AT117335B - Luftkühlvorrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Luftkühlvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

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AT117335B
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John Bernhard Gabrielson
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John Bernhard Gabrielson
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Description


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    Luftkiihlvorrichtung fiir Brennkraftmaschinen.   



   Es sind   Luftkühlvorriehtungen   für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Mehrzylindermaschinen von Kraftfahrzeugen, bekannt, bei denen mittels eines Gebläses Luft über die von Mänteln umgebenen Zylinder und Zylinderdeckel gefördert wird und an den Zylindern und Deckeln   Strahlungsrippen zwecks   Wärmeableitung und   gleichmässiger   Verteilung der Luft vorgesehen sind. 



   Zweck der Erfindung ist, ein Kühlsystem zu schaffen, das insbesondere für die Verwendung bei Automobilmotoren geeignet ist und eine genügende Kühlwirkung im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen auch bei heissem Wetter gewährleistet. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der übliche Kühler eines Wasserkühlsystems durch ein Gebläse ersetzt wird, dessen Druckseite mit dem Zylindermantel und dem Mantel des Zylinderdeckels der Maschine verbunden ist, wobei Rippen innerhalb beider Mäntel vorgesehen sind, um die 
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 zu bilden. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, die im wesentlichen schematisch ist und eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine darstellt, die mit einer Luftkühlvorrichtung gemäss der Erfindung ausgestattet ist, Fig. 2 den Grundriss der Maschine, wobei ein Teil des Mantels des Zylinderdeckels im Schnitt gezeichnet ist, Fig. 3 die Seitenansicht des Zylinderdeckels von der entgegengesetzten Seite gesehen wie in Fig. 1, Fig. 4 die Seitenansicht eines Zylinderpaares mit fortgebrochenem Mantel, Fig. 5 die Aufsicht auf ein Zylinderpaar, wobei der Mantel im Schnitt dargestellt ist. 



   In den Fig. 1 und 2 ist 1 der den Zylinderblock und 2 der den Zylinderdeckel umgebende Mantel. In Fig. 5 ist der Mantel geschnitten und die mit Rippen versehenen Zylinder 3 ersichtlich. An der Vorderseite der Maschine (Fig. 1 und 2) ist ein Gebläse 6 angeordnet, dessen Welle 7 mit der Maschinenwelle 8 etwa durch einen Riemen 9 verbunden ist. Das Gebläse 6 liefert Luft durch das Rohr 10 zu dem Mantel der Zylinder, wobei dieses Rohr mit dem Zylindermantel an dessen einer Seite durch zwei Öffnungen 11 und 12 in Verbindung steht, die ihre grösste Ausdehnung in der Längsrichtung der Maschine haben. In dem Mantel 1 ist zwischen den beiden Öffnungen 11 und 12 eine Vorrichtung, z. B. ein   Schieber 13,   vorgesehen, um den Luftstrom zur Öffnung 12 zu regeln, damit eine gleichförmige Luftverteilung zu den verschiedenen Zylindern erfolgt.

   Dieser Schieber kann durch eine Schraube 14 oder eine andere geeignete Vorrichtung eingestellt werden. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, sind die einzelnen Zylinder 3 innerhalb des gemeinsamen 
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 ausgestattet. Zwischen den einzelnen Zylindern sind   Zwischenräume   16 gelassen, in die von den beiden Zylindern waagrechte Kühlrippen 17 hineinragen. Die lotrechten Rippen sind derart unterbrochen, dass jede Rippe eine Anzahl von einzelnen Teilen aufweist, die gegenüber denen der benachbarten Rippen versetzt sind. In gleicher Weise sind auch die waagrechten Rippen zweier benachbarter Zylinder in lotrechter Richtung gegeneinander versetzt. 



   Innerhalb des den Zylinderdeckel umgebenden Mantels 2 sind quer verlaufende Kühlrippen 18 angebracht (s. Fig. 2 und 3). Der Kühlmantel 2 des Zylinderdeckels steht mit dem   Kühlmantel   der Zylinder durch eine Reihe von Löchern 19 in Verbindung, die nahe der Seite angeordnet sind, auf der sich das Rohr 10 befindet. Eine   zweite Loehreihe 20   ist etwa im mittleren Teil des Deckels und eine dritte 

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 Lochreihe 21 nahe der andern Seite der Maschine vorhanden. An der letztgenannten Seite ist der Mantel 2 für den Zylinderdeckel mit   Auslassöffnungen   22 ausgestattet. 



