AT120591B - Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen. - Google Patents

Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen.

Info

Publication number
AT120591B
AT120591B AT120591DA AT120591B AT 120591 B AT120591 B AT 120591B AT 120591D A AT120591D A AT 120591DA AT 120591 B AT120591 B AT 120591B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
room
clarification
sludge
floating
settling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ing Dorfmuller
Original Assignee
Hans Ing Dorfmuller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Ing Dorfmuller filed Critical Hans Ing Dorfmuller
Application granted granted Critical
Publication of AT120591B publication Critical patent/AT120591B/de

Links

Landscapes

  • Removal Of Floating Material (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der   Emscherbrmmen.   



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 108442 geschützten Einrichtung zur Ausscheidung der   Schwimm-und   Fettstoffe bei Kläranlagen nach Art der sogenannten   "Emscherbrunnen",   bei denen bekanntlich der Klärraum oder das Absitzbecken tief in den Schlammfaulraum hineinragt. Nach diesem Patent ist zwecks Schaffung eines Sammelraumes für die Schwimmstoffe eine Rinne angeordnet, deren Kanten mit den   Wandungen   des Absitzraumes schmale Spalte bilden, durch die die Schwimmstoffe aus dem Absitzraum selbsttätig in die Rinne übertreten.

   Um nun die in dem Schwimmschlamm mehr oder minder enthaltenen Sinkstoffe die von den fetthaltigen Schwimmstoffen nach oben mitgerissen werden, nach entsprechender Wasseraufnahme oder Zerfall aber zu Boden sinken-in den Schlammfaulraum überführen zu können, weisen nach der Erfindung die Wandungen des Absitzbeekens Sehlitze auf, die durch   Leitfläehen   begrenzt und die die aus der Schwimmschlammschicht sich   abseheidenden   Sinkstoffe nach unten in den Faulraum leiten. Die Leitwände sind so gestaltet, dass vom Schlammfaulraum aufsteigende Gase und Schlammfladen seitlich abgelenkt werden und daher nicht in den Klärraum zurücktreten können. 



   Die Erfindung betrifft demnach besondere Ausbildungen des Klärraumes bei Emscherbrunnen, bei 
 EMI1.1 
 wird. Dies ist bekanntlich bei den gänzlich unter dem Flüssigkeitsspiegel angeordneten Absitzräumen nicht der Fall, weil dort die Entfernung der Überdachung den Absitzraum in volle Verbindung mit dem Sehlammfaulraum bringen würde. 



   In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Fig.   1-4   im Querschnitt dargestellt. 



   Bei allen Ausführungsformen ragen in das Klärbecken k, das den Schlammfaulraum b   umschliesst,   von der Decke c die den Absitzraum oder Klärraum umgebenden Wandungen d, e herab. Die unteren Wandungsteile e überschneiden sich in bekannter Weise und bilden den   Austrittsschlitz l'fÜr   den Sinksehlamm. Die vertikalen Klärraumwandungen   cl,   e weisen Schlitze g auf, durch welche die mitgerissenen Sinkstoffe, die sich aus der Schwimmschieht absondern, nach dem Faulraum b, also nach unten, über- 
 EMI1.2 
 und durch schräge   Leitflächen t, hi,   gebildet, die nach unten hin in schräge   Leitflächen   u übergehen, um den Rücktritt von Faulgasen und Schlammfladen des Faulraumes durch die Schlitze g in den Klärraum hinein zu vermeiden. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist, wie bei dem Patent Nr. 108442, eine Schwimmschlammsammelrinne   Cf   angeordnet, die mit den Wandungsteilen   cl   des Klärraumes schmale Schlitze s bildet, durch die der Schwimmschlamm in die Rinne a übertreten kann. Die Sinkstoffe, die sich gegebenenfalls aus dem in den Winkelräumen zwischen der Rinne a und den Klärraumwandungen   cl sich ansammelnden   Schwimmschlamm   abscheiden, werden durch schräge Leitwände h   in der Richtung der Pfeile   A   nach unten geleitet.

   Bei dieser Ausführungsform kann also kein nachträglich sich aus den Schwimmstoffen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ausscheidender Sinkschlamm in den Absitzraum zurücktreten, zumal die Leitwände   h   etwas tiefer in den Klärraum hineinragen als die Breite der Schlitze s beträgt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist statt der Sammelrinne a ein Keilbalken m vorgesehen, der mit Leitwänden h1 des Absitzraumes die Schlitze s bildet. Durch diese Schlitze tritt der Schwimmschlamm in seitliche Rinnen a1 über, die von schrägen Wandungsteilen dl des Absitzraumes und den Leitwänden hl gebildet werden. Der sich aus dem Schwimmschlamm in den Rinnen ar abscheidende Sinksehlamm kann durch die Schlitze g nach unten in den Schlammfaulraum b übertreten. 
 EMI2.1 
 mit dem Unterschied, dass statt der Sammelrinne a ein Keilbalken   m1   vorgesehen ist. Die Schwimm-   schlammsammelräume   sind hier besonders gross ausgebildet und in den Absitzraum selbst verlegt. Diese Ausführungsform eignet sich für Abwasser, die sehr viel   Schwimm-und   Fettstoffe enthalten.

