AT122848B - Elektromotor. - Google Patents

Elektromotor.

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AT122848B
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AT
Austria
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liquid
pressure
electric motor
motor according
stator chamber
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Inventor
Richard Ing Gold
Julius Ing Schmausz
Original Assignee
Richard Ing Gold
Julius Ing Schmausz
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Description


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  Elektromotor. 



   Es wurde bereits volgeschlagen, Elektromotoren, insbesondere Drehstrommotoren mit Käfiganker so auszugestalten, dass sie, auch wenn sie in eine Flüssigkeit wie Wasser, Rohöl usw. eingetaucht sind, ungestört arbeiten können   (vgl.     hsterr.   Patent Nr. 114688). 



   Es ist dabei in dem Spalt zwischen dem Ständer und dem Läufer ein sehr dünnwandiger Zylinder   iaus Blech   oder einem anderen geeigneten Material eingelegt, der den Raum des Ständers. in welchem sich 
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 sehr empfindliche, an das Netz angeschlossene   Ständerwicklung   ist   hiedureh   der schädlichen   Einwirkung   der Flüssigkeit entzogen, und, da der   Ktirzsehltissrotor   der äusseren Flüssigkeit ausgesetzt werden kann, 
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 und ist infolgedessen zum direkten Antrieb von in die Flüssigkeit eingetauchten Kreiselpumpen geeignet. 



   Zum dichten Abschluss des die   Ständerwicklung   enthaltenden Gehäuses wird vorzugsweise ein sehr dünner Stahlblechzylinder benutzt, dessen geringe mechanische Widerstandsfähigkeit es nötig macht, ihn womöglich von allen Druckbeanspruehungen zu bewahren, wie sie einerseits durch den hydrostatischen
Druck der den Motor umgebenden Flüssigkeit, anderseits durch die beim Betrieb auftretenden Erwärmungen der vorhandenen Organe und Medien   zustandekommt.   Dabei ist auch zu beachten, dass ein so dünn- wandiges Rohr gegen Drücke, die von aussen her auf die Wandung einwirken, empfindlicher ist als gegen   Drücke,   die von dem Lichtraum her nach aussen wirken.

   Und da von dem Lichtraum nach aussen der hydrostatische Druck der den Motor umgebenden Flüssigkeit wirkt, so ist dieser weniger gefährlich als die auf das Rohr von aussen her einwirkenden   Druckkräfte,   die auf   Wärmedehnungen   im Ständer zurück- zuführen sind und das Bestreben haben, das dünne Blechrohr von aussen her einzudrücken. 



   Das von dem dünnwandigen Hohlzylinder dicht abgeschlossene Ständergehäuse, in welchem sich die Wicklung befindet, enthält in den von dem Ständer und seiner Wicklung freigelassenen Räumen ein flüssiges Füllmittel, etwa Transformatorenöl. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung können die von dem Ständer und seiner Wicklung freigelassenen
Räume aber auch mit Luft oder einem anderen Gas erfüllt werden oder aber man kann auch feste Füll- stoffe benutzen, etwa solehe, die bei gewöhnlicher oder höherer Temperatur flüssig sind und bei gewöhn-   lichem   oder geändertem Druck in die Ständerkammer eingefüllt werden, worauf sie auf geeignete Weise in die feste Form   übergeführt   werden und mindestens bei jenen Temperaturen starr bleiben, die durch die Betriebswärme des Motors höchstens zustandekommen. Hiezu eignen sich z. B. künstliehe harz- artige Stoffe. 



   Man kann aber auch   pulverförmige   oder körnige   Füllkörper   zum Ausfüllen der Hohlräume des
Ständers verwenden. Die Zwischenräume zwischen den Pulverteilchen oder den Körnern können entweder mit Luft oder irgendeinem Gas erfüllt sein oder man kann auch die Zwischenräume zwischen diesen Teilchen mit einem flüssigen oder festen Stoff füllen, wobei als feste Stoffe wieder solche zu verwenden wären, die, wie oben erwähnt, in flüssigem Zustande eingebracht werden können. 



   Das feste Füllmittel muss nicht gerade   ein ausgesprochenes Isolierungsmittel   sein, weil ja die Windungen der Ständerwicklung ohnedies voneinander isoliert sind. Vorteilhaft aber ist es, wenn diese Füllmittel ein möglichst guter Wärmeleiter ist, damit die in der Ständerkammer beim Betrieb auftretende Wärme   möglichst   rasch nach aussen abgeführt werde.

   Da ausgesprochen gute Wärmeleiter in der Regel auch gute Leiter der   Elektrizität   sind, so wurde bei Verwendung ausgesprochen guter Wärmeleiter als Füllstoffe die Gefahr des Auftretens von unzulässig grossen Wirbelströmen in den Füllstoffen entstehen und es ist daher nötig, als Füllstoffe solche Materialien zu wählen, die bei möglichst hoher Wärmeleitfähigkeit eine möglichst geringe elektrische Leitfähigkeit besitzen, wozu sich gewisse sogenannte Widerstandsmetalle oder Widerstandslegierungen eignen. Man kann dann diese Stoffe in pulverförmigem oder körnigem Zustande in die Hohlräume der Ständerkammer einfüllen und in die Zwischenräume etwa einen flüssigen oder gasförmigen Stoff einführen, der die beabsichtigte   Wirkung womöglich fördert.   



