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Reklameeinrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Reklameeinriehtung, die aus einem besonderen Aufbewahrungskäfig für lebende Tiere, insbesondere Springmäuse, besteht.
Bei der Verwendung von solchen Käfigen für Reklamezwecke muss einerseits berücksichtigt werden, dass für die lebenden Tiere die Voraussetzungen gegeben sind, die für sie in Betracht kommen, und anderseits muss man wieder dem Umstand Rechnung tragen, dass eben der Platz im Schaufenster sehr beschränkt ist.
Da aber für die weissen Mäuse, sogenannten Tanzmäuse, erste Voraussetzung ist, dass sie genügend Platz für die Bewegungsfreiheit haben, so sieht die Erfindung einen Käfig vor, der mit einer Reihe von Laufkanälen versehen ist. Es können auch in diese Laufkanäle sogenannte Tanzräume eingeschaltet sein.
Gerade dadurch, dass die Tiere dann zufolge ihres Bedürfnisses sich fortgesetzt in Bewegung halten und somit von den Laufgängen reichlich Gebrauch machen, wird die Anziehungskraft auf den Beschauer weit mehr gefördert, als wenn das Tier in einem gewöhnlichen engen Käfig zur Schau gestellt wird.
Die Erfindung sieht aber noch eine weitere Ausbildung vor, dass ausser den Laufgängen, die sich in der Ebene befinden, noch weitere Laufgänge, zweckmässig spiralförmig gewundene, in die Höhe führen, woselbst sich dann ein zweiter Aufbewahrungskäfig befindet, der auch als Ruheplatz während der Nacht und für die Unterkunft des Nachwuchses dienen kann. Auf diese Weise hat man, ohne grösseren
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Um hiebei wiederum die Reklamewirkung zu unterstützen, ist für den in der Höhe schwebenden Käfig, der mit dem darunter befindlichen durch Spiralen verbunden ist, beispielsweise die Form eines Zeppelins gewählt, was ja auch die Anordnung in die Höhe rechtfertigt.
Eine weitere Ausbildung, die die Reklamewirkung erhöht, besteht darin, dass sowohl im eigentlichen Liege-oder Tanzraum wie auch an irgendeiner Stelle in den für die Tanzmäuse vorgesehenen Laufgängen Bodenkontakte vorgesehen sind, die bewirken, dass durch die darauf ruhende oder darüberlaufende Maus der Kontakt geschlossen und damit der Aufbewahrungskäfig an seinen einzelnen oder an allen Teilen vorübergehend oder dauernd beleuchtet wird.
Auf der Zeichnung ist eine solche Anordnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l eine solche Anlage in einer Seitenansicht mit teilweisem senkrechtem Schnitt durch die Mitte der Bodenanlage, während Fig. 2 den Grundriss der Bodenanlage allein wiedergibt.
Fig. 3 zeigt wiederum die Anlage in Seitenansicht, während Fig. 4 eine Einzelheit wiedergibt.
Wie ersichtlich, sind auf einer Grundplatte a in der Mitte der eigentliche Käfig b und zu beiden Seiten von demselben die sogenannten Tanzräume c angeordnet.
Aussen herum geht ein die Begrenzung der vier Seiten des Bodens bildender Laufgang d, der durch
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Von den beiden Schmalseiten zweigen die nach oben führenden Spiralgänge gl und g2 ab, die auf die Unterseite des in Form eines Zeppelinluftsehiffes gehaltenen, frei schwebenden Käfigs einmünden. Dieser in der Luft schwebende Käfig h ist durch Zwischenwände i in mehrere Abteilungen unterteilt, : Jie wirdernm Durchtrittsöffnungen k anfweispn, um den Tierchen sowohl den Durchgang von einer
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Abteilung in die andere als auch von einem Spirallaufgang gl zu dem andern Spirallaufgang g2 zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, werden an verschiedenen Stellen des Aufbewahrungskäfiges, z. B. über den beiden Tanzräumen c, an dem in der Luft schwebenden, in Form eines Zeppelins gehaltenen
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oder Springmäusen betätigt werden können.
Fig. 4 zeigt eine solche Kontaktanordnung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Bereich eines der beiden Tanzräume c, u. zw. ist hiebei der Kontakt t an der Bodenplatte a fest angeordnet, während über derselben der Gegenkontakt l'durch eine den Boden des Tanzraumes bildende federnde Membrane r gebildet wird. Fig. 4 lässt auch das Stroinschema der einzelnen Lampen erkennen.
Dieselben oder ähnliche Kontakteinrichtungen können sowohl in dem in der Luft schwebenden Käfig h wie auch in den nach oben führenden Spiralgängen gl und g2 vorgesehen sein.
Auf diese Weise kann die Wirkung dieser Reklameeinrichtung insbesondere bei der Nacht wesentlich gesteigert werden durch das ununterbrochene Spiel des Aufleuchtens und Wiederverlöschens der Glühlämpchen, die zudem auch noch in verschiedenen Farben gehalten sein können. Der Stromverbrauch ist gegenüber dem erzielten Effekt ein denkbar geringer.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rek1ameeinrichtung, bestehend aus einem Aufbewahrungskäfig für lebende Tiere, insbesonder sogenannte Springmäuse, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Grundplatte (a) ausser dem eigentlichen Käfig (b) noch mehrere mit diesem und untereinander in Verbindung stehende Laufgänge (a. und vorgesehen sind, in welche auch noch sogenannte Tanzräume für die Mäuse eingeschaltet sind.