AT11824U1 - Vertikal sowie horizontal verbaubares rollosystem, insbesondere insektenschutzgitter-rollosystem, mit geringer bautiefe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rollosystem (1). Dieses weist ein Abdeckelement (2), insbesondere ein Insektenschutzgitter, zum Abdecken eines Fensters auf. Es verfügt über eine drehbar gelagerte oder lagerbare Wickelachse (3), an der das Abdeckelement befestigt ist und um die herum das Abdeckelement einlagig aufgewickelt ist. Das Rollosystem weist eine beabstandet und parallel zur Wickelachse angeordnete, drehbar gelagerte Umlenkachse (4) auf. Es verfügt des Weiteren über mindestens eine Endlosschlinge, die um die Wickelachse sowie um die Umlenkachse herum umlaufend angeordnet ist und die dabei über das Abdeckelement geführt wird, so dass bei einer Rotationsbewegung der Endlosschlinge das Abdeckelement durch die Endlosschlinge mitgenommen und auf- und abgewickelt wird. Dabei ist die Endlosschlinge bevorzugt in Form eines Gurtes (5) ausgebildet. Die Mitnahme des Abdeckelementes (2) durch die Endlosschlinge kann dabei z.B. durch Haftreibungskräfte oder Klebekräfte bewirkt werden. Zum Auslösen der Rotationsbewegung der Endlosschlinge wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ein Griffelement (6) eingesetzt, das am Abdeckelement (2) an einer der Umlenkachse (4) zugewandten Seite befestigt ist, und das mit der mindestens einen Endlosschlinge verbunden ist, und durch dessen Betätigung das Abdeckelement (2) auf- und abwickelbar ist.
Description
österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Rollosystem für eine Gebäudeöffnung, wie beispielsweise ein Fenster oder eine Tür, das sowohl vertikal als auch horizontal verbaut werden kann. Insbesondere kann es sich bei dem Rollosystem um ein Insektenschutzgitterrollosystem sowie um ein Sonnenschutz-, Sichtschutz-, Partikelfilterrollosystem oder ein Rollosystem mit einer Isolierfolie zur verbesserten Isolierfunktion einer Verglasung handeln.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Abdeckungssysteme für Gebäudeöffnungen, wie z.B. Fenster oder Türen, bekannt. Hierzu zählen herkömmliche Rollos, Jalousien und Raff-Rollos sowie Seitenzug-Rollos.
[0003] Bei einem herkömmlichen Rollosystem wird ein Behang des Rollos um eine Achse herum aufgewickelt. Für das Aufwickeln wird eine Spannfeder benötigt, die sich im Kern der Achse befindet. Beim Abwickeln des Behangs wird die Spannfeder gespannt, so dass diese Spannung später zum Aufwickeln des Behangs genutzt werden kann. Nachteilig ist hierbei, dass in die Spannfedern recht hohe Kräfte bzw. Spannungen eingeleitet werden, die zur Folge haben, dass der Wickelkern in seiner Dimensionierung und Materialauswahl recht kräftig bzw. massiv ausgeführt werden muss. Hierdurch entsteht ein hoher Wickeldurchmesser, der wiederum eine verhältnismäßig große Bautiefe des herkömmlichen Rollos bedingt. Eine große Bautiefe ist insbesondere bei einem limitierten Platzangebot vor Fenstern und Türen nachteilig. Hinzu kommt, dass die auszuwählenden eher stabilen Materialien auch häufig teurer sind als weniger stabile Materialien. Wird bei einem herkömmlichen Rollo eine Griffschiene zum Greifen des Behangmaterials verwendet, so muss auch diese häufig recht stabil ausgelegt sein, da sie in aufgewickeltem Zustand des Rollosystems durch die Kraft der Spannfeder gegen den Wickelbereich des Rollosystems gezogen wird. Die Spannfeder erst ermöglicht einen Einsatz in horizontaler Betriebsrichtung: Wenn die Griffschiene bei vollständig ausgezogenem Insektenschutzgitterfestgelegt wird, z.B. an einem ortfesten Haken, wird die Griffschiene durch das Anliegen der Zugspannung durch das Insektenschutzgitter über dessen gesamte Höhe in ihrer vertikalen Ausrichtung gehalten.
[0004] Jalousien und Raff-Rollos sind als Fensterbehänge ohne Wickelspannung bzw. Kraftelement zum Zusammenwickeln oder Falten eines Behangtextils (so genanntes Zusammenführen) bekannt. Dabei erfolgt das Zusammenführen über Zugfäden, die sich durch die Lamellen der Jalousie oder durch das Behangtextil hindurch erstrecken und an einem z.B. am Behangtextil über dessen gesamte Breite endständigen Stab befestigt sind. Durch ein Ziehen an den Fäden wird der Stab bewegt und führt dadurch das Behangtextil mit sich. Um den Behang in seinem zusammengeführten Zustand zu halten, werden die Zugfäden über entsprechende Einrichtungen arretiert.
[0005] Nachteilig ist hierbei, dass die Zugfäden - unabhängig von der jeweiligen Position, in der sich die Jalousie bzw. das Raff-Rollo jeweils befindet - stets an der Seite herabhängen und störend sein können. Des Weiteren nutzen diese Systeme zum Ausbreiten des Behangs die Schwerkraft, indem die angesprochenen Zugfäden aus ihrer Arretierung gelöst werden und der oben genannte Stab der Schwerkraft folgend sich vertikal nach unten bewegt. Folglich sind derartige Systeme zwar für einen vertikalen Verbauzustand von Jalousien bzw. Raff-Rollos geeignet, nicht jedoch für einen horizontalen Verbauzustand.
[0006] Seitenzug-Rollos nutzen wie auch Jalousien und Raff-Rollos die Schwerkraft zum Ausbreiten des Behangs in vertikaler Betriebsrichtung. Anders als bei Jalousien und Raff-Rollos ist der Behang jedoch auf einen Kern aufgewickelt. Dieser Kern ist häufig an einer Stirnseite mit einem Zahnrad verbunden, über das eine Kette geführt wird. Glieder der Kette kommen mit dem Zahnrad in Eingriff, so dass bei einem Ziehen an der Kette das Zahnrad und damit die Wicklung angetrieben werden kann. Die Kette ist umlaufend ausgeführt, so dass je nach Zug an dem einen oder anderen Ende der Kette der Behang ab- oder aber aufgewickelt werden kann. Eine Arretierung der Wicklung erfolgt dabei z.B. über eine ortsfest angebrachte Einrichtung, an der die Kette verrastet werden kann. Daneben existieren andere Mechanismen zur Arretierung, wie 1/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 beispielsweise Reibungsbremsen. Nachteilig ist bei Seitenzug-Rollos der beschriebenen Art jedoch auch in diesem Fall, dass diese Systeme aufgrund der Nutzung der Schwerkraft zum Ausbreiten des Behangs nicht in horizontal betreibbare Systeme überführt werden können.