   Die verhältnismässig breiten Schlitze sind mit   s   bezeichnet. Die zwischen den unteren Wandungen des Keil- 
 EMI2.2 
 ausscheidende Sinkschlamm nicht in den Klärraum zurückfallen. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 4 sind die Leitwände   h2   für die Ableitung der Sinkstoffe aus den verhältnismässig gross gehaltenen   Schwimmstoffräumen   a2 nach oben hin so weit zusammengeführt, dass ein schmaler   Schlit2i1'verbleibt.   Die Schwimmstoffräume a2 werden durch die Absitzbeckenwandungen d die Leitwände   h2   und die unteren Keilfläehen eines über dem Schlitz r angeordneten Keilbalkens m2 gebildet. Dieser Keilbalken bildet mit den oberen Kanten der Leitwände   li,   ebenfalls Schlitze, durch die die aus dem Schlitz r austretenden Schwimm- und Schwebestoffe zufolge der unteren Keilwandungen nach links und rechts in die beiden   Schwimmschlammsammelräume   a2, die sich hier im Absitzraum befinden, übertreten können.

   Die sieh in den Räumen a2 ausscheidenden Sinkstoffe des Schwimmschlammes gleiten wie bei den andern Ausführungsformen den Leitflächen h2 bzw. d1 entlang nach unten und gelangen durch die Schlitze g vom Absitzraum in den Schlammfaulraum b. 



   Bei allen Ausführungsformen kann eine   luft-und lichtdichte Abdeckung   des   Sehlammraumes   vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen, nach Patent Nr. 108442, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Absitz- oder Klärraumes (d, e) Schlitze (g) aufweisen, die durch schräge Leitwände (h,   7     h2)   begrenzt sind und durch die der sich aus den innerhalb des Absitz- 
 EMI2.3 
 Schlammfaulraum (b) übertritt.

Claims (1)

  1. 2. Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen anch Art der Emscherbrunnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Ableitung der Sinkstoffe aus den Schwimmschlammräumen dienenden EMI2.4 Flächen (u) aufweisen, um einen Rücktritt der Faulgase und Sehtammfladen des Faulraumes durch die Schlitze. (g) hindurch in den Kläiraum zu vermeiden.
    3. Klärraum nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Schwimmschlammrinne ein mittlerer Keilbalken (m) vorgesehen ist, der mit den oberen Kanten der Leitwände (hl) EMI2.5 treten kann, die von diesen Leitwänden und schrägen Wandungsteilen (dl) des Absitzraumes gebildet werden.
    4. Klärraum nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eingesetzte Keilbalken (m1) mit den oberen Wandungsteilen (d) des Absitzraumes verhältnismässig grosse Schwimmschlammräume bildet.
    5. Klärraum nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwände (h2) für den Sinkschlamm nach oben hin so weit verlängert sind, dass zwischen ihnen nur ein schmaler Schlitz verbleibt und dass über diesem ein keilförmiger Balken (J angeordnet ist, der die aus dem Schlitz austretenden Schwimmstoffe seitlich führt und einen Rücktritt von Sinkstoffen in den unteren Teil des Klärraumes verhindert.
AT120591D 1926-06-02 1930-01-09 Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen. AT120591B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE108442X 1926-06-02
AT120591T 1930-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120591B true AT120591B (de) 1930-12-27

Family

ID=29402529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120591D AT120591B (de) 1926-06-02 1930-01-09 Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120591B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2920978C2 (de) Vorrichtung zur anaeroben Abwasserreinigung
DE1642432C3 (de) Klär- und Filteranlage
DE2743963A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von verschmutztem wasser
DE2028047C3 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten, insbesondere von Abwässern
DE1658101B2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von organische Abfallstoffe enthaltendem Abwasser
AT120591B (de) Klärraum bei Frischwasser-Kläranlagen nach Art der Emscherbrunnen.
DE2239205A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abwasserreinigung
DE69426404T2 (de) Nachklärbecken
DE2005052B2 (de) Vorrichtung zum Abfuhren von Abwasser aus einem Belüftungsbecken
DE3222218C2 (de) Vorzugsweise kubischer Reaktionsbehälter zur anaeroben Abwasserreinigung
DE2728585A1 (de) Vorrichtung zur anaeroben reinigung von abwasser
DE2627598A1 (de) Einrichtung zum abscheiden und rueckhalten von nicht geloesten kohlenwasserstoffen aus wasser
DE551750C (de) Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimmstoffe bei Frischwasserklaerbecken
DE540673C (de) Hausklaeranlage
DE572608C (de) Frischwasserklaeranlage mit zweiteiligem Absitzraum
AT167011B (de) Vorrichtung zur Zurückhaltung des Schwimmschlammes und aufsteigenden Bodenschlammes in Faul- und Senkgruben
DE718547C (de) Kontinuierlich arbeitender Klaerbehaelter fuer Abwaesser
CH146873A (de) Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser-Kläranlagen.
DE2360127A1 (de) Verfahren zur reinigung von abwaessern
AT24086B (de) Verfahren und Einrichtung zum Klären von Wasser.
DE1658130A1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Wasser mittels Flockung
DE608189C (de) Abwasserklaeranlage, insbesondere Hausklaeranlage
DE510057C (de) Zweistoeckige Abwasserklaeranlage
DE1944558C (de) Anlage zur biologischen Abwasserklärung nach dem Belebtschlammverfahren
DE2731271A1 (de) Verfahren zur herstellung einer im wesentlichen homogenen kalkwasserloesung