AT119865B - Elektrische Vorrichtung zum Messen von Spannungsunterschieden. - Google Patents

Elektrische Vorrichtung zum Messen von Spannungsunterschieden.

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AT119865B
AT119865B AT119865DA AT119865B AT 119865 B AT119865 B AT 119865B AT 119865D A AT119865D A AT 119865DA AT 119865 B AT119865 B AT 119865B
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Yme Bouwinus Folker Groeneveld
Pieter Frederik Van Eldik
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Philips Nv
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  Elektrische Vorrichtung zum Messen von   Spannungsunterschieden.   



   Moullin hat eine Vorrichtung zum Messen von Potentialunterschieden gebaut, die auf der Verwendung einer Dreielektrodenröhre beruht. Die zu messende Spannung wird dabei zwischen Gitter und Kathode der Dreielektrodenröhre angelegt ; als Mass für diese Spannung wird auf einem in den Anodenkreis eingeschalteten Strommesser der Anodenstrom abgelesen. Man sorgt dabei gegebenenfalls mittels einer Gitterbatterie geeigneter Grösse dafür, dass die gesamte Gitterspannung derart ist, dass die Röhre in dem nichtlinearen Teil der Kennlinie arbeitet. Wenn man z. B. den Anodenstrom der Dreielektrodenröhre als Funktion der Gitterspannung graphisch aufträgt, kann die Teilung des Anodenstrommessers so eingerichtet sein, dass die zu messende Spannung unmittelbar von ihr abgelesen werden kann. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige elektrische Vorrichtung zum Messen von Spannungsunterschieden, bei der die zu messende Spannung zwischen Gitter und Kathode einer elektrischen Entladungsröhre angelegt wird. Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser Vorrichtung. 



   Gemäss der Erfindung ist die elektrische Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass Gitter-und   Anodenspannung   der elektrischen Entladungsröhre einem oder mehreren als Potentiometer geschalteten Widerständen entnommen werden. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird die Grösse der Widerstände derart gewählt, dass der   Anodenstrom sich nahezu   geradlinig mit der   za messenden,   dem Gitter aufgedrückten Spannung ändert. Dies kann erfindungsgemäss dadurch erzielt werden, dass die Grösse der Widerstände, denen Gitterspannung und Anodenspannung entnommen werden, derart gewählt sind, dass diese im Verhältnis des Wertes des Verstärkungsfaktors der Entladungsröhre zueinander stehen. 



  Es können überdies ein oder mehrere Kondensatoren parallel zu einem Widerstand oder zu beiden Widerständen geschaltet sein. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, in der Fig. 1 eine Schaltung zeigt, die beispiels- 
 EMI1.1 
   elektrodenröhrenvoltmeter   2 und die Teilung des Voltmeter gemäss der Erfindung 1. 



   In Fig. 1 ist mit 1 eine Dreielektrodenröhre bezeichnet, zwischen deren Gitter und Kathode die z. i messende Spannung ey angelegt wird.   Gitter-und Anodenspannung   werden einem als Potentiometer geschalteten Widerstand entnommen. Die Kathode ist mit dem Sehiebekontakt des Potentiometers verbunden, der in der Zeichnung eine solche Stellung einnimmt, dass der Widerstand   f1   im Anodenkreis und der Widerstand   f2   im Gitterkreis liegt. In den Anodenkreis ist überdies ein Galvanometer zum Messen des Anodenstromes eingeschaltet. Die Grösse der Widerstände ist derart gewählt, dass das   Verhältnis 1'1 = g. 1'2 erfüllt   ist, wobei g der Verstärkungsfaktor der Entladungsröhre ist. 



   Die beschriebene Vorrichtung bietet gegenüber den bestehenden Dreielektrodenröhrenvoltmetern viele Vorteile. Zunächst sei auf die lineare Teilung hingewiesen, die in Fig. 2 mit bezeichnet ist, während 2 eine Abbildung der Teilung der bekannten   Dreielektrodenröhrenvoltmeter   gibt. Die Vorrichtung 
 EMI1.2 
 als bei den bekannten Dreielektrodenröhrenvoltmetern. 



   Es hat sich überdies herausgestellt, dass der Anodenstrom innerhalb weiter Grenzen von der   Anodenspannung unabhängig   ist. Die individuellen Eigenschaften der benutzten   Dreielektrodenröhrc   

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 EMI2.1 


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