AT116801B - Zahn- und Mundpflegegerät. - Google Patents

Zahn- und Mundpflegegerät.

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AT116801B
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    Zalm- und Mundpflegegerät.   



   In   zahnärztlichen   Fachkreisen ist ein allmählig zunehmendes Bestreben   wahrnehmbar,   den Gebrauch der Zahnbürste einzuschränken. Der Grund hiefür ist, dass die Zahnbürste oft Schädigungen der Zähne, die sogenannten   keilförmigen   Defekte, ferner chronische Entzündungen des Zahnfleisches verursacht. Die Zahnbürste ist schwer rein zu halten, und ihre Borsten bilden einen ständigen Keimträger. 



  Die harten, spitzigen Borsten schädigen beim ständigen Gebrauche täglich die Schleimhäute des Mundes und impfen in das aufgerissene Gewebe die ganze Bürstenflora ein. Die Folge hievon ist, dass der Zahnarzt oft genötigt ist, die Benutzung der Zahnbürste zu untersagen, ohne jedoch einen vollwertigen Ersatz für diese empfehlen zu können. 



   Ein weiterer Nachteil der gebräuchlichen Zahnbürste besteht darin, dass einzelne Borstenfasern beim wiederholten Gebrauch leicht ausfallen oder reissen und die sich abtrennenden Fasern durch den Mund in den Organismus gelangen und dadurch die verschiedensten Krankheiten, Störungen verursachen können. 



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Zahn-und Mundpflegegerät, das berufen ist, an sich allein die Zahnbürste, die die Zähne und den Mund reinigenden und desinfizierenden Mittel, namentlich das Mundwasser, das Zahnpulver, die Zahnpaste, in einem zu ersetzen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Zahn-und Mundpflegegerät, welches auf einem Stiel auswechselbar befestigt und zum einmaligen Gebrauch bestimmt ist, gekennzeichnet durch eine bürstenförmige Einlage, bestehend aus Domingohanffasern oder Aloehanffasern. Diese Einlage besteht aus einem länglichen festen Kern, z.

   B. aus einem Holzkern, aus einer diesen Kern umgebenden Watteschicht und aus einem um die Watteschicht herumgewundenen, auf dieser mittels einer wasserunlöslichen Lackschicht festgelegten   Domingohanf-oder Aloehanffaserbündel.   Das Zahn-und Mundpflegegerät gemäss der Erfindung ist ferner durch einen, den den Kern angrenzenden Teil der elastisch deformierbaren Einlage aufnehmenden und zum gleichzeitigen Stützen und festen Zusammenhalten der Fussteile der einzelnen Domingohanfoder Aloehanffasern dienenden, am Stielende ausgebildeten Hohlraum gekennzeichnet. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Einlage und des   Stielendes in   Querschnitt, in grösserem Massstabe. 



   Die Einlage gemäss der Zeichnung besteht aus einem festen Kern, z. B. aus einem torpedoförmigen Holzkern   5,   welcher mittels einer mit   Zahn-und Mundpflegemittein imprägnierten, inneren   Watteschicht 6 umschlossen ist. Um die innere Watteschicht 6 wird eine dünne Schicht von gebleichten   Domingohanf-oder Aloehanffasern   7 gelegt und der mittlere Teil der Rostfasern 7 mittels einer Lackschicht, durch Kleben, Binden u. dgl. auf der inneren Watteschicht 6 befestigt. Die gegenüberliegenden freien Enden der Rostfasern 7 gelangen nebeneinander und bilden eine bürstenartige Reibfläche. Auf dem 
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 Einlage wird durch die Gabelzinken   2   des Stiels fest zusammengehalten. 



   Die Domingohanffasern oder Aloehanffasern machen infolge des hohen Silikatgehaltes die Verwendung von besonderen Zahnreinigungsmitteln (Zahnpulvern) überflüssig. 



   Das Präparieren oder Imprägnieren der Trägermasse kann in der Weise erfolgen, dass die Einlage von aussen mit einer im Wasser leicht   löslichen   Schichte bedeckt ist, welche beim Eintauchen des Überzuges in Wasser sich im Wasserinhalt des Glases sofort lost und dieses in Mundwasser umändert. 

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   Die   in Wasser lösliche   äussere Schicht, z. B. Mundpflegemittel enthaltende   Zuckersc1licht,   verhindert das Entweichen der verflüchtigenden Stoffe während der Lagerung. 



   Statt der Gabelzinken   2a,   2b kann am Stielende ein Hohlraum (Nest) ausgebildet werden, in welchen die elastisch deformierbare Einlage gemäss der Zeichnung von oben eingesteckt wird. Die elastisch deformierbaren   Innenwände   des Hohlraumes nehmen den den Kern angrenzenden Teil der elastisch deformierbaren Einlage auf und dienen zum gleichzeitigen   Stützen   und festen Zusammenhalten der Fussteile der einzelnen Domingohanf-oder Aloehanffasern. 
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1. Zahn-und Mundpflegegerät, welches auf einem Stiel auswechselbar befestigt und zum einmaligen Gebrauch bestimmt ist, gekennzeichnet durch eine bürstenförmige Einlage, bestehend aus Domingohanffasern oder Aloehanffasern.

Claims (1)

  1. 2. Zahn-und Mundpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus einem länglichen festen Kern, z. B. aus einem Holzkern, aus einer diesen Kern umgebenden Watteschieht und aus einem um die Watteschicht herumgewundenen, auf dieser mittels einer wasserunlöslichen Lackschicht festgelegten Domingohanf-oder Aloehanffaserbündel besteht.
    3. Zahn-und Mundpflegegerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen den den Kern angrenzenden Teil der elastisch deformierbaren Einlage aufnehmenden und zum gleichzeitigen Stützen und festen Zusammenhalten der Fussteile der einzelnen Domingohanffasern oder Aloehanffasern dienenden, am Stielende ausgebildeten Hohlraum. EMI2.2
AT116801D 1927-07-30 1928-07-18 Zahn- und Mundpflegegerät. AT116801B (de)

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