[0007] Die DE 41 33 994 A1 offenbart eine Jalousie, die an herkömmlichen vertikal verbauten Fenstern sowie auch bei Dachschrägenfenstern und Giebelfenstern verwendet werden kann. Offenbart wird eine um eine Rundstange aufrollbare Jalousie aus zwei handelsüblichen, dünnen, reißfesten Fadennetzen, in die der Lochgröße des Netzes entsprechende Plättchen aus Metall oder beidseitig variabel bedrucktem oder verspiegeltem Kunststoff eingehängt werden können. Über eine einzige Endlosschlinge wird die Jalousie verstellt und aufgerollt. Die Endlosschlinge verfügt dabei über Kettenglieder, die in entsprechend vorgesehene Einbuchtungen der Rundstange eingreifen. Durch einen Zug an der Kette wird die Rundstange in Rotation versetzt. Dabei werden die über die Rundstange geführten Fadennetze entsprechend mitbewegt. Wird die genannte Jalousie an einem Dachschrägenfenster verbaut, so werden zwei Rundstangen eingesetzt, die im Wesentlichen identisch ausgestaltet sind. In diesem Fall ist die Jalousie aber nicht mehr vom Dachschrägenfenster entfernbar bzw. aufwickelbar. Es kann lediglich noch ein richtungsmäßiges Verstellen der Plättchen, die zwischen den beiden Fadennetzen befestigt sind, erfolgen. Zudem ist die beschriebene Jalousie zwar bei Dachschrägenfenstern bis zu einem gewissen Schrägungsgrad verwendbar, ein vollständiger horizontaler Verbau ist aber schwierig, da die gewünschte Orientierung der Plättchen in Widerpart mit der Schwerkraft gerät.
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Rollosystem, insbesondere ein Insek-tenschutzgitter-Rollosystem, bereitzustellen, mit dem die oben genannten Nachteile des Standes der Technik überwunden werden können. Das erfindungsgemäße Rollosystem kann sowohl horizontal als auch vertikal verbaut werden und ist somit sehr flexibel ersetzbar. Insbesondere kann bei einem vertikalen Verbau ein Ausziehen des Rollosystems im Wesentlichen entlang der Horizontalen erfolgen. Des Weiteren kann mithilfe des erfindungsgemäßen Rollosystems die erforderliche Bautiefe für ein Rollosystem verringert werden, da auf ein separates Kraftelement, wie beispielsweise eine Feder, zum Auf- und Abwickeln verzichtet werden kann. Das erfindungsgemäße Rollosystem ist konstruktiv weniger aufwändig, und es können günstigere und auch weniger stabile Materialien für das Rollosystem verwendet werden.
[0009] Die Erfindung bezieht sich auf ein Rollosystem für ein Fenster. Von dem Begriff Fenster soll jetzt und im Folgenden auch immer der Begriff Tür mitumfasst sein. Das erfindungsgemäße Rollosystem weist ein Abdeckelement zum Abdecken eines Fensters auf. Bei dem Abdeckelement kann es sich z.B. um ein Insektenschutzgitter oder einen Sonnenschutz, einen Sichtschutz, einen Partikelfilter oder eine Isolierfolie zur verbesserten Isolierfunktion einer Verglasung handeln. Das Rollosystem weist eine drehbare gelagerte oder lagerbare Wickelachse auf, an der das Abdeckelement befestigt ist und um die herum das Abdeckelement einlagig aufgewickelt ist. Dazu ist häufig das Abdeckelement im Bereich einer Seite bzw. eines Endes mit der Wickelachse des Abdeckelementes verbunden. Dies kann z.B. durch eine Klebverbindung, formschlüssiges Ineinandergreifen der Komponenten oder einen mechanischen Prozess wie Tackern erfolgen. Auch andere Befestigungsarten sind möglich. Das Abdeckelement ist einlagig um die Wickelachse herum aufgewickelt. Diese Art der Aufwicklung ergibt sich unmittelbar bei Befestigung eines Endes des Abdeckelementes an der Wickelachse und nachfolgend durchgeführte Rotation der Wickelachse.
[0010] Das erfindungsgemäße Rollosystem weist des Weiteren eine beabstandet und parallel zur Wickelachse anordbare bzw. angeordnete drehbar gelagerte Umlenkachse auf. Es können auch zwei oder mehr Umlenkachsen vorgesehen sein. Diese Umlenkachsen können separat voneinander vorgesehen sein, sie können jedoch auch miteinander in Verbindung stehen, so dass eine Drehbewegung der verschiedenen Umlenkachsen miteinander korreliert ist. Bevorzugtfallen bei mehreren Umlenkachsen deren Rotationsachsen richtungsmäßig zusammen.
