AT123233B - Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden. - Google Patents
Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in D11lCkluft-Blasleitungell gefördert werden. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluft-Blasleitungen gefördert werden, und bezweckt, im Speicherraum eine möglichst gleichmässige Verteilung des Stoffes zu bewirken. Mit dieser gleichmässigen Verteilung ist die Möglichkeit verbunden, den Stoff beim Einbringen in den Speicher mit Flüssigkeit gleichmässig zu durchsetzen, und es wird diese Möglichkeit erfindungsgemäss dazu benutzt, ihn durch Zusatz von Bleiehflüssigkeit während seines Aufenthaltes im Speicherbehälter gleichzeitig zu bleichen. EMI1.1 der allmählichen Füllung des Speicherbehälters am entgegengesetzten, also unteren Ende des Behälters durch Vorrichtungen entnommen werden kann, die die aufgespeicherten Stoffmengen ebenso gleichmässig und in derselben Reihenfolge entnehmen, wie die einzelnen Stoffteil in den Speicher hineingelangt sind, so dass jeweils der am längsten im Behälter befindliche Stoff bei der Entnahme abgeführt wird. Holzstoff und Zellstoff wird bisher in ausgespresstem Zustande gewöhnlich in Rollen oder Pappen auf Vorrat gearbeitet. Dieser Vorrat dient zum Ausgleich bei geringer Produktion ; insbesondere die Holzstofferzeugung ist bei ihrer Abhängigkeit von Kraftschwankungen bei Arbeit mit Wasserkraft den Zufälligkeiten der wechselnden Wasserführung der Flüsse in den verschiedenen Jahreszeiten unterworfen. In neuerer Zeit verwendet man als Transportmittel für halbtroekenen Holz-oder Zellstoff Druckluft in Rohrleitungen, mittels deren der Stoff bei einem Trockengehalt von etwa 35% zur Verbrauchsstelle geblasen wird. Gemäss der Erfindung wird diese Blaseinrichtung benutzt, um im Zusammenhang mit ihr die Frage der Speicherung des Stoffes zu lösen. In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Vorrichtung schematisch dargestellt. Zur Aufnahme des Stoffes dient ein hoher zylindrischer Behälter A (Fig. 1), in dessen Kopf die Blasleitung B zum Heranführen des Stoffes mündet. Diese Stoffleitung B läuft in eine Verteilungsdüse C aus, deren Mündung ausserhalb der Behältermitte liegt und im Kreise wandert. Die Drehzahl der Ver- teilungsdüse 0 kann entsprechend der geförderten Stoffmenge geregelt werden ; ihre Ausbildung in einer solchen Form, dass die Drehbewegung durch die Reaktion des Förderluftstrahls von selbst zustande kommt, hat den Vorteil, dass bei gesteigerter Förderung auch die Geschwindigkeit der Drehbewegung zunimmt und umgekehrt. Am Boden des Behälters ist eine Förderschnecke D angeordnet, deren Achse im zylin- drischen Behälter LI radial liegt und die mittels eines an ihrem äusseren Ende angeordneten Zahnrad- triebes dt, der in einen Zahnkranz al des Behälters A eingreift, ringsum auf dem Boden des Behälters im Kreise wandern und somit jede Stelle des Behälterbodens bestreichen kann. Die Förderbewegung der Schnecke D ist nach innen gerichtet und mit ihrem der Turmmitte zu liegenden Ende erstreckt sie sich unter eine Schutzglocke a, unterhalb deren in einer tieferliegenden Grube die Zugabevorrichtung E einer weiteren Druckluftblasleitung angebracht ist, die den Stoff wieder wegfördert, der beim Arbeiten der Schnecke D in den Fülltrichter e1 der Zugabevorrichtung E hineingelangt. An Stelle der Förder- schnecke D können zu demselben Zweck auch andere Mittel verwendet werden, z. B. eine Kratzeranlage nach Art eines liegenden Becherwerkes, die ebenfalls radial zum Speielierbehälter A auf dessen Boden angeordnet und ringsum im Kreise schwenkbar ist und den Stoff in Richtung auf die Mitte des