AT122726B - Stehumlegekragen. - Google Patents

Stehumlegekragen.

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AT122726B
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Bruno Ebert
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Bruno Ebert
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stehumlegekragen. 



   Die Erfindung betrifft Stehumlegekragen, insbesondere gestärkt, die aus Leinen, Baumwoll-oderähnlichengewebtenStoffenhergestelltsind. 



   Die Erfindung bezweckt, Kragen dieser Art nach der Richtung zu verbessern, dass ein bekannter   Ü elstand mit Sicherheit beseitigt wird,   der darin besteht, dass die in den Kragen eingelegte Krawatte, die beim Ummachen des Kragens gewöhnlich zu einer   Scli] eife, Knoten   od. dgl. gefaltet wird, zwischen dem inneren (Hals-) Teil oder Steg des Kragens und dem 
 EMI1.1 
 nicht zurecht schieben kann. 



   Man hat schon vielfach versucht, dem Steg von Stehumlegekragen bei der Herstellung von vornherein solche Form und Ausmasse zu geben, dass zwischen (em Steg und dem äusseren Kragen ringsherum ein ziemlich grosser   Zwischenraum   entsteht, der genügend Platz und Spielraum für die einzulegende Krawatte bietet. 



   Aber die Erfahrung zeigt, dass auch bei solchen Kragen, nachdem sie wiederholt gewaschen und geplättet worden sind, sich ungewollt der obige Übelstand wieder einstellt, dass nämlich die Krawatte festgeklemmt wird und nicht zurechtgeschoben werden kann. 



   Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, durch die angestrebt wird, den genannten Übelstand dauernd und mit Sicherheit zu beseitigen. 



   Der Erfinder hat erkannt, dass das Festklemmen der Krawatte auf   eine'nachträgliche     Formveränderung   des inneren Steges   zurückzuführen   ist, der nämlich beim Plätten gestreckt und gelängt wird und so einen grösseren Umfang erhält, derart, dass sich sein ursprünglicher Abstand innen vom Kragen verkleinert. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass der den Halsteil bildende Zuschnitt (Steg) aus zwei hinsichtlich ihrer Dehnbarkeit durch Plätten usw. verschiedenen Gewebestreifen bestellt, einem stärkeren, der am oberen   Kragenrande ansitzt, und einem schwächeren,   in dem sich die Knopflöcher befinden. 



   Gemäss der Erfindung geht das obere, aus einem stärkeren Gewebestreifen bestehende   Stück   des Halsteils in das untere, aus einem schwächeren Gewebestreifen bestehende Stück an einer Grenzzone über, die bei flach ausgelegtem Kragen geradlinig verläuft und die noch durch in ihrer Längsrichtung besondere Mittel, z. B. durch eingewebte, stärkere (Ketten-) Fäden verstärkt und gegen Dehnung gesichert ist. 



   Ein nach diesen   Vorschlägen   hergestellter Stehumlegekragen ist auf der beiliegenden Zeichnung einem   Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw.   zeigt : Fig. 1 den Stehumlegekragen flach zum Bügeln ausgebreitet. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den fertigen Kragen. 



   Der Stehumlegekragen besteht aus dem äusseren Kragen- oder Umschlagteil 10 und dem inneren Halsteil oder Steg. Der Halssteg ist, wie in der Zeichnung schematisch durch verschieden weite Schraffierung angedeutel ist, aus zwei Gewebestreifen 21.   2 : 2 hergestellt,   von denen der obere, am oberen Kragenrande 11 ansitzende Streifen 21 dichter und fester gewebt ist als der untere, die Knopflöcher 30,   31,   32 enthaltende Streifen 22. 
 EMI1.2 
 Längerwerden beim Waschen. Ausringen, Plätten und andern Arbeitsvorgängen gut gesichert und behält seine richtige Form und Länge auch in der   Wäsche   dauernd bei. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der baulichen Ausgestaltung von Stehumlegekragen der oben beschriebenen Art können noch mancherlei Änderungen vorgenommen werden, ohne dass der Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche verlassen und von den Grundgedanken, denen die Erfindung ihre Entstehung verdankt, abgewichen wird. 
 EMI2.1 
 Gewebestreifen 21, 22 ineinander übergehen, noch ein weiteres Mittel zur   Verstärkung des   Halssteges gegen ungewollte Drehung und Längerung vorgesehen werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck zwischen den   Gewebestreifen. M und. 35   eine   Grenze-   zone 23 gebildet, in der eine Anzahl starker Fäden   23a längsweise.   d. h. als   Kettenfaden   eingewebt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Stehumlegekragen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Halsteil bildende Zuschnitt (Steg) aus zwei hinsichtlich ihrer Dehnbarkeit durch Plätten usw. verschiedenen Gewebestreifen besteht, einem   stärkeren (21),   der am oberen Kragenrande (11) ansitzt, und einem schwächeren (22), in dem sieh die   Knopflocher   (30, 31, 32) befinden.

Claims (1)

  1. 2. Stehumlegekragen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass das obere, aus einem stärkeren Gewebestreifen bestehende Stuck des Halsteils (21) in das untere, aus einem EMI2.2 3. Zur Herstellung der Halsteile von Stehumlegekragen nach Anspruch 1 dienendes Gewebe, dadurch gekennzeichnet, dass es aus verschieden dicht gewebten, nämlich abwechselnd stärkeren (dichteren) und schwächeren (dünneren) Längsstreifen besteht.
    4. Zur Herstellung der Halsteile von Stehumlegekragen nach den Ansprüchen 1 und 2 dienendes Gewebe, dadurch gekennzeichnet, dass es aus verschieden dicht gewebten. nämlich abwechselnd stärkeren (dichteren) und schwächeren (dünneren) Längsstreifen besteht, die EMI2.3
AT122726D 1930-04-01 1930-04-01 Stehumlegekragen. AT122726B (de)

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