AT122180B - Aus Drahtgewebe bestehendes Zittersieb für Vibratoren. - Google Patents

Aus Drahtgewebe bestehendes Zittersieb für Vibratoren.

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AT122180B
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wire
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Rudolf Herrmann
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  Aus Drahtgewebe bestehendes Zittersieb für Vibratoren. 



   Durch die bei Zittersieben, z. B. bei Vibratoren, auftretenden, kurz aufeinanderfolgenden Schwingbewegungen der Siebböden werden die Drähte der Siebgewebe einer ausserordentlich starken Beanspruchung ausgesetzt. Haben diese Drahtgewebe die bisher handelsübliche Beschaffenheit, so tritt der Nachteil einer raschen Zerstörung dieser Drahtgewebe ein. 



   Für die   Herstellung von Drahtgeweben   muss hiebei allgemein ein weiches, bildsames Drahtmaterial verwendet werden. welches sich so verweben lässt, dass die sich kreuzenden Drähte wellen. 



  Nimmt man dagegen hartes Material, so tritt eine solche Wellung der Drähte nicht ein. was zur Folge hat, dass die Drahtlage keine gesicherte ist und die Drähte sich leicht in ihrer Lage verändern können, wodurch Masehinenungleichheiten und falsche Absiebungen entstehen. 



   Um diese Nachteile bei den Drahtgeweben für Zittersiebe für Vibrationen zu beheben und Drahtgewebe für Zittersiebe von grosser Lebensdauer und mit   gleicher Maschenleistung   zu erzielen, werden gemäss der vorliegenden Erfindung die Kettendrähte in bekannter Weise aus weichem, bildsame. n Material genommen. Die   Schussdrähte   bestehen hiebei aus   federhartem   Stahldraht und werden vor dem Verweben vorgewellt. Die Wellung entspricht hier genau der Entfernung der kettendrähte. und diese so vorgewellten   Sehussdrähte   werden zwischen das offene Fach der Kettendrähte für das Verweben eingefügt. 



   Werden derartig'hergestellte Gewebe an den   Längsseiten eingespannt,   so sind die Federstahl- drähte beiderseits festgeklemmt. so dass die letzteren wie nachgiebige Federn wirken, während die Längsdrähte aus weichem Material nur die gleichmässige Entfernung zwischen den Federdrähten bestimmen. Ein solches Sieb hat nicht nur eine   aussergewöhnlich grosse Federwirkung und   erhöht infolgedessen die Zitterbewegung, sondern durch die Verwendung des hochwertigen   Stahldrahtes mit grosser Festigkeit   und damit erreichter federnder Nachgiebigkeit wird gleichzeitig eine grosse Haltbarkeit erzielt.

   Auch wird bei Verwendung eines hochwertigen Stahldrahtmaterials für die   Schussdrähte   die Verwendung viel geringerer Drahtstärke ermöglicht, wodurch dem Sieb eine   @rössere.   offene Fläche verliehen wird 
 EMI1.1 
 



   Das vorstehend beschriebene Verfahren zur Herstellung von aus Dralitgeweben bestehenden Zittersieben für Vibratoren lässt sich praktisch für Drahtgewebe nur bis zu einer gewissen kleinsten Maschenweite verwenden, weil die Vorwellung der   Federstahleinschussdrähte   für kleine Masehenweiten nicht mit so absoluter Gleichmässigkeit hergestellt werden kann infolge gewisser Ungleichheiten der Materialhärte, wodurch wieder Ungleichmässigkeiten für   engmaschige Drahtgewebe sich stark bemerk-   bar machen. 



   Um auch Drahtgewebe für Zittersiebe mit kleiner Maschenweite herzustellen, werden nicht nur die Ketten-sondern auch die Schussdrähte aus weichem Stahlmaterial genommen und in gewissen Zwischenräumen zwischen den   Schussdrähten   je ein starker harter Federstahldraht an Stelle eines schwachen weichen Stahldrahtes eingeschossen, so dass einzelne Drahtgewebebahnen entstehen, die zwischen den stärkeren Federstahldrähten liegen. 



   Werden solche Gewebe an den Längsseiten u. zw. mit den stärkeren harten Federstahldrähten eingespannt, so bilden die Federstahldrähte einmal das tragende Element des Siebbodens, zum andern übernehmen diese fast ausschliesslich die Beanspruchung durch die Zitterbewegung des Siebes. Die 

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 Gewebebahnen hängen gewissermässen lose zwischen den aufgespannten   Federstahldrähten   und dienen nur der Absiebung des darüber geleiteten Gutes. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform im vergrösserten Massstabe dargestellt. 



   Das für die Zittersiebe bestimmte Drahtgewebe besteht aus den Kettendrähten a aus weichem bildsamem   Material, während   die   Sehussdrähte   b nach dem ersten Ausführungsbeispiel aus hochwertigem Federstahl bestehen. 



   Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel bestehen aber die Schussdrähte b ebenfalls aus weichem Stahlmaterial. In gewissen Entfernungen sind in diesem Drahtgewebe starke Federstahldrähte c eingeschossen, mit welchen das fertiggestellte Drahtgewebe am Rahmen eines Vibrators oder Siebbodens d befestigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus Drahtgewebe bestehendes Zittersieb für Vibratoren, bei welchem die   Kettendrähte   aus weichem, bildsamem Material und die   Schussdrähte   aus hartem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Schussdrähte   aus federhartem, vor dem Verweben vorgewelltem Stahldraht bestehen. zum Zwecke, die bestmöglichste   Federwirkung wu   gewährleisten. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. zeichnet, dass nicht nur die Kettendrähte, sondern auch die Sehussdrähte aus weichem Stahlmaterial bestehen und in gewissen Zwischenräumen je ein starker Federstahldraht eingeschossen wird, mit welchem das Drahtgewebe am Siebboden eingespannt wird. EMI2.2
AT122180D 1928-08-07 1929-07-25 Aus Drahtgewebe bestehendes Zittersieb für Vibratoren. AT122180B (de)

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