AT116205B - Selenzelle. - Google Patents

Selenzelle.

Info

Publication number
AT116205B
AT116205B AT116205DA AT116205B AT 116205 B AT116205 B AT 116205B AT 116205D A AT116205D A AT 116205DA AT 116205 B AT116205 B AT 116205B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
selenium
flakes
lead wire
molten
wetted
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Selenophon Licht U Tonbildges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Selenophon Licht U Tonbildges filed Critical Selenophon Licht U Tonbildges
Application granted granted Critical
Publication of AT116205B publication Critical patent/AT116205B/de

Links

Landscapes

  • Photovoltaic Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selellzelle. 
 EMI1.1 
 den einen bzw. andern Zuleitungsdraht leitend angeschlossen sind. Auf die geeignet abgeschliffene End-   fläche   eines aus hochkant gestellten Blättchen bestehenden blockes wird ein geschmolzenes Selen in dünner Schicht aufgetragen und sodann durch thermische Behandlung in bekannter Weise sensibilisiert. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, die leitenden   Blättchen   aus einem durch geschmolzenes Selen 
 EMI1.2 
 ist. Bei genauer Untersuchung dieser Erscheinung wurde gefunden, dass die von geschmolzenem Selen benetzbaren Metalle auch eine mehr oder   minder grosse Affinität   zu Selen habt-n, so dass sich Selenide dieser Metalle bilden. Die elektrische   Leitfähigkeit   dieser Selenide ist   ansehnlich   grösser als die des be-   lichteten   Selens und   ausserdem   schreitet die   Selenidbildung   in der   Selenschicht   selbst fort, als ob das Metall sich im Selen fortschreitend löste.

   Infolgedessen wird bei fortschreitender Selenidbildung die Lichtempfindliehkeit der Selenzelle kleiner und hört schliesslich auf. sobald eine Selenidbrücke zwischen benachbarten, an verschiedene Zuleitungsdrähte angeschlossenen leitenden Blättchen hergestellt ist. 



   Bei manchen von   geschmolzenem   Selen benetzbaren Metallen, wie Silber, schreitet die Selenid- 
 EMI1.3 
 bei andern, von   geschmolzenem   Selen benetzbaren Metallen, wie Gold oder Kupfer, das Fortschreiten der Selenidbildung so langsam ist. dass ihre Lebensdauer mehrere Monate oder auch Jahre betragen kann. 
 EMI1.4 
 sowohl vom geschmolzenen Selen benetzbare als auch vom geschmolzenen Selen nicht benetzbare leitende   Blättchen   verwendet ;

   das Wesen der Erfindung besteht darin. dass die von geschmolzenem Selen nicht benetzbaren   Blättchen   an die Zuleitungsdrähte angeschlossen sind und die Elektroden bilden, während die vom geschmolzenen Selen benetzbaren Blättehen, neben oder zwischen den vom geschmolzenen Selen nicht   benetzbaren Blättchen   angeordnet sind und ausser unmittelbarer leitender Verbindung mit den Zuleitungsdrähten steben. 



   Die von geschmolzenem Selen benetzbaren   Blättchen   bewirken, dass das auf den Block aufgetragene geschmolzene Selen durch Kapillarwirkung eingesaugt und dadurch die Dicke der Selenschicht in einem die gewünschte hohe Lichtempfindlichkeit sichernden Grad verringert wird, während die von geschmolzenem   Spien nicht benetzbaren Blättchen   das Fortschreiten der Selenide in hohem Masse verzögern und dadurch die Lebensdauer der Zelle vergrössern. 



   In der Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 schematische   vergrösserte Draufsichten beispielsweiser   AusführungenderErfindung. 



   In allen Figuren bezeichnen 1 und 2 die Zuleitungsdrähte, die vollgezogenen Linien   3,   4 die an die Zuleitungsdrähte 1 bzw. 2 unmittelbar angeschlossenen, von   geschmolzenem   Selen nicht benetzbaren, als Elektroden dienenden leitenden Blättchen, 5 sind die in strichpunktierten Linien angedeuteten, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 von geschmolzenem Selen benetzbaren leitenden   Blättchen,   die punktierten Linien 6 stellen die isolierenden   Glimmerblättehen   dar und die Linien 7 deuten den Umriss der Selenschichte der Zelle an. 



   In Fig. 1 ist nur je ein von geschmolzenem Selen nicht benetzbares leitendes, als Elektrode die- 
 EMI2.1 
 isoliert. Ausserhalb des Blättchenpaares 3, 4 sind von geschmolzenem Selen benetzbare   Blättehen   5 angeordnet, die voneinander und von den Blättchen.   3,   4 durch   Glimmerblättehen   6 isoliert sind und dazu dienen, die Dicke der Selenschicht 7 durch Kapillarwirkung zu verringern, ihre Sensibilisierung zu erleichtem und ihre Empfindlichkeit zu erhöhen. 



   In Fig. 2 sind mehrere von geschmolzenem Selen nicht benetzbare   Blättchen.   3 in Parallelschaltung an den   Zuleitungsdraht angeschlossen   ; ebenso sind mehrere von geschmolzenem Selen nicht benetzbare Blättchen 4 an den Zuleitungsdraht 2 angeschlossen und jedes Blättchen 4 liegt zwischen zwei   Blättchen 8.   Zwischen jedem Blättchen 3 und dem benachbarten Blättchen 4 liegt ein von diesen beiden durch Glimmer- 
 EMI2.2 
 der Selenschichte an. 



