DE832907C - Verfahren zur Herstellung verschleissfester, rutschfreier Uberzuege auf Betonfahrbahnen und Pflasterstrassen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung verschleissfester, rutschfreier Uberzuege auf Betonfahrbahnen und Pflasterstrassen

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DE832907C
DE832907C DEK8480A DEK0008480A DE832907C DE 832907 C DE832907 C DE 832907C DE K8480 A DEK8480 A DE K8480A DE K0008480 A DEK0008480 A DE K0008480A DE 832907 C DE832907 C DE 832907C
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DE
Germany
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wear
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bitumen
bituminous
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Expired
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DEK8480A
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Inventor
Dipl-Ing Paul Kittelberger
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PAUL KITTELBERGER DIPL ING
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PAUL KITTELBERGER DIPL ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/358Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with a combination of two or more binders according to groups E01C7/351 - E01C7/356

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung verschleißfester, rutschfreier Überzüge auf Betonfahrbahnen und Pflasterstraßen Betondecken weisen durch die Einwirkung von Streusalzen häufig oberflächliche Beschädigungen auf, die zu Abblätterungen führen; auch treten infolge Alterns des starren, spröden Zementbetongefüges Risse auf. Diese Erscheinungen begünstigen den weiteren Verfall des Betons. Durch bituminöse Überzüge sucht man diesen bekanntlich hintanzuhalten. Die ideale Fahrsicherheit der Betornfa'hrbahnen wird aber durch derartige Maßnahmen häufig verschlechtert.
  • Auch zur Beseitigung der unheimlichen Rutschgefahr von Basaltpflasterdecken werden bituminöse Überzüge in Form von. Teppichen oder Oberflächenbehandlungen mit mehr oder weniger gutem Erfolg ausgeführt. Diese Überzüge werden jedoch nach dem Gesetz von Hammer und Amboß im Laufe der Zeit abgehämmert, oder aber der durch die erforderliche bituminöse Vorbehandlung des Betons bewirkte Bindemittelüberschuß erzeugt durch die Einwirkung des Verkehrs und heißer Tagestemperaturen eine glatte Oberfläche des bituminösen Überzuges, so daß die Fahrsicherheit aufs neue gefährdet ist.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun ein, Verfahren, bei dessen Anwendung sowohl beschädigter Beton vor weiteren Beschädigungen geschützt wird, als auch glatt gewordenes Basaltpflaster eine wirkungsvolle Aufraulhung erfährt und dessen Wirkung von Dauer ist. Nach diesem Verfahren wird in dünner Schicht ein verschleißfester, bituminöshydraulisch gebundener Mörtel festhaftend auf die Fahrbahnfläche aufgebracht; eine Trennung von bituminösem Bindemittel und mineralischen Zuschlägen ist nicht melhr möglich.
  • Als verschleißfestes Mineral verwendet man die üblicherweise zum Straßenbau geeigneten Hartgesteine in der Körnung o bis 5 mm. Als Bindemittel verwendet man eine stabile Bitumen- oder Teeremulsion zusammen mit Zement in solcher Zusammensetzung, daß der entstehende Bitumen-Zement-Mörtel nicht mehr spröde, sondern elastisch ist und weit größere Festigkeiten besitzt als rein bituminöse Verkittungen. Dabei ist das Bitumen so an den Zement gebunden, daß eine spätere Trennung von Bitumen, Zement und Gestein unmöglich ist. Die Bitumenmenge muß dabei kleiner sein als die Menge, welche zur rein bituminösen Ver'kittung der Mineralien einschließlich Zement als Füller in der gewählten Kornzusammensetzung notwendig wäre.
  • Wichtig für den dünnen Überzug ist seine gute Haftung und seine gleichmäßige Verteilung auf der Straßenoberfläche.
  • Bisher mußte man zum Ankleben bituminöser Schichten zuerst Bindemittel vorspritzen, entweder Heißbitumen oder gefluxtes Bitumen oderBitumenemulsion oder Teer, um eine gute Haftung zu erreichen.
  • Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung bringt man dagegen Bitumen-Zement-Mörtel unter Druck auf die Straßenoberfläche auf, wodurch eine hervorragende Haftung und eine gleichmäßige Verteilung gewährleistet ist.
  • Durch den hohen Druck, mit welchem der Bitumen-Zement-Mörtel auf die Straßenoberfläche aufgebracht wird, ergibt sich neben der guten Haftung auch eine ideale Verdichtung der Mörtelschicht. Gegenüber den rein bituminösen Vermörtelungen können auch keine Schwindrisse entstehen, da das Anmachevasser vom Zement chemisch zur Erhärtung gebunden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung verschleißfester, rutschfreier Überzüge auf Betonfahrbahnen und Pflasterstraßen, dadurch gekennzeichnet, daß ein bituminöser Zementmörtel unter Druck auf die Straßenoberfläche aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Bitumen-Zement-Mörtel so zusammengesetzt ist, daß die verwendete Bitumen- oder Teermenge kleiner ist als die Menge, welche man zur rein bituminösen Verkittung der Mineralien einschließlich Zement als Füller verwenden müßte.
DEK8480A 1950-12-23 1950-12-23 Verfahren zur Herstellung verschleissfester, rutschfreier Uberzuege auf Betonfahrbahnen und Pflasterstrassen Expired DE832907C (de)

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