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Die Erfindung betrifft einen Reibscheiben-oder Reibtrommelstossdämpfer für gefederte Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen, bei dem bekannterweise zwischen der Spannmutter oder dem Gegenfuss des den Reibungsdruck regelnden Kupplungsbolzens und dem zugehörigen Druckglied eine Spannfeder, u. zw. in einer Ausnehmung oder Ansatzhülse des eben erwähnten Druckgliedes eingeschaltet ist, dass die Mutter oder der Fuss im Masse der Anspannung des Stossdämpfers in die Ausnehmung bzw. Ansatzhülse des Druckgliedes eindringt bzw. sich hineinziehen lässt.
Um das Mass der Anspannung anzuzeigen, ist erfindungsgemäss die Mutter oder der Fuss des Bolzens mit einer Schar von abstandsweise aufeinanderfolgenden Bünden ausgerüstet. Im Zusammenhang hiemit wird bemerkt, dass Reibungsstossdämpfer, wie auch sonstige Dämpfer, die entweder ausgesprochen Markierungseinrichtungen zum Ablesen der jeweiligen Spannungsgrösse oder aber am Kupplungsbolzen oder an der Spannmutter ein möglicherweise zum Ablesen der Spannung brauchbares Gewinde besitzen, an sich bereits bekannt sind.
Neben der Anordnung einer das Mass der Anspannung anzeigenden Schar von abstandsweise aufeinanderfolgenden Bünden auf der Mutter oder dem Fuss des Spannbolzens besteht ein weiteres Kennzeichen der Erfindung noch darin, dass eine zwischen Bolzenmutter und Spannfeder gelegte Unterlagscheibe oder der Fuss des Spannbolzens zwecks Sicherung gegen Verdrehung seitlich mit in Längsnuten oder Schlitze der Ausnehmung bzw. Ansatzhülse eingreifenden Vorsprüngen versehen ist.
Um anderseits eine selbsttätige Nachstellung zu verhindern, sobald der Stossdämpfer richtig eingestellt sein sollte, ist die Spannmutter erfindungsgemäss mit einem Vorsprung, zweckmässig mit einer V-förmigen Nase versehen und mit einer dementsprechenden, in den unmittelbar der Spannmutter gegenüberstehenden Teil eingeschnittenen Nut in Eingriff gebracht. Eine selbsttätige Verstellung ist auf diese Weise in jeder Hinsicht unmöglich gemacht.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, u. zw. in den Fig. 1-9 bei einem Reibtrommelstossdämpfer und in den Fig. 10-17 bei einem Reibscheibenstossdämpfer.
In allen Figuren sind gleichartige Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Zunächst die Ausführung gemäss Fig. 1-6.
. A bezeichnet die Reibtrommel ; B einen an der Reibtrommel festsitzenden Hebel ; 0 das Reibband und D einen mit dem Reibband aus einem Stück hergestellten Hebel. Alle diese Teile sind von bekannter Konstruktion. Die Hebel wären an zueinander relativ bewegliche Teile eines Fahrzeuges anzuschliessen.
Es bezeichnet weiterhin E den Spann-oder Kupplungsbolzen ; F eine Feder ; G eine zur Aufnahme der Feder F und des Bolzens B dienende, in den Hebel eingearbeitete Ausnehmung und H einen zur Anzeige der Anspannung dienenden Fuss des Bolzens. Dieser Fuss ist mit einer Schar von abstandsweise aufeinanderfolgenden, das Mass des Anspannens anzeigenden Bünden J versehen. Des weiteren ist K ein gegenüber den Bünden J angeordneter Zeiger ; L ein am Fuss H sitzender Vorsprung, welcher in eine in der Ausnehmung G vorgesehene Nut M eingreifen soll ; N eine Mutter, die auf den Bolzen E geschraubt ist und gegen das am Ende des Bremsbandes 0 befestigte, mit P bezeichnete Spannauge drückt ; R ein konischer bzw.
V-förmiger Ausschnitt zur Aufnahme der entsprechend geformten, mit S bezeichneten Flächen der Mutter M ; T ein abgerundeter Scheitel, welcher die Mutter mit dem Ausschnitt R leicht ausser Eingriff zu bringen gestattet ; M-eine Bohrung im Bremsbande bzw. Bremsbandhebel und V eine Bohrung im Spannauge P. Letztere ist im Durchmesser grösser als der Bolzen, damit die axiale Verstellung des Bolzens nicht behindert ist.
Bei der unter Fig. 7-8 dargestellten Ausführung sind die der Anzeige der Anspannung dienenden Bünde J auf der Mutter N vorgesehen. Dieselbe ist mit dem Bolzen E verschraubt, wobei zwischen Mutter und Feder F eine Scheibe W gelegt ist. Auf der Unterseite der Mutter N sind konische Ausschnitte X vorgesehen, während auf der Scheibe W entsprechend geformte Vorsprünge Y angeordnet sind, die in die Ausschnitte X einschnappen. Die Unterlegscheibe W besitzt beiderseits Nasen ss, mit denen sie in besonderen in der Ausnehmung vorgesehenen Längsnuten M gegen Verdrehung gesichert ist. Der Bolzenfuss H liegt gegen das Spannauge P. Die einander berührenden Flächen des Bolzenfusses und des Spannauges sind so geformt, wie es in bezug auf die erste Ausführung bereits beschrieben wurde.