   In Fig. 3 sind statt einzelner, von geschmolzenem Selen nicht benetzbarer   Blättchen,   3 und 4 Paare aus solchen parallelen Blättchen vorgesehen. Die sämtlichen   Blättchenpaare 8   liegen in Parallelschaltung am   Zuleitungsdraht, die Blättchenpaare   4 liegen in Parallelschaltung am Zuleitungsdraht 2. 



  Zwischen den beiden Blättchen jedes Paares. 3 oder 4 liegt ein von geschmolzenem Selen benetzbares leitendes Blättchen   J ;   das von den Blättchen dieses Paares nicht isoliert ist, aber ausser unmittelbarer Verbindung mit den Zuleitungsdrähten, 1, 2 steht. Benachbarte   Blättchenpaare'3, 4   sind durch zwischengelegte   Glimmerblättehen   6 voneinander isoliert. 7 deutet den Umriss der Selenschicht an. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Selenzelle des Kondensatortypus unter Verwendung von hochkant gestellten und durch Glimmerlamellen voneinander isolierten leitenden Blättchen, aus zweierlei Metallen, von denen das eine von geschmolzenem Selen benetzbar ist, während das andere von geschmolzenem Selen nicht benetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die von geschmolzenem Selen nicht benetzbaren Blättchen an die Zuleitungen angeschlossen sind und die Elektroden bilden, während die von geschmolzenem Selen benetzbaren Blättchen neben den durch geschmolzenes Selen nicht benetzbaren   Blättchen   angeordnet sind und ausser unmittelbarer Verbindung mit den   Zuleitungsdrähten   stehen. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. benetzbaren Blättchen, die in Parallelschaltung an einen Zuleitungsdraht angeschlossen sind. zwischen von geschmolzenem Selen nicht benetzbaren Blättchen, die in Parallelschaltung an den andern Zuleitungsdraht angeschlossen sind, liegen, wobei zwischen jedem Blättchen des einen Zuleitungsdrahtes und dem benachbarten Blättchen des andern Zuleitungsdrahtes ein von den beiden durch Glimmerlamellen isoliertes, von geschmolzenem Selen benetzbares. Blättchen angebracht ist.
    3. Selenzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Paare von durch geschmolzenes Selen nicht benetzbaren, leitenden Blättchen, die in Parallelschaltung an einen Zuleitungsdraht angeschlossen sind, zwischen Paaren von an den andern Zuleitungsdraht in Parallelschaltung angeschlossenen, von geschmolzenem Selen nicht benetzbaren Blättchen angeordnet sind, wobei zwischen den beiden Blättchen jedes Paares des einen Zuleitungsdrahtes ein davon nicht isoliertes, von geschmolzenem Selen benetzbares Blättchen angeordnet ist und benachbarte, an verschiedene Zuleitungsdrähte angeschlossene Blättchenpaare durch Glimmerblättchen voneinander isoliert sil, d.
AT116205D 1929-02-09 1929-02-09 Selenzelle. AT116205B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT116205T 1929-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116205B true AT116205B (de) 1930-02-10

Family

ID=3629733

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116205D AT116205B (de) 1929-02-09 1929-02-09 Selenzelle.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116205B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2514922C2 (de) Gegen thermische Wechselbelastung beständiges Halbleiterbauelement
DE712674C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektrodensystemen mit unsymmetrischer Leitfaehigkeit
DE2232769B2 (de) Galvanisches Element
AT116205B (de) Selenzelle.
DE688167C (de)
DE514972C (de) Selenzelle des Kondensatortypus unter Verwendung von hochkant gestellten und durch Glimmerlamellen voneinander isolierten leitenden Plaettchen aus zweierlei Metallen, von denen nur das eine von geschmolzenem Selen benetzbar ist
DE562535C (de) Lichtempfindliche Zelle
DE643447C (de) Trockengleichrichter
US1790850A (en) of vienna
DE601088C (de) Strahlungsempfindliches Organ fuer Strahlungspyrometer
DE525664C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Gleichrichterventile
DE685857C (de) Schweisselektroden fuer elektrische Punktschweissmaschinen
AT95048B (de) Elektrode für elektrische Sammler.
DE915718C (de) Selbststromliefernde Fotozelle, bestehend aus einer zwischen zwei Elektroden angeordneten Halbleiterschicht
DE722287C (de) Elektrischer Kondensator
DE606624C (de) Sperrschichtphotozelle mit flaechenhaft durchsichtiger oder gitterfoermiger Sperrelektrode
DE557195C (de) Aus Phosphorbronze bestehende Elektrode fuer Schweissmaschinen
AT138317B (de) Verfahren zur Herstellung von Vorderelektroden an Sperrschicht-Photozellen.
AT137547B (de) Photoelektrische Vorrichtung.
US1495511A (en) Condenser
AT132199B (de) Kupferoxydul-Photozelle.
DE610879C (de) Lichtelektrische, ohne Hilfsspannung arbeitende Zelle fuer intermittierende Beleuchtung
DE731904C (de) Elektrode fuer Zuendkerzen
DE891431C (de) Strahlungsempfindliches Organ fuer Temperatur-Feststell- oder UEberwachungsgeraete
AT136815B (de) Lichtempfindliche Zelle.