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Fernanzeigevorrichtung für Strömungsmesser mit quadratischer Senderskala und linearer Empfängerskala unter Verwendung eines Schleifwiderstandes.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur elektrischen Fernübertragung der Zeigerstellung von Strömungsmessern mit Drosselscheibe. Bei derartigen Strömungsmessern nehmen die Ausschläge des Messinstrumentes im Quadrat der Durchflussmengen zu, da die Strömungsmengen proportional sind dem Wurzelwert aus der Differenz der Drucke vor und hinter der Drosselscheibe. Diese ungleichmässigen Ausschläge des Anzeigers sollen nun derart auf den Fernanzeiger übertragen werden, dass die Ausschläge dieses Instrumentes in einem linearen Verhältnis zu der Durchflussmenge stehen.
Zur Übertragung soll die an sich bekannte Anordnung benutzt werden, bei der durch den Ausschlag des Geberinstrumentes ein Gleitkontakt auf einem Abzweigwiderstand verschoben wird, und die am Widerstand abgegriffene Spannung-bzw. die von diesem Widerstand abgezweigte Stromstärke- an der Fernanzeigestelle von einem Spannungsanzeiger-bzw. Stromanzeiger-gemessen wird, dessen Skala in den vom Geberinstrument anzuzeigenden Grössen, in vorliegendem Fall also nach Strömungsmengen, geeicht ist.
Wenn das Anzeigeinstrument einen proportionalen Ausschlag hat, so erfordert die Umwandlung der quadratischen Skala des Geberinstrumentes in eine lineare Skala im Anzeigeinstrument verschiedene Widerstandsänderungen in dem Abzweigwiderstand für die gleiche Verschiebung des Gleitkontaktes je nach der Stelle, an welcher der Gleitkontakt steht. Im Anfang der Geberskala, wo kleinen Ausschlägen des Geberzeigers grosse Änderungen der Strömungsmenge entsprechen, sind die auf die Längeneinheit entfallenden Widerstandsänderungen gross. Am Ende der Skala, wo grossen Ausschlägen des Geberzeigers nur noch geringere Änderungen der Strömungsmenge entsprechen, müssen die auf die Einheit der Länge entsprechenden Widerstandsänderungen klein sein.
Die Erfindung erstreckt sich auf die baulichen Mittel zur Herstellung eines Abzweigwiderstandes in Form eines Trommelkollektors mit konstanter Lamellenteilung, bei dem die zwischen den einzelnen Lamellen liegenden Widerstände verschieden sind. I !. 1
Gemäss der Erfindung werden die Anschlüsse für die Widerstandsdrähte an den LssnaRen''ab- wechselnd auf die rechte und auf die linke Seite der. Kollektorscheibe gelegt ; die Drahtlängen werden a wechselnd auf Spulen, die auf der rechten und linken Seite der Kollektorscheibe gleichachsig mit dieser sitzen, aufgewickelt'und das Ende des aufgewickelten Drahtes wird jeweils durch einen auf dem'von Lamellen freien Teil des Kollektorumfanges mündenden Schlitz auf die andere Seite der Kollektorscheibe herübergeführt.
Dadurch verteilen sich die Widerstandsdrähte von selbst annähernd gleichmässig auf die Vorratsspulen zu beiden Seiten der Kollektorscheibe.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen der Erfindung, u. zw. zeigen : Fig. l die Gesamtanordnung der Fernübertragung bei einem Strömungsmesser, Fig. 2 und 3 in Seiten-und Vorderansicht den Abzweigwiderstand des Gebers, Fig. 4 den Geber in abgerolltem Zustand, wobei in Fig. 3 und 4 die einzelnen Drahtlängen von Lamelle zu Lamelle der Übersicht wegen in verschiedenen Stricharten dargestellt sind.
In Fig. 1 ist D ein Strömungsmesser, bei dem der Ausschlag seines Zeigers Z dem Quadrat des anzuzeigenden Strömungswertes proportional ist, so dass die bekannte, am Nullpunkt zusammengedrängte Skala entsteht. Der Zeiger Z führt einen Schleifkontakt g über einen in das Instrument eingebauten Abzweigwiderstand ws. Die Enden des Abzweigwiderstandes ? 3 sind über einen Ballastwiderstand Wl und einen Regelwiderstand W2 an ein 220- V-Netz N angeschlossen. An das der Nullstellung des Zeigers Z entsprechende Ende des Abzweigwiderstandes und an den Zeigerselber sind die Fernleitungenangeschlossen,
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