AT117355B - Klemmzangentreibscheibe für Seile oder Ketten. - Google Patents

Klemmzangentreibscheibe für Seile oder Ketten.

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AT117355B
AT117355B AT117355DA AT117355B AT 117355 B AT117355 B AT 117355B AT 117355D A AT117355D A AT 117355DA AT 117355 B AT117355 B AT 117355B
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Foerderanlagen Ernst Heckel Mi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Klemmzangentreibscheibe für Seile oder Ketten. 
 EMI1.1 
 Fliehkräfte die Klemmzangen mit grosser Gewalt in ihre Ruhesitze nach aussen   zurückgeschleudert   werden, so dass ein stark klapperndes Geräusch entsteht. Hiebei geht die Öffnungsbewegung der Klemmzangen nicht schnell genug vor sich, so dass diese, ohne in die ihren Ruhesitz bildenden Rasten einzugreifen, aus der Scheibe herausgeschleudert werden. Ein weiterer Nachteil ist der, dass durch die kräftigen Schläge der Klemmzangen ein vorzeitiger   Materialverschleiss   eintritt. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass die Klemmzangen mit einer Puffervorrichtung versehen sind. 



   Die Puffervorrichtung kann aus einem an sich bekannten Puffer bestehen, der unter der Wirkung von Luft, Flüssigkeit oder einer Feder oder irgendeinem andern elastischen Material steht. Die Pufferwirkung kann auch durch die Zusammensetzung mehrerer dieser angeführten Elemente erzeugt werden. Zweckmässig ist es, dass die Puffer in radialer Richtung wirken und weiterhin, dass ein Pufferelement am Drehbolzen der Klemmzangen und das andere am Treibscheibenkranz befestigt ist. 



   Durch eine Stellschraube oder eine ähnliche Einrichtung ist das eine oder sind beide Pufferelemente in an sich bekannter Weise regelbar gestaltet, so dass die Puffer erst bei einer bestimmten Stellung der Klemmzangen zur Wirkung kommen. Um das   Treibscheibenkranzprofil möglichst   klein halten zu können, ist es   zweckmässig,   dass die Puffervorrichtung ausserhalb des Radkranzes, der Nabe zugewendet, angebracht wird. In diesem Falle kann zwecks Vermeiden des Verschmutzen die Puffervorrichtung in an sich bekannter Weise mit einer   Schutzhülle   umgeben werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielsweise im Schnitt schematisch dargestellt, u. zw. ist die Ausführungsart gewählt, bei welcher eine Luftpuffervorrichtung innerhalb des Treibscheibenkranzes angebracht ist. 



   Die Fig. 1 zeigt die Klemmzangen in Arbeitsstellung, d. h. in dem Zustand, in welchem sie durch den radialen nach innen wirkenden Druck des Seiles nach innen und somit zusammengedrückt sind. 



  Die Fig. 2 stellt die Klemmzangen in dem Augenblick dar, in welchem das Seil von der Scheibe abläuft, die Klemmzangen fast ganz geöffnet sind und die Puffervorrichtung in Wirkung tritt. 



   Mit 1 ist der Treibscheibenkranz bezeichnet und mit 2 ein   Klemmzangenpaar.   3 ist die Puffervorrichtung und 4 das Seil. Der Luftzylinder 5 der Puffervorrichtung 3 ist mittels zweier Laschen 6 am Drehbolzen 7 der Klemmzangen 2 befestigt, während der Kolben 8 mittels seiner Stange 9 durch die   Befestigungs-und   Stellmutter 10 am Treibscheibenkranz 1 gehalten wird
Die Wirkungsweise der Puffervorrichtung ist die, dass beim Ablaufen des Seiles durch die Feder 11 die Klemmzangen geöffnet werden, wobei sich der Zylinder 5 unter zusätzlichem Einfluss der Fliehkraft radial nach aussen bewegt Die durch den Kolben 8 zusammengepresste Luft entweicht durch die Bohrungen   12,   bis nach deren   Überschleifen   das Luftpolster 13 zur Wirkung kommt, wodurch ein sanftes Abbremsen der Klemmzangen erzielt wird.

   Durch die   Stellmutter-M   kann die Puffervorrichtung so eingestellt werden, dass sie erst bei einer bestimmten Stellung der Klemmzangen zur Wirkung kommt Durch besondere Anordnung der Bohrungen 12 kann die Pufferwirkung genau differenziert werden. 



  Dasselbe ist bei der Verwendung von Federn auch möglich, indem man beispielsweise verschieden lange Federn ineinander anordnet. 

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 EMI2.1 
 arten die Klemmzangen im   Treibscheibenlrranz   festhielten, nunmehr   überftüssig   sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klemmzangentreibscheibe für Seile oder Ketten, dadurch   gekennzeichnet,   dass die   Klemme-   zangen mit einer Puffervorrichtung versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Memmzangeiltrelbscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Puffervorrichtung aus einem an sich bekannten Puffer besteht, der unter der Wirkung von Luft, Flüssigkeit, einer Feder oder eines sonstigen daraus zusammengesetzten Elementes steht.
    3. Klemmzangentreibscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, däss die Puffer so angeordnet sind, dass sie in radialer Richtung wirken.
    4. Klemmzangentreibscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pufferelement am Drehbolzen der Klemmzange und das andere am Treibseheibenkranz befestigt ist.
    5. Klemmzangentreibscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Pufferelemente durch eine Stellschraube oder eine ähnliche Einrichtung in an sieh bekannter Weise regelbar gestaltet sind, so dass die Puffer erst bei einer bestimmten Stellung der Klemmzangen zur Wirkung kommen.
    6. Klemmzangentreibscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Puffervorrichtung ausserhalb des Radkranzes (der Nabe zugewendet) angebracht ist.
    7. Klemmzangentreibscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI2.2 EMI2.3
AT117355D 1929-05-22 1929-05-22 Klemmzangentreibscheibe für Seile oder Ketten. AT117355B (de)

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