AT117681B - In Sessel umwandelbarer Tisch. - Google Patents

In Sessel umwandelbarer Tisch.

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AT117681B
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Inventor
Hans Schoelnhammer
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Hans Schoelnhammer
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  In Sessel umwandelbarer Tisch. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch (vornehmlich aus Holz, doch auch aus andern Materialien), der sieh durch eine einfache Umstellung mittels Handgriffes auch als Klappsessel verwenden lässt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht des als Tisch verwendbaren Möbelstückes. Fig. 3 und   3   zeigen das Möbelstück in seiner Verwendung als Sessel in Vorder-bzw. Seitenansicht und die Fig. 4 und   4a   das Möbelstück in einer Zwischenstellung in Vorder-bzw. Seitenansicht. 



   Die Tischplatte a ruht auf dem Gestelle b, mit welchem sie gelenkig verbunden ist, so dass sie an dem Gestelle auf-und abgeklappt werden kann. In der Tischstellung ist die Tischplatte a durch einen Federschnapper c gesperrt, nach dessen   Zurückschieben   erst die Platte gehoben werden kann. Die Platte besteht aus dem Rahmen al, in welchem als Füllung je nach Länge des Tisches zwei oder mehr Klappsesselsitze   a2,   a4 sich befinden, die an einer durchlaufenden Stahlrohrwelle d drehbar sind. Die eine   Fläche   a4 der Sitzplatte bildet die Oberfläche des Tisches und die Unterseite a2 dieser Platte bildet in der herausgedrehten Lage die Sitzfläche.

   Die neben den Sesselsitzen aufmontieren Fiillbrettehen a3 sind ebenfalls gelenkig mit Scharnieren befestigt, so dass sie in der Schrägstellung der Tischplatte eine vertikale Lage einnehmen und als Rückenlehne dienen. In der Tischstellung ist sowohl die Bewegung der Sessel wie auch der beweglichen   Füllbrettchen   durch eine einfache Vorrichtung gehemmt. Die unterhalb der aufgeklappten Sitzplatte befindlichen Füllbrettchen a5 sind nicht beweglich. Die Sesselsitze 
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 leiste b4 in der Sesselstellung eine sitzgerechte Lehne. Das Gestell b hat ein feststehendes Fusspaar bl, an welchem die Tischplatte durch Scharniere angelenkt ist, während das andere Fusspaar b2 und b3 zweiteilig ist.

   Die unteren, feststehenden Teile b2 sind im Gestelle verzapft und gerade, während die oberen Teile b3 gegen das Innere des Gestelles schwenkbar und durch eine Verbindungsleiste b4 zu einem Halbrahmen verbunden sind, der an den unteren Fussenden durch im Holze eingelassene   Flacheisenschienen   b5 drehbar verankert ist. Um diesen Rahmen entsprechend weit   zurückschwenken   zu können, sind die Halbfüsse b2 und b3   abgeschrägt   und die Halbfüsse b3 sind nach oben und aussen hin abgebogen, so dass dass Gestelle oben eine Ausladung besitzt. Wie aus Fig. 3 und 4 der Zeichnung zu ersehen ist, kann die Tischplatte bis zur Auflagerung ihrer Rahmenkante auf dem Verbindungssprossen b6 des Gestelles herabgeklappt werden.

   Der Tischrahmen bildet das Traggestell für die Klappsessel, die nunmehr nach Lösung der Hemmung der Sitze wie der Füllbrettchen zur Benutzung bereitstehen. 



   Bei der Rückverwandlung wird die Tischplatte mit der einen Hand gehoben bis die zweite Hand den durch die Verbindungslatte b4 gebildeten Halbrahmen fassen kann, der dann leicht in seine Ausgangsstellung zurückzubringen ist, da der Gestellsprossen b6 die Eisenschiene führt. 



   Auf der Verbindungslatte b4 ist die Einschnappvorrichtung für den Federschnapper angebracht und wird der Federschnapper durch das Eigengewicht der Tischplatte selbsttätig   zugedrückt,   womit der Tisch wiederhergestellt ist. 



   Die Verwendung dieser   Möbelstück   kommt hauptsächlich dort in Frage, wo abwechselnd Tischund dann wieder Sesselreihen (Restaurationen mit Kino-oder Theaterbetrieb) benutzt werden. Es kann jedoch bei Platzmangel auch anderwärts, wie z. B. auf Klopfbalkonen, Gängen, kleinen Geschäfts- (Friseur) läden, Schiffen usw. aufgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. In Sessel umwandelbarer Tisch, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Fusspaar des Tisches zweiteilig ist und die oberenTeile dieses Fusspaares nach innen bis zurAnlage an das hintere, feste Fusspaar schwenkbar sind, während die am hinteren, festen Fusspaar schwenkbar gelagerte, zur Bildung der Sitzplatte und der Rückenlehne des Stuhles dienende Tischplatte nach Einschwenken der beweglichen Teile des vorderen Fusspaares soweit nach abwärts geklappt wird, bis sie auf den unteren, stehen gebliebenen Teilen des vorderen Fusspaares bzw. auf die, die Fusspaare verbindenden Querleisten aufliegt.
    2. In Sessel umwandelbarer Tisch, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte aus einem Rahmen besteht, der das Traggerüst für die, die Teile der Sitzplatte bildenden Sitzbretter bzw. Rückenlehnen bildet, die aus der Ebene der Tischplatte nach verschiedenen Seiten hin in die für die Sitzbretter bzw. Rückenlehnen geeignete Lage herausklappbar sind, u. zw. so, dass die Fläche, worauf man zu sitzen kommt, in der Tischstellung die Unterseite der Tischplatte bildet.
    3. In Sessel umwandelbarer Tisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die, die Sitzplatten und Rückenlehnen bildenden Füllbretter in der Tischstellung in ihrer Lage gesichert sind. EMI2.1
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