[0011] Das erfindungsgemäße Rollosystem weist des Weiteren mindestens eine Endlosschlinge, bevorzugt zwei Endlosschlingen, auf, die um die Wickelachse sowie um die Umlenkachse herum umlaufend angeordnet ist und die dabei über das Abdeckelement geführt wird, so dass 2/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 bei einer Rotationsbewegung der Endlosschlinge das Abdeckelement durch die Endlosschlinge mitgenommen und auf- und abgewickelt wird. Dieser Mitnahmekontakt ist ein lösbarer Kontakt. Die Endlosschlinge verläuft gänzlich außen um das System aus Wickelachse, Umlenkachse und Abdeckelement herum. Insbesondere wird die Endlosschlinge derart über die Wickelachse geführt, dass zwischen der Endlosschlinge und der Wickelachse das Abdeckelement befindlich ist oder eingeklemmt ist oder wird. Hauptsächlich geschieht die Mitnahme des Abdeckelements am Umfang seiner Wicklung, da hier aufgrund der Spannung des Gurts die Übertragung der Rotationsbewegung am effektivsten vollzogen werden kann. Des Weiteren ist die Endlosschlinge wenigstens teilweise auch dort mit dem Bereich des Abdeckelements bei Abwicklung in Kontakt, der abgewickelt wird (sog. Ausziehbereich). Dabei erfolgt der Kontakt der Endlosschlinge mit dem Abdeckelement einseitig, d.h. entweder an der Vorderseite oder an der Rückseite des Abdeckelementes, bevorzugt dann entlang des gesamten Ausziehbereiches. Der Kontakt im Ausziehbereich erfolgt dabei außenumfänglich an der Seite, die sich außen umlaufend um die Wicklung fortsetzt. Mit anderen Worten umspannt die mindestens eine Endlosschlinge das Subsystem aus Wickelachse mit ganz oder teilweise aufgewickeltem Abdeckelement und parallel zur Wickelachse angeordneter Umlenkachse. Beim Aufwickeln des Abdeckelementes löst sich der aufgewickelte Bereich des Abdeckelementes aus dem Mitnahmekontakt mit der Endlosschlinge. Beim Abwickeln des Abdeckelementes kommt ein bisher aufgewickelter Bereich des Abdeckelementes neu in Mitnahmekontakt mit der Endlosschlinge. Dabei ist die Endlosschlinge in montiertem Zustand bevorzugt straff über die beiden Achsen gewickelt bzw. gespannt. Auf Maßnahmen zur Erzielung der notwendigen Straffheit wird weiter unten noch genauer eingegangen werden.
[0012] Durch den Kontakt zwischen der Endlosschlinge und dem Abdeckelement kann bei einer Rotationsbewegung der Endlosschlinge das Abdeckelement mitgenommen werden und lässt sich auf- bzw. abwickeln. Die Mitnahme des Abdeckelementes kann beispielsweise durch zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge auftretende Haftreibungskräfte bewirkt werden. Dabei sind die Materialien des Abdeckelementes und der Endlosschlinge entsprechend aufeinander abgestimmt. Ausführungsformen der Materialien für die Endlosschlinge können Kunststoffe aus der Gruppe der Elastomere oder der TPE's (thermoplastische Elastomere) sein. Bevorzugt kann es sich um EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) handeln. Für das Abdeckelement kann beispielsweise weichmachermodifiziertes PVC als Beschichtungsmaterial von Fiberglasgittern verwendet werden. Es ist auch möglich, dass sich das Abdeckelement aus verschiedenen Materialien zusammensetzt, und die notwendigen Haftreibungskräfte zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge nur zwischen dem einen Materialbestandteil des Abdeckelementes, das z.B. lediglich in einem Bereich des Abdeckelementes vorgesehen ist, und der Endlosschlinge auftreten.
[0013] Alternativ ist es möglich, dass das Abdeckelement bei einer Rotation der Endlosschlinge durch zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge auftretende Klebekräfte mitnehm-bar ist. Zu diesem Zweck ist es beispielsweise möglich, dass Bereiche des Abdeckelementes und/oder der Endlosschlinge mit einer entsprechenden Schicht eines Klebefilms bedeckt werden.
[0014] Alternativ ist es auch möglich, dass das Abdeckelement bei einer Rotation der Endlosschlinge durch mechanische Verzahnungen zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge mitnehmbar ist. Bekannte mechanische Verzahnungen dieser Art sind beispielsweise Klettverschlüsse. Vorteilhaft werden allerdings nicht klassische Klettverschlüsse mit Schlaufencharakter für den Zweck mechanischer Verzahnungen eingesetzt, da dann bei einem Lösen der Verbindung zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge Beschädigungen des Abdeckelementes auftreten könnten. Bevorzugt werden stattdessen im rechten Winkel von der Endlosschlinge abstehende stiftartige Vorsprünge, die beispielsweise in Mikroöffnungen des Abdeckelementes eingreifen können, verwendet. Ist das Abdeckelement ein Insektenschutzgitter, so sind ohnehin bereits kleine Öffnungselemente in dem Abdeckelement vorgesehen. Ansonsten können solche Öffnungen in bestimmten Bereichen des Abdeckelementes, in denen es mit der Endlosschlinge in Kontakt kommen kann, extra vorgesehen werden. 3/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 [0015] Wird nun beispielsweise an der Seite des Abdeckelementes gezogen, die der Umlenkachse zugewandt ist, so wird durch diesen Zug eine Rotationsbewegung der Endlosschlinge ausgelöst, und das Abdeckelement wird mitgenommen und abgewickelt. Erfolgt im umgekehrten Fall ein Schieben des Abdeckelementes in Richtung auf die Wickelachse zu, so wird auch dieser Schub über die Endlosschlinge, die mit dem Abdeckelement in Kontakt ist, vermittelt und über die Wickelachse umgelenkt. Dadurch kann durch diesen Schub ein Aufwickeln des Abdeckelementes erfolgen. Alternativ wäre es im Prinzip auch möglich, die Endlosschlingen zu ergreifen und in Rotation zu versetzen, wobei ebenfalls das Abdeckelement mitgenommen wird.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rollosystem ein Griffelement auf, das am Abdeckelement an seiner der Umlenkachse zugewandten Seite befestigt ist und das mit der mindestens einen Endlosschlinge verbunden ist, und durch dessen Betätigung das Abdeckelement auf- und abwickelbar ist. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, an dem flexiblen Abdeckelement zu ziehen bzw. daran zu schieben. Bevorzugt handelt es sich bei dem Griffelement um eine Stange oder eine Schiene, die sich bevorzugt über die gesamte Seite des Abdeckelementes erstreckt. Alternativ kann das Griffelelement aus mehreren separaten Griffbereichen, beispielsweise nur in den Seitenbereichen bzw. im Bereich der Ecken, bestehen. Das Griffelement wirkt als versteifendes Element, und durch seine Fixierung an der oder den Endlosschlingen wird ein Abreißen des Mitnahmekontaktes zwischen dem Abdeckelement und der Endlosschlinge insbesondere zu Anfang einer Betätigungsbewegung vermieden. Dabei kann das Griffelement ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Es ist nicht notwendig, dass das Griffelement besonders stabil ausgebildet ist. Anders als bei herkömmlichen Rollosystemen ist es in aufgewickeltem Zustand des Rollosystems keinem Zug durch ein elastisches Element, das das Griffelement gegen ein Stoppelement drücken würde, ausgesetzt. Die geringere Mindeststabilität des Griffelementes wirkt sich auch positiv auf die Mindestgröße des Griffelementes aus. Die Befestigung zwischen dem Griffelement und der oder den Endlosschlingen kann beispielsweise durch Festschrauben oder Festnieten erfolgen. Auch andere Befestigungsformen sind denkbar.
