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EpiskopischesProjektionsgerät.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung des Projektionsgerätes nach dem Patente Nr. 113818 durch Anordnung einer selbsttätig wirkenden Zubringun'svorrichtung für die zur episko- pischen Projektion gelangenden Bilder.
Es ist an sich bekannt, die Zubringungsvorrichtung als um eine waagrechte Achse drehbare, absatzweise angetriebene Trommel auszubilden, an deren Mantel mit den Bildern beschickbare Bildrahmen gelenkig angeordnet sind und bei der Trommel mitgenommen und in die Bildebene gebracht werden.
Die Erfindung bezweckt die Ausbildung derartiger Zubringungsvorrichtungen unter Bedachtnahme auf die im Stammpatent beschriebene Lichtquellenanordnung dahin, dass die Trommel die von ihr mitgenommenen Bildrahmen in eine obere labile Gleichgewichtslage bringt, in der die bildlose Riiekseite nach vorne weist und nach deren hindernisloser Überschreitung die Bildrahmen eine Kippbewegung durch einen zwischen den seitlich angeordneten Lichtquellen freigelassenen Raum. dessen oberer Teil gegen die Lichtquellen abgeschirmt ist, in die Bildebene vollziehen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem schematischen Ausführungsbeispiel in Fig. 1 in einem Mittelschnitt verauschnaulicht. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 1+A der Fig. 1.
Die Zuführungsvorrichtnng befindet sieh in einem Gehäuse a. das an den zwischen den beiderseitig angeordneten, seitlich verstellbaren Lichtquellen b freigelassenen und durch Wände e nach der Seite
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drehbar angeordnet. Die'Trommel wird durch ein Getriebe, auf welches eine in einem Anschlussgehäuse g untergebrachte Antriebsvorrichtung, z. B. ein Solenoid, wirkt, ständig in eine absatzweise Umdrehung
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möglichkeit der Scharniere ungefähr tangential zum Trommelmantel. Die Rahmen gelangen daher aufeinanderfolgend in eine obere Totpunktlage i', nach deren Überschreitung sie eine Kippbewegung im Sinne des Pfeiles I durch den von den Wänden e gegebenen Raum ausführen.
Oberhalb des für den
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aufhält und jeden einzelnen zur Fortsetzung seiner Kippbewegung erst dann freigibt, bis das Selharnier des betreffenden Rahmens mit dem Trommelmantel soweit gewandert ist. dass der Rahmen vom Anschlag k abgleiten kann. Dieser Anschlag wirkt daher, unabhängig von der Anzayhl der auf ihn jeweils lagernden Rahmen i, auf die Fortsetzung der Kippbewegung regelnd. Der vom Anschlag k freigegebene Rahmen setzt die Bewegung im Sinne des Pfeiles 77 weiter fort und gelangt : n die Bildebene B-B, aus der die Projektion des Bildes erfolgt.
Um die Energie des in der Bildebene anlangenden Rahmens zn vernichten und Schwingungen zu unterdrücken, ist vor der Bildebene ein Sperrzahn Z vorgesehen, der unter der Wirkung einer Feder m steht und eine anschlagfläche n aufweist, gegen welche der Bildrahmen stösst und dadurch den Sperrzahn zum Ausweichen bringt, worauf sich der Sperrzahn vor den Bild-
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Projektionsdauer, die durch den Stillstand der Trommel zwischen zwei Drehungsimpulsen bestimmt ist, ruhig verharrt. Die absatzweise Einwirkung des Solenoides sowie der Lampenstrom können von einer in einem Gehäuse o untergebraehten Sehaltuhr gesteuert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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drehbaren, absatzweise angetriebenen Trommel, an deren Mantel mit den Bildern besehickbare Bildrahmen frei schwingbar angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel die von ihr mitgenommenen Bildrahmen in eine obere labile Gleichgewichtslage bringt, in der die bildlose Rückseite nach vorne weist und nach deren hindernisloser Überschreitung die Bildrahmen eine Kippbewegung durch einen zwischen den seitlich angeordneten Lichtquellen freigelassenen Raum, dessen oberer Teil gegen die Liehtquellen abgeschirmt ist, in die Bildebene vollziehen.