AT121893B - Einrichtung zur Erhöhung der Kurzschlußfestigkeit von Meßgeräten, vorzugsweise dynamometrischen Registriergeräten. - Google Patents

Einrichtung zur Erhöhung der Kurzschlußfestigkeit von Meßgeräten, vorzugsweise dynamometrischen Registriergeräten.

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AT121893B
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  Einrichtung zur Erhöhung der Kurzschlussfestigkeit von   Messgeräten,   vorzugsweise   d ynamometrischen Registriergeräten.   



   Die Erfindung betrifft den Schutz von Messgeräten, insbesondere dynamometrischen Strommessund Registriergeräten gegen kurzzeitige Überlastung. Um den enormen Stoss, den die beweglichen Teile infolge des nahezu quadratisch mit der Messgrösse anwachsenden Drehmomentes schon bei verhältnis-   mässig   geringer Überlastung erleiden, zu mildern, hat man Relais vorgesehen, die bei Auftreten eines 
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 Messgerätes in der Zeit, die das Relais zum Ansprechen braucht, bereits soviel kinetische Energie angenommen hat, dass der Anprall gegen einen Anschlag am Skalenende   zerstörend wirkt. Bei Tintenschreibern   muss ausser einer Beschädigung auch schon das Verspritzen der Tinte vermieden werden. 



   Um für solche Messsysteme, die zu schnell   eine übermässige Geschwindigkeit   annehmen, als dass ein Überstromrelais sie schützen könnte, die Beschädigung durch den Stromstoss auszuschliessen, wird gemäss der Erfindung das ganze bewegliche System in zwei Teile zerlegt, die elastisch miteinander verbunden sind. Derjenige Teil, auf den das Drehmoment unmittelbar wirkt, das ist bei einem dynamischen 
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 oder Federung am Skalenende nicht   beschädigt   werden kann. Die mit ihm elastisch, z.

   B. durch eine Feder verbundenen Teile, der Zeiger oder der Schreibhebel, sind mit einer so kräftigen Dämpfung versehen, dass sie einer plötzlichen Verdrehung der beweglichen Spule nicht sofort folgen, sondern unter Anspannung der verbindenden Feder zunächst   zurückbleiben.   Sie werden dann durch die Kupplungs- 
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 nicht stärker gewählt wird, als nötig ist, um die richtige Einstellung des Zeigers oder Sehreibhebels zu gewährleisten. 



   Diese Anordnung gestattet dem Messgerät nicht nur, die Ansprechzeit des Relais ohne Schaden zu überdauern, sondern auch die normale Dauer eines Kurzschlussstromes selbst, so dass je nach Umständen die Anwendung eines Relais sich überhaupt erübrigt. 



   Die Abbildungen zeigen in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, 
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 für die Erfindung in Betracht kommenden Teile gezeichnet. Fig. 1 gibt eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht. Die bewegliehe Spule   1,   die sich im Feld des punktiert in Fig. 1 angedeuteten Magneten 2 bewegt, ist auf einem Rohr 3 montiert, an dem auch die nicht dargestellte Systemfeder angreift. Das Rohr 3 sitzt lose drehbar auf einer Achse 4.

   Mit der Achse 4 starr verbunden ist ein Arm   5,   der an einem   Sehreibhebel   6 im Drehpunkt 7 angreift, sowie der Stiel 8 einer   Dämpferscheibe   9, die sich zwischen den 
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 Achse   4,   die mit dem   Sehreibhebel   gekuppelt ist und die Bremsscheibe 9 trägt, anderseits sind durch eine Feder 11 miteinander verbunden, die mit dem einen Ende am   Rohr 3, mit   dem andern am Arm   5   mittels des Stiftes 13 bei 12 angreift. Bei   plötzlicher   Überlastung schlägt die stabil gebaute Spule 1 gegen den etwas federnden Anschlag 14.

   Die an der Achse 4 befestigten, nicht stossfest gebauten Teile des beweglichen Systems werden dabei aber nicht mitgenommen, sondern bleiben infolge der starken Dämpfung zurück, wobei die Feder 11 gespannt wird. Sie folgen, durch die Spannung der Feder gezogen, der Spule so langsam, dass, wenn sie den Anschlag am Skalenende erreichen, keinen Schaden nehmen. 

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   Es ist auch möglich, die Drehspule mit der Achse starr zu verbinden und das Zeigerwerk mit einem auf der Achse lose sitzenden Rohr, das mittels der Kupplungsfeder gegen einen Anschlag an der Achse gedrückt wird. Die Feder ist dabei nur schwach vorgespannt, so dass sieh die Verbindung bei Belastung- stössen leicht löst, während sie anderseits bei betriebsmässigen Änderungen der Messgrösse bestehen bleibt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : Kurzschlussfestes Messgerät, vorzugsweise dynamometrisches Registriergerät, bei dem der Teil an den das Drehmoment angreift, mit den anzeigenden oder schreibenden Teilen des beweglichen Systems elastisch gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rüekstellkraft, an demjenigen Teil angreift, von dem das Drehmoment ausgeübt wird und der anzeigende oder schreibende Teil mit einer zweckmässig möglichst wirksamen Dämpfung versehen ist. EMI2.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121893D 1928-07-25 1929-07-19 Einrichtung zur Erhöhung der Kurzschlußfestigkeit von Meßgeräten, vorzugsweise dynamometrischen Registriergeräten. AT121893B (de)

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