AT124050B - Verfahren zur Gewinnung von Casein. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Casein.

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  Verfahren zur Gewinnung von Casein. 



   Es ist bekannt, dass man Casein in feinkörniger Form erhält, wenn man die mit Fällungsmittel ersetzte Milch, vom Moment des Zusetzens des   Fällungsmittels   bis zur   Entleerung des Fällungskessf ! s,   einer intensiven RÜhrwirkung aussetzt. Es ist ferner bekannt, dass das Trocknen von Casein erhebliche Schwierigkeiten verursacht, weil man dabei Temperaturen von höchstens 50 bis   600 anwenden   darf, wenn man die Zerstörung der Fermente, Enzyme und Vitamine sowie das Schmelzen, Zusammenbacken und Glasigwerden des Caseins vermeiden will. Infolge dieser niedrigen Temperaturen erforderte daher das Trocknen des Caseins eine verhältnismässig lange Zeit.

   Es wurde nun gefunden, dass man die Troekenzeit für das Casein bis auf ein Drittel der bisherigen Dauer reduzieren kann, wenn   man gemäss der vorliegenden   
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 dass man es ohne Wärmezufuhr so lange und in solcher Menge mit trockenem Casein   mischt,   bis eine Masse von gleichmässigem Feuchtigkeitsgehalt entstanden ist, die dann fertiggetroeknet wird. 



   Dieses Verfahren hat nichts zu tun mit einem bekannten Verfahren zur Trocknung von   Mahlgut   in drehbaren Mahltrommeln, bei welchem die gröberen Bestandteile des Trommelinhaltes abgesondert und so hoch erhitzt werden, dass sie bei dem darauffolgenden Mischen mit dem übrigen   Trommelinhalt   
 EMI1.2 
 ist ein solches Verfahren nicht anwendbar. 



   Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt ausgeführt werden :
Milch wird in einem mit   Heizmantel und Rührwerk versehenen Fällungskessel   in üblicher Weise mit dem Fällungsmittel (Lab oder Säure) versetzt, und unmittelbar nach dem Zusetzen wird das   Rühr-   werk in Gang gesetzt. Es erfolgt dann die Koagulierung des Caseins zunächst in feinen Flocken, die sich infolge des Rührens und des Nachwärmens auf eine bestimmte Temperatur zu Körnern verdichten. Sobald die Molke vollkommen klar geworden ist, wird der ganze Kesselinhalt auf einen mit Tuch bespannten Abtropfrahmen geschöpft oder gepumpt, auf welchem man die Molke vom Casein ablaufen lässt. Das auf dem Rahmen verbleibende Casein wird mit kaltem Wasser so lange ausgewaschen, bis es vollständig weiss geworden und abgekühlt ist. 



   Die Molke wird dann abgepresst oder abzentrifugiert und das Casein in einer Käsemühle besonderer Bauart zerrieben, wobei es wieder in seine ursprüngliche Körnerform zerfällt. Das so erhaltene körnige und noch feuchte Casein wird nun in einer   Mischmaschine   mit trockenem Casein gemischt, u. zw. zweek- mässig, auf trockenes Casein berechnet, mindestens gleiche Menge von trockener und feuchter Substanz. Das Mischen wird so lange fortgesetzt, bis eine gleichmässige feuchte Masse entstanden ist. Durch diese Massnahme wird dem feuchten Casein auf die einfachste Weise die Hälfte oder mehr seines Wassergehaltes entzogen, d. h. der Wassergehalt wird von zirka 50% auf 25% oder weniger verringert.

   Infolge dieser Vertrocknung kann dann die übliche Trocknung rasch bei verhältnismässig niedriger Temperatur durchgeführt werden, wodurch Schmelzen, Zusammenbacken und Glasigwerden des Caseins sowie die Zer-   störung   seiner Fermente, Enzyme und Vitamine vermieden wird und das Casein alle seine wertvollen Eigenschaften unverändert beibehält. 



   Die Trocknung kann in einer der üblichen Arten, z. B. auf Horden, im   Troekenschrank   oder Trockenkanal mit vorerwärmter Luft, oder im Vakuumapparat auf Horden oder mit Bewegung, bei Temperaturen von nicht über 50 bis 60  C erfolgen, wobei eine Charge der Trockenvorriehtung in 2 bis 3 Stunden getrocknet ist. 



   Das so erhaltene Casein ist griessförmig, rein weiss, geruchlos und gänzlich frei von Milchzucker und freier Säure und infolgedessen unbegrenzt haltbar. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Casein, bei welchem die Milch vom Moment des Zusetzens des EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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