AT124434B - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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AT124434B
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Austria
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wall
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discharge
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tube wall
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Gillis Holst
Gustav Zecher
Jan Hendrik De Boer
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre. 



   Die Erfindung betrifft eine elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen, bei der die Entladung ganz oder teilweise von einem Stoff getragen wird, der die Röhrenwandung angreifen oder sich auf ihr absetzen kann. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn die Entladung von einem Metalldampf, z. B. von Magnesium oder Natrium, getragen wird. Das Angreifen der Röhrenwandung oder das Niederschlagen auf ihr kann sehr unerwünscht sein, u. a. weil dadurch die   Durchlässigkeit   der. Wand für in der Röhre erzeugte Strahlen wesentlich verringert werden kann. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird der zum Durchgang von Strahlen bestimmte Teil der Röhrenwandung, der mit dem Stoff, der die Röhrenwandung angreifen oder sich auf ihr absetzen kann, in Berührung kommen kann, wenigstens teilweise mit einem Stoff überzogen, der die Verringerung der   Durchlässigkeit   der   Röhrenwandung für   die auszusendenden Strahlen unter dem Einfluss des die Entladung tragenden Stoffs bekämpft. 



   Der betreffende Teil der Röhrenwandung kann mit einem Stoff überzogen werden, der verhindert, dass der die Entladung tragende Stoff sich auf ihm absetzt. Zu diesem Zweck kann vorteilhaft Caleiumfluorid auf einen Teil der   Röhrenwandung   aufgebracht werden. Besteht dabei der die Entladung tragende 
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 dem Calciumfluorid, sondern auf dem nicht mit diesem Stoff überzogenen Wandteil absetzt, so dass die   Durchlässigkeit   des zuerst erwähnten Teiles für die auszusendenden Strahlen nicht durch konden- siertes Quecksilber verringert wird. 



   Es ist auch möglich, den zum Aussenden der Strahlen bestimmten Teil der   Röhrenwandung   mit einem Stoff zu überziehen, der den sich auf ihm absetzenden, die Entladung tragenden Stoff in Produkte überführt, die entweder flüchtig sind oder die auszusendenden Strahlen praktisch nicht absorbieren. 



   Es kann empfehlenswert sein, zwischen der Röhrenwandung und der auf ihr angebrachten Substanz einen Stoff anzubringen, der die Substanz besser adsorbiert als die Röhrenwandung. Dies gibt die Mög-   lichkeit, eine   etwas flüchtige Substanz besser auf der Wand festzuhalten. Es ist darauf zu achten, dass die auf die Wand gebrachte Substanz die auszusendenden Strahlen nicht oder nur wenig absorbiert. 



   Die Erfindung ist besonders für Entladungsröhren von Bedeutung, die zum Aussenden von ultravioletten Strahlen dienen, da besonders bei diesen Röhren oft der Nachteil auftritt, dass die Röhrenwandung, die in diesem Fall aus einem für ultraviolette Strahlen   durchlässigen   Stoff, etwa Quarz, besteht, angegriffen oder mit einem ultraviolette Strahlen absorbierenden Stoff überzogen wird. 



   Es ist leicht, in jedem besonderen Fall einen oder mehrere Stoffe anzugeben, die fähig sind, mit dem die Entladung tragenden Stoff eine solche Reaktion einzugehen, dass die gebildeten Produkte flüchtig sind oder die auf der Röhrenwand zurückbleibenden Produkte die Strahlen, welche die Entladungsröhren aussenden sollen, gar nicht oder nur in geringem Masse absorbieren. 



   Erfolgt die Entladung z. B. in Magnesium, das bekanntlich Glas und Quarz angreifen und auf ihnen einen Niederschlag bilden kann, so lassen sich gute Ergebnisse dadurch erzielen, dass der zum Durchgang der von der Entladung erzeugten Strahlen bestimmte Teil der Röhrenwandung, der mit dem Magnesiumdampf in Berührung kommt, mit Kaliumchlorid überzogen wird. Das Magnesium und   Kaliumehlorid   werden miteinander eine Reaktion eingehen, bei der Magnesiumchlorid und Kalium gebildet werden. Der Magnesiumdampf kommt infolgedessen nicht mit der Röhrenwandung in 

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 Berührung, so dass ein Angreifen und   Schwarzen   dieser Wand vermieden wird.

   Das bei der Reaktion gebildete Kalium verflÜchtigt sich von der Röhrenwandung, und das auf der Wand zurückbleibende Magnesiumchlorid ist für die in der Rohre erzeugten Strahlen, insbesondere die ultravioletten Strahlen, gut durchlässig. 



   Ein anderer Stoff, der im angedeuteten Fall auf die Wand aufgebracht werden könnte. ist Kaliumfluorid, das mit Magnesiumdampf Magnesiumfluorid und Kalium bildet. Letzterer Stoff   verflüchtigt   sich von der Wand, während das Magnesiumfluorid auf ihr zurückbleibt und die Durchlässigkeit der Wand praktisch nicht verringert. 
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 worden, dass die Innenfläche der Wand mit Kaliumborfluorid überzogen wird. Enthält die Röhre Queeksilberdampf, so können auch mit Ammoniumehlorid gute Ergebnisse erzielt werden. 



   Wenn die Entladungsröhre Natriumdampf enthält, kann die Wand vorteilhaft mit Schwefel oder Phosphor überzogen werden. Bei einer solchen Röhre wird auf der Wand   Natriumsulfid   oder Natriumphosphid gebildet. Diese Stoffe lassen die von der Entladung in Natriumdampf erzeugten Strahlen ungehindert durch und   verhindern, dass   der Natriumdampf mit der Röhrenwand in   Berührung   kommt. 



   Es ist empfehlenswert, den Schwefel oder Phosphor nicht unmittelbar auf die   Röhrenwand auf-   
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