AT122291B - Rettungseinrichtung für Personen-Seilschwebebahnen mit Umlaufbetrieb. - Google Patents

Rettungseinrichtung für Personen-Seilschwebebahnen mit Umlaufbetrieb.

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AT122291B
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AT
Austria
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cable car
ambulance
cable
rescue device
hanger
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English (en)
Inventor
Viktor Bradel
Original Assignee
Pohlig Seilbahn Und Foerderanl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  RettungseinrichtungfürPersonen-SeilschwebebahnenmitUmlanfbetrieb. 



   In letzter Zeit sind für Personenseilbahnen mit Umlaufbetrieb Einrichtungen bekumt geworden. bei welchen die Bergung von Personen aus den   auf der Strecke etwa. steckenbleiben-   den Seilbahnwagen mit Hilfe von eigenen Hilfsbahne, die neben. unter oder über der Hauplbahn liegen, bewerkstelligt wird. Bei dieser Anordnung sind zwei voneinander unahhängige   Schwingungssysteme vorhanden. die demgemäss unter der Einwirkung des Windes voneinander   unabhängige und im allgemeinen asynchrone Schwingungen vollführen.

   In grossen   Spanmveiten   und bei heftigem Wind kann daher das Heranbringen der   Rettungskabine   an die Hauptkabine beträchtliche Schwierigkeiten bereiten, die das Rettungswerk unter Umständen überhaupt in Frage stellen. 
 EMI1.1 
 Tragseil der Hauptkabine fortbewegt würde, wie dies bei   Pendelbahnen üblich   ist. Allerdings kann der Rettungswagen nur die den Stationen zunächst befindlichen   Seilbahnwagen erreichen.   wogegen die übrigen unzugänglich bleiben. 



   Die Erfindung verfolgt den   Zweck,   jeden beliebigen, auf der Strecke   stellenden Seilbahn-   wagen einem auf dem Tragseil der   Seilbahnwagen   fahrenden   Rettungswagen   zugänglich zu machen, was dadurch erreicht wird. dass jedes Seilbahnlaufwerk als Rampe für das Laufwerk des Rettungswagens ausgebildet ist, so dass dieses über   die Lautwerke sämtlicher Seilbahn-   wagen hinwegrollen kann. 
 EMI1.2 
 standes. Fig. 1 ist eine   Seitenansicht   des Seilbahmwagenlaufwerks. Die   Fig.-1 bis 6 sind   schematische Darstellungen verschiedener Ansführungsformen der   Hettungsei1l1'ichtung.   



   Der   Lauf'werksträgeJ'1 ist   an seinem oberen Rande als   Schiene,' ausgebildet,   die mit gelenkig angeordneten Zungen 3 in Verbindung steht, die während des normalen Betriebes aufgeklappt oder ganz entfernt werden können. Im Bedarfsfalle werden sie in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage   gebracht,   in der sie einen allmählichen Übergang zum Tragseil 4 herstellen. 
 EMI1.3 
 Seilbahnwagen stehen bleiben, so wird sein   Laufwerk mit dem   des   Seilbahnwagens   in geeigneter Weise vorübergehend verbunden. 
 EMI1.4 
 - des sogenannten Gehänges - von Seilbahuwagen und Rettungswagen. Sie erfolgt derart.   dass   sich die beiden Liehtraumprofile nicht überschneiden. 



