AT123233B - Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden. - Google Patents

Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden.

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AT123233B
AT123233B AT123233DA AT123233B AT 123233 B AT123233 B AT 123233B AT 123233D A AT123233D A AT 123233DA AT 123233 B AT123233 B AT 123233B
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storage
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cellulose
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Alois Dr Techn Ing Danninger
Alfred Ing Schuppler
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Alois Dr Techn Ing Danninger
Alfred Ing Schuppler
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  Vorrichtung zur Speicherung von   halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff   oder   ähnlichen  
Stoffen, die in   D11lCkluft-Blasleitungell   gefördert werden. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff,
Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluft-Blasleitungen gefördert werden, und bezweckt, im
Speicherraum eine möglichst gleichmässige Verteilung des Stoffes zu bewirken. Mit dieser   gleichmässigen  
Verteilung ist die Möglichkeit verbunden, den Stoff beim Einbringen in den Speicher mit Flüssigkeit   gleichmässig zu durchsetzen,   und es wird diese Möglichkeit erfindungsgemäss dazu benutzt, ihn durch
Zusatz von Bleiehflüssigkeit während seines Aufenthaltes im   Speicherbehälter gleichzeitig   zu bleichen.

   
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 der allmählichen Füllung des Speicherbehälters am entgegengesetzten, also unteren Ende des Behälters durch Vorrichtungen entnommen werden kann, die die aufgespeicherten Stoffmengen ebenso gleichmässig und in derselben Reihenfolge entnehmen, wie die einzelnen Stoffteil in den Speicher hineingelangt sind, so dass jeweils der am längsten im Behälter befindliche Stoff bei der Entnahme abgeführt wird. 



   Holzstoff und Zellstoff wird bisher in ausgespresstem Zustande gewöhnlich in Rollen oder Pappen auf Vorrat gearbeitet. Dieser Vorrat dient zum Ausgleich bei geringer Produktion ; insbesondere die
Holzstofferzeugung ist bei ihrer Abhängigkeit von   Kraftschwankungen   bei Arbeit mit Wasserkraft den
Zufälligkeiten der wechselnden Wasserführung der Flüsse in den verschiedenen Jahreszeiten unterworfen. 



   In neuerer Zeit verwendet man als Transportmittel für halbtroekenen Holz-oder Zellstoff Druckluft in Rohrleitungen, mittels deren der Stoff bei einem Trockengehalt von etwa 35% zur Verbrauchsstelle geblasen wird. Gemäss der Erfindung wird diese Blaseinrichtung benutzt, um im Zusammenhang mit ihr die Frage der Speicherung des Stoffes zu lösen. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Vorrichtung schematisch dargestellt. 



   Zur Aufnahme des Stoffes dient ein hoher zylindrischer Behälter A (Fig. 1), in dessen Kopf die
Blasleitung B zum Heranführen des Stoffes mündet. Diese Stoffleitung B läuft in eine   Verteilungsdüse C   aus, deren Mündung ausserhalb der Behältermitte liegt und im Kreise wandert. Die Drehzahl der Ver- teilungsdüse 0 kann entsprechend der geförderten Stoffmenge geregelt werden ; ihre Ausbildung in einer solchen Form, dass die Drehbewegung durch die Reaktion des Förderluftstrahls von selbst zustande kommt, hat den Vorteil, dass bei gesteigerter Förderung auch die Geschwindigkeit der Drehbewegung zunimmt und umgekehrt.

   Am Boden des Behälters ist eine Förderschnecke D angeordnet, deren Achse im zylin- drischen Behälter   LI   radial liegt und die mittels eines an ihrem äusseren Ende angeordneten Zahnrad- triebes   dt,   der in einen Zahnkranz al des Behälters   A   eingreift, ringsum auf dem Boden des Behälters im Kreise wandern und somit jede Stelle des Behälterbodens bestreichen kann.

   Die   Förderbewegung   der Schnecke D ist nach innen gerichtet und mit ihrem der Turmmitte zu liegenden Ende erstreckt sie sich unter eine   Schutzglocke     a,   unterhalb deren in einer tieferliegenden Grube die Zugabevorrichtung E einer weiteren Druckluftblasleitung angebracht ist, die den Stoff wieder wegfördert, der beim Arbeiten der Schnecke D in den Fülltrichter   e1   der   Zugabevorrichtung   E hineingelangt. An Stelle der Förder- schnecke D können zu demselben Zweck auch andere Mittel verwendet werden, z.

