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Selbsttätige Schniervorrichtung.
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eine Vorrichtung vorgesehen, durch die der bei der Abkühlung des Behälters hervorgerufene Unterdruck Öl aus Einem offenen Vorratsbehälter in den nur noch kleinen Druekbehälter saugt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform in Fig. 1 im Grundriss in Anordnung an einen Kraftwagen. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Druckbehälter : Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Anschlussstutzen für die Ölleitung ; Fig. 4 ist ein Aufriss der Hinterradfederung ; Fig. 5 stellt einen Längsschnitt durch einen Teil der Ölleitung dar. Fig. 6 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform.
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Leitungen 20 zu T-Stücken. M des Rahmens führen, von denen Hauptölleitungen 2. 3 in beiden Richtungen ausgehen, die durch kurze Zweigleitungen die verschiedenen Rahmenlager (Federaufhängung, Steuerungs- teile usw. ) versorgen.
Die Leitungen bestehen zweckmässig aus engen Kupferröhren, deren Durchmesser sich nach der zu liefernden Ölmenge richtet.
In die Leitungen sind Dochte 28 eingezogen, die so ausgebildet sind, dass sie das 01 nicht am Durch- fluss behindern. Die Ölleitung braucht dank ihrer Anordnung nicht unbedingt dicht zu sein und bei einem Rohrbruch od. dgl. fliesst dennoch kein Öl aus. Zweckmässig besitzen die Dochte die in Fig. 5 dargestellte Form von zusammengedrehten Doppeldrähten, die zwischen sich Faserstoff festhalten und den bekannten Rohrreinigern ähneln. Solche Dochte liegen vor allem auch in dem Teil 17 der Ölleitung, der in den Schmierölbehälter hineinragt. Bei Abzweigungen sollen sieh die Dochte berühren, wie dies Fig. 5 zeigt.
In dem Anschlussstutzen 25 (Fig. 2) ist ein Kugelrüekschlagventil 29, 30 vorgesehen, vor dem der Abzweigstutzen 26 zu der Kurzleitung 27 führt, die den Bremsenlösemechanismus 28 versorgt. Der Stutzen 25 steht senkrecht, so dass die Kugel 0 durch die Schwerkraft auf ihrem Sitz 29 festgehalten wird. Die Kugel ist leicht, so dass schon ein geringer Druck genügt, um sie anzuheben und den Ölaustritt in die Hauptleitung zu ermöglichen.
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und die Hauptleitung mit ihren Zweigleitungen. Kommt der Motor wieder zum Stehen, so kühlt sich der Ölbehälter und sein Inhalt ab und es entsteht ein Unterdruck im Ölbehälter, der das Öl in den Leitungen zurückzusaugen strebt.
Gleich nach dem Druckabfall wird aber die Kugel 30 straff auf ihren Sitz gezogen und der Unterdruck wirkt infolgedessen nur auf die Kurzleitung 27, die nun so weit entleert wird, dass Luft in den Behälter 14 eintreten kann. Dank dem Ventil 30 wird aus der Hauptleitung und
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Wird der Motor wieder angelassen, so verteilt sich der Druck sofort auf die Haupt-und die Kurzleitung, und da erstere mit ihren Zweigleitungen mit Öl gefüllt ist, geht die Schmierung sofort wieder vor sich. Die Füllung der Kurzleitung kann kurze Zeit benötigen, aber dank der Kürze ihrer Leitung
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Unter Umständen kann man das Rückschlagventil 29, 30 auch entbehren.
Denn das Zurücksaugen von Öl aus der Hauptleitung wird dadurch beschränkt, dass durch die Kurzleitung rasch Luft in den Behälter eintritt und den Unterdruck aufhebt, bevor der Hauptteil des Öles aus der Hauptleitung zurüekgesaugt worden ist. Natürlich wird in einem solchen Fall immerhin noch mehr Öl zurückgesaugt, als wenn das Ventil vorhanden ist.
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kann man auch ihre Länge entsprechend wählen. So hat z. B. jede Hinterradfeder eine einfache lasche 31 und eine Doppellasche 32, das Hauptrohr 2 : 2 ist also an Zweigleitungen 33 und 34 von verschiedener Länge angeschlossen, indem die Zweigleitung 33 vom Anschlusspunkt 3'an nur halb so lang ist, wie die Zweigleitung 34.
Dadurch wird eine dem Schmierbedarf jeder Lasche entsprechende Ölverteilung herbeigeführt.
Statt den Unterdruck im Ölbehälter durch Luft aus der Kurzleitung aufzuheben, kann man ihn dazu ausnutzen, den Schmierölbehälter stets mit Öl gefüllt zu erhalten. Dieser Behälter muss kräftig gebaut und luftdicht sein, bedingt also, wenn er eine grosse Ölmenge enthalten soll, beträchtliche Au- sehaffungskosten. Um diese zu vermeiden, kann man einen kleinen Druckbehälter 3J (Fig. 6) verwenden. der nur eine kleine Ölmenge enthält und ihn durch eine Rohrleitung 36 mit einem über ihm liegenden
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bis der Behälter 35 nahezu gefüllt und nur etwas Luft über dem Ölspiegel eingeschlossen ist.
Der Unter- druck wird hier zum Teil durch den Zufluss von Frischöl, zum andern Teil durch das Zurücksaugen von Öl und das Einsaugen von Luft durch die Kurzleitung 27 aufgehoben. Letztere kann aber unter Um- ständen ganz fortfallen und der Unterdruck ausschliesslich zur Nachfüllung des Druckbehälters 35 aus- genutzt werden. Man kann die Leitung 36 auch an das als Vorratsbehälter ausgebildete Kurbelgehäuse des Motors anschliessen, in welchem Fall zweckmässig'der Leitung 36 ein Sieb vorgeschaltet wird.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Selbsttätige Schmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Brennkraftmaschinen mit einem mit der Schmierleitung verbundenen geschlossenen Schmierolbehälter, durch dessen Erwärmen der für die selbsttätige Ölförderung erforderliche Druck erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Erkalten des Ölbehälters ein schädliches Rücksaugen von Öl aus der Sehmierleitung in den Druckbehälter durch das Einsaugen von Luft oder Frischöl verhindert und der Unterdruck im Behälter aufgehoben wird.