   Die von dem Gebläse 6 zugeführte Luft tritt in den Zylindermantel 1 durch die Öffnungen 11 und   12   
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 und 12 zugewendet ist, wobei die Luft durch die   Kanäle streicht,   die zwischen den lotrechten Rippen   16   vorhanden sind, so dass Wärme entzogen wird. Ein anderer Teil der Luft geht durch die Zwischenräume 16 zwischen den einzelnen Zylindern und entzieht die Wärme den waagrechten Rippen 17. Diese Luft kann an der den Eintrittsöffnungen gegenüberliegenden Seite der Zylinder zwischen die vertikalen Rippen' eintreten, u. zw. infolge der unterbrochenen Ausbildung dieser Rippen. Auf diese Weise wird die ganze   Zylinderkohstruktion   wirksam gekühlt.

   Die Rippen vergrössern nicht nur die   Strahlungsfläche,   sondern bewirken auch eine Verteilung der Kühlluft mit dem Ergebnis, dass selbst bei ziemlich hoher Temperatur der zur Verfügung stehenden Kühlluft, z. B, im Sommer, eine genügende Kühlung erzielt wird. 



   Von dem Zylindermantel 1 steigt nun die Luft durch die Löcher 19, 20, 21 nach oben in den Mantel 2 des Zylinderdeckels. Dieser Teil der Luft wird noch weiter ausgenutzt, indem die Luftmenge, die durch die Löcher 19 eintritt, längs der Rippen 18 zu den   Auslassöffnungen   22 streicht, während die Luft, die durch die zwischenliegende Lochreihe 20 eintritt, die durch den Deckel reichenden Rohre kiihlt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Luftkühlvorrichtung   für Brennkraftmaschinen,   insbesondere für Mehrzylindermaschinen   von Kraftfahrzeugen, wobei mittels eines Gebläses Luft über die von Mänteln umgebenen Zylinder und Zylinderdeckel gefördert wird und an den Zylindern und Deckeln Strahlungsrippen   zwecks Wärmeableitung   und gleichmässiger Verteilung der Luft vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass Zylindermantelraum und Deckmantelraum hintereinander geschaltet sind, so dass die Luft nach Verlassen des Gebläses zunächst in den Zylindermantel eintritt, sodann durch Öffnungen einer den Zylindermantelraum vom Deekelmantelraum trennenden Wand in den Deckelmantel und von dort erst ins Freie strömt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftzuführungsrohr des Gebläses mit einer Anzahl Öffnungen verbunden ist, die an einer Seite des gemeinsamen Mantels der Zylinder vorhanden sind, wobei Regelvorrichtungen in der Verbindungsleitung eine gleichmässige Verteilung der Kühlluft zu den verschiedenen Öffnungen ermöglichen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen der Zylinder an den den Längsseiten des Mantels gegenüberliegenden Teilen lotrecht und an den sich einander gegenüberliegenden Teilen je zweier Zylinder waagrecht angeordnet sind, so dass lotrechte bzw. waagrechte Luftdurchtritte entstehen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede lotrechte Rippe durch Unterbrechungen in eine Reihe von getrennten Strahlungsflächen unterteilt ist, wobei die einzelnen Strahlungs- flächen gegenüber den Flächen der benachbarten Reihen in lotrechter Richtung versetzt sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechten Rippen zwischen je zwei benachbarten Zylindern in lotrechter Richtung zueinander um den halben Rippenabstand verschoben sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quer verlaufende Kühlrippen innerhalb des Mantels für den Zylinderdeckel vorgesehen sind.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel für den Zylinderdeckel mit Luftaustrittsöffnungen an der Seite ausgestattet ist, die derjenigen gegenüber liegt, in welcher sich die Lufteinlassöffnungen des Zylindermantel befinden.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylindermantelraum mit dem Mantelraum für den Zylinderdeckel durch eine Längsreihe von Öffnungen nahe jeder Maschinenseite verbunden ist und eine entsprechende Reihe von Öffnungen zwischen den beiden erstgenannten liegt.
AT117335D 1927-10-17 1928-09-25 Luftkühlvorrichtung für Brennkraftmaschinen. AT117335B (de)

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