AT117235B - Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefäße. - Google Patents

Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefäße.

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AT117235B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefässe. 



   Das einwandfreie Arbeiten der im Patent Nr. 104665 beschriebenen Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher   Glasgefässe   hängt sehr wesentlich davon ab, dass mit grösster Zuverlässigkeit undichte Lampen beim Übergang von den   Einschmelzstellungen   in die Entlüftungsstellungen selbsttätig abgeschmolzen werden, da die erste Entlüftungsstellung so weit entfernt vom Arbeitsplatz der Bedienungsperson liegt, dass diese selbst beim Erkennen einer schadhafte Lampe nicht imstande ist, diese noch schnell von Hand abzuschmelzen. Um dieses notwendige Zuschmelzen undichter Lampen zu erreichen, war schon bei der Maschine nach dem Hauptpatent ein bei undichter Lampe ansprechendes Ventil vorgesehen, das einen Abschmelzbrenner steuert.

   Der Ventilkörper war dabei zwischen 
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 die bei schadhafte Lampe durch Wirkung der Aussenluft durchgebogen wurden und dann den den Gaszufluss zum Abschmelzbrenner steuernden Ventilkörper verstellten. Hiebei trat es nun öfters ein, dass bei schadhafte Lampe der Abschmelzbrenner zwar zur Wirkung gelangte, aber vor   vollständigem   Zuschmelzen bzw. Abschmelzen des   Pumpröhrchens   der schadhafte Lampe wieder ausser Wirkung gesetzt wurde, u. zw. weil mit fortschreitendem   Sehmelzvorgang   und zunehmender Verengung des Pumpröhrchens der Überdruck auf der einen Membrane mehr und mehr nachlässt, so dass beide Membranen schon wieder 
 EMI1.2 
 



   Erfindungsgemäss ist nun zwischen den wiederum aussen unter Vakuumwirkung stehenden Membranen ein mit ihnen verbundener Kontakthebel angeordnet, der mit einem das Gaszuflussventil steuernden Solenoid und einem Relais in einem gemeinsamen Stromkreis liegt. Wird bei undichter Lampe durch Verstellen der Membranen und damit auch des Kontakthebels der eben erwähnte Stromkreis geschlossen, so wird durch Wirkung des Relais das auf das Gaszuflussventil einwirkende Solenoid auch dann noch in erregtem Zustand gehalten, wenn bei Rückkehr tier Membranen in die Gleichgewichtslage der Kontakt- 
 EMI1.3 
 Lampe in die nächste Arbeitsstellung der Relaisanker zwangläufig, etwa durch Wirkung eines vom Maschinenantrieb gesteuerten Nockens, in seine Ruhelage bewegt wird.

   Diese verlängerte Einwirkungszeit des Abschmelzbrenners aber hat zur Folge, dass das   Pumpröhrchen   einer undichten Lampe stets mit grösster Sicherheit durchschmolzen und somit die undichte Lampe selbst vollkommen abgeschmolzen wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Abschmelzvorrichtung schematisch dargestellt. 



     Ähnlich   wie bei der Abschmelzeinrichtung nach Fig. 2 und 10 des   Stammpatentes Nr.   104665 sind in einem geschlossenen Gehäuse y zwei Membranen   j,     Y2   parallel zueinander luftdicht eingebaut. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die untere Kammer Yll des Gehäuses ist wiederum durch ein Rohr   zu   über das Drehschieberventil der Maschine hinweg an die jeweils in die erste Entlüftungsstellung eingelaufene Lampe, ferner durch das Rohr   zum   an die Vorvakuumpumpe angeschlossen, während die obere Kammer y14 wiederum durch ein Rohr   ils mit   einer   Feinvakuumpumpe   in Verbindung steht.

   Zwischen beiden Membranen, von denen die 
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 eine Seitenwand des Gehäuses y hindurchtretenden Bolzen y15 drehbar angelenkt und mittels eines quer zu ihm stehenden Stiftes   Y20 mit   beiden Membranen zu einer Einheit verbunden. Der Lagerbolzen Y, 
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 ragenden Rohr   Y9 und   damit zum Brenner   Y10 gehindert.   Der durch die Spule des Relais   !/22   hindurchgehende, als einarmiger Hebel ausgebildete Relaisanker Y31 steht durch eine Leitung   y s nit   der einen Leitung y25 des Solenoidstromkreises und der mit ihm zusammenwirkende Kontakt   Y33 durch   eine Leitung   Y34 mit   der andern Leitung   Yi   des Solenoidstromkreises in Verbindung.

   Über dem freien Ende des Relaisankers   ygiist   eine während jeder Teildrehung der Maschine einmal umlaufende Nockenscheibe y25 angeordnet, die dazu bestimmt ist, den etwa zur Anziehung gelangten Relaisanker in die   Ruhelage zurück-   zudrücken. 



   Für gewöhnlich nehmen alle Teile der Abschmelzeinrichtung die in der Zeichnung dargestellte Lage ein, die auch nicht verändert wird, wenn dicht eingeschmolzene Lampen in die erste Entlüftungsstellung der Maschine einlaufen und demgemäss über das Rohr   y2 hinweg   an die   Vorvakuumpumpe   an- 
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 des das Solenoid y25 enthaltenden Stromkreises   , Ys erregt.   Während die   Relaisspule   den Relaisanker y31 in die Mittellage zieht und zur Berührung mit dem Kontakt   Y33   bringt, zieht die Solenoidwicilung 
 EMI2.4 
 raum y11 ein Zurückbiegen der Membranen in die Normalstellung, unter Abheben des Kontakthebels      vom Kontakt y27 statt, so wird dadurch das das Gaszuflussventil y6 steuernde Solenoid y26 noch nicht stromlos.

   Letzteres bleibt vielmehr auch dann noch erregt, weil sein Stromkreis y21, y23, y24, y25 nach 
 EMI2.5 
 Abschmelzbrenner   Ylo   zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefässe, nach Patent Nr. 104665, mit einem bei undichter Lampe ansprechenden, einen Absehmelzbrenner steuernden Ventil, das von zwei für gewöhnlich durch Vakuumwirkung in der Gleichgewichtslage gehaltenen Membranen EMI2.6 Relaisanker (y31) zwangläufig, etwa durch Wirkung eines vom Maschinenantriebe gesteuerten Nockens (I ! G5) in seine Ruhelage bewegt wird.
AT117235D 1924-10-31 1929-04-11 Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefäße. AT117235B (de)

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AT117235D AT117235B (de) 1924-10-31 1929-04-11 Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen und ähnlicher Glasgefäße.

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