[0017] Um eine besonders gute Mitnahme des Abdeckelementes durch die Endlosschlinge zu erreichen, wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Endlosschlinge ein Gurt verwendet. Das bedeutet, dass die Endlosschlinge im Wesentlichen flach ausgestaltet ist und eine verglichen mit einem Seil oder einer Schnur vergrößerte Kontaktfläche zu dem Abdeckelement aufweist.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind in dem Rollosystem zwei Endlosschlingen, bevorzugt jeweils in Form eines Gurtes, vorgesehen, die so angeordnet sind, dass sie sich an einander gegenüberliegenden Seiten des Abdeckelementes befinden. Bei einem in ausgerolltem Zustand viereckigen Abdeckelement handelt es sich dabei um die Seiten, die weder mit der Wickelachse verbunden, noch der Umlenkachse zugewandt sind (sog. freie Seiten). Ist das erfindungsgemäße Rollosystem vertikal verbaut, so befindet sich z.B. die Wickelachse in horizontaler Ausrichtung oben, und die Umlenkachse befindet sich in horizontaler Ausrichtung unten im System. An den beiden vertikal ausgerichteten Seiten hingegen befindet sich jeweils eine der beiden Endlosschlingen, die in Anlage mit dem Abdeckelement sowohl um die Wickelachse als auch um die Umlenkachse herum geschlungen sind.
[0019] Weist das erfindungsgemäße Rollosystem nur eine einzelne Endlosschlinge auf, so ist diese bevorzugt mittig am System angebracht, d.h. sie läuft zentral in der Mitte sowohl um die Wickelachse als auch um die Umlenkachse, wobei sie mit dem Abdeckelement in Kontakt ist. Die Anordnung weist also in diesem Fall eine Endlosschlinge als Symmetrieelement auf. Dies ermöglicht eine möglichst gleichmäßige Krafteinleitung bei einer Rotationsbewegung der Endlosschlinge, z.B. durch eine Betätigung der vorstehend beschriebenen Griffschiene. Es können natürlich auch drei oder mehr Endlosschlingen Verwendung finden. Dabei sind jedoch in jeder Anordnung symmetrische Anordnungen der Endlosschlingen bevorzugt, weil die Krafteinleitung in diesem Fall gleichmäßiger erfolgen kann und Schiefwicklungen vermieden werden können. Dies gilt insbesondere auch für den vorstehend beschriebenen Fall, dass zwei Endlosschlingen an einander gegenüberliegenden Seiten des Abdeckelements vorgesehen sind. 4/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 [0020] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rollosystem des Weiteren zwei Seitenschienen auf, in denen die Seitenränder des Abdeckelementes, insbesondere mit den darin in Kontakt stehenden Endlosschlingen, verlaufen oder verlaufen können Handelt es sich bei dem Abdeckelement um ein Insektenschutzgitter, so ist ein Kriterium für einen erfolgreichen Einsatz eines Insektenschutzgitters auch die Dichtigkeit der Anordnung des Insektenschutzgitter-Rollosystems. In diesem Fall sind Seitenschienen besonders vorteilhaft. Sind an den Seitenrändern des Abdeckelementes jeweils Endlosschlingen vorgesehen, die damit in Mitnahmekontakt stehen, so tritt in den Bereichen, in denen die Endlosschlingen mit dem Abdeckelement in Kontakt sind, eine Versteifung auf. Diese Versteifung, insbesondere in Verbindung mit einer permanent zur Verfügung gestellten Straffung der Gurte, ermöglicht eine bessere Aufnahme von Windlasten bei Außeneinsatz, die somit das Abdeckelement nicht mehr aus den Seitenschienen ziehen können und eine Insektendichtheit aufrecht erhalten. Diese Versteifung lässt sich ebenfalls in den angesprochenen Seitenschienen führen. Des Weiteren hat das den Vorteil, dass die Endlosschlingen durch die Seitenschienen abgedeckt sind, so dass die Gefahr einer Verschmutzung oder eines Verrutschens oder einer Beschädigung der Endlosschlingen minimiert wird. Des Weiteren kann die schlitzartige Öffnung der Seitenschienen so dimensioniert sein, dass auch ein Dichtigkeitseffekt an den Seiten des Abdeckelementes erzielt wird.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rollosystem ein Abdichtelement an der Seite des Abdeckelementes, die in Richtung der Umlenkachse weist, auf. Bei diesem Abdichtelement kann es sich z.B. um Bürstenelemente oder eine weiche Schaumstoffleiste handeln, die im Bereich der Umlenkachse mit umliegendem Material in ausreichend abdichtenden Kontakt treten kann. Alternativ oder zusätzlich können solche Abdichtelemente auch an den freien Seiten des Abdeckelementes vorgesehen werden, z.B. in Form von Bürstendichtungen, Dichtlippen u.ä. an den freien Seiten des Abdeckelementes selbst oder an den Seitenschienen.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rollosystem ein Gehäuse für die Wickelachse und/oder ein Gehäuse für die Umlenkachse auf. Dabei kann es sich bevorzugt um einfache Kästen handeln, die an den Stirnseiten in Achsrichtung offen sind und des Weiteren an einer Längsseite des Gehäuses offen sind, um einen Durchtritt des Abdichtelementes zu ermöglichen. Dabei kann das bzw. können die Gehäuse mit Vorrichtungen zur Lagerung der Achse bzw. der Achsen versehen sein.
[0023] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rollosystem Abschlusskappen für das bzw. die Gehäuse auf. Diese sorgen für einen Verschluss des Gehäuses, beispielsweise an den offenen Stirnseiten des bzw. der Gehäuse. Des Weiteren ist es möglich, dass die Abschlusskappen mit Elementen zur Lagerung der Achsen ausgestattet sind. In diesem Fall erfüllen sie neben der Verschlussfunktion, die für eine ansprechendere Optik und einen Schutz vor Verschmutzungen sorgt, auch die Funktion eines Lagers für die Achsen. Es ist möglich, das Gehäuse bzw. die Gehäuse und/oder die Abschlusskappen aus leichtem und günstigem Kunststoffmaterial zu fertigen.
