AT119159B - Kappenschachtel, insbesondere für Zigaretten. - Google Patents

Kappenschachtel, insbesondere für Zigaretten.

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AT119159B
AT119159B AT119159DA AT119159B AT 119159 B AT119159 B AT 119159B AT 119159D A AT119159D A AT 119159DA AT 119159 B AT119159 B AT 119159B
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Austria
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box
cigarettes
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blank
hinge
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Inventor
Carl Wilhelm Mueller
Original Assignee
Carl Wilhelm Mueller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kappenschachtel, insbesondere für Zigaretten. 
 EMI1.1 
 weil ihre   Enden durch die Erschütterungen beschädigt   werden und aus diesen Enden   Tabakherausbröckelt.   



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Seitenwände innerhalb des Zargenhalses so ausgestaltet bzw. derart mit Füllmitteln verbunden sind, dass die Zigaretten gegen Längsverschiebungen gesichert werden. 



   Die Erfindung lässt die verschiedenartigsten Ausführungsmöglichkeiten zu. 



   Beispielsweise kann man die Einrichtung treffen, dass der unterhalb des Zargenhalses befindliche Teil der Schachtelwandungen niedriger gehalten ist, als die Stärke der zu verpackenden Zigaretten ausmacht ; oder man kann die Einrichtung treffen, dass beim Ausstanzen der Ecken des Schachtelzuschnittes vorsorglich stehengelassene Lappen sich beim Formen der Schachtel an die Seitenwände innen und unterhalb des Zargenhalses anlegen und dadurch den Raum unterhalb der Kröpfung ausfüllen. 



     Schliesslich   kann man die Anordnung treffen, dass die Seitenwände unterhalb des Zargenhalses 
 EMI1.2 
 die Kröpfung ausgleicht. 



   Man kann die   Schachtelwerkstücke   aus einem einzigen Zuschnitt herstellen, wobei dann erfindunggemäss die Seitenwände des Rumpfteiles ohne Kröpfung gehalten wird, an welche sich der Deckelteil anschliesst. Dabei kann man den Scharnierbruch entweder in der Mitte der betreffenden Wand des Rnmpfteiles oder auch am oberen Rand dieser Wand anordnen. 

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   Wird der Scharnierbruch in der Mitte angeordnet, dann entsteht beim Öffnen der Schachtel eine Lücke, durch welche die Zigaretten der oberen Lage rollen könnten. Um das zu verhindern, werden erfindungsgemäss beim Ausstanzen des Zuschnittes gleich Lappen, stehengelassen, die beim Formen des Schachtelzuschnittes derartig eingeschlagen werden, dass sie Schutz gegen das Herausrollen der Zigaretten bilden. 



   Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen auf der Zeichnung. Die Fig. 2-4 
 EMI2.1 
 
Die Randlappen   2-4   des Rumpfteiles sind mit den   Kröpfungen   11 versehen. Diese   Kröpfungen   sind aber erfindungsgemäss so nahe an den Bodenteil 1 herangelegt, dass ihr Abstand vom Schachtel- 
 EMI2.2 
 herumlegen. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 5 und 6 ist wiederum angenommen, dass die Schachtel aus einem einzigen Zuschnitt hergestellt wird. Wir finden also die Teile   1-11   wieder vor. Hier sind jedoch die   Kröpfungen 11 in die Mitte   der Seitenlappen2-4 gelegt, so dass an sich für die untere Lage der Zigaretten Z die   Längsverschiebungsmöglichkeit   gegeben sein würde. Um dieser Möglichkeit vorzubeugen, sind am   Zuschnitteil     ? des Rumpfes, dort, wo   die Aussparung stattfindet, die Lappen   18   stehengelassen.

   Wird die Schachtel zusammengefaltet, dann können die Lappen   13,   wie ans Fig. 6 ersichtlich, unterhalb der Kröpfungen 11 an die Innenwandungen des Rumpf teiles herangelegt werden, dass sie den leeren Raum   x   
 EMI2.3 
 



   Nebenbei sei bemerkt, dass bei dieser Art von   Verpackungsschachteln   die   Längsrichtung der   Zigaretten im allgemeinen so gewählt wird, dass sie mit der Drehachse des   Deckelscharniers   parallel verläuft. 



