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Verfahren und Vorrichtung insbesondere für Biihnenprojektion.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung für Bühnenprojektion, Ankündigungen, Filmaufnahmen u. dgl., wo grosse Projektionsflächen und dementsprechend hohe Liehtstärken erforderlich sind.
Insbesondere bei der Projektion von Bühnenhintergründen erhält der Himmel zu wenig Licht, um sich von der Landschaftspartie in natürlicher Hebe. abzuheben, oder es muss die Landschaftspartie so dicht
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erzielen, sind gemäss der Erfindung der Himmel und allenfalls Sonnenscheineffekte, Glanzlichter u. dgl. mittels einer oder mehrerer Bildvorlagen, die die übrigen Bildpartien abgedeckt enthalten, durch weitere Projektoren gesondert aufzuprojizieren.
Nun geht von dem Licht der Projektionslampe ein grosser Teil seitlich verloren, ohne für die Projektion selbst nutzbar zu werden.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Liehtteil für die Mehrfachprojektion dadurch nutzbar zu machen, dass mehreren optischen Projektionssystemen eine einzige Lichtquelle derart zugeordnet ist, dass nur ein optisches Projektionssystem das Licht unmittelbar erhält, während den andern optischen Systemen das Licht durch Spiegelung, totale Reflexion oder Brechung zugeführt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht teilweise geschnitten und in Fig. 2 in Draufsicht bei Schnittführung durch die Gehäuse schematisch dargestellt.
Die drei optischen Systeme 1, 2,3 (Objektiv und allenfalls Kondensator) liegen mit ihren Achsen vorteilhaft in den Ecken eines Dreieckes, um ihre Abstände untereinander möglichst gleiehzuhalten.
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der Lichtquelle sind die beiden Hohlspiegel 5 und 6 angebracht, die das Seitenlicht der Lichtquelle aufnehmen und gegen die Planspiegel 7 bzw. 8 werfen, die das Lichtstrahlenbündel den optischen Systemen 2 bzw. 3 zuführen. Je nachdem die Systeme 2 und 3 gleiche oder abweichende Eigenschaften in bezug auf das System 1 haben, müssen dieselben gegenüber dem System 1, wie dargestellt, versetzt oder in derselben Ebene stehen.
Die Anordnung der optischen Systeme im Dreieck ermöglicht die Spiegel 5 und 6 derart anzubringen, dass sie sich nicht gegenseitig stören.
In dem dargestellten Beispiel ist für jedes optische System ein besonderes aehtkantiges. Gehäuse vorgesehen. Die Gehäuse der Systeme 2 und 3 liegen seitlich oberhalb des Gehäuses des Systems 1, mit
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zwischen den zwei oberen Gehäusen ein Zwischenraum bleibt, durch den die Heissluft der Lampe nach oben abziehen kann. Die Anordnung ermöglicht auch, dass die Projektionsbilder seitlich durch Schlitze der lotrechten Seitenwände oder nach oben durch Schlitze der waagrechten Beckenwände ein und ausgebracht werden können. Natürlich ist die achtkantig Gehäuseform nicht wesentlich, es können die Gehäuse auch z. B. zylindrisch und durch entsprechende Lichtschächte für die von den Hohlspiegeln reflektierten Lichtstrahlenbündel verbunden sein.
Statt der Hohlspiegel können auch schräg über der Lichtquelle Kondensatoren angeordnet sein. Die Spiegel 7 und 8 können durch total reflektierende Prismen ersetzt werden.
Die Gehäuse der Systeme 2 und 3 sind voneinander getrennt auf dem Gehäuse des Systems 1 derart aufgebaut, dass zwischen ihnen für den Abzug der von der Lampe abziehenden Heissluft Raum ist.
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren, insbesondere für Bühnenprojektion, dadurch gekennzeichnet, dass Bildpartien, die helleuchtend erscheinen sollen ; wie z. B. der Himmel, Glanzlichter, Sonnenscheineffekte u. dgl., durch besondere Projektionseinrichtungen mittels gesonderter Projektionsbilder, in denen die übrigen Bild- partien abgedeckt erscheinen, unter Übereinstimmung deridentisehen Umrisslinien auf dieselbe Projektion- fläche aufprojiziert werden.
2. Vorrichtung insbesondere für Bühnenprojektion mit mehreren Projektionssystemen, denen eine einzige Lichtquelle zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein optisches Projektionssystem
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