[0024] Wie bereits weiter oben angesprochen, ist es, dass die Endlosschlinge in montiertem Zustand des Rollosystems stets straff um die Wickelachse und die Umlenkachse herumgeführt ist. Je nach Auf- und Abwickelgrad des Abdeckelementes verändert sich jedoch der äußere Umfang der umwickelten Wickelachse, während der Abstand zwischen den Rotationsachsen von Wickelachse und Umlenkachse/n gleich bleibt. Die Straffheit der Führung der Endlosschlinge kann also je nach Wickelzustand variieren. Um stets eine ausreichend straffe Wicklung zu gewährleisten, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Endlosschlinge elastisch ausgebildet. Dazu kann die Endlosschlinge ganz oder teilweise aus einem wenigstens in Längsrichtung der Endlosschlinge elastischen Material gefertigt sein.
[0025] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist zur Gurtstraffung ein separates Gurtstraffungselement vorgesehen. Dieses Gurtstraffungselement kann insbesondere auch bei nichtelastischen Endlosschlingen verwendet werden. Als Gurtstraffungselement kom- 5/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 men unterschiedliche konstruktive Gestaltungen in Frage. Auch kann das Gurtstraffungselement im Prinzip an jeder beliebigen Stelle oder an beliebigen Stellen im Bereich der Endlosschlinge bzw. Endlosschlingen vorgesehen sein. Besonders einfach ist es jedoch, wenn das Gurtstraffungselement im Bereich der Umlenkachse vorgesehen ist.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Gurtstraffungselement ein elastisches Kunststoffelement oder eine Feder auf. Z.B. ist es möglich, dass die Umlenkachse mittels einer Feder oder mittels mehrerer Federn weg von der drehbar, jedoch ortsfest gelagerten Wickelachse gezogen wird. Anstelle der Feder kann auch ein elastisches Kunststoffelement, beispielsweise ein Ring aus elastischem Material, verwendet werden. Dieser ließe sich beispielsweise durch Einhaken mit einem ortsfest montierten Haken verbinden. Alternativ ist es auch denkbar, dass durch ein elastisches Kunststoffelement kein Zug, sondern ein Schub auf das Element ausgeübt wird, an dem sich das Gurtstraffungselement befindet. Beispielsweise kann auf die Umlenkachse ein Schub ausgeübt werden, der in die von der Wickelachse abgewandte Richtung weist. Beispielsweise ist es möglich, das Angriffselement, z.B. die Umlenkachse, mit einem Verbindungsquader an einem Gehäuse oder einer Wand zu befestigen, wobei in dem Verbindungsquader an der Seite der Umlenkachse, die in montiertem Zustand der Wickelachse zugewandt ist, ein elastischer Schaum vorgesehen, beispielsweise eingespritzt, ist, der die Tendenz hat, sich in Richtung auf die Umlenkachse zu ausdehnen zu wollen. Auf diese Weise kann die Umlenkachse von der Wickelachse weggeschoben werden, und der Abstand zwischen beiden Achsen kann sich bei sich verringernder Straffheit der Endlosschlinge vergrößern.
[0027] Um die Variation der Straffheit der Endlosschlingen abhängig vom Aufwicklungsgrad gering zu halten, ist es alternativ oder zusätzlich auch möglich, den Durchmesser der Wickelachse und der Umlenkachse aufeinander abzustimmen. Bezeichnet man den Durchmesser der Wickelachse bei vollständig abgewickeltem Abdeckelement mit dmin und den Durchmesser der Wickelachse mit vollständig aufgewickeltem Abdeckelement mit dmax, so wird vorteilhaft der fixe Durchmesser dopt der Umlenkachse in dem Bereich, in dem die Endlosschlinge um die Umlenkachse umläuft, so gewählt, dass die folgende Bedingung erfüllt ist: dopt = 1/2 (dmin + dmax). Bei dieser Durchmesserwahl treten die geringsten Straffheitsvariationen auf.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Endlosschlinge einen Endlosschlingen-Verschlussmechanismus auf, der durch Haken an den Schlingenenden gebildet ist. Dies erleichtert die Montage des erfindungsgemäßen Rollosystems und insbesondere das straffe Vorsehen der Endlosschlinge und ermöglicht einen flexibleren Einsatz des Systems auch bei variierenden Abständen zwischen der Wickelachse und der Umlenkachse. Die Gesamtlänge der Endlosschlinge kann in diesem Fall durch den Endlosschlingen-Verschlussmechanismus angepasst werden, und eine zunächst in Form von losen Enden vorliegende Schlinge kann mittels des Endlosschlingen-Verschlussmechanismus zu einer Endlosschlinge gemacht werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann es sich bei dem Endlosschlingen-Verschlussmechanismus um einen Rastmechanismus handeln. Zu diesem Zweck kann beispielsweise an einem freien Ende der Schlinge ein Vorsprung vorgesehen werden, der mit einem von mehreren Häkchen, die im Bereich des anderen freien Endes der Schlinge vorgesehen sind, verrasten kann. Diese Form des Endlosschlingen-Verschlussmechanismus hat überdies den Vorteil, dass der Mechanismus auch wieder lösbar ist. Auch andere Formen des Verschlusses sind denkbar, beispielsweise kommt ein Verkleben der freien Enden der Schlinge gegebenenfalls nach entsprechendem Ablängen der Schlinge in Betracht. Alternativ könnte auch getackert werden. Auch andere Verschlussmechanismen sind im Prinzip denkbar.
[0029] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die wenigstens eine Endlosschlinge mit einem Griffstück verbunden oder verbindbar. Bevorzugt steht dieses Griffstück parallel zu einer Ebene, die durch das abgewickelte Abdeckelement gebildet wird, von der Endlosschlinge ab. Dies ermöglicht insbesondere bei einem Verlauf der Endlosschlingen in einer Seitenschiene ein einfaches Greifen des Griffstückes. Dabei ist das Griffstück vorteilhafter Weise in einer Position an der Endlosschlinge befestigt, die es ermöglicht, z.B. bei 6/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 einer Montage an einem Fenster die Griffschiene und das Abdeckelement inklusive eines eventuell vorhandenen weiter oben beschriebenen Griffelementes, das am Abdeckelement an seiner der Umlenkachse zugewandten Seite befestigbar oder befestigt ist und das mit der mindestens einen Endlosschlinge verbindbar oder verbunden ist, vollständig in das Gehäuse aus dem Sichtbereich zu schieben, denn häufig ist der Montageort des Gehäuses oberhalb des Fensters nicht stehend ohne Hilfsmittel wie Leitern für den Verwender zu erreichen. Dabei ist das Griffstück bevorzugt nicht mit dem Abdeckelement in Kontakt.
