AT117879B - Kohlepapierbefestigung bei Schreib- und Buchungsmachinen. - Google Patents

Kohlepapierbefestigung bei Schreib- und Buchungsmachinen.

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AT117879B
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   Die Erfindung betrifft die Befestigung des Kohlepapiers bei   Schreib- und Buehungsmasehinen   mit einem die durchzuschlagenden Buchungen auf Einzelformularen, wie Rechnungen, Kontenblättern u. dgl., in fortlaufender Reihenfolge aufnehmenden Sammelbogen. 



   Bei den bekannten Verfahren, bei denen die auf Einzelformularen vorzunehmenden Niederschriften durch Zwischenlegen von Kohle-od. dgl. Farbpapier gleichzeitig auf einem Sammelbogen durchgeschlagen werden, haben die Sammelbogen in der Regel eine grössere Breite als die zu beschreibenden Einzelformulare. Die alsdann meist zu beiden Seiten frei bleibenden Teile der Sammelbogen dienen zu   Sonderaufzeichnungen   und dürfen mit Kohlepapier daher nicht bedeckt werden. Es hat sich nun ergeben, dass das Einführen und Herausnehmen sowie das Ordnen und Ausrichten des Kohlepapiers so viel Zeit beansprucht, dass der Zweck der Maschinen überhaupt nicht oder doch nur teilweise erfüllt wird. Man ist daher schon dazu übergegangen, die Rückseite der Formulare im Bereiche der zu beschreibenden Fläche mit Karbonisierdruck zu versehen.

   Aber abgesehen von der Kostspieligkeit dieses Verfahrens kann es nur bei einseitig zu beschreibenden Formularen angewendet werden und hat den weiteren Nachteil, dass der Sammelbogen beim Durchziehen und Einordnen der Formulare durch die   Druckfläche   leicht beschmutzt werden kann. 



   Diese Übelstände werden erfindungsgemäss in einfacher Weise dadurch beseitigt, dass das Kohlepapier vor dem Einlegen des zu beschreibenden Sammelbogens in die Maschine unverschieblich glatt auf diesem abnehmbar befestigt und erst nach vollendetem Beschreiben des Sammelbogens wieder abgenommen wird. 



   Zu diesem Zweck werden am oberen und am unteren Rand des Kohlepapierbogens auf dessen Schichtseite gegeneinander gerichtete, offene Taschen angebracht, welche derart über dazu passend abgegrenzte Befestigungsstreifen am oberen und am unteren Rand des Sammelbogens gestülpt sind, dass der Kohlepapierbogen abnehmbar gehalten ist. 



   Fig. 1 zeigt den Sammelbogen mit beliebiger Liniatur in Ansicht, Fig. 2 mit übergestülptem Kohlepapier, Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie   A-B,   und Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2. a ist der zu beiden Seiten mit frei bleibenden Teilen (b, e) und mit   Löchern     d   für die Aufreihstifte versehene Sammelbogen, an welchem der   Kohlepapierbogen f vermittpls   am oberen und am unteren Rand desselben vorgesehener Taschen g befestigt ist. Der Bogen f ist so breit, dass er die für die durchzuschlagenden Buchungen vorgesehene Fläche überdeckt. Der Sammelbogen a wird samt dem 
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 des Kohlepapierbogens f vorgesehenen Taschen, deren Innenkanten mit den Kanten des Bogens   a   bündig sind, werden zweckmässig durch Umfalzen gebildet.

   Die sich gegenüberstehenden Taschen g sind einwärts und nach der Schichtseite des Kohlepapierbogens f zu offen, um über dazu passend abgegrenzte Befestigungsstreifen i des Bogens a gestülpt werden zu können. Die Befestigungsstreifen i sind durch Schlitze h unterteilt. Die Tiefe der Schlitze kann beliebig sein. Da die fertig beschriebenen Bogen a meist in Aufreihmappen u. dgl. Vorrichtungen geordnet abgelegt werden, sind die Schlitze   h   beim Einordnen, namentlich auch beim Umblättern der Bogen hinderlich und wirken hemmend.

   Es ist daher die Anornung getroffen, dass die Befestigungsstreifen   i   mitsamt den seitlich verbleibenden Randstreifen durch   Loehungen     od.   dgl. mit dem übrigen Teil des Bogens a derart zusammenhängen, dass sie nach dem Gebrauch abgetrennt werden können, wodurch die Schlitze h wieder beseitigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Befestigung für Kohlepapierblätter mit oberem und unterem, gefalztem Rande an Sanimel- bogen mit fortlaufenden Buchungen für Buchungsmaschinen u. a., dadurch gekennzeichnet, dass am oberen und am unteren Rande des Kohlepapierbogens, auf der Schichtseite desselben gegeneinander gerichtete, offene Taschen angebracht sind, reiche derart über dazu passend abgegrenzte Befestigungsstreifen am oberen und am unteren Rand des Sammelbogens gestülpt sind, dass der Kohlepapierbogen abnehmbar gehalten ist.
    2. Befestigung für Kohlepapierblätter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querränder der Sammelbogen Schlitze aufweisen, deren Abstand voneinander der lichten Weite der Taschen und deren Tiefe der Taschentiefe entspricht, um ein völlig glattes Anliegen des Kohlepapierblattes zu ermöglichen. EMI2.1
AT117879D 1927-06-07 1927-06-07 Kohlepapierbefestigung bei Schreib- und Buchungsmachinen. AT117879B (de)

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