AT120194B - Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge. - Google Patents

Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Info

Publication number
AT120194B
AT120194B AT120194DA AT120194B AT 120194 B AT120194 B AT 120194B AT 120194D A AT120194D A AT 120194DA AT 120194 B AT120194 B AT 120194B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
current collector
collector according
piece
hollow
contact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg Union Elek Wien filed Critical Aeg Union Elek Wien
Application granted granted Critical
Publication of AT120194B publication Critical patent/AT120194B/de

Links

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge. 
 EMI1.1 
 Bahnfahrzeuge bekannt, deren ebene Aussenflächen den Kontakt mit dem Fahrdraht herstellen und deren Enden drehbar in einem Stromabnehmergestell gelagert sind. An den Enden geht daher das   Sehleif-   stück aus dem polygonalen in einen kreisrunden Querschnitt über, was zeitraubend und schwierig her- 
 EMI1.2 
 einem entsprechenden Stromabnehmerbügel passt. 



   Die weit einfacheren, ebenfalls bekanntenAluminiumbügel zeigen im Betriebe sehr stark auftretende 
 EMI1.3 
 wird und infolge von Reibschwingungen zur Riffelbildung neigt, so dass der Kontakt erheblich verschlechter wird. 



   In neuerer Zeit ist man daher dazu übergegangen, sich wieder dem bekannten   Kohleschleifbügel   zuzuwenden, welcher jedoch den Nachteil aufweist, dass er infolge seiner Sprödigkeit sehr leicht ausbricht 
 EMI1.4 
 die mit Raspel und Feile ausgeglichen werden müssen. Der Unterhaltungsbetrieb bei   Kohleschleifbügeln   ist daher erheblich verteuert. 



   Bei einer weiteren bekannten Ausführung, einem   Blechplattenstromabnehmer, besteht   der Nachteil, dass er unter dem Fahrdraht sich nicht wälzend fortbewegen kann. Diese Eigenschaft ist aber aus Gründen der Betriebssicherheit unbedingt erforderlich. 



   Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung der bekannten Stromabnehmer und die Vermeidung ihrer Nachteile. Sie besteht zunächst darin, dass das polygonale   Metallsehleifstück   als ein gezogener oder nach dem Spritzverfahren hergestellter   Hohlkörper   ausgebildet ist, welcher in   grösseren Längen   gefertigt und in je nach Art der Bügel oder Gestelle längere oder   kürzere Schleifstücke geschnitten   werden kann. Das Schleifstück gemäss der Erfindung besitzt daher den weiteren Vorteil, dass das Material besser und unter Vermeidung jedes Abfalls ausgenutzt werden kann. 



  Eine namentlich für den Betrieb sehr zweckmässige weitere Ausgestaltung des neuen Strom- abnehmerbügels besteht darin, das Metallschleifstück als einen in der einen Seitenwand mit einem Selilitz oder einer Öffnung versehenen, sich selbst tragenden Hohlkörper auszubilden und auf diesen eine Strom- schiene auswechselbar zu lagern, welche die mit dem   Sehlitz   versehene Seitenwand des Grundkörpers 
 EMI1.5 
 die beiden benachbarten Längskanten des Grundkörpers. Eingesetzte   Passstücke können   in diesem
Falle die Form des Grundkörpers sicherstellen. 



   Diese zweiteilige Ausführung des Tragkörpers ist dann besonders empfehlenswert, wenn auf diesen Tragkörper noch besondere schleifleisten oder Schleifplatten aufgenietet oder sonstwie befestigt werden sollen, was bei einem geschlossenen Hohlkörper schwer durchführbar ist. Der sich selbst tragende   Hohlkörper   kann dann aus zwei symmetrischen Hohlschienen zusammengesetzt werden, die mit ihren wellenförmigen Seitenkanten ineinandergreifen. Zur Aufnahme der schlifleisten wird der Tragkörper mit Vertiefungen versehen, um bei Unregelmässigkeiten an der Oberleitung ein   Unterhaken   an den Kanten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der aufgesetzten Schleifleiste und eine Beschädigung von stark abgenutzten Schleifleiste zu verhindern.