[0030] Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung können selbstverständlich ganz oder teilweise miteinander kombiniert werden.
[0031] Die Erfindung wird noch besser verstanden werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigen: [0032] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Rollosystem; [0033] Fig. 2 erläutert in einer Prinzipskizze die Wirkungsweise eines Gurtstraffungssystems; [0034] Fig. 3 zeigt verschiedene konstruktive Ausgestaltungen eines Gurtstraffungssystems in schematischer Darstellung; [0035] Fig. 4 zeigt einen beispielhaften Endlosschlingen-Verschlussmechanismus; und [0036] Fig. 5 zeigt ein Gehäuse für eine Wickelachse mit einer Abschlusskappe.
[0037] Keine der nachstehend eingehender beschriebenen Figuren enthält eine maßstabsgetreue Darstellung. Es handelt sich in allen Fällen um Prinzipskizzen.
[0038] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Rollosystems 1. Dieses weist eine Wickelachse 3 und eine Umlenkachse 4 auf. Diese sind drehbar gelagert und im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet. Der Übersichtlichkeit halber ist die Lagerung von Wickelachse 3 und Umlenkachse 4 in Fig. 1 nicht gezeigt. Um die Wickelachse 3 herum ist einlagig fortlaufend das Abdeckelement 2 aufgewickelt, d.h. mit jeder vollständigen Umdrehung der Wickelachse 3 wird eine zusätzliche Lage des Abdeckelementes 2 auf die Wickelachse 3 gewickelt. Das Abdeckelement 2 ist in Fig. 1 schraffiert dargestellt, im gezeigten Beispiel handelt es sich um ein Insektenschutzgitter. Um die Konstruktion aus Wickelachse 3 mit Abdeckelement 2 und Umlenkachse 4 herum sind jeweils Endlosschlingen straff herumgeschlungen, die im gezeigten Beispiel in Form eines elastischen Gurtes 5 mit dadurch erhöhter Auflagefläche ausgebildet sind. Im Bereich der Wickelachse 3 sind die Gurte 5 in eng anliegendem Kontakt mit dem Abdeckelement 2. Im Ausziehbereich 24 des Abdeckelementes 2 befinden sich die Gurte 5 wenigstens auf einer Seite des Abdeckelementes 2 in Kontakt mit dem Abdeckelement 2 (hier: Unterseite des Insektenschutzgitters), so dass eine Mitnahme des Abdeckelementes 2 bei einer Rotationsbewegung der Gurte 5 möglich wird. Diese Mitnahme, insb. im Bereich des Umfangs der Wicklung, kann z.B. durch zwischen dem Abdeckelement 2 und den Gurten 5 auftretende Haftreibungskräfte, Klebekräfte oder mechanische Verzahnungen bewirkt werden.
[0039] In Fig. 1 ist am Ende des Ausziehbereiches 24 des Weiteren eine Griffschiene 6 vorgesehen. Diese Griffschiene 6 kann beispielsweise aus Kunststoffmaterial hergestellt sein.
[0040] Dies hat verglichen mit Aluminium den Vorteil, dass es sowohl leicht ist als auch günstig herzustellen ist. Die Griffschiene 6 ist an zwei Punkten 7 an den Gurten 5 fixiert. Bei dieser Fixierung handelt es sich um eine dauerhafte Fixierung - im Gegensatz zu dem Mitnahmekontakt zwischen den Gurten 5 und dem Abdeckelement 2, welcher lösbar ist und auch lösbar sein muss, da ansonsten der Auf- und Abwickelprozess nicht problemlos durchgeführt werden könnte. Durch einen Zug an der Griffschiene 6 in Richtung auf die Umlenkrolle 4 zu wird das Abdeckelement 2 abgewickelt. Zu diesem Vorgang trägt zum einen die feste Fixierung der Griffschiene 6 mit dem Abdeckelement 2 bei, des Weiteren wird durch die Bewegung der Griffschiene 6 auch der jeweilige Gurt 5 in Rotation versetzt, welcher aufgrund des Mitnahmekontaktes an der Wicklung das Abdeckelement 2 mitnimmt und abwickelt. Wird umgekehrt eine Schubkraft auf die Griffschiene 6 ausgeübt, d.h. wird in Fig. 1 die Griffschiene 6 nach links hin auf die Wickelachse 3 zu bewegt, so werden auch durch diese Bewegung die Gurte 5 in Rotation ver- 7/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 setzt, und es kommt durch den Mitnahmekontakt zu einer Mitnahme des Abdeckelementes 2 und zu einem Aufwickeln des Abdeckelementes 2. Es kann also sowohl zum Aufwickeln als auch zum Abwickeln bequem jeweils die Griffschiene 6 in die entsprechende Richtung bewegt werden. Es ist kein separater Zug an den Gurten 5 erforderlich. Diese bewegen sich automatisch in Rotation mit, da sie mit der Griffschiene 6 gekoppelt sind.
[0041] Fig. 2 zeigt in einer Prinzipskizze den Wirkmechanismus eines Gurtstraffungselementes. Ein solches Gurtstraffungselement ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es sich bei den Gurten 5 um nicht dehnbare oder nur sehr wenig dehnbare bzw. elastische Gurte 5 handelt. Dargestellt ist in Fig. 2 ein Gurt 5, der über eine Umlenkachse 4 geführt wird. Diese Umlenkachse 4 verfügt über einen Bereich 10, der einen größeren Durchmesser als der übrige Bereich der Umlenkachse 4 aufweist. Dabei kann der dickere Bereich 10 drehfest mit dem übrigen Bereich der Umlenkachse 4 verbunden sein, es ist aber auch möglich, dass der Bereich 10 drehbar um den übrigen Bereich der Umlenkachse 4 befestigt ist. Ist der Bereich 10 mit der restlichen Umlenkachse 4 drehfest verbunden, so könnte der Bereich 10 auch mit einem geringeren Durchmesser verglichen mit dem übrigen Durchmesser der Umlenkachse 4 ausgestattet sein, wobei dann der Gurt 5 in diesen Bereich mit dem verringerten Durchmesser eingelegt sein könnte. Es ist alternativ natürlich auch möglich, den Gurt 5 direkt um die Umlenkachse 4 umlaufen zu lassen, ohne einen separaten Bereich 10 vorzusehen.