   B. eine Kratzeranlage nach Art eines liegenden Becherwerkes, die ebenfalls radial zum   Speielierbehälter A   auf dessen Boden angeordnet und ringsum im Kreise schwenkbar ist und den Stoff in Richtung auf   die Mitte des Behälters   zu fördert. 

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   Ferner kann zum Entleeren des   Speicherbel1älters   auch eine Vorrichtung dienen, die zu diesem Zweck die Zuhilfenahme von Wasserstrahlen gestattet. Unterhalb einer Schutzglocke a2 (Fig. 2) befindet sich ein drehbares Strahlrohr, das ermöglicht, einen Wasserstrahl in den unmittelbar am Boden des Behälters lagernden Stoff hineinzuspritzen, wodurch dieser weggeschwemmt und in einen geeigneten unterhalb des Behälters gelegenen Sumpf mit Rührwerk J gelangt, von wo aus er in stark verdünntem Zustande mittels einer Pumpe K an den Ort der weiteren Verwendung   gepumpt werden kann.   Zur   Unterstützung   des mehr in der Mitte wirkenden Wasserstrahles aus dem Strahlrohr G sind im Behälterinnern in der Nähe der unteren Bodenkante Spritzrohre L vorgesehen, mit deren Wasserstrahlen verhindert werden kann,

   dass an den Aussenwänden und in der unteren Behälterkante Stoff   längere   Zeit 
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Am Kopf des Speieherbehälters A (Fig. 1) ist ein Ringrohr F mit   Spritzlöchern   angebracht,   durch   welches dem einzulagernden Stoff während des Füllens   Bleichflüssigkeit   zugesetzt werden kann. 



   Durch die Speichervorrichtung gemäss der Erfindung wird erreicht, dass sowohl die Füllung des Speicherraumes als auch die Belastung der Bauteile des Behälters   vollkommen gleichmässig verteilt   sind und es entsteht auf diese Weise der Vorteil der besten Ausnutzung der Bauteile, so dass sich ein möglichst grosser Speicherraum billig und wirtschaftlich herstellen lässt. Die am Boden angebrachte gleichmässig arbeitende Entnahmevorrichtung D bietet die Gewähr, dass stets der älteste Stoff zuerst herausgenommen wird, wodurch die   Gleichmässigkeit   der Stoffbeschaffenheit in den Grenzen des   mög-   lichen gewährleistet ist. 



   In baulicher Beziehung kann die Vorrichtung im Rahmen des geschilderten Prinzips   mannigfach   geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen. die in Druckluftblasleitungen gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die   Blasleitung   (B) im oberen Teile eines vorzugsweise zylindrischen Speieherbehälters   (as   in einer   Verteitungsdüse (C) endet,   deren Mündung in einer waagrechten Bahn, vorzugsweise im Kreise, wandert. 
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Claims (1)

  1. Drehbewegung durch die Reaktion des austretenden Forderluftstrahles nach Art von Berieselungsdüsen, Segnerrädern od. dgl. bewirkt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teile des Speicherbehälters (A) eine im Kreise wandernde Entnahmevorrichtung (D) wie Schnecke, Kratzer- EMI2.3 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer nach der Mitte des Speicherbehälters (A) gerichteten Arbeitsbewegung der Entnahmevorrichtung (D) unterhalb deren Mündung eine Vorrichtung zum Weiterbefördern des Stoffes, etwa mittels Pressluft, vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil des Speieherbehälters (A) ein sieh drehendes Strahlrohr (G) und unterhalb dessen eine Sammelbütte (H) vorgesehen ist, aus der der ausgespülte Stoff mittels einer Fördervorrichtung, etwa einer Pumpe (K) entnommen und weiterbefördert werden kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bzw. 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Speicherbehälters (A) an dessen Wand in der Nähe des Bodens Spritzrohre (L) angebracht sind.
    7. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stoff schon in der Zuleitung oder unmittelbar beim Austreten in den Speicherbehältcr oder auch im Speicherbehälter selbst BIeichflüssigkeit zugesetzt wird.
AT123233D 1927-09-23 1927-09-23 Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden. AT123233B (de)

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AT123233D AT123233B (de) 1927-09-23 1927-09-23 Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluff-Blasleitungen gefördert werden.

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