   Da das dünnwandige Rohr, das die   Ständerkammer   gegen den Läufer hin abschliesst, in keiner die Sicherheit des Betriebes gefährdenden Weise deformiert werden darf, so ist darauf zu achten, dass sich entweder die die Ständerkammer bildenden sowie die darin enthaltenen Teile einschliesslich des   Füll-   mittels bei Erwärmung   möglichst   frei dehnen können oder dass die   Wärmedehnung   aller dieser Teile so gering bleibt, dass sie praktisch nicht berücksichtigt zu werden braucht. Diese beiden prinzipiellen   Möglichkeiten   können auch miteinander in Verbindung gebracht werden. 



   Eine besonders einfache Ausgestaltung des Motors ergibt sieh bei Anwendung von festen   Füll-   mitteln, wie sie oben erwähnt worden sind. Ein solches Füllmittel, das alle Hohlräume der Ständerkammer restlos ausfüllt, kann das Blechrohr gegenüber dem Druck der äusseren Flüssigkeit abstützen, indem dieses feste Füllmittel den äusseren Druck übernimmt und auf die äussere Ständerwandung überträgt. Da die Wärmedehnung dieser Art von   Füllmitteln   meist so gering ist, dass sie vernachlässigt werden kann, so 

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 kann bei dieser Ausgestaltung des Motors jede besondere Druekausgleichsvorrichtung   wegbleiben,   wobei es gleichgültig ist. ob der Motor in geringer oder grosser Tauchtiefe arbeiten soll. 



   Eine weitere einfache Ausführungsform des Motors ergibt sieh, wenn dieser in verhältnismässig geringer Tiefe unter einer Flüssigkeit eingetaucht arbeiten soll und zum Ausfüllen der   Hohlräume   der   Ständerkammer   Stoffe von verhältnismässig grösserer   Wärmedehnungszalll   Verwendung finden, u. zw. gasförmige Stoffe für sich allein oder verschiedene Kombinationen von gasförmigen, flüssigen und festen 
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 kammer und damit in dieser selbst einen Druck erzeugt, der so bemessen wird, dass bei der   Erwärmung des   Motors im Betriebe der Druck im   Ständergehäuse   nur so hoch anwachsen kann, dass er das dünnwandige Blechrohr nicht schädlich beeinflusst.

   Dieser Druck in der Ständerkammer kann höher sein als der   Atmosphärendruek,   wobei nur darauf zu achten ist. dass er auch bei den grössten im Betriebe auftretenden Erwärmungen den Druck der äusseren Flüssigkeit nur um ein geringes zulässiges MaC übersteigt. Vorteilhaft aber ist es, in der Ständerkammer einen Unterdruck zu erzeugen, der stets niedriger ist als der äussere Flüssigkeitsdruck. 



   Die Erzeugung eines Unterdruckes in der Ständerkammer hat auch den Vorteil, dass die Wandung des dünnen Blechrohres ständig fest an die sie stützenden   Ständerblecbe     angedrückt   wird, was den Vorteil hat, dass die dünne Blechwandung von dem Läufer stets abgezogen ist und der Läufer infolgedessen das Blech nicht berühren und daher auch nicht zerstören kann. 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Elektromotor, der dazu bestimmt ist, unter Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu laufen, und dessen Ständer durch ein Gehäuse und eine rohrförmige, in den Spalt zwischen dem Ständer und dem Läufer eingesetzte Zwischenwand flüssigkeitsdicht eingekapselt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der im Querschnitt ringförmigen Ständerkammer ein festes, selbst bei den höchsten im Betrieb zu erwartenden Motortemperaturen starr bleibendes Füllmittel oder ein gasförmiges Füllmittel enthalten ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als festes Füllmittel Stoffe, wie z. B. künstliche Harze od. dgl., verwendet werden, die bei gewöhnlicher oder höherer Temperatur flüssig sind und bei gewöhnlichem oder geändertem Druck in die Ständerkammer eingefilllt werden können. sodann bei gewöhnlicher oder höherer Temperatur fest werden und auch mindestens bei jener Temperatur starr bleiben, die durch die Betriebswärme des Motors höchstens zustandekommt.
    3. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume der Ständerkammer mit einem pulverförmigen oder körnigen, isolierenden oder nicht isolierenden Material und die zwischen diesen Füllkörpern vorhandenen Zwischenräume mit einem gasförmigen, flüssigen oder festen Stoff ausgefüllt werden.
    4. Elektromotor nach Anspruch 1 bzw. 2 und 3, dadurch gekennzeichnet ; dass als fester Füllstoff ein solcher von möglichst grosser Wärmeleitfähigkeit bei möglichst geringer elektrischer Leitfähigkeit EMI2.3 pulverförmigem oder körnigem Zustande verwendet werden.
    5. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerkammer restlos mit einem festen Füllmittel gefüllt ist, das einerseits den dünnen Bleehzylinder gegen den Druck der äusseren Flüssigkeit abstützt und anderseits eine vernachlässigbar geringe eigene Wärmedehnung aufweist.
    6. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 5, insbesondere für geringe Tauchtiefen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ständerkammer ein Druck besteht, der auch bei der grössten zu erwartenden Erwärmung des gasförmigen, flüssigen oder festen Füllmittels den Druck der äusseren Flüssigkeit nur um ein so geringes Mass übersteigt, dass keine Gefahr besteht, dass der dünnwandige Bleehzylinder eingedrückt wird.
    7. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 5, insbesondere für geringe Tauchtiefen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ständerkammer ein Druck besteht, der auch bei der grössten im Betriebe auftretenden Erwärmung des gasförmigen, flüssigen oder festen Füllmittels stets niedriger ist als der äussere Flüssigkeitsdruck, wodurch auch der dünnwandige Blechzylinder ständig von dem Läufer abgedrängt wird.
AT122848D 1928-07-17 1928-07-17 Elektromotor. AT122848B (de)

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