   Fig. 2 zeigt eine beispielsweise Ausführung im Querschmitt. wenn der Rettungswagen R gerade unter dem   Sei1hahnwagen     3 steht.   Das Umsteigen erfolgt durch den Boden des Seilbahnwagens und durch das Dach des   Rettungswagens.   Das Gehänge 5 des Rettungswagens R 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Rettungswagen von einem Seilbahnwagen mit den geborgenen Personen nur bis zur nächsten   Seilbahnstütze   zu fahren braucht, weil das Umsteigen auf diese bequem durchführbar ist. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist das Gehänge 6 des   Seilbahnwagens, S   oberhalb des Daches nach innen gegen die   Symmetrie-Ebene-y-. X   der umlaufenden Seilbahn gebogen, wodurch Raum zum Vorbeifahren für den an der Aussenseite ober dem Dach ange- 
 EMI2.1 
 ordneten Stange 7 versehen, auf der ein Gegengewicht S angeordnet ist. Das Gehänge 9 des Rettungswagens ist mit der Stange 7 fest verbunden. Um die Rettungskabine bei verschiedener 
 EMI2.2 
 durch die Decke des Seilbahnwagens. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist der Rettungswagen an der Aussenseite so weit aus der Mitte angeordnet, dass die Gehänge 3 der   Seilbahnwagen S ihre   normale Form beibehalten   können.   Die Gegengewichte 8 stehen so weit vom Laufwerk ab. als es die Spurweite s und das Gewicht 8 des zweiten Rettungswagens erlauben. Bei der in Fig. 5 
 EMI2.3 
   Rettungswagen   angeordnet sind. derart gebogen, dass sie,   ohne zusammenzustossen,   aneinander vorüber können. Die Stange 14 ist nach oben und die Stange 15 nach unten gebogen. 



   Bei der in   Fig. 6 dargestellten Ausfuhrungsform   ist das Gehänge 16 des Seilbahnwagens 
 EMI2.4 
 zustellen, dass er am Gehänge 16 des Seilbahnwagens S vorübergefuhrt werden kann. 



   In den Fig. 2-6 sind die Zugseile der Hauptbahn und des   Rettungswagens-als nicht   zum Wesen der Erfindung   gehörig-nicht eingezeichnet.   Das Zugseil des Rettungswagens bildet nach einer ersten Ausführungsart eine in sich geschlossene Schleifen an sich bekannter Art, die im Bedarfsfall in einer Station angetrieben wird und für gewöhnlich stillsteht. Dieses Zugseil wird auf den Seilbahnstützen (und eventuell auch auf den   Seilbahnwagen@     über   eigene 
 EMI2.5 
 Bahnen und solche mit Gegensteigungen in Betracht. 



   Bei einer zweiten   Ausfuhrungsart werden   die Rettungswagen, je einer auf jeder Spur, 
 EMI2.6 
 Telephonseil dienen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
1. Rettungseinrichtung für Personen-Seilschwebebahnen mit   Umlaufbetrieb, dadurch ge-   kennzeichnet, dass jedes Seilbahnlaufwerk als Rampe für das Laufwerk eines am Tragseil be- 
 EMI2.7 
 bahnwagen hinwegrollen und dadurch zu jedem beliebigen auf der Strecke stehenden Seilbahnwagen gelangen kann.

Claims (1)

  1. 2. Rettungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass jedes Seilbahnlaufwerk eine feste Schiene mit anschliessenden beweglichen Zungen trägt, welche den allmählichen Übergang zwischen Schiene und Tragseil vermitteln.
    3. Rettungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Rettungswagens und seines Gehänges ausserhalb des Profils des SeHbahnwagens und seines Gehänges angeordnet ist. so dass ein Voruberfahren ohne Zusammenstoss möglich ist.
    4. Rettungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabine des Rettungswagens mittels eines das Profil des Seilbahnwagens freilassenden gebogenen Gehänges unterhalb des Seilbahnwagens angeordnet ist.
    5. Rettungseinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Kabine des Rettungswagens ober dem Seilbahnwagen an einem Ende eines sich in der Querrichtung EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 der Vorbeifahrt an einem Seilbahnwagen auf die Seite verschwenkt werden kann.
    9. Seilbahn nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rettungwagen an einem in sich geschlossenen, in einer Station antreibbaren Zugseil hängt, so dass die ganze Strecke befahren werden kann.
    10. Seilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Tragseil ein auf EMI3.2 angeordnete, antreibbare Trommel geschlungen ist, wobei es auf der Strecke von Stützenrollen getragen wird, aber auch im Bedarfsfalle in gewissen Abständen mittels sogenannter Reiter an das Tragseil aufgehängt werden kann. EMI3.3
AT122291D 1928-06-20 1928-06-20 Rettungseinrichtung für Personen-Seilschwebebahnen mit Umlaufbetrieb. AT122291B (de)

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