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LichtsignalYorrichtung, insbesondere für Eisenbahnen u. ftgl.
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zentralen Abstufung der Innenlinse 2 ruht. Um ein Verdrehen der Scheibe 8a im Rohr 11 und ein Verdrehen des letzteren in der Doppellinse zu verhindern, sind zwischen der Scheibe 8a und dem Rohr und zwischen dem letzteren und der Aussenlinse 3 mehrere Gummistücke 12 eingelegt. Wird die Scheibe 8a in das äussere Ende des Rohres gepresst, so werden diese Gummistücke zusammengedrückt und verhindern dadurch das Verdrehen der Scheibe im Rohr. Wird nun das Rohr 11 in die zentrale Abstufung der Linse 3 gepresst, so werden die Gummistücke zwischen diesen beiden Teilen zusammengedrückt und verhindern dadurch ein Verdrehen des Rohres.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausbildung der Signalvorrichtung hat gegenüber der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Anordnung den Vorteil, dass die geriffelte Scheibe 8a gegenüber den Linsen etwas verdreht werden kann, wodurch das Nahzeiehen nach Wunsch entweder nach rechts oder links vom Signal geworfen werden kann, wobei gleichzeitig die Linse 3 zumGehäuse B in ihrer ursprÜnglich eingestellten Lage verbleibt.
Bei beiden Ausführungsformen wird die Intensität des Haupt-oder Distanzzeichens der Signalvorrichtung um ungefähr 15-20% verringert, u. zw. infolge Abwärtsablenkung der Strahlen 10. Ein
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Zentrum des Lichtstrahlenbündels entnommen werden, so dass beim Nahen eines Zuges das Hauptoder Distanzzeichen in der Gestalt eines kreisförmigen Lichtstrahlenbündels von allen Seiten sichtbar ist. In andern Worten ausgedrückt wird die kreisförmige Form des Hauptstrahlenbündels in keiner Weise geopfert, um das Nahzeichen zu geben.
Die in den Fig. 5-8 veranschaulichte Signalvorrichtung besteht aus einem, durch eine rückwärtige Tür verschliessbaren Gehäuse B. Die Tür ist an letzteres scharnierartig angelenkt und die vordere Gehäusewand 14 ist mit einer Öffnung ausgestattet, in der ein Rahmen 15 eingepasst ist, der zur Aufnahme der Doppellinse 0 dient. Letztere besteht aus einer inneren Linse 16 und einer äusseren Linse 17. Im
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dass deren Glühfaden 18 im Brennpunkt der Doppellinse 0 liegt. Es folgt daraus, dass das Haüptstrahlenbündel des Signals von der Doppellinse 0 in der Richtung des Pfeiles 19 geworfen wird und dass dieses Strahlenbündel aus im wesentlichen parallelen Lichtstrahlen besteht. Wenn erwünscht, kann dieses Hauptstrahlenbündel von bestimmter Farbe sein, indem eine der Linsen 17 oder 16 aus entsprechend gefärbtem Glas besteht.
Das Gehäuse B ist derart angeordnet, dass das von der Doppellinse 0 projizierte Hauptstrahlenbündel auf einen vom Signal weit entfernten Punkt gerichtet wird und daher ist das Strahlenbündel einem in der Nähe des Signals stehenden Beobachter nicht deutlich sichtbar. Um auch in der nächsten Nähe der Signalvorrichtung deren Zeichen deutlich wahrnehmbar zu machen, ist diese mit einer Einrichtung versehen, um ein Hilfslichtstrahlenbündel von der Lampe A in einer solchen Richtung zu projizieren, dass es ohne Schwierigkeiten knapp neben der Signalvorrichtung wahrnehmbar ist.
Aus diesem Grunde ist die Signalvorrichtung mit einem Träger 20 aus Blech ausgestattet, dessen unteres Ende 21 eine Öffnung zur Aufnahme einer Linse 22 besitzt, die durch an der unteren Seite des Trägers angenietet Streifen 23 in Stellung gehalten wird. Dieser Träger 20 besitzt zwei Öffnungen : 21 (Fig. 7), die derart angeordnet und bemessen sind, dass mit genügend Spiel zwei Schrauben 25 in den
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ruht auf einerUnterlagscheibe26, und es ist ohne weiteres verständlich, dass innerhalb bestimmter Grenzen der Träger 20 zu den festen Teilen der Signalvorrichtung verstellbar und in der eingestellten Lage mittels der Schrauben 25 festklemmbar ist.