[0042] Um unabhängig vom Wicklungszustand des Abdeckelementes 2 eine ausreichend straffe Gurtführung zu erreichen, kann der jeweilige Abstand D zwischen der Umlenkachse 4 und dem ortsfesten Bereich 9 (z.B. einer Wand oder einer fest montierten Gehäusewand) variiert werden. Dabei ist der mögliche Abstand D durch eine Führung 8 vorgegeben, die eine Öffnung 11 aufweist, durch die hindurch sich die Umlenkachse 4 erstreckt. Innerhalb dieser Führung 8 kann sich die Umlenkachse 4 auf den fixen Bereich 9 zubewegen oder wegbewegen. Die Regulierung des Abstandes D kann dabei auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen.
[0043] Fig. 3 zeigt drei verschiedene Ausführungsformen für ein Gurtstraffungselement. Fig. 3a zeigt ein Gurtstraffungselement, das mittels einer Feder 13 arbeitet. Um die Umlenkachse 4 herum befindet sich im gezeigten Beispiel ein Befestigungsring 12. An diesem Befestigungsring 12 greift die Feder 13 an, die mit ihrem anderen Ende an dem ortsfesten Bereich 9 befestigt, z.B. festgeschraubt, ist. Die Feder 13 übt entsprechend ihrer Federkraft einen Zug auf die Umlenkachse 4 aus und zieht diese hin zu dem festen Bereich 9. Je nachdem, ob ein mit der Umlenkachse 4 befestigter Gurt 5 (in Fig. 3 nicht dargestellt) straff oder weniger straff ausgebildet ist, zieht die Feder 13 die Umlenkachse 4 mehr oder weniger weit in Pfeilrichtung hin zum fixen Bereich 9.
[0044] Fig. 3b zeigt eine zweite Ausführungsform für ein Gurtstraffungselement. Anstelle der Feder 13 ist ein elastischer Ring 14 vorgesehen. Dieser elastische Ring 14 ist zum einen um die Umlenkachse 4 herumgeführt, zum anderen ist er um einen Haken 15, der mit dem fixen Bereich 9 in festem Kontakt steht, geführt. Der elastische Ring 14 tendiert nun dazu, sich zusammenzuziehen und seinen Durchmesser zu verringern. Dadurch wird die Umlenkachse 4 hin zu dem fixen Bereich 9 gezogen. Die Position der Umlenkachse 4 in der Führung 8 ist dabei abhängig von der jeweils wirksamen Gurtstraffung, die der elastischen Ringkraft entgegengesetzt gerichtet ist.
[0045] Fig. 3c zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, in der - anders als in den Ausführungsbeispielen der Figuren 3a und 3b - kein Zug auf die Umlenkachse 4, sondern ein Schub auf die Umlenkachse 4 wirkt. Um die Umlenkachse 4 herum ist ein Gehäuse 16 vorgesehen. Dieses Gehäuse 16 ist fest mit dem ortsfesten Bereich 9 in Kontakt. Der Abstand zwischen dem Gehäuse 16 und dem festen Bereich 9 ist somit unveränderlich. Das Gehäuse 16 weist nun eine Ausnehmung oder einen Schlitz auf, durch die bzw. den die Umlenkachse 4 hindurch verläuft. Auf der dem fixen Bereich 9 abgewandten Seite (d.h. in montiertem Zustand auf der Seite, die hin zur Wickelachse orientiert ist) befindet sich im Inneren des Gehäuses 16 ein Schaum 17. Dieser Schaum 17 weist elastische Eigenschaften auf und tendiert dazu, sich in Richtung auf den fixen Bereich 9 hin auszudehnen (angedeutet durch den Pfeil in Fig. 3c). Auf 8/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 diese Weise wird durch den elastischen Schaum 17 die Umlenkachse 4 in Richtung auf den fixen Bereich 9 zu gedrückt. Wiederum ist die Gurtspannung eines Gurtes 5 (nicht dargestellt) dieser Schubkraft entgegengesetzt gerichtet. Abhängig von der Straffheit des Gurtes 5 wird also die Umlenkachse 4 unterschiedlich weit in Richtung auf den fixen Bereich 9 hin verschoben.
[0046] Eine weitere Ausführungsform für ein Gurtstraffungselement kann durch Vorsehen eines elastischen, sich tendenziell ausdehnenden Rädchens oder einer entsprechenden Rolle realisiert werden. Dabei könnte beispielsweise in Figur 2 der verdickte Bereich 10, um den der Gurt 5 umläuft, aus einem entsprechenden Material mit den vorgenannten Eigenschaften hergestellt sein. Es könnte sich beispielsweise um einen elastischen Schaum handeln. Bei nachlassender Gurtstraffung wäre dann der Bereich 10 in der Lage, sich auszudehnen, was die nachlassende Straffheit kompensieren kann. Die Lage der Umlenkachse 4 könnte dabei - anders als bei den in Fig. 3 beschriebenen Ausführungsformen - unverändert belassen werden. Das in Fig. 2 gezeigte Langloch 11 wäre also nicht erforderlich, sondern könnte durch ein Rundloch ersetzt werden.
[0047] Fig. 4 zeigt beispielhaft in schematischer Darstellung einen Endlosschlingen-Verschlussmechanismus. Der gezeigte Gurt 5 weist offene Enden auf, wobei sich an dem einen offenen Ende ein Vorsprung 18 befindet, der wahlweise mit verschiedenen Haken 19 verhakt werden kann. Auf diese Weise wird aus dem Gurt 5 mit offenen Enden ein Endlosgurt 5. Durch das Vorsehen von mehreren Haken 19 kann die Länge des Endlosgurtes 5 variiert werden, und ein erfindungsgemäßes Rollosystem ist flexibler auch bei unterschiedlichen Fenstergrößen einsetzbar.
