AT117743B - An der Auflagerstelle angeordnete Abschlußplatte bei Betonstegdecken. - Google Patents

An der Auflagerstelle angeordnete Abschlußplatte bei Betonstegdecken.

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AT117743B
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Ernst Hoffmann
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Ernst Hoffmann
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Description


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  An der Auflagestelle angeordnete Abschlussplatte bei   Betonstegdeeken.   



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent Nr. 107735 geschützten Absehlussplatte bei   Betonstegde3ken.   Zweck der Erfindung ist, die   Abschlussplatte   derart auszubilden und anzuordnen, dass die am Auflager auftretenden Beanspruchungen auf einfache Weise und ohne die Herstellung der Decke umständlicher zu gestalten, von der Decke aufgenommen werden. Diese Beanspruchungen werden insbesondere durch die Einspannungsmomente hervorgerufen. Es ist bekannt, diesen Beanspruchungen (Zug-,   Druck- und Schubspannung) durch   eine Verstärkung der Stege zu entsprechen, jedoch wird hiedurch eine mit grossen Kosten verbundene Änderung der normierten Schalbleche bedingt. 



   Diese Nachteile sollen erfindungsgemäss dadurch vermieden werden, dass die Abschlussplatte derart schräg angeordnet ist, dass sie im wesentlichen in der Momentenlinie der   Einspannungsmomente   liegt.   Hiedurch   wird eine Verstärkung der Deckenschichte beim Auflager erzielt, ohne dass irgendeine Änderung der normalen   S3halbleche   erforderlich wird. 



   Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen diese Ausführungsform im Längsschnitt und die Fig. 2,4 und 6 im Querschnitt. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist 1 der auf das Mauerwerk 10 aufgelegte Steg, 5 das normale   Schalbleeh   für die Deckschicht und 3 die   Abschlussplatte.   Diese ist schräg angeordnet und weist an ihrem oberen Rand eine nach abwärts reichende Rippe 9 auf, die mit einer lotrechten Fläche abschliesst. An der Oberseite be3itzt die Rippe 9 die Nasen 2, mittels welcher die Abschlussplatte in der in der Patentschrift Nr. 107735 beschriebenen Weise an den benachbarten Stegen 1 aufgehängt ist.

   Die erforderliche Verstärkung der Decke am Auflager kann auf diese Weise ohne jede Änderung der normierten   Shalblehe   erfolgen, da die lotrechte Begrenzungsfläche der Rippe 9 unmittelbar an die Kante des letzten   S : halble ? he3 anschliesst.   Ausserdem ist es ohne weiteres möglich, in den hinter der Abschlussplatte eingebrachten bzw. auf die, e aufgebrachten Gussbeton die etwa erforderlichen Armierungseisen 11 dort einzulegen, wo eine obere Zugbewehrung zur Aufnahme negativer Momente erforderlich ist. 



   Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Abschlussplatte ist die Rippe 9 verkürzt und an Stelle der die Abschlussplatte tragenden Nasen   2   treten über die benachbarten Stege greifende Eisenbügel oder Eisenhaken   8,   die auch zur   Armierung   der Rippe 9 dienen und gegebenenfalls aus einem Stück mit der Bewehrung der Abschlussplatte hergestellt sein können. Hiedurch wird erreicht, dass die   Deckenschicht   des Gussbetons nicht unterbrochen wird. 



   Die gleichen Vorteile weist die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform auf, bei welcher die Rippe 9 nicht nach abwärts, sondern nur nach aufwärts gerichtet ist und wieder mittels eiserner Bügel 8 an den benachbarten Stegen aufgehängt ist. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, der Abschlussplatte eine noch grössere Neigung gegen die Vertikale zu erteilen und dadurch mehr Raum für die Unterbringung der Bewehrung am Auflager zu schaffen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. An der Auflagerstelle angeordnete Abschlussplatte bei Betonstegdecken nach Patent Nr. 107735, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussplatte (. 3) derart schräg angeordnet ist, dass sie im wesentlichen in der Momentenlinie der Einspannungsmomente liegt. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Abschlussplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussplatte (3) an ihrem oberen Ende mit einer Rippe (9) versehen ist, die mit einer lotrechten Endfläche unmittelbar an das letzte Schalblech (5) anschliesst.
    3. Abschlussplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels vorstehender Eiseneinlagen an der oberen Gurtfläehe der Betonstege (1) aufgehängt ist (Fig. 3 bis 6).
    4. Abschlussplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe (9) nach aufwärts' gerichtet ist, um am Auflager mehr Raum zur Unterbringung der Bewehrung und des Betons zu schaffen (Fig. 5 und 6). EMI2.1
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