AT117739B - Verfahren zum Aufbringen von Randstreifen an den Seitenkanten von Tafeln aus Linoleum u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Randstreifen an den Seitenkanten von Tafeln aus Linoleum u. dgl.

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AT117739B
AT117739B AT117739DA AT117739B AT 117739 B AT117739 B AT 117739B AT 117739D A AT117739D A AT 117739DA AT 117739 B AT117739 B AT 117739B
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  Verfahren   zum   Aufbringen von Randstreifen an den Seitenkanten von Tafeln aus
Linoleum u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von Randstreifen an den   Seitenkanten   von. Tafeln aus Linoleum u. dgl. Durch die nach dem neuen Verfahren hergestellten Tafeln werden als Mosaik ausgeführte Bodenbeläge, Wandverkleidungen od. dgl. hergestellt, bei denen die einzelnen, das Mosaikmuster bildenden Stücke durch dünne Linien voneinander getrennt sind, die einer   Mörtelschicht   gleichen, wenn der Belag oder die Verkleidung ein   Steinmuster   zeigen soll, oder einer Leimschicht, wenn der Belag oder die Verkleidung ein Holzmuster aufweisen soll. 



   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung werden mehrere   Stücke   oder Lagen   Lino'erz   m od. dgl.   übereinandergelegt und   die aufeinanderfolgenden Schichten (Lagen) durch dünne Platten aus Metall oder anderem harten Material voneinander getrennt. Diese Platten sind etwas breiter als die Linoleumstücke, so dass sie über den Rand oder die Ränder der Linoleumstücke   hinausragen,   an denen die Mörtel, Leim od. dgl. nachbildenden Linien angebracht werden sollen.

   Diese Linien werden erzeugt, indem man auf die vorspringenden Ränder der Zwischenplatten ein Blatt eines Leim, Mörtel od. dgl. naehbildenden Materials aufpresst, dessen Dicke etwas grösser oder angenähert ebenso gross ist, wie die Breite der zwischen den   Linoleumstücken   herausragenden   Ränder der Zwischenplatten. Das   Blatt wird dabei von den Zwischenplatten zerschnitten und die Streifen gegen die Ränder der Linoleumstücke gepresst, wobei sie die Mörtel, Leim od. dgl. ähnlichen Linien bilden. 



     D : e Zeichnung veranschaulicht   den Erfindungsgegenstand, u. zw. sind Fig. 1-3 perspektivische 
 EMI1.1 
 
In Fig.   list 1   ein Linoleumband und 2 ein dünnes Stahlband, das etwas breiter ist als das Linoleum-    band .. D ! e beiden   Bänder 1 und 2 werden   za   einer Rolle   gewickelte   auf deren   Endflächen   Blätter 3 gepresst werden (Fig. 5), welche z. B. Mörtel, Leim od. dgl.   naehahtpen. Diese Bjätter   werden von den Rändern des Stahlbandes 2 zerschnitten und haften an den Rändern des Linoleumbandes 1, wie Fig. 5 zeigt.

   Nach dem Abwickeln der Rolle weist das Linoleumband au jedem Rand einen dünnen Streifen eines Mörtel nachbildenden Materials auf ; Das so geränderte Linoleumband kann dann zu rechteckigen Tafeln zerschnitten werden, wie Fig. 6 in der Draufsicht zeigt. Diese Tafeln können mit den geränderten Enden   aneinanderstossend   wieder auf ein Stahlband 2 (Fig. 2) gelegt und dann das Ganze zu einer Rolle gewickelt werden, worauf man neuerlich ein Mörtel, Leim od. dgl. nachbildendes Blatt auf die End-   flächen   der Rolle presst, um Ränder in der in Fig. 6 veranschaulichten Weise hervorzubringen. Nach dem Abwickeln der Rolle weist jede Tafel 1 an jeder Seitenkante einen schmalen, Mörtel nachbildenden Rand 3 auf, wie Fig. 7 zeigt.

   Fig. 3 veranschaulicht ein anderes Verfahren der Ausstattung von Linoleumtafeln mit   mörtelähnlichen   Rändern. Bei dieser Methode wird das Linoleum   zunächst   in Tafeln zerschnitten, diese werden unter Zwischenlage von dünnen Stahlplatten 2 übereinandergelegt und an die   Seitenflärhen   des so gebildeten Stapels werden Mörtel nachbildende Blätter gepresst. Diese Blätter werden durch die. herausragenden Ränder der Stahlplatten zerschnitten und die einzelnen Streifen der Blätter haften an den Rändern der Linoleumplatten. 



   Man reiht die Tafeln unmittelbar auf der zu bekleidenden Fläche aneinander oder man legt die beränderten Tafeln auf eine   Geweberücklage   und walzt sie auf diese auf.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Aufbringen von Randstreifen an den Seitenkanten von Tafeln aus Linoleum u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man eine Anzahl solcher untereinander gleicher Tafeln (1) unter Zwischenlage von dünnen Platten (2) aus Stahl oder anderem harten Material übereinanderlegt, wobei die Ränder der Platten aus dem Stapel herausragen und auf die Seitenflächen des so gebildeten Stapels Blätter (3) aus einem Mörtel, Leim od. dgl. nachbildenden Material presst, wodurch diese Blätter von den herausragenden Plattenrändern zerschnitten werden und an den Tafeln haften bleiben, worauf man den Stapel auseinandernimmt (Fig. 3).
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Band (1) aus Linoleum od. dgl. auf ein Band (2) von Stahl od. dgl. so aufgelegt wird, dass die Ränder des Stahlbandes über die Ränder des Linoleumbandes etwas herausragen, hierauf das Ganze zu einer Rolle gewickelt und schliesslich Blätter (3) aus Mörtel, Leim od. dgl. nachbildendem Material gegen die Endflächen der Rolle gepresst werden (Fig. 1, 4, und 5).
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nach Anspruch 2 geränderte Band nach dem Abwickeln in Tafeln zerschnitten wird, die mit den geränderten Seiten aneinanderstossend auf ein dünnes Stahlband od. dgl. so gelegt werden, dass die Ränder des Stahlbandes über die ungeränderten Seitenkanten der Tafel etwas herausragen, worauf man das Ganze zu einer Rolle wickelt, gegen deren Endflächen Blätter aus Mörtel, Leim od. dgl. nachbildendem Material gepresst werden (Fig. 2). EMI2.1
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