   Statt die Schleifleiste auf den hohlen Tragkörper aufzusetzen, können sie auch auf ihrer Unterseite mit zwei eingeschnürten Ansätzen versehen werden, mittels denen sie in   Längsnuten, welche   in die Blechwandungen des Tragkörpers eingepresst werden, eingeschoben werden. Die Ansätze auf der Unterseite der Schleifleiste brauchen nicht über deren ganze Länge zu gehen, sondern können, um an Gewicht zu sparen, mit Ausfräsungen oder. Aussparungen versehen sein. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Enden des Metallschleifstückes mit Hilfe von an seinen Innenseiten aussermittig und lösbar angebrachten Schildzapfen mit starr daran   befindlichen Übergangsstücken   in Muffen od. dgl. des Stromabnehmerbügels lagern. Die eingangs genannten bekannten röhrenförmigen Metallschleifstücke zeigen wohl eine Zapfenlagerung, jedoch auf mittig angeordneten Zapfen und fernerhin auch keine lösbare aussermittige   Schildzapfenlagerung.   Bei dem bekannten   Kohleschleifstück   ist zwischen diesem und der Muffe kein Übergangsstück vorhanden, welches aussermittig zur Schwerpunktachse des Schleifstückes auf einem Schildzapfen starr angeordnet oder mit diesem aus einem Stück gefertigt ist. 



   Die Lagerung des   Metallschleifstückes   kann auch in der Weise erfolgen, dass das   Schleifstück   mit dem starr mit ihm   verbundenen Übergangsstück   aussermittig drehbar auf einer frei durch das Schleifstück gehenden Rohrstange ruht, welche die Enden des Stromabnehmergestells miteinander verbindet. 



  Diese Verbindung des   Metallschleifstückes   mit dem Stromabnehmergestell unterscheidet sich von den bekannten Ausführungen bei Kohlesehleifbügeln in sehr vorteilhafter Weise. Während bei den letzteren die starre Verbindung zwischen den beiden Bügelenden durch eine besondere Traverse unterhalb des Kohleschleifstückes bewirkt werden muss, dient beim Erfindungsgegenstande die durchgehende Rohrstange als Lagerachse für das Übergangsstück sowie für das von diesem an den Enden unterstützte, sonst aber sieh selbst tragende Metallschleifstück und gleichzeitig als starre Verbindung.

   
 EMI2.1 
 
Bügelgestell vermittelt, während der in der Endöffnung des   Schleifstücks   oder hohlen Tragkörpers angeordnete zweite Teil dicht unter der Mitte jeder einzelnen Anlagefläche verlaufende Lagerstellen besitzt, die sich aus einer den Anlageflächen   gleichenAnzahl     zusammenhängender Aussparungen   zusammen- setzt. Diese Ausführung ermöglicht die Einstellung einer anderen   Schleiffläche   in die Arbeitslage allein durch Lösen der Befestigungsmittel (Schrauben), welche die beiden Teile   des Übergangsstückes   in der beschriebenen Lage miteinander verbinden ; ein Lösen der Verbindungsstange aus den Muffen des Strom- abnehmergestells ist nicht erforderlich, die Einstellung einer neuen   Schleiffläche   ist also wesentlich vereinfacht.

   Die beiden Teile des   Übergangsstückes brauehen nicht   jeder für sich ein Vollager für die Verbindungsstange darzustellen, sondern sie können sich gegenseitig in der Arbeitsstellung zu einem Volllager ergänzen. 