[0048] Fig. 5 zeigt beispielhaft ein Gehäuse 20 für eine Wickelachse 3. Gezeigt ist, dass die Wickelachse 3 in das im Wesentlichen viereckige Gehäuse 20 (viereckig, obwohl es eine offene Seite aufweist), eingelegt ist. Um die Wickelachse 3 herum ist ein Abdeckelement 2 aufgewickelt, das an einem Ende mit einer Griffschiene 6 versehen ist. In Fig. 5B wird eine zugehörige Abschlusskappe 21 für das Gehäuse 20 dargestellt. Bei dieser Abschlusskappe 21 handelt es sich im gezeigten Beispiel um eine im Wesentlichen würfelförmige Abschlusskappe, die an zwei Seiten offen ausgebildet ist. Im Inneren der Abschlusskappe 21 befindet sich ein Lager 22, um die Wickelachse 3 zu lagern. Dabei wird die Position der Wickelachse 3 durch Begrenzungen 23 des Lagers 22 festgelegt. Dies hat den Vorteil, dass ggf. die Länge der Wickelachse 3 sowie die zugehörige Breite des Abdeckelementes 2 an die Einbausituation angepasst werden und ein Ablängen erfolgen kann, ohne dass dies einen negativen Einfluss auf die Lagerung hat. Alternativ ist es auch denkbar, dass ein Lager zum Lagern der Wickelachse 3 in das Gehäuse 20 integriert ist, und es sich bei der Abschlusskappe 21 lediglich um eine Verschlusskappe ohne weitere innere Struktur handelt.
[0049] Das erfindungsgemäße Rollosystem kann auf einfache Weise sowohl horizontal als auch vertikal montiert werden. Es kann auch bei Schrägen zum Einsatz gebracht werden. Es kommt überdies ohne separate Kraftelemente zum Betreiben der Wicklung aus. Dies erlaubt es, auch weniger stabile Komponenten für das Rollosystem einzusetzen, diese können insbesondere kleiner oder aus weniger stabilen Materialien hergestellt sein. Aus diesen Gründen kann auch der notwendige Bauraum für das Rollosystem reduziert werden. 9/16
Claims (24)
- österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15 Ansprüche 1. Rollosystem (1) für ein Fenster mit - einem Abdeckelement (2), insbesondere einem Insektenschutzgitter, zum Abdecken eines Fensters; - einer drehbar gelagerten oder lagerbaren Wickelachse (3), an der das Abdeckelement (2) befestigt ist und um die herum das Abdeckelement (2) einlagig aufgewickelt ist; - einer beabstandet und parallel zur Wickelachse (3) angeordneten, drehbar gelagerten Umlenkachse (4); und - mindestens einer Endlosschlinge, die um die Wickelachse (3) sowie um die Umlenkachse (4) herum umlaufend angeordnet ist und die dabei über das Abdeckelement (2) geführt wird, so dass bei einer Rotationsbewegung der Endlosschlinge das Abdeckelement (2) durch die Endlosschlinge mitgenommen und auf- und abgewickelt wird.
- 2. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Endlosschlingen vorgesehen sind, die sich an einander gegenüberliegenden Seiten des Abdeckelementes (2) befinden.
- 3. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Endlosschlinge ein Gurt (5) vorgesehen ist.
- 4. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlosschlinge einen Endlosschlingen-Verschlussmechanismus aufweist, der durch Haken (18,19) an den Schlingenenden gebildet ist.
- 5. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Griffelement (6) am Abdeckelement (2) an einer der Umlenkachse (4) zugewandten Seite befestigt und mit der mindestens einen Endlosschlinge zum Auf- und Abwickeln des Abdeckelementes (2) verbunden ist.
- 6. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (2) bei einer Rotation der Endlosschlinge durch zwischen dem Abdeckelement (2) und der Endlosschlinge auftretende Haftreibungskräfte mitnehmbar ist.
- 7. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (2) bei einer Rotation der Endlosschlinge durch zwischen dem Abdeckelement (2) und der Endlosschlinge auftretende Klebekräfte mitnehmbar ist.
- 8. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (2) bei einer Rotation der Endlosschlinge durch mechanische Verzahnungen zwischen dem Abdeckelement (2) und der Endlosschlinge mitnehmbar ist.
- 9. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einer Griffschiene (6) zum Auslösen des Auf- und Abwickelprozesses des Abdeckelementes (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Griffschiene (6) an einer Seite des Abdeckelementes (2) vorgesehen ist, die in Richtung der Umlenkachse (4) weist, und dass die Griffschiene (6) an der oder den Endlosschlingen befestigt ist.
- 10. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlosschlinge elastisch ist.
- 11. Rollosystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlosschlinge wenigstens teilweise aus einem Elastomer oder aus einem thermoplati-schen Elastomer (TPE) gefertigt ist.
- 12. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gurtstraffung ein elastische bzw. federnde Eigenschaft aufweisendes Gurtstraffungselement (12,13, 14, 15,16, 17) vorgesehen ist. 10/16 österreichisches Patentamt AT 11 824 U1 2011-05-15
- 13. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtstraffungselement (10, 12, 13, 14, 15, 16, 17) ein elastisches Kunststoffelement (14, 17) oder eine Feder (13) aufweist.
- 14. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtstraffungselement (14,15) einen Ring (14) oder eine Rolle (10) aus elastischem Material aufweist.
- 15. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seitenschienen vorgesehen sind, in denen die Seitenränder des Abdeckelementes (2) verlaufen.
- 16. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenränder des Abdeckelementes (2) mit den darin in Kontakt stehenden Endlosschlingen in den Seitenschienen verlaufen.
- 17. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdichtelement an der Seite des Abdeckelementes (2), die in Richtung der Umlenkachse (4) weist, vorgesehen ist.
- 18. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (20) für die Wickelachse (3) und/oder ein Gehäuse für die Umlenkachse (4) vorgesehen sind.
- 19. Rollosystem (1) gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass Abschlusskappen (21) für das oder die Gehäuse (20) vorgesehen sind.
- 20. Rollosystem gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische bzw. federnde Eigenschaft aufweisende Gurtstraffungselement (10, 12, 13, 14,15, 16, 17) in die Abschlusskappen integriert ist.
- 21. Rollosystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlosschlinge mit einem schienenförmigen Griffstück (6) verbunden ist.
- 22. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausziehrichtung des Abdeckelementes (2) beim Auf- oder Abwickeln im Wesentlichen in der Horizontalen verläuft.
- 23. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (2) ein Insektenschutzgitter ist.
- 24. Rollosystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (2) ein Sonnenschutz, ein Sichtschutz, ein Partikelfilter oder eine Isolierfolie zur verbesserten Isolierfunktion einer Verglasung ist. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 11/16
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| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20160331 |