AT123124B - Indirekt geheizte Kathode. - Google Patents

Indirekt geheizte Kathode.

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AT123124B
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indirectly heated
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Inventor
Siegmund Dr Loewe
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Siegmund Dr Loewe
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Indirekt gebeizte Kathode. 



   Es ist bekannt. Glühkathoden von Vakuumröhren indirekt zu heizen. Ein Beispiel bietet die bekannte Einrichtung, bei   welcher zwischen einer glühenden Hilfskathode   und der Hauptkathode ein 
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 kathode direkt auf die im   Inneru   des Zylinders angebrachten Heizkörper aufzulegen, so dass die Wärme auf die Kathode auch durch   Wärmeleitung     übergeht.   In allen bekannten Fällen ist es aber die Haupt- kathode selbst, die durch   die Wärmequelle erhitzt wild.   



  Die Erfindung besteht nun darin, die emittierende Kathode durch Wärmeleitung von einem oder mehreren   Glühkörpern   her zu heizen, welche ihrerseits indirekt geheizt werden. Dabei wird die Anordnung vorzugsweise so getroffen, dass   zu   beiden Seiten des Elektrodensystems die Glühkörper angeordnet sind. 



   Die   Emissionskathodp stellt dann einfach die   Verbindung zwischen den beiden   Glühlkörpern   dar. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nun einen einzigen Glühkörper anzuordnen. Dabei kann dieser Glühkörper irgendeine geeignete Form besitzen, z. B. zylindrisch sein oder aus einer Drahtspirale bestehen. 



   Der Vorteil   der Anmeldung gegenüber dem Gegenstand   der österr. Patentschrift   Nr.   102214 ist darin zu   sehen, d-B   die dort angegebene Brückenschaltung keine vollkommene Gewähr dafür gibt, dass der Heizstrom von der Emissionskathode ferngehalten wird. Schon für die Herstellung der Brücke ist 
 EMI1.2 
 gibt aber eine vollkommene Gewähr dafür, dass der Heizstrom von der Emissionskathode vollkommen ferngehalten wird. 



   In den Abbildungen sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. 



   Eine prinzipielle Ausführungsform der Erfindung ist in   Fig.   1 beschrieben. 



   Es   sei 1   die   Hauptkathode,   beispielsweise ein massiver Wolframdraht. Durch die Spirale 2 ist 
 EMI1.3 
 Art mit Gitter dar, bei welchem die Aufgabe besteht, die Kathode 1 zum Glühen zu bringen. Die Heizung dieser Kathode kann nun erfindungsgemäss durch Wärmeleitung dadurch erfolgen, dass sie in gut wärmeleitender   Verbindun 'mit einem   Körper 4 steht, der zur Glut gebracht wird. Die Erhitzung des Körpers   4   erfolgt nun indirekt. Auch alle anderen Arten von   Wärmeerzeun'ung   sind verwendbar. Z. B. kann der Körper 4 ein Metallzylinder sein, welcher mittels einer   übergesehobenen,   von Nieder-oder Hochfrequenz-   strömen durchflossenen Spule   zum Glühen gebracht wird.

   Ebenso kann der Körper 4 durch Elektronenbombardement zur Glut gebracht werden. In diesem Falle würde er zweckmässig als ein   Hohlzylinder   ausgebildet werden, mit welchem die   Hauptkathode     J'wärmeleitend verbunden   ist. Im Innern des Hohlzylinders ist dann die Glühkathode vorzusehen und zwischen dieser und dem   Blechzylinder 4 pine     Gleich- oder Wechsrlspannung anzulegrn,  
Es ist offensichtlich, dass bei der Anordnung nach Fig. l die Erwärmung der Hauptkathode 1 vorwiegend einseitig erfolgt, so dass ihr eines Ende wesentlich wärmer wäre als das andere. Diese kann leicht   dadurch abgestellt werden,   dass die   Erwärmung   von beiden Seiten erfolgt. 

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 EMI2.1 
 



   Axial durch die Zylinder 4 sind zwei punktiert angedeutete Glühfäden, beispielsweise aus Wolframdraht, i geführt, welche durch Gleich- oder Wechselstrom zur Glut gebracht werden. Zwischen den durch die
Leitung 5 miteinander verbundenen Zylindern 4 und den in ihrem Innern befindlichen Glühdrähten wird eine Gleich- und Wechselspannung E angelegt. (In Wirklichkeit ist eine besondere Verbindung J nicht notwendig, da die Zylinder bareits durch die Kathode 1 leitend miteinander verbunden sind.) Escrfolgt 
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 anderen Ausführungsformen der Erfindung und ist stets möglich. 



   Eine praktische Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 2 ist in Fig. 3 dargestellt. Hier sind 
 EMI2.3 
 Teil 1 von beiden Enden her erhitzt und lässt sich, wie Versuche gezeigt haben, leicht auf die zur   Bildung   der Thoriumemission erforderliche Temperatur von etwa   1700      hinreichend gleichmässig erhitzen.   



   Überstreicht man die Hauptkathode 1 mit Metalloxyd (Oxydkathode), so genügen natürlich bereits wesentlich geringere Temperaturen. Die Spiralen 7 werden in Wirklichkeit sehr eng   und mit   dicht aneinanderliegenden Windungen bewickelt. Die Benutzung des Elektronenbombardements nach Fig. 2 oder 3 hat einen besonderen Vorteil. Da man nämlich bei mit Netzanschluss an Wechselstrommetzen 
 EMI2.4 
 Heizung der Endstufen von   mehrstufigen Verstärkeranlagen genügt nämlich   der auf die erläuterte Weise erhaltene   gleichgerichtete Strom vollständig,   da in diesen   Endstufen die Verstärkung nicht mehr sehr   hoch ist. Bei einer dreistufigen, widerstandsgekoppelten Verstärkereinrichtung ist es z. B. nur notwendig. 
 EMI2.5 
 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Glühkathode für   thermionisehe     Entladungsgefässe, insbesondere Elektronenröhren, dadurch   gekennzeichnet, dass die emittierende Kathode   durch Wärmeleitung von einem   oder mehreren Glühkörpern geheizt wird, welche ihrerseits indirekt geheizt werden.

Claims (1)

  1. 2. Glühkathode nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die indirekt geheizten Glühkörper ihrerseits durch Wirbelströme oder Elektronenbombardement erhitzt werden.
    3. Glühkathode nach den Ansprüchen l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühkörpcr aus Drähten bestehen, die spiralförmig um den Heizdraht gewunden sind.
    4. Glühkathode für Elektronenröhren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glübkörper vor den Stirnflächen des Elektrodensystems angeordnet sind.
    5. Glühkathode für Elektronenröhren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Elektrodensystem und den Glühkörpern Schirme angeordnet sind.
    6. Schaltungsweise für Elektronenröhren mit Glühkathode nach den Ansprüchen l bis Ï, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Benutzung des Elektronenbombardements auftretenden gleichgerichteten EMI2.6
AT123124D 1927-06-25 1928-06-11 Indirekt geheizte Kathode. AT123124B (de)

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