   Eine weitere Möglichkeit einer vereinfachten Auswechslung oder Umstellung des   Schleifstücks   besteht darin, dass die in der Rohrmuffe des Bügelgestells gehaltene Verbindungsstange nach Lösen eines besonderen Einsatzstückes in der Richtung senkrecht zur Achse der Verbindungsstange aus der Muffe herausgezogen werden kann. Das Einsatzstück wird dabei durch einen lösbaren Querbolzen gehalten und dieser nebst der Verbindungsstange durch eine gemeinsame Schraube, einen Stift od. dgl. in der das Einsatzstück klammerartig haltenden Rohrmuffe befestigt. 



   Das   Metallschleifstück   kann aus einem Metall mit schmierfähigen Eigenschaften, z. B. einem graphitierten Aluminium, hergestellt sein. Sehr zweckmässig ist es ferner, das   Metallsehleifstück   aus im Walz-oder Ziehprozess hart veredeltem Metall oder einer eben solchen Metallegierung herzustellen. 



  Als Material hiefür kommt in Frage, Kupfer, Zink, Bronze, eine Spezialzinldegierung oder ein an sich   bekanntes nicht rostendes Eisen oder ebensolcher Stahl. Es kommt hiebei nicht allein darauf an, fabrika-   tionshartes Metall oder eine ebensolche Metallegierung zu verwenden, sondern es sind solche Metalle oder Metallegierungen gemeint, deren Härte   künstlich   durch Walzen oder Ziehen erhöht ist. Die kleinsten Kristalle, aus denen das Metall oder die Metallegierung besteht, werden dadurch gestreckt und erhalten Spannung, wodurch man aus den gewöhnlichen fabrikationsharten Stoffen federhartes, blankes Material erhält. Die Fabrikationshärten lassen sich auf diese Weise um   50-200%   und mehr erhöhen.

   Das bereits erwähnte nicht rostende Eisen oder Stahl eignet sich infolge seiner Widerstandsfähigkeit und Rostfreiheit auch ganz besonders als Kontaktmaterial, wobei zu bemerken ist, dass Rost isoliert. Zink und Zinklegierungen bedürfen deshalb besonderer Erwähnung, weil sie Metalle sind, welche als Kontaktmaterial die bisher niedrigsten Grenzstromstärken aufweisen, d. h., deren Funken beim Lösen eines elektrischen Kontaktes erst von   0'2   Ampere abwärts bei Radioempfang störende Geräusche verursachen. Die Verwendung der erwähnten Metalle bringt den besonderen Vorteil mit sich, dass die Wandungen des Hohl-   schleifstückes   sehr dünn gehalten und daher bedeutend an Material gespart werden kann. 



   Als infolge der sehr geringen Grenzstromstärke besonders zweckmässiges Material hat sich eine Sonderzinklegierung erwiesen, die einen Zusatz von Kupfer und Aluminium oder nur Aluminium allein 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   draht von 0'2 Ampere   bereits ein Lichtbogen statt   eines Funkens auf, während   bei den bisher verwendeten Legierungen ein Lichtbogen sich erst bei viel höheren Stromstärken entwickelte, Gerade die Funkenbildung aber ist es, welche auf den Radiobetrieb ausserordentlich störend einwirkt, weil sie ein knackendes Geräusch im Hörer oder Lautsprecher verursacht. 



   Eine Legierung, die diesen grossen Vorzug und ausserdem noch hohe Härte besitzt, ist z. B. eine Zinklegierung, deren Kupfer- oder Aluminiumzusatz etwa die Grösse von mindestens   2-6% aufweist,   so dass die Legierung aus 98-94% Zink und je 2-6% Kupfer und Aluminium besteht. Folgende beiden Legierungen sind mit Erfolg erprobt worden :   2-3-5%   Kupfer, 4-6% Aluminium, der Rest Zink, 4-6% Kupfer,   2-3-5%   Aluminium, der Rest Zink. Die Legierung wird für Stromabnehmer beispielsweise auf folgende Weise verwendet. Der Metallstromabnehmer, der aus einem dreikantigen Rohr besteht und den Träger für den eigentlichen Stromabnehmer bildet, wird auf eine der drei Flaehseiten mit einer oder zwei Schichten aus der veredelten Zinklegierung armiert.