Der Ausschnitt R kann im Scheitel, so wie aus Fig. 9 ersichtlich, gegebenenfalls auch etwas abgerundet werden, um dem Fuss H in seiner Einstellung zum Auge P genügend Raum zu verschaffen.
Nach Fig. 10-12 sollen der Bolzen E, die Feder F und die Mutter N auf Reibscheiben wirken.
Die Vorrichtung entspricht ungefähr der unter Fig. 7 und 9 dargestellten. Im vorliegenden Falle sind
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sind auf der mit dem Bolzen verschraubten Mutter angeordnet. Schlitze oder Nuten M und X nehmen die mit L'und Y bezeichneten Nasen der Unterlegseheibe W auf. (Hiezu vgl. Fig. 8 und 12. ) Die Anordnung ist in diesem Punkte ähnlich der mit Bezug auf Fig. 7 beschriebenen.
Beim Anziehen der Mutter N wird die Feder F gespannt und über die Druekglieder , einen gewissen Druck auf die Reibscheiben ausüben. Der in der Mutter befindliehe Ausschnitt X wird beim Anzug der Mutter über den Fortsatz Y der Unterlegscheibe W hinweggleiten. Nachdem die Mutter eine halbe Umdrehung ausgeführt hat, werden die Fortsätze der Unterlegscheibe erneut wieder mit den Ausschnitten der Mutter in Eingriff kommen und so die Mutter N vor Verdrehung sichern. Die Unterlegscheibe selbst wird vor Verdrehung dadurch gesichert, dass ihre m, t L'bezeichnete Nase in Längsnuten oder Schlitzen M der Ansatzhülse geführt wird.
Das Druckglied ist vor Verdrehung dadurch gesichert, dass ein Ausschnitt Ws vorgesehen und dieser mit einem auf einem der Reibkörper befestigten Stift W4 in Eingriff gebracht ist. Auf dem Bolzen sitzende Nasen E1, E2, welche in Nuten HI, H2 der Druckglieder , eingreifen, sichern den Bolzen vor Verdrehurg.
In der Ausführung nach Fig. 13-15 sind die Bünde J und die auf den Bolzen geschraubte Mutter so angeordnet, wie es in Fig. 1-3 dargestellt worden ist. Die Mutter ist mit einem V-förmigen Teil S versehen, dessen Scheitel P etwas abgerundet ist und in einen V-förmigen Ausschnitt R des mit P
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bezeichnete, auf beiden Seiten des Stossdämpfers vorgesehene Stifte greifen in Ausschnitte W5, tu der gewölbten Druckglieder Wl, W2 und verhindern so, dass sich dieselben beim Anzug der Mutter N verdrehen.
In der unter Fig. 16 und 17 dargestellten Ausführung ist die Schraubenfeder F durch eine Federscheibe F ersetzt. Die Federscheibe drückt unmittelbar auf den Stossdämpfer und ist mit einem gewölbten Deckel Gl verdeckt. Der Deckel ist auf dem Stossdämpfer mit Schraubenbolzen G2 befestigt. Eine Ausnehmung G des Deckels soll entweder den Bolzenfuss H (wie dargestellt) oder die auf den Bolzen zu sehraubende Mutter N aufnehmen, und wird daher ungefähr denselben Durchmesser wie die Mutter bzw. der Bolzen erhalten und mit einer Nut M versehen. Der Deekel dient gegenüber den Bünden J als Zeiger, d. h. zur Bestimmung der Anspannung des Dämpfers.
Eine in die eben erwähnte Nut M eingreifende Nase L sichert den Bolzen E vor etwaiger Verdrehung, während ein mit W8 bezeichneter, am Stossdämpfer bzw. an einer der Reibscheiben sitzender Stift in einen Ausschnitt des Druekgliedes llt greift, um so auch dessen Verdrehung bei einem etwaigen Anzug der Mutter bzw. des Bolzens zu verhindern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reibscheiben-oder Reibtrommelstossdämpfer für gefederte Fahrzeuge, besonders für Kraftwagen, bei dem zwischen Spannmutter oder Gegenfuss des zur Reibungsdruekregelung dienenden Kupplungsbolzens und dem zugehörigen Druckglied eine Spannfeder in einer an letzterem befindliehen Ausnehmung oder Ansatzhülse eingeschaltet ist, in die die Mutter oder der Fuss bei erhöhtem Anspannen eindringt, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (N) oder der Fuss (H) des Bolzens (E) eine das Mass des Anspannens anzeigende Schar von abstandsweise aufeinanderfolgenden Bünden (J) besitzt.