Am oberen Ende des Trägers 20 ist ein U-förmiges Joch 27 angenietet, dessen Arme mit Öffnungen 28 (Fig. 8) versehen sind, durch die mit viel Spiel eine Spindel 29 gesteckt ist. Ein aus einem flachen Bodenteil und zwei nach aufwärts gerichteten Armen 31 bestehender Rahmen 30 ist zwischen den Armen des Joches 27 angeordnet, und jeder Arm 31 ist mit einem Loch für den Durchtritt der Spindel 29 versehen.
Das Loch in jedem Arm 31 ist so bemessen, dass die Spindel knapp durchtreten kann. Die Folge davon ist, dass der Rahmen 30 verstellbar ist, indem der letztere um die Spindel 29 verdreht wird und dass der Rahmen auch eine begrenzte Bewegung in Richtungen, die in rechten Winkeln zur Spindel liegen, ausführen kann, u. zw. infolge des Zwischenraumes zwischen den Öffnungen 28 und der Spindel 29. An jedem Ende der Spindel 29 aufgeschraubte Muttern 31a dienen zum Festklemmen des Rahmens 30 am Joch 27 unter Zuhilfenahme von Unterlagscheiben 32. Daher kann der Rahmen unverrückbar in seiner zum Joch 27 eingestellten Lage fixiert werden.
Die Vorderwand 14 weist oberhalb der Hauptlinse C eine Öffnung 33 auf, die durch eine geriffelte Scheibe 37 verdeckt ist, deren Zweck später beschrieben wird.
Die Teile sind derart bemessen und eingestellt, dass der Glühfaden der Lampe A im Brennpunkt der Linse 22 liegt. Daher wird das auf letztere einfallende in einem, im wesentlichen parallele Strahlen aufweisenden Strahlenbündel in der Richtung des Pfeiles 34 (Fig. 5) projiziert. Mittels am Rahmen 30 angenieteten Klammern 35 kann an diesem eine Reflektionsvorrichtung, z. B. ein aus hochpoliertem Metall oder spiegelndem Glas verfertigter Reflektor 36, angebracht werden, der das von der Linse 22 projizierte Strahlenbündel auffängt. Die Linse 22, der Spiegel 36 und die geriffelte Scheibe 37 sind derart
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angeordnet, dass ein Teil des von der Lampe A ausstrahlenden Lichtes in der Richtung des Pfeiles 38 gegen eine Stelle oder Stellen zurückgeworfen wird, von der das Nahzeichen der Signalvorrichtung beobachtet werden kann.
Dieses Strahlenbündel wird mittels der Scheibe 37 in der Richtung des Pfeile, : 39 vertikal verbreitert.
Durch Verstellen des Trägers 20 zum Rahmen 15, an dem er befestigt ist, und durch Verstellen des
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lässigen Grenzen kann selbstverständlich das Hilfsstrahlenbündel. 39 nach aufwärts oder abwärts oder seitlich zum Hauptstrahlenbündel gerichtet werden.
Es wird noch erwähnt, dass das durch die Linse 22 und den Reflektor 36 projizierte Licht ein Licht ist, welches gewöhnlich für das Hauptsignalbündel nicht ausgenutzt wird, und dass die gewöhnlichen und normalen optischen Lichtsignaleinrichtungen durch den Erfindungsgegenstand nicht behindert werden, und ferner ist es, ohne Beeinflussung der Wirkung des Signals für die Sichtbarmachung des Zeichens auf entfernte Strecken, möglich, eine grössere Zuverlässigkeit der nur auf eine kurze Strecke sichtbaren Zeichen zu erzielen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lichtsignalvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnen u. dgl., mit einem System von Projektionslinsen zur Erzeugung eines Hauptsignalzeichens, bei der ein entsprechendes örtliches Signalzeichen mittels eines Hilfsstrahlenbündels von derselben Lichtquelle, von der das Hauptsignalzeichen ausgeht, mit Hilfe einer geriffelten oder prismatischen Scheibe erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Scheibe zur optischen Achse des Linsensystems derart angeordnet ist, dass die Symmetrie des Haupt-
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und Hilfsstrahlenbündel normale Signalbilder zu erzeugen.