AT115693B - Pflasterung. - Google Patents

Pflasterung.

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  Pflasterung. 



   Bei der Herstellung von Pflasterungen, insbesondere für Strassen, spielt neben der Auswahl eines geeignet zubereiteten Unterbaus und eines den Verhältnissen angepassten Pflastermateriales der gute   Fugenverschluss   und insbesondere ein zum Verguss der Fugen geeignetes Material eine wichtige Rolle. Bei einem auch in sonstiger Hinsicht erstklassigem Material wird nämlich die Pflasterung häufig reparaturbedürftig, weil das Fugenvergussmaterial unter Rissbildung verwittert,   wasser-und luftdurchlässig   wird, gegen Temperaturschwankungen zu empfindlich ist oder aber bei starker Belastung infolge unzureichender Elastizität des Fugenvergusses zu dauernden Verschiebungen führt. 



   Durch eine im Sinne der Erfindung hergestellte Pflasterung, bei welcher die Fugen mit einem Wasserglasgemenge, z. B. einem Gemisch von Wasserglas und Sand, vergossen werden, treten die angeführten Nachteile nicht auf. Es wird eine Pflasterung geschaffen, welche alle guten Eigenschaften einer aus homogenem Material bestehenden Decke bei der dem Pflaster zukommenden Widerstandsfähigkeit in sich vereinigt. Durch die vollendete Abbindung des Wasserglases, das Nichtauftreten von Rissen, die Unempfindlichkeit gegen   Kälte-und Wärmeeinflüsse,   die weitgehende Elastizität und   schliesslich   die Widerstandsfähigkeit gegen chemische Agenzien, insbesondere gegen Säuren, entspricht dieser Fugenverguss bei geringem Kostenaufwand in jeder Richtung den Erfordernissen der Technik.

   Auch vom hygienischen Standpunkt hat diese Herstellungsmethode besondere Vorteile, da infolge des guten Luftabschlusses ein geeigneter Nährboden für die. Entwicklung von Keimen nicht schaffen werden kann. 



   Als Pflastermaterial kommt Klein-und Grosspflaster aus Natur-und Kunststein in Betracht, sowie auch jedes andere für die Pflasterherstellung verwendbare Material, welches einen Fugenverguss erfordert, wie z. B. Gusseisenpflaster usw Das Wasserglas ist je nach den Umständen zu   verdünnen   oder kann auch in konzentrierter Form angewendet werden, so z. B. wenn bei feuchtem Boden oder feuchter Witterung gearbeitet wird. Der Sand darf entsprechend dem Bedarf nicht zu grobkörnig sein. 



  Vorteilhaft wird   Kalksand von 0-1 cm Korngrösse   verwendet. 



   Bei Durchführung eines derartigen Fugenvergusses wird das Vergussmaterial in rascher und einfacher Weise bereitgestellt und entgegen der beispielsweise notwendigen Vorwärmung bei einem Ausguss mit   peehhaltigem   Material erübrigt sich ein Ofen, und auch sonstige   umständliche   Vorbereitungen kommen in Wegfall. Der Fugenverguss kann aus allerorts leicht herbeischaffbarem Material auch bei kleinen Reparaturen und an entlegenen Orten lohnend   durchgeführt   werden. Das Silikatgemenge kann in einfacher Weise beispielsweise über die Strassenfläche ausgegossen und in die Fugen verkehrt werden. so dass die Notwendigkeit eines besonders sorgfältigen Eingusses in jede einzelne Fuge entfällt. Das Material ist in kurzer Zeit erstarrt und die Strasse kann hierauf bald in Benutzung genommen werden. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann das Pflaster in eine vorher aufgetragene Silikatschicht verlegt werden, so zwar, dass schliesslich jeder Pflasterstein allseits durch das Silikatgemenge fixiert wird. 



  Vorteilhaft wird hiebei die Auftragung der Unterschicht und die Einbringung des Fugenvergusses einander derart zeitlich folgen, dass eine gleichmässige Abbindung erfolgt. Dies kann z. B. derart geschehen, dass nach Auftragung der unteren Silikatschieht sofort das Pflaster verlegt wird, so dass zur Zeit des unmittelbar folgenden Fugenvergusses die untere Silikatsehieht noch nicht abbinden konnte. 



   Die beschriebenen Pflasterungen sind bei Herstellung von   Strassendecken   zu verwenden, können aber auch mit Rücksicht auf die oben dargestellten besonderen Eigenschaften je nach Erfordernis in der Industrie und Landwirtschaft für Boden-aber auch Seitenbelag vielfach nutzbringend gebraucht werden. 



   Die Herstellung der zusätzlichen Unterschicht wird überdies insbesondere in den Fällen in Betracht kommen, wo die schädliche von Grund aufsteigende Feuchtigkeit von der eigentlichen Pflasterung ferngehalten werden soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pflasterung insbesondere für Strassen, gekennzeichnet durch einen Fugenverguss, bestehend aus einem Wasserglasgemenge, z. B. einem Gemisch von Wasserglas und Sand. 

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  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Pflasterungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflasterelemente auf ein vorher aufgetragenes Wasserglasgemenge verlegt werden und hierauf der Fugenverguss erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT115693D 1927-11-18 1927-11-18 Pflasterung. AT115693B (de)

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