AT120734B - Dampfturbinenregelung. - Google Patents

Dampfturbinenregelung.

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AT120734B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Dampfturbinenregelung.   



   Die   Dampfturbinenregelung   verlangt die Erfüllung besonders strenger Bedingungen, wenn sie ihrem Zwecke vollkommen entsprechen soll. denn eine solche Regelung muss nicht nur 
 EMI1.1 
 im Hinblick auf die verschiedenen   Gegendrücke   hinter dem ersten Rad einem jeden Ventile ein verschiedener Düsenquerschnitt zugeordnet werden muss, da hier in den ersten Leiträdern eventuell nicht im ganzen Bereich mit kritischen Geschwindigkeiten gearbeitet wird. Ebenso erfordert die Anordnung der Überlastungsventile besondere Aufmerksamkeit, wenn sie zweckmässig sein soll. denn sämtliche Durchflussquerschnitte sollen von selbsttätigen Regelventilen gedeckt sein, damit im Falle einer plötzlichen Entlastung die   Turbine nicht durchgehen kann.   



   Das Wesen der Erfindung ist aus der auf der Zeichnung schematisch dargestellten Anordnung einer solchen Regelung ersichtlich. 



   Der zur Dampfturbine durch die Leitung 1 zugeführte Dampf gelangt durch die Rohrleitung 8, in welcher das selbsttätige Regelventil   : 2 angeordnet   ist, zur   Einlassdüsengruppe   I. 



  In Reihe hinter diesem Ventil 2 ist in der Leitung 14 ein von Hand betätigtes Überlastventil 6 eingeschaltet, mittels welchem der Dampf durch die   Leitung 12   zur Düsengruppe   l'geleitet   wird, und hinter diesem Ventile ist ebenfalls in Reihe ein weiteres   Überlastventil (Bypass)   7 angeordnet, mittels welchem durch die   Leitung 13   der Dampf in irgendeine der weiteren 
 EMI1.2 
 schreitung einer gewissen Umdrehungszahl der Turbine die   Hauptdampf1eitung   zur Turbine absperrt. 



   Das selbsttätige Regelventil 2 ist für eine grössere Dampfmenge bemessen, als jedes weitere selbsttäfige Regelventil. Der Regelvorgang verläuft derart, dass zuerst das Ventil 2 regelt und dann aufeinanderfolgend die Ventile   3, 4, 5,   wobei sich das Regelventil 2 weiter öffnet, trotzdem es schon beim Öffnen des Regelventils 3 für die Düsengruppe I   genügend   geöffnet wurde, damit es einen genügenden   Durrhflussquerschnitt   für das eventuelle   Öffnen   der Überlastungsventile 6, 7 von Hand aus freigebe. Wenn daher nun das   Überlastventil   6 resp. 7 
 EMI1.3 
 verläuft. 



   Bei weiteren Belastungsänderungen regelt das Ventil 2 die Düsengruppen I und   l'und   die Dampfzuleitung zum Umführung-Bypassventil   7,   so dass die Zuleitung zu allen Eintrittsquerschnitten, also auch zu den von Hand betätigten Überlastventilen 6, 7 selbsttätig geregelwird. Die von Hand   betätigten Überlastventil werden also erst nach Eröffnung aller selhst@   

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 EMI2.1 
 jedoch die Regelung selbsttätig erfolgt. 



   In   manchen Fällen wird verlangt,   dass die Überlastung bis zur   Höchstleistung   selbsttätig geregelt wird. Dies kann man beim beschriebenen Regelverfahren dadurch erreichen, dass man den Augenblick des Öffnens der selbsttätigen Regelventile 3,   4,   5 einem grösseren   Huh   des Regelventils 2 von Hand oder selbsttätig zuordnet, so dass dieses Ventil seinen grösseren Hub schon vor der Eröffnung des Regelventils 3 zur Geltung bringt, wobei vorausgesetzt wird, dass das Überlastventil 6 bzw. 7 ständig offen ist.

   Dieser Umstand ist besonders in dem Falle günstig, wenn die kleinste Belastung der Turbine etwas grösser ist oder der Dampfmenge ent- 
 EMI2.2 
 ventil 7 ist in der angedeuteten Anordnung in Reihe hinter dem selbsttätigen Regelventil 2 geschaltet ; am Wesen der Erfindung ändert sich jedoch nichts, wenn auch ein von Hand betätigtes Ventil oder mehrere solcher Ventile in Reihe zu einem andern Regelventil 3, 4, anstatt zum ersten zugeschaltet werden, oder wenn in manchen Fällen   das Umführungs (Bypassj-   ventil 7 weggelassen wird. 
 EMI2.3 
 Ventiles entstehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Dampfturbinen'egelung, bei welcher sich der Dampfstrom in einige parallele Ströme teilt, welche von Regelventilen gesteuert werden, von denen das erste selbsttätig und die weiteren von Hand betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das erste selbsttätige Regelventil (2) für eine grössere Dampfmenge bemessen ist, als der ihm unmittelbar zugeordneten   Düsnngruppe   (I) entspricht, wobei das von Hand betätigte   (Überlast-) Regelventil (ss) In Reihe   hinter dem ersten selbsttätigen Regelventil   (2)   geschaltet ist, so dass die nach Öffnung dieses von Hand betätigten Ventils   ()   zugeschaltete Einlassdüsengruppe   (tut)   gemeinsam mit der

Claims (1)

  1. EMI2.4 tätigen Regelventil (2.) einige von Hand betätigte Ventile (6,'7) in Reihe eingeschaltet werden.
    3. Regelung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste selbsttätige EMI2.5 besorgt, während bei Zuschaltung weiterer selbsttätiger Regelventile (3, 4, 5) sein Hub derart vergrössert wird, dass bei Einschaltung des zu ihm gehörigen, von Hand betätigten Überlastventils (6) die Stetigkeit der Regelung nicht gestört wird.
    4. Regelung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass hei Zuschaltung der Überlastungsventile (6, 7) der Augenblick der Eröffnung der weiteren selbsttätigen Regelventile (3, 4, 5) selbsttätig oder von Hand derart verschoben wird. dass das erste Regelventil (2) seinen grösseren Hub noch vor der Eröffnung dieser Ventile zur Geltung bringen kann, d. h. dass der Beginn der Eröffnung der weiteren selbsttätigen Regelventile einem grösseren Hub des ersten Regelventils als beim normalen Betrieb zugeordnet ist.
    5. Regelung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass das von Hand betätigte Überlastungsventil auch zu einem anderen selbsttätigen Regelventil anstatt zum ersten in Reihe zugeschaltet werden kann.
    6. Regelung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mehreren selbsttätigen Regelventilen mit in Reihe zugeschalteten, von Hand betätigten Überlastventilen ausgestattet ist.
AT120734D 1929-02-19 1930-01-15 Dampfturbinenregelung. AT120734B (de)

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