AT115397B - Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln. - Google Patents

Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln.

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AT115397B
AT115397B AT115397DA AT115397B AT 115397 B AT115397 B AT 115397B AT 115397D A AT115397D A AT 115397DA AT 115397 B AT115397 B AT 115397B
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Karl Dr Bernauer
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Karl Dr Bernauer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  VorrichtungzumFreilegenvonWundenmitfederndenSpreizschenkeln. 



   Es sind bereits Vorrichtungen zum Freilegen von Wunden beschrieben und dargestellt. bei denen Wundhäkehen an federnden Spreizmitteln derart angebracht sind, dass ihre Achsen senkrecht zur Spreizebene stehen. Das Spreizmittel ist hiebei ebenfalls hochkant zur Spreizebene gestellt. Hiedurch wird das seitliche   Siehtfeld   verringert und bei künstlicher Beleuchtung können sich je nach den   Liehtverhält-   nissen Schatten in der Wunde bilden, welche den guten Verlauf eines operativen Eingriffes empfindlich stören. Der Angriffspunkt der Wundhäkchen liegt ausserhalb der Spreizebene des Werkzeuges, so dass für die Arbeit unberechenbare Hebelmomente eintreten, die eine   gleichmässige Verwendung ausschliessen.   



   Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, bei welcher alle Zinken der auswechselbaren Greifmittel in einer Ebene mit den Schenkeln des Spreizmittels ruhen. Dadurch, dass die Wund- 
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 in jede notwendige Schnittlage brigen. Die absolut notwendige Bewegungsfreiheit des Arztes wird durch vorliegende Erfindung in keiner Weise behindert und auch bei künstlicher Beleuchtung findet keinerlei Störung durch die Wundhaken und deren Spreizmittel statt. 



   Einige Ausführungsformen des Erfindungsgcgenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. 
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 werden können. 



   Die Schenkel   ct sind zweckmässig   auf eine gewisse Strecke schrarubenartig aufgewunden, wodurch der Vorteil erreicht wird, die   Wundhäkchen durch Drehung der   Klammern in einem bestimmten Winkel einzuhängen, worauf nach Loslassen die Federn i in ihre ursprüngliche Lage   zurückgehen und   damit den Wundhäkehen eine bestimmte Stellung zum Spreizmittel geben. Die Erfindung   ermöglicht   auch die Verwendung der verschiedensten   Wundhäkehenformen   in passender Weise mit geeigneten Spreiz-   geräten.   



   Zur Benutzung drückt nun der Arzt mit einer Hand die beiden Schenkel soweit zusammen, als es   erforderlich ist. damit die Häkchen an richtiger   Stelle   eingreifen können und lässt   alsdann die Schenkel a los, so dass die Wundränder durch die Spreizkraft der Schenkel auseinandergezogen werden. Dadurch, dass man es in der Hand hat, die   Wundhäkchen   an beliebiger passender Stelle einzusetzen, kann man die Wunden nach Belieben öffnen, u. zw. in der einfachsten und schnellsten Weise, so dass mit der in solchen Fällen notwendigen Geschwindigkeit und mit der geringsten Zahl von Hilfsmitteln gearbeitet werden kann. 



   Statt den Draht   abzuflachen,   kann man ihn auch nach Fig. 7   umbiegen,   so dass ein Aufschieben 
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 in diesem Falle ist zweckmässig zum Aufsetzen der Öse   d   an bestimmter Stelle eine Verdiekung t angebracht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist der Schenkel a mit einem zylindrischen Ansatz versehen, auf welchen die Öse g des Häkchens e aufgesetzt wird. Hier ist das   Häkchen   in seiner Lage auf dem Schenkel a verstellbar und   zweckmässig mit   Hilfe einer Aufsatzsehraube feststellbar. 



   Die Schenkel a sind bei der   Ausführungsform nach Fig.   8 durch parallele   Führungen   k miteinander verbunden und werden durch die   Zugfeder m auseinandergespreizt,   u. zw. geschieht dies dadurch, dass die Zugfeder an einem   Querstüek     n   angreift, welches mit Schlitzen versehen ist, so dass die Schenkel a 

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 immer durch den Zug der Feder   m   nach aussen gedrückt werden. Bei der   Ausführungsform nach Ein.'   ist statt der Zugfeder eine Druckfeder o verwendet worden, welche direkt auf die Schenkel einwirkt   un (   diese nach aussen drückt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
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Claims (1)

  1. gewisse Strecke (i) spiralig aufgewunden sind.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wundhäkehen (C) zum Auseinanderhalten der Wunde mit Ösen (d) zum auswechselbaren Aufstecken auf die Arme (aj selbst in Richtung derselben ausgestattet sind.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (a) mit in der Schenkelebene liegenden Umbiegungen (e) versehen sind, die zur Aufnahme der Öse (d) dienen.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als federndes Spreiz- EMI2.2 EMI2.3
AT115397D 1927-03-23 1928-03-03 Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln. AT115397B (de)

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