   Bei der Machart nach den Fig. 7-9 sind noch bemerkenswert die Lappen 15, welche an den Rand- 
 EMI2.4 
 



   Befand sich bei den bisherigen Ausführungen die Scharnierbruchlinie für den Deckel in der Mitte des Verbindungssteges 9, so ist bei den Ausführungen nach den Fig. 10 und 11 die   Scharnierbruchlinie   10 in den oberen Rand der Rumpfseite 10 verlegt. In diesem Falle bedarf es also keiner Sicherheitsvorrichtung, um das Herausrollen der Zigaretten der obersten Lage zu verhüten, denn hier steht die Rückwand voll da. 



   Bei allen gezeigten Ausführungen sind die Ecken 16 der Lappen 2-4 des Rumpfteiles abgerundet. 



  Dadurch ergibt sich bei der. geformten Schachtel ein Fortfall der scharfen Eckenverbindung, welche oft ein richtiges Schliessen des Deckels in Frage stellt. Die abgerundeten Ecken 16 erleichtern dem Deckel das Schnäbeln mit dem Zargenhals. Die neue Schachtel kann in einer kombinierten   Schaehtelpaketier-   maschine hergestellt werden, weil sie die Füllung der Zigaretten vor dem Verschluss und sogar vor dem Formen der Schachtel zulässt. Infolgedessen kann man es so einrichten, dass zunächst die Schachtel mit Zigaretten gefüllt und dann erst der   Rändelstreifen   herumgeldebt wird, dabei kann man den Faden vor den Schlussrand legen, u. zw. bevor der   RÅandelstreifen   angebracht wird.

   Dieser Faden wird mit 

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 iiberklebt und erleichtert in an sich bekannter Weise das Aufreissen der Packung, wobei dann der Faden überdies noch in der Fuge   luftdichtverschliessend   wirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.1 
   gegen Längsverschiebungen gesichert   werden.

Claims (1)

  1. 2. Kappenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb des Zargenhalses befindliche Teil der Schachtelwandungen niedriger gehalten ist, als die Stärke der zu verpackenden Zigaretten ausmacht.
    3. Kappenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausstanzen der Ecken des Schachtelzuschnittes vorsorglich stehengelassene Lappen sich beim Formen der Schachtel an die EMI3.2 Kröpfung ausfüllen.
    4. Kappenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände unterhalb des Zargenhalses mit von aussen nach innen gehenden Rillen oder sonstigen Einprägungen versehen sind, deren Ausladung die Kröpfung ausgleicht.
    5. Kappenschachtel nach Anspruch 1, bei welcher der Rumpf-und der Deekelteil aus einem Zuschnitt geformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Seite des Rumpfteiles, an welcher sich der Deekelteil anschliesst, glatt, also ohne Kröpfung, gehalten ist.
    6. Kappenschachtel nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierbruch in der Mitte des betreffenden Rumpfteiles vorgesehen ist und gleichzeitig beim Ausstanzen des Zuschnittes vorsorglich am Rumpfteilzuschnitt stehengebliebene Lappen derart eingebogen und mit der Scharnierwand des Schachtelrumpfes verbunden werden, dass sie bei geöffneter Schachtel einen Schutz gegen das Herausrollen der Zigaretten aus der obersten Zigarettenlage bilden.
    7. Kappenschachtel nach den Ansprüchen 1 und 5, darin gekennzeichnet, dass der Scharnierbrueh sich am oberen Rande der betreffenden Wandung des Schaehtelrumpfes befindet.
    8. Kappenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randlappen des für den Rumpfteil geltenden Zuschnittes an den Ecken abgerundet gehalten sind.
    9. Kappenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anbringen des EMI3.3
AT119159D 1929-05-30 1929-09-03 Kappenschachtel, insbesondere für Zigaretten. AT119159B (de)

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