   Die Legierung ist zur Herstellung von Rohren wegen ihrer Härte weniger gut geeignet als Messing, wohl aber lassen sich ohne Schwierigkeit Schienen oder Leisten aus der Legierung herstellen, die auf die Flachseite des Messingrohres genietet oder geschraubt werden. Die Legierung kann jedoch auch zu Schleifbügeln oder Rollen verwendet werden. 



   Wo besondere Schleifleiste auf einen lediglich als Tragkörper dienenden Hohlkörper aufgebracht werden, empfiehlt es sich, als Material für den letzteren hart veredeltes Aluminium, z. B. Duraluminium oder Lautametall, zu verwenden. 



   Die Zeichnungen lassen verschiedene   Ausführungsmöglichkeiten   des Erfindungsgegenstandes erkennen. Fig. 1 zeigt den Stromabnehmerbügel mit dem neuen Metallschleifstück in Ansicht, Fig. 2 ist ein Querschnitt des Metallschleifstückes, Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ausführung für Fettschmierung, 
 EMI3.1 
 laufrohres des Stromabnehmerbügels erkennen lässt. Fig. 6 zeigt im   Längsschnitt   eine abgeänderte Ausführung der Lagerung des schleifstückes, Fig. 7 stellt eine weitere Abänderungsform dar. Die Fig. 8 und 9 sind Querschnitte nach den   Linien A-B   in Fig. 6 und C-D in Fig. 7. Fig. 10 stellt eine abgeänderte
Querschnittsform des Metallschleifstückes dar.

   Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführungsform der Lagerung des Schleifstückes, die Fig. 12 und 13 sind Querschnitte nach den Linien C-D und A-B der Fig. 11. 



  Fig. 14 zeigt eine Draufsicht auf den Stromabnehmer nach Fig. 11, Fig. 15 ist ein Querschnitt nach Linie   B-F   der Fig. 14. Die Fig. 16 und 17 zeigen eine besondere Form des Schleifstückes, Fig. 18 stellt einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 11 dar bei einer abgeänderten Ausführung des Schleifstückes nebst Zwischenstück. Die Fig. 19-23 zeigen verschiedene Ausführungen, bei denen besondere Schleifleisten auf einem hohlen Tragkörper befestigt sind. Fig. 24 zeigt eine weitere Ausbildung der Lagerung des Schleifstückes und Fig. 25 einen Schnitt nach Linie G-H der Fig. 24. 



   Ein im Zieh-oder Spritzverfahren hergestelltes rohrförmiges polygonales   Metallschleifstück   a (Fig. 1-5),   dessenAussenfläehen   den Kontakt mit dem Fahrdraht herstellen, trägt an den Enden je einen Schildzapfen e, der in einer Rohrmuffe   d   des Bügels b gelagert ist. Der Schildzapfen wird durch Stell- 
 EMI3.2 
 achse liegenden Vierkant m, der mit dem eigentlichen   Schleifstück   a durch Schrauben   n   verbunden ist, u. zw. derart, dass jeweils ein beliebig gewähltes Schleifstück   a   auf dem Vierkantansatz ruht.

   Der Übergang vom   Schleifstückkörper   auf die Rohrmuffen d liegt aber nicht, wie bei den bekannten Ausführungen, in dem Schleifkörper selbst, vielmehr ist hiefür zur Vereinfachung der Herstellung und des Zusammenbaues   ein Übergangsstück t eingeschaltet,   das auf den Schildzapfen e aufgeschoben und mit diesem durch einen Stift k fest verbunden oder mit dem Schildzapfen zusammen aus einem Stück gefertigt ist. Die aussermittige drehbare Lagerung des   Schleifkörpers a gestattet,   dass die jeweils auf dem Vierkant m aufliegende Schleifwand mit ihrer Schleiffläche sich in die erforderliche Lage gegen den Fahrdraht einstellt. 



