AT118929B - Fokuslibelle. - Google Patents

Fokuslibelle.

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AT118929B
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Cp Goerz Optische Anstalt Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fokuslibelle. 



   Bei jenen Zielgeräten, welche dazu dienen, nur vom schwankenden Beobachtungsstand (z. B. 



  Luftfahrzeug) die Vertikalrichtung durch optische Abbildung eines in dieser Richtung liegenden Objektes zu bestimmen, werden mit Vorteil durchsichtige Dosenlibellen verwendet, die aus zwei Glaslinsen bestehen, zwischen denen sich ein Distanzring befindet, wobei der Zwischenraum mit der   Libellenflüssigkeit   soweit gefüllt ist, dass eine kleine Luftblase übrig bleibt. Eine derartige   Dosenlibelle   liefert bekanntlich, wenn ihre Blase im Brennpunkt des Objektives eines Zielfernrohres gelegen ist, und wenn der Radius der   Libellenkrümmung gleich   der Objektivbrennweite gewählt wird, die Vertikalrichtung, u. zw. als jene Richtung, in welcher der von der im Gesichtsfeld scharf abgebildeten Libellenblase überdeckte Punkt liegt. 



     Diese Fokuslibellen"konnten bisher   nur während des Tages verwendet werden, nicht aber nach Einbruch der Dunkelheit, da auf dem dunklen Hintergrund des Gesichtsfeldes der Umriss der Libellenblase verschwand. 



   Um'nun solche mit Fokuslibellen ausgestattete Zielvorrichtungen auch während der Nacht verwenden zu können, wird gemäss der Erfindung die Libellenblase durch eine seitlich angeordnete Lichtquelle beleuchtet, zu welchem Zwecke die Fassungshülse der Fokuslibelle derartig auszubilden ist, dass in ihr die Lichtquelle leicht untergebracht und ausgewechselt werden kann, wobei die von letzterer 
 EMI1.1 
 so dass der Rand der Libellenblase als leuchtender Kreis erscheint. Um daher Lichtverluste möglichst zu vermeiden, ist es nicht nur zweckmässig, die   lichtdurehlässigen   Randflächen der beiden Glaslinsen zu polieren, sondern auch den zu ihrer gegenseitigen Distanzierung und Bildung der Flüssigkeitskammer erforderlichen Ring, der bisher stets aus Metall hergestellt war, als Glasring, der zweckmässig von einer Glasröhre abgeschnitten ist, auszubilden.

   Zwecks guter Abdichtung der Libellenflüssigkeit sind die   beiden Stirnflächen   dieses Glasringes sphärisch, entsprechend den Krümmungen der berührenden   Linsenflächen   abzuschleifen und mit den Linsen zu verkitten oder, falls diese abgeschliffenen Glasringflächen gut poliert werden, kann diese Abdichtung durch blosses Aufreiben der in einem Behälter unter dem Spiegel der Libellenflüssigkeit eingetauchten Linsen auf den Ring unter mässiger Anpressung bewirkt werden. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   Die Bodenlinse 1 ist von der   De klinge   2 durch den Zwischenring 3 distanziert, dessen obere Stirnfläche nach dem Radius der   konkaven Decklinsenunterfläehe,   und dessen untere Stirnfläche nach dem Radius der konvexen, oberen Fläche der Bodenlinse geschliffen und poliert ist. Die in dem von diesen drei Teilen gebildeten Zwischenraum befindliche Flüssigkeit enthält eine kleine Luftblase 4. Diese so erhaltene durchsichtige Dosenlibelle sitzt in einer mit Muttergewinde versehenen Metallhülse   5,   die eine seitliche Radialbohrung 6 besitzt, welche eine kleine elektrische Glühlampe 7 aufnimmt.

   Diese Glühlampe dient zur Seitenbeleuchtung der Libellenblase durch die polierten Seitenflächen der Glaskörper 1, 2 und gegebenenfalls auch 3, welche Glaskörper durch einen in die Hülse 5 eingesehraubten Ring 8 mässig zusammengepresst werden. Das ganze Aggregat kann durch eine Seitenöffnung des Fernrohres 9 in dessen Strahlengang eingeschaltet werden. 

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   Anstatt des   Glühlämpchens   7 kann als Lichtquelle auch ein zwischen dem Glasring J und der Hülse 5 eingeschobener, mit Radiumleuchtmasse bestrichener Papierring eingelegt werden, zu welchem Zwecke in der Libellenfassungshülse 5 eine seichte Ausdrehung 7' (gestrichelt angedeutet) vorgesehen sein kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fokuslibelle, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks deutlicher Markierung des Fusspunktes eines optischen   Beobachtungsgerätes   bei Nacht der Rand der Libellenblase als leuchtender Kreis im Gesichtsfeld dadurch ersichtlich gemacht wird, dass in die Libellenflüssigkeit von der Seite her die Strahlen einer ausserhalb des entsprechend ausgebildeten Flüssigkeitsbehälters angeordneten Lichtquelle eingelassen werden.

Claims (1)

  1. 2. Fokuslibelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Bodenlinse (1) und Decklinse (2) angeordnete Ring (3) als kurzes Glasrohr mit sphärisch nach den Krümmungen der berührenden Linsenflächen abgeschliffenen Stirnflächen ausgebildet ist. EMI2.1
AT118929D 1928-04-14 1929-03-13 Fokuslibelle. AT118929B (de)

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