AT117550B - Eisenbahnpuffer mit Flüssigkeitsbremse. - Google Patents

Eisenbahnpuffer mit Flüssigkeitsbremse.

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AT117550B
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Rheinische Metallw & Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Eisenbahnpuifer mit Fliissigkeitsbremse.   
 EMI1.1 
   Verdrängerkolben verbunden.   



   Dies bringt Schwierigkeiten bei   der     Herstellung   und Montage des Puffers und für die Überwachung und Kontrolle im Betrieb mit sieh. Auch ist eine einwandfreie Abdichtung für die Bremsflüssigkeit schwer erzielbar und schon geringe Beschädigungen oder Verletzungen der äusseren Pufferteile stellen die   Wirksamkeit der Flüssigkeitsbremse   in Frage, machen den Puffer gegebenenfalls ganz unbrauchbar. 



   Deshalb ist bei einem Suffer nach der Erfindung die Flüssigkeitsbremse aus Bremszylinder mit darin verschieblichem Verdrängerkolben und gegebenenfalls zugleich mit dessen   Vorholmittel   als einheitliches, in sich geschlossenes   uid   unabhängiges Aggregat in die sie   aufnehmenden Gehäuse-und   Halteteile eingesetzt. 
 EMI1.2 
 kammer für'die beim Kolbenhub verdrängte Flüssigkeit   ausgebildet.   Er kann zusammen mit dem Vorholmittel für den   Verdrängerkolben   und für den   Pufferstössel,   z. B. einer Schrauben-   feder, und   dem die Kraft und Bewegung vom Pufferstössel auf den Verdrängerkolben übertragenden Mittel, das eine einfache Kolbenstange sein kann, ein selbständiges Brems-und   Federungswerk   bilden.

   Der Puffer selbst kann. in   seiner äusseren   Form und Gestaltung ein   Hülsenpuffer   bekannter Art mit in oder über einer   Führungshülse verschiebbarem, rohrförmigem   Pufferstössel sein. Die Erfindung gestattet demnach, ohne weiteres die gebräuchlichen Hülsenpuffer an Stelle der bisherigen Pufferfeder, einer Schrauben-, Ring-oder Reibungsfeder, oder zusätzlich zu dieser mit einer Flüssigkeitsbremse zur Erhöhung der   Arbeitsaufnahmefähigkeit   zu versehen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein   AusführungsbeispM   der Erfindung an einem Hülsenpuffer im Längsschnitt mit einer Flüssigkeitsbremse, bei der die Verdrängung der Flüssigkeit im Bremszylinder von der einen Kolbenseite des   Verdrängerkolbens   auf die andere erfolgt. 



   Die Pufferhülse a ist in bekannter Weise mittels Flanschen und Schrauben b durch diese an der Grundplatte c befestigt. In ihr ist der hohle, röhrenförmige Pufferslössel d   verschiebbar gelagert, der an seinem Vorderende den Pufferteller e trägt. 'Zur Hubbegrenzung   des drehbaren Stössels   cl nach vorn   dienen beispielsweise die zwischen Pufferhülsenflansch und Grundplatte eingeklemmten   Halteknaggen f.   



   In den durch   Führungshülse     a,     Pufferstössel   d und Grundplatte c gebildeten, geschlossenen Hohlraum ist die Flüssigkeitsbremse als   selbständiges Brems-und Federungswerk   eingesetzt. 



  Sie enthält als Hauptteil den topfförmigen Bremszylinder g für die Bremsflüssigkeit, der nach 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in die nach der Grundplatte c zu gelegene   Verdrängerkammer   und die davorgelegene, gegenüber dem Kolben im Durchmesser erweiterte Vorratskammer g3. Am Kolben h sitzt eine Kolbenstange i, die durch eine aus Manschetten- und Stoffbüchsdichtung bestehende Dichtungsvorrichtung k.   7Ci   im Zylinderdeckel   U1   in den Stösselraum   hindurchgeführt   ist. Auf das Vorderende der Kolbenstange i ist ein Teller   1 als Spannteller   und Widerlager für eine zwischen Zylinder g und Kolbenstange i geschaltete   Schraubenfeder Mt aufgeschraubt.

   Die   Feder   In   dient als Vorholmittel für den   Verdrängerkolben   h und den Pufferstössel   d   zugleich. Sie drückt einerseits den Bremszylinder g gegen die Grundplatte c, anderseits presst sie den Kolbenstangenteller l gegen den Pufferstössel d an, so dass dieser federnd in seiner ausgezogenen Normallage festgehalten ist. 
 EMI2.2 
 in Gestalt einer Feder   Mi.   ausserhalb des Bremszylinders g zwischen diesem und die Ver-   drängerkolbenstange   i gewährleistet eine leichte Überwachung und Austauschbarkeit bei Nachlassen oder Bruch der Feder. Ausserdem ermöglicht diese Anordnung ein bequemes Verspannen der Feder   ; H   auf das für das Einsetzen in die äusseren Puffergehäuseteile erforderliche Mass.

   Eine geringe Restvorspannung wird der   Vorholfeder   i dann erst nach dem Einsetzen des vorgespannten Bremsaggregats in die Puffergehäuseteile durch Festschrauben der   Führungshülse   a auf der Grundplatte c unter Anziehen des Stössels d vermittels der Halteknaggen f gegeben, damit Stössel und Bremsaggregat nicht lose in der Hülse sitzen und die Bremse schon bei geringem   Einwärtsschieben   des Stössels anspricht. 



   Der Bremszylinder g ist durch ein Füllventil im Deckel   U1   bis auf einen freibleibenden Raum g4 bestimmter Grösse in der erweiterten Vorratskammer g3 mit Flüssigkeit angefüllt. 



  Beim Einwärtsschieben des Pufferstössels d wird die Vorholfeder in gespannt und der Kolben h in die Verdrängerkammer g2 gedrückt. Hiebei strömt die verdrängte Bremsflüssigkeit in bekannter Weise durch Längszüge hl im Kolbenmantel in den Vorratsraum g3 über. Die dort durch Eintauchen von Teilen der Kolbenstange i verdrängte Flüssigkeit füllt den bisher   flüssigkeitsfreien   Raum   U4   auf. Ein federbelastetes, normalerweise geschlossenes Ringventil   ; s   am Kolben h dient als Sicherheitsventil und öffnet bei hoher Kolbengeschwindigkeit Zusatz-   kanäle     ! g   zur Verhütung eines   übermässigen   Anwachsells der entwickelten Bremskraft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Eisenbahnpuffer mit einer Flüssigkeitsbremse zum Arbeitsverzehr, dadurch gekeimzeichnet. dass die Flüssigkeitsbremse aus Bremszylinder (g) mit darin verschiebbarem Verdrängerkolben   (71,),   gegebenenfalls zugleich mit dessen Vorholmittel (m). als einheitliches, in sich geschlossenes und von den sie aufnehmenden Gehäuse-und Halteteilen unabhängiges Aggregat in diese eingesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorholfeder (m) für den Pufferstössel (d) und den Verdrängerkolben (h) der Flüssigkeitsbremse ausserhalb des Bremszylinders (g) zwischen diesen und ein zweckmässig als Vorspanmnittel ausgebildetes Widerlager (l) der Verdrängerkolbenstange (i) geschaltet ist. EMI2.3
AT117550D 1927-12-30 1928-09-07 Eisenbahnpuffer mit Flüssigkeitsbremse. AT117550B (de)

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