  Zwecks Schmierung können Schlitze   a1     (Fig.   3-4) in die Wand des Schleifstückes a eingefräst sein ; in den Hohlkörper wird sodann Fett t eingebracht, welches durch die Schlitze   a1   auf die   Schleiffläche   und damit auf den Fahrdraht übergeht. Es ist auch möglich, zur Herstellung des   Schleifstückes a   ein selbst schmierendes Metall, wie z. B. graphitiertes Aluminium, graphitiertes Zink od. dgl. zu verwenden. 



   Eine abgeänderte Ausführung ist in den Fig. 6-10 zur Darstellung gebracht. Bei den Anordnungen nach Fig. 6 und 7 ist die Drehbarkeit des hohlen Schleifstückes a2 in die Übergangsstücke   i1   gelegt. Bei der Ausführung nach Fig. 6 sitzen in   den Übergangsstücken i1   auf   Lagerzapfen e1   Wälzlager o. Die inneren Enden der Zapfen   e1   sind durch ein gemeinsames Rohr es miteinander verbunden, während 
 EMI3.3 
 und wird durch eine Druckbuchse   i2   darin gehalten, welche mittels eines Schraubbolzens   v   an den inneren Stirnenden des Übergangsstückes   i1   festgelegt ist.

   Durch Anziehen der Schrauben es kann das Wälzlager zwischen dem auf dem Zapfen   e1   sitzenden Bunde   e2   und dem inneren Ende des Rohres e4 angespannt werden. 



   Bei dem Stromabnehmer nach Fig. 7 sind die Bügelenden b des Stromabnehmergestells durch eine mittels   Schrauben   darin festzusetzende Rohrstange e, miteinander verbunden. Auf dieser frei 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
   stücke i1   und das Schleifstück a2 ein starres Ganzes bilden, welches um die Rohrstange   63 zu pendeln   vermag. 



   Zwecks Vermeidung eines ungenügenden Kontaktes zwischen   den Übergangsstiicken i1   und der
Rohrstange   ea   kann eine an sich bekannte Kontaktvorrichtung p,   q   eingeschaltet werden, die sich federnd gegen die Druckbuchse   i2   oder unmittelbar gegen das Übergangsstück i1 presst. Hiedurch wird eine wirk- same metallische Verbindung zwischen den in Betracht kommenden Teilen hergestellt. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 10 besteht das sich selbst tragende hohle Schleifstück aus einem in der einen Seitenwand mit einem Schlitz oder Ausschnitt versehenen Hohlkörper      und einer diese
Seitenwand von ausser her abdeckenden als   Arbeitsfläche   dienenden Formschiene   s,   die mit ihren zu
Haken   81   umgebogenen Seitenkanten um die beiden benachbarten Längskanten des Hohlkörpers herum in unterhalb dieser Längskanten vorgesehene Rillen   82   greift.

   Eine Sicherung, um zu verhüten, dass die beiden Teile au und s auseinanderspringen, wird zweckmässig dadurch erreicht, dass in gewissen Abständen   bügelförmige     Spannstücke   r von geringer Breite in den Eingriff der beiden Teile   aa und 8 angeschoben   werden. 



   Während bei den bisher beschriebenen Ausführungen das Zwischenstück i1 (vgl. Fig. 6) einteilig ausgebildet ist, zeigen die Fig. 11-23 Ausführungsformen von Stromabnehmerbügeln, bei denen die   Übergangsstücke   zweiteilig ausgebildet sind und eine einfache Umstellung oder Auswechslung des Schleif- stüekes   ermöglichen.   Die gleichen Figuren lassen weiterhin eine veränderte Ausführung des Schleif-   stückes   erkennen, welches aus einem hohlen mehrteiligen Tragkörper mit darauf befestigten besonderen
Schleifleiste besteht. 