Behälters zu fördert. <Desc/Clms Page number 2> Ferner kann zum Entleeren des Speicherbel1älters auch eine Vorrichtung dienen, die zu diesem Zweck die Zuhilfenahme von Wasserstrahlen gestattet. Unterhalb einer Schutzglocke a2 (Fig. 2) befindet sich ein drehbares Strahlrohr, das ermöglicht, einen Wasserstrahl in den unmittelbar am Boden des Behälters lagernden Stoff hineinzuspritzen, wodurch dieser weggeschwemmt und in einen geeigneten unterhalb des Behälters gelegenen Sumpf mit Rührwerk J gelangt, von wo aus er in stark verdünntem Zustande mittels einer Pumpe K an den Ort der weiteren Verwendung gepumpt werden kann. Zur Unterstützung des mehr in der Mitte wirkenden Wasserstrahles aus dem Strahlrohr G sind im Behälterinnern in der Nähe der unteren Bodenkante Spritzrohre L vorgesehen, mit deren Wasserstrahlen verhindert werden kann, dass an den Aussenwänden und in der unteren Behälterkante Stoff längere Zeit EMI2.1 Am Kopf des Speieherbehälters A (Fig. 1) ist ein Ringrohr F mit Spritzlöchern angebracht, durch welches dem einzulagernden Stoff während des Füllens Bleichflüssigkeit zugesetzt werden kann. Durch die Speichervorrichtung gemäss der Erfindung wird erreicht, dass sowohl die Füllung des Speicherraumes als auch die Belastung der Bauteile des Behälters vollkommen gleichmässig verteilt sind und es entsteht auf diese Weise der Vorteil der besten Ausnutzung der Bauteile, so dass sich ein möglichst grosser Speicherraum billig und wirtschaftlich herstellen lässt. Die am Boden angebrachte gleichmässig arbeitende Entnahmevorrichtung D bietet die Gewähr, dass stets der älteste Stoff zuerst herausgenommen wird, wodurch die Gleichmässigkeit der Stoffbeschaffenheit in den Grenzen des mög- lichen gewährleistet ist. In baulicher Beziehung kann die Vorrichtung im Rahmen des geschilderten Prinzips mannigfach geändert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen. die in Druckluftblasleitungen gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasleitung (B) im oberen Teile eines vorzugsweise zylindrischen Speieherbehälters (as in einer Verteitungsdüse (C) endet, deren Mündung in einer waagrechten Bahn, vorzugsweise im Kreise, wandert. EMI2.2
Claims (1)
- Drehbewegung durch die Reaktion des austretenden Forderluftstrahles nach Art von Berieselungsdüsen, Segnerrädern od. dgl. bewirkt wird.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teile des Speicherbehälters (A) eine im Kreise wandernde Entnahmevorrichtung (D) wie Schnecke, Kratzer- EMI2.3 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer nach der Mitte des Speicherbehälters (A) gerichteten Arbeitsbewegung der Entnahmevorrichtung (D) unterhalb deren Mündung eine Vorrichtung zum Weiterbefördern des Stoffes, etwa mittels Pressluft, vorgesehen ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil des Speieherbehälters (A) ein sieh drehendes Strahlrohr (G) und unterhalb dessen eine Sammelbütte (H) vorgesehen ist, aus der der ausgespülte Stoff mittels einer Fördervorrichtung, etwa einer Pumpe (K) entnommen und weiterbefördert werden kann.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bzw. 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Speicherbehälters (A) an dessen Wand in der Nähe des Bodens Spritzrohre (L) angebracht sind.7. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stoff schon in der Zuleitung oder unmittelbar beim Austreten in den Speicherbehältcr oder auch im Speicherbehälter selbst BIeichflüssigkeit zugesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT123233T | 1927-09-23 |
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1927
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