, denen den Grössen der Aufdruck entsprechend einstellbare Blendenpaare 7 (Lamellen) zugeordnet sind. Die Ausschnitte 6 können also durch Verschwenken der bei 8'an den Blenden 7 angelenkten Steuerarme 8 der Grösse der Aufdrücke angepasst werden. Die Fig. 2 zeigt die Ausschnitte 6 einmal bei grösster und einmal bei kleinster Blendenöffnung. 



  Der Antrieb der Scheibe geschieht durch zwei   Schraubenräder   9 und   10,   die die Scheibe, während das Förderband 1 die Zigaretten um ein Stück weiterbefördert, in Richtung des eingezeichneten Pfeiles um eine halbe Drehung, d. h. um 180 , drehen. 



   Bei dem oben beschriebenen   Ausführungsbeispiel   reagiert also die Photozelle auf dunkel. Nun kann es sich aber auch darum handeln, dass die Photozelle auf hell reagiert (was durch entsprechende Schaltung erreicht wird), d. h. die Photozelle wird erregt, wenn die Zigarette mit der Nahtseite nach oben liegt, also   falschliegend   an der Prüfstelle   vorüberwandert.   In diesem Falle ist die Photozelle mit dem Wendemechanismus so gekoppelt, dass bei Erregung der Photozelle der Wendemeehanismus in Tätigkeit gesetzt wird. Nun würde ja, da die Zwischenräume an und für sieh Dunkelheit bedeuten, die Anwendung einer dunklen Blende überflüssig sein.

   Die Anordnung der Blende ist aber trotzdem notwendig und zweckmässig, weil bei Maschinen immer blanke Teile vorhanden sind, die irretierende Liehtreflexe auf die Photozelle werfen könnten. Zu diesem Zwecke wird also eine dunkle Blende angewendet. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist A'der die Photozelle tragende Apparat, vor dessen Fenster 11 die zu kontrollierende Zigarettenreihe   voriibergeführt   wird. Das im wesentlichen röhrenförmige Gehäuse 12, in welchem der Apparat A'untergebracht ist, steht durch die   Öffnung. M   mit einem rechtwinklig dazu liegenden Gehäuse 14 in Verbindung, in welchem nahe der Öffnung 13 eine elektrische Glühbirne 15 angeordnet ist, die durch Leitung 16 mit der Stromquelle verbunden ist. In dem Gehäuse 14 ist ein als Blende dienender Zylinder 161 angeordnet, der auf der bei 18 gelagerten Welle 17 befestigt ist.

   Der Antrieb der Blende erfolgt von   Sehraubenrädern   19, 20 aus, die den Zylinder so drehen, dass die an demselben vorgesehene Öffnung 21 zur Deckung mit der Öffnung   18   kommt, wenn die zwischen den Zigaretten liegende notwendige Lücke vor dem Fenster 11 vorübergeht, so dass also die Photozelle, während der Zwischenraum Zw an dem Fenster vorübergeht, ein   zusätzliches   Licht von der   Glühbirne   15 erhält, die das Ansprechen des Relais verhindert. Es sei noch bemerkt, dass bei sinngerechter Verdrehung die Zylinderblende   16"auch   mit mehreren Öffnungen 21 versehen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass dem   stark wärme-bzw. lichtempfindlichen   Mittel in der Zwischenpause zwischen der Zuführung der nächsten Zigarette nach der Beleuchtungsstelle unmittelbar oder durch Reflexion Strahlen solcher Gattung zugeführt werden, welche das Mittel in dem Beharrungszustand belassen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehscheibe (2) mit Ausschnitt (6) zwischen die an der Lichtquelle vorbeiwandernden Zigaretten (Z) und die Lichtquelle (4, 4') EMI2.1 de Stelle der Zigarette gelangt, wenn eine Weitersehaltung der Zigaretten beendet ist, wobei die Fläche der Drehscheibe entweder dunkel oder hell gehalten ist, je nachdem die Photozelle auf hell oder dunkel reagiert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfsliehtquelle von solcher Intensität und solcher Anordnung vorgesehen ist, dass die von ihr ausgehenden Strahlen das Mittel treffen und die Einwirkung einer durch den Abstand (Zu,) von zwei unter der Hauptlichtquelle vorbeiwaodernden Zigaretten (Z) entstehenden Verdunklung aufheben, wobei aber eine rotierende Blende (hop) vorgesehen EMI2.2
AT124497D 1929-01-11 1929-09-20 Vorrichtung zum Ausrichten von mit Aufdrucken versehenen Zigaretten od. dgl. AT124497B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103541415A (zh) * 2013-10-29 2014-01-29 江南大学 一种无能耗便池冲水系统

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