   Der Bügel b endet ähnlich wie es bei der Ausführung nach Fig. 5 der Fall ist in einer Rohrmuffe d, in welcher gleichzeitig die Verbindungsstange eu befestigt ist. Das bisher einteilig ausgebildete Über- gangsstück besteht bei dieser Ausführung aus den beiden Teilen   3, , welche   in Arbeitsstellung durch
Schrauben   Vi   miteinander verbunden sind. Die richtige Lage der beiden Teile   t3, i4 zueinander wird   jeweils durch kleine Vorsprünge z an dem einen Teil, welche in entsprechende Aussparungen des andern
Teiles eingreifen, gesichert   (Fig.   16 und 17).

   Der Teil i4 des Übergangsstückes besitzt je nach der Form des Schleifstückes eine Aussparung   is.   Bei der Ausführung nach Fig. 11-13, bei welcher das Schleif- stück zwei gegenüberliegende   Schleifflächen   besitzt, hat die Aussparung is (Fig. 13) die Form eines läng- lichen Schlitzes. Bei der Ausführung nach Fig. 18 mit einem dreiseitigen Schleifstück a erhält die Aus- sparung is eine entsprechende dreieckige Form. Die Umstellung des Schleifstückes erfolgt einfach durch
Lösen der Schrauben   vu'worauf   das Schleifstück selbst mit dem Teil i4 des Übergangsstückes um eine
Teilung gedreht werden kann. In jeder neuen Arbeitsstellung liegt eine der vorhandenen Hohlkehlen der Aussparung is auf der Verbindungsstange 63 auf. 



   Das Schleifstück a selbst kann wie bei früher beschriebenen   Ausführungen   einteilig ausgebildet 
 EMI4.2 
 möglich, sie durch in die   Tragkörperfläche   von unten her trichterförmig gebohrte Löcher festzulöten. Eine andere Ausführung zeigen die Fig. 22 und 23. Hier besitzen die Schleifleisten C2 auf ihrer Unterseite 
 EMI4.3 
 sparungen c5 besitzen, um an totem Gewicht zu sparen. Diese Aussparung umfasst jedoch nicht die ganze   Wulsthöhe,   damit bei völliger Abnutzung der Schleifleisten der Zusammenhang gewährleistet bleibt. 



  Bei dieser Art der Aufbringung der Schleifleisten kann der Tragkörper a, wie Fig. 22 zeigt, aus einem Stück hergestellt sein. 



   Damit der hohle Tragkörper sich bei starker mechanischer Druckwirkung möglichst steif und unnachgiebig hält, können in bestimmten Abständen Zwischenstücke h (Fig. 15), die einige Zentimeter breit sind, auf die Länge des Schleifstückes verteilt werden. 



   Die Befestigung des Schleifstückes gemäss der Ausführung nach Fig. 24   und 25 ermöglicht   es, das Schleifstück nebst Verbindungsstange nach unten herauszuziehen, ohne die Bügelenden des Stromabnehmergestells auseinanderdrücken zu müssen. In die Muffe d, welche das Rohrende der Verbindungsstange e3 aufnimmt, ist ein Ansatzstück   d1   eingesetzt, welches von dem Bolzen   d2   gehalten wird, die 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Schraube   9a ist durch   eine Bohrung des   Einsatzstückes     d1   und des Bolzens da hindurchgeführt. Dreht man die Schraube g2 ein, so legt sie sich gegen die äussere oder wie in der Figur dargestellt, die innere War. dung der Verbindungsstange es und hält so das Verbindungsrohr fest.

