AT120282B - Anordnung eines Abdampfinjektors zusammen mit einem Frischdampfinjektor auf Lokomotiven. - Google Patents

Anordnung eines Abdampfinjektors zusammen mit einem Frischdampfinjektor auf Lokomotiven.

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AT120282B
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Friedmann Alex Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung eines Abdampfinjektors in Kombination mit einem Frischdampfinjektor, in welcher erfindungsgemäss die Schlabberleitung des Abdampfinjektors mit der Saugleitung des Frischdampfinjektors verbunden ist. Durch eine solche Anordnung wird der Vorteil erreicht, dass die für das Speisen mit höherer   Druekwassertemperatur erforderliche Kolben-oder Federbelastung   des Schlabberventils im Abdampfinjektor entfällt, da der Wasserdruck des Tenderwassers diese   Funktion   Übernimmt. 



   Weiters werden die Schlabberverluste des Abdampfinjektors auf diese Weise in den Tender zurückgeleitet, ohne dass eine besondere Verbindung der Schlabberleitung mit dem Tender vorgesehen werden muss. Normalerweise gehen nämlich die Schlabberverluste bei Abdampfinjektoren, wenn keine besondere Rückleitung zum Tender vorgesehen wird, verloren. Alle   diese Ubelstände   werden durch die neue einfache Anordnung vermieden. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweiser   Ausführungsform   dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Anordnung der beiden Injektoren, Fig. 2 stellt diese Anordnung in verkleinertem Massstabe auf einer Lokomotive dar. 



   Es bezeichnet in beiden Figuren 1 den Abdampfinjektor und 2 den Frischdampfinjektor. Die 
 EMI1.2 
 des Dreiweghahnes   5   verbundene Das Schlabberventil 6 des Abdampfinjektors steht durch diese Verbindung unter dem Druck des Tenderwassers. Der Abdampf tritt durch die Leitung 7 dem Abdampfinjektor zu, und seine Wirkung wird durch die Frischdampfzuleitung 8 so ergänzt, dass das bei 9 dem Injektor zufliessende Tenderwasser durch die Leitung 10 in den Kessel gedrückt wird. 



   Treten nun Schlabberverluste beim Arbeiten des Abdampfinjektors auf, so wird das Schlabberventil 6 gehoben, und das Schlabberwasser fliesst durch die Leitung. 3 und den in die gezeichnete Stellung gebrachten Dreiweghahn 5 in die Wasserleitung 4 des Frisehdampfinjektors und gelangt so wieder in den Tender. Durch den Dreiweghahn 5 kann eine Trennung der beiden Injektoren dadurch erzielt werden, dass der Hahnwirbel um   90  gegenüber   der gezeichneten Stellung verdreht wird. Es ist dann die Sehlabberleitung J des Abdampfinjektors durch den Ausflussstutzen 11 ins Freie geführt und der Frischdampfinjektor 2 vom Rohrsystem des Abdampfinjektors abgeschaltet. Gewöhnlich wird dieser   Dreiweghahn   5 in der gezeichneten Stellung belassen. 



   Damit die   Schlabberverluste   oder ein Abschlagen des Abdampfinjektors leicht kontrolliert werden können, ist an die   Schlabberleitung. 3   ein Rohr 12 angesetzt und bis in das Führerhaus an eine dem Führer gut sichtbare Stelle geführt. Dieses Rohr wird oben durch ein   Rückschlagventil 7. 3   gegen die Aussenluft 
 EMI1.3 
 verhindert das Eintreten von Luft in die Schlabberleitung. Treten Schlabberverluste auf oder   schlägt   der Abdampfinjektor ab, so werden die austretenden   Schlabberwasser- und Dampfmengen   am Austrittsstutzen sichtbar. Durch eine   Sperrvorriehtung-M kann   das Ventil. 2-3 geschlossen werden, wenn z. B. mittels des Frischdampfinjektors   rückgewärmt   werden soll. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : 
 EMI1.4 
 

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 ventil anheben würde, so dass der Injektor Wasser verliert. Weil aber durch die Verbindung 3 mit der Wasserleitung 4 des Frisehdampfinjektors der Tenderwasserdruck auf dem Schlabberventil lastet, so wird dieses Anheben verhindert. Der besondere Mechanismus, wie er bisher bei Abdampfinjektoren zur Belastung des Schlabbervontils in Abhängigkeit vom Speisewasserdruek des Abdampfinjektors üblich war, ist dadurch entbehrlich geworden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Anordnung eines Abdampfinjektors zusammen mit einem Frischdampfinjektor auf Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass das   Sehlabberrohr   des Abdampfinjektors mit der Saugleitung des Frischdampfinjektors in Verbindung steht, wodurch das Schlabberventil des Abdampfinjektors während des Arbeitens des Abdampfinjektors durch den   Tenderwasserdruck,   der in der Saugleitung des Frisehdampfinjektors herrscht, belastet wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Dreiweghahn, der in der Verbindung zwischen dem Schlabberrohr des Abdampfinjektors und der Saugleitung des Frischdampfinjektors eingebaut ist und der diese Verbindung unterbrechen bzw. das Schlabberrohr des Abdampfinjektors mit der freien Luft in Verbindung setzen kann.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kontrollvorrichtung an der Sehlabber- EMI2.1 das Einsaugen von Luft beim Speisen des Frischdampfinjektors verhindert.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Abdampf- schlabberrohr abgezweigte Überlaufleitung eine handbetätigte Absperrvorrichtung enthält, um beim Rückwärmen mittels des Frischdampfinjektors Dampfaustritt ins Freie zu verhindern.
AT120282D 1930-01-07 1930-01-07 Anordnung eines Abdampfinjektors zusammen mit einem Frischdampfinjektor auf Lokomotiven. AT120282B (de)

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