   Der Bolzen ist gegen Herausfallen gleichzeitig gesichert, wird noch die Gegenmutter g3 angezogen, so wird das Einsatzstück   d1   gegen die Verbindungsstange es gepresst und die Schraube erfährt auf diese Weise gleichzeitig eine Sicherung gegen selbsttätiges Aufdrehen. Die Auswechslung des Schleifstückes erfolgt bei dieser   Ausführung   in 
 EMI5.1 
   stück     d1   aus der klammerartig ausgebildeten Muffe d (Fig. 25) nach unten herausgezogen wird, wobei auch das   Schleifstüek   nebst der Verbindungsstange e3 in der gleichen Weise nach unten   herausgezogen   werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Stromábnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem rohrförmigen, sich selbst tragenden polygonalen   Metallschleifstück,   dessen ebene Aussenflächen den Kontakt mit dem Fahrgestell herstellen und dessen Enden drehbar mit dem Stromabnehmergestell verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifstück (a, a2,   axa,     a4,     as)   als ein im Zieh-oder Spritzverfahren hergestellter Hohlkörper ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifstück (a3) aus einem in der einen Seitenwand mit einer Öffnung versehenen, sich selbst tragenden Hohlkörper und einer diese Seitenwand von aussen her abdeckenden als Arbeitsfläche dienenden Formschiene (s) zusammengesetzt ist, die mit ihren zu Haken (. 01) umgebogenen Seitenkanten um die beiden benachbarten Längs- EMI5.2 3. Stromabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder mehreren Stellen in dem Hohlkörper Spannstücke (r) eingesetzt sind.
    4. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sieh selbst tragende Schleif- stüekhohlkörper aus zwei symmetrischen Hohlschienen (a4, a5) zusammengesetzt ist, die mit ihren wellenförmigen Seitenkanten ineinandergreifen.
    5. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Hohlschleifstückes (a) mit Hilfe von an seinen Innenseiten aussermittig und lösbar angebrachten Schildzapfen (e) EMI5.3
    6. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schildzapfen (e) zwischen den Stirnenden des hohlen Sehleifstüekes (a) und den Muffen (d) mit aussermittig starr darauf befestigten Übergangsstücken (i) versehen sind.
    7. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das sicn selbst tragende Hohlschleifstück (axa) mit Hilfe von starr mit ihm verbundenen, aussermittige Naben bildenden Übergangsstücken (i1) auf einem frei durch das Hohlschleifstück (a2) gehenden, die Enden des Stromabnehmergestells (b) verbindendem Rohre (es) drehbar gelagert ist.
    8. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsstück aus zwei stumpf zusammenstossenden, lösbar miteinander verbundenen Teilen (i3, i4) besteht, von denen der eine Teil J den Übergang vom Schl"ifstück (a4'a5) zur Muffe (d) vermittelt, während EMI5.4 Anlagefläehe des Schleifstückes (a3, a4) verlaufende Lagerstellen (is) besitzt, die sich aus einer den Anlageflächen gleichen Anzahl zusammenhängender Aussparungen zusammensetzen.
    9. Stromabnehmer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der der Muffe (d) zugekehrte Teil des Übergangsstückes die jeweils benutzte Lagerstelle des andern Teiles (i4) zu einem Volllager ergänzt.
    10. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der beiden Teile (i3, i4) des Übergangsstückes durch Schrauben (v1) erfolgt und dass Vorsprünge fa) EMI5.5 sichern.
    11. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen (d) des Stromabnehmergestells (b) auf ihrer dem Schleifstück zugewandten Seite gabelförmig mit einer nach unten offenen Seite ausgebildet sind, und zur Befestigung der Verbindungsstange fssj ein Einsatz- stück (d1) von unten gegen die in gleicher Weise eingelegte Verbindungsstange J eingelegt und gesichert wird. EMI5.6 einen Querbolzen J gehalten wird.
    13. Stromabnehmer nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstange J und der Querbolzen (da) durch eine gemeinsame Schraube (g2) festgehalten werden, die, durch ein Gewindeloch des Querbolzens (da) geschraubt, sich mit ihrem freien Ende gegen die Verbindungsstange stemmt und das Einsatzstück (dJ vermittels einer Mutter (g3) gegen die Verbindungsstange (e3) presst. <Desc/Clms Page number 6>
    14. Stromabnehmer nach Anspruch 6, mit in Wälzlagern drehbarem Schleifstück, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Übergangsstück zu Wälzlager (o) auf Lagerzapfen (eJ angeordnet sind, deren innere Enden durch ein gemeinsames Rohr (e3) miteinander verbunden sind, während die äusseren Enden in ein Rohr (e4) auslaufen und mit diesem in den Enden (b) des Stromabnehmergestells befestigt sind.
    15. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlschleifstück aus EMI6.1 einem durch Walz-oder Ziehprozess hart veredelten Metall besteht.
    17. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlschleifstück aus einer durch Walz-oder Ziehprozess hart veredelten Metallegierung besteht.
    18. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlschleifstück aus an sich bekanntem nicht rostendem Eisen besteht.
    19. Stromabnehmer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlschleifstück aus an sich bekanntem nicht rostendem Stahl besteht.
    20. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Legierung von mehr als 88% Zink und einem Zusatz von Aluminium besteht.
    21. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung zur Herstellung des Stromabnehmers aus mehr als 88% Zink und etwa gleichen Teilen Kupfer und Aluminium besteht.
    22. Stromabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung aus 88%-96% Zink sowie je 2-6% Kupfer und Aluminium besteht.
    23. Stromabnehmer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass Leisten aus einer Sonderzinklegierung als Schleifkörper auf einem Hohlträger aus Messing od. dgl. befestigt sind.
    24. Stromabnehmer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hobltragkörper (a, a1, as) aus hart veredeltem Aluminiumblech hergestellt ist.
AT120194D 1926-01-19 1927-01-15 Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge. AT120194B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE120194X 1926-01-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120194B true AT120194B (de) 1930-12-10

Family

ID=29277002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120194D AT120194B (de) 1926-01-19 1927-01-15 Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120194B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202010012454U1 (de) Förderschnecke
DE102015001453A1 (de) Trennvorrichtung zum Trennen eines zylindrischen Werkstücks
AT120194B (de) Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
DE2449404A1 (de) Verstellvorrichtung fuer skibindungen
DE1755529B2 (de) Verbindungsglied fuer reifenketten
DE3513496C2 (de)
DE102010014044A1 (de) Segment einer Sägekette für hochtourige Motorsägen zum Sägen von Gestein, Beton, Ziegel und Metall
DE102018008392A1 (de) Halterung zur Befestigung einer Gepäck-Tragvorrichtung
CH129773A (de) Stromabnehmer für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
EP0473953A1 (de) Gurtförderer
DE2430033B2 (de) Spindelwagenheber
DE4343489C2 (de) Schleifleiste für elektrisch betriebene Fahrzeuge
AT372510B (de) Einrichtung zum verbinden eines leuchtbalkens einer leuchtstofflampenleuchte mit einer montageschiene
AT125635B (de) Bezugfeile.
AT207891B (de) Befestigung des Tragarmes des Beförderungsmittels am Seil einer einseiligen Seilbahn
AT16271B (de) Steinfassung.
AT144929B (de) Kreuzungsweichen und Doppelweichen mit durch die Herzstücke hindurch geführten Federzungen.
DE938784C (de) Grubenstempel
DE693585C (de) Eiserner Grubenstempel
AT202756B (de) Einrichtung zur Verbindung von Rohren od. dgl. stangenförmigen Bauelementen
AT387412B (de) Einrichtung zum befestigen von schienen an kunststoffschwellen
DE841521C (de) Halterung von federnd durchgebildeten Fraeswerkzeugen
DE1534523A1 (de) Haltevorrichtung fuer Schilder insbesondere Verkehrsschilder
AT87265B (de) Puffer für Eisenbahnfahrzeuge.
DE2922395B2 (de) Laufrolle für Kleinmöbel