AT115397B - Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln. - Google Patents
Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln.Info
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Description
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VorrichtungzumFreilegenvonWundenmitfederndenSpreizschenkeln.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Freilegen von Wunden beschrieben und dargestellt. bei denen Wundhäkehen an federnden Spreizmitteln derart angebracht sind, dass ihre Achsen senkrecht zur Spreizebene stehen. Das Spreizmittel ist hiebei ebenfalls hochkant zur Spreizebene gestellt. Hiedurch wird das seitliche Siehtfeld verringert und bei künstlicher Beleuchtung können sich je nach den Liehtverhält- nissen Schatten in der Wunde bilden, welche den guten Verlauf eines operativen Eingriffes empfindlich stören. Der Angriffspunkt der Wundhäkchen liegt ausserhalb der Spreizebene des Werkzeuges, so dass für die Arbeit unberechenbare Hebelmomente eintreten, die eine gleichmässige Verwendung ausschliessen.
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, bei welcher alle Zinken der auswechselbaren Greifmittel in einer Ebene mit den Schenkeln des Spreizmittels ruhen. Dadurch, dass die Wund-
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in jede notwendige Schnittlage brigen. Die absolut notwendige Bewegungsfreiheit des Arztes wird durch vorliegende Erfindung in keiner Weise behindert und auch bei künstlicher Beleuchtung findet keinerlei Störung durch die Wundhaken und deren Spreizmittel statt.
Einige Ausführungsformen des Erfindungsgcgenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
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werden können.
Die Schenkel ct sind zweckmässig auf eine gewisse Strecke schrarubenartig aufgewunden, wodurch der Vorteil erreicht wird, die Wundhäkchen durch Drehung der Klammern in einem bestimmten Winkel einzuhängen, worauf nach Loslassen die Federn i in ihre ursprüngliche Lage zurückgehen und damit den Wundhäkehen eine bestimmte Stellung zum Spreizmittel geben. Die Erfindung ermöglicht auch die Verwendung der verschiedensten Wundhäkehenformen in passender Weise mit geeigneten Spreiz- geräten.
Zur Benutzung drückt nun der Arzt mit einer Hand die beiden Schenkel soweit zusammen, als es erforderlich ist. damit die Häkchen an richtiger Stelle eingreifen können und lässt alsdann die Schenkel a los, so dass die Wundränder durch die Spreizkraft der Schenkel auseinandergezogen werden. Dadurch, dass man es in der Hand hat, die Wundhäkchen an beliebiger passender Stelle einzusetzen, kann man die Wunden nach Belieben öffnen, u. zw. in der einfachsten und schnellsten Weise, so dass mit der in solchen Fällen notwendigen Geschwindigkeit und mit der geringsten Zahl von Hilfsmitteln gearbeitet werden kann.
Statt den Draht abzuflachen, kann man ihn auch nach Fig. 7 umbiegen, so dass ein Aufschieben
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in diesem Falle ist zweckmässig zum Aufsetzen der Öse d an bestimmter Stelle eine Verdiekung t angebracht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist der Schenkel a mit einem zylindrischen Ansatz versehen, auf welchen die Öse g des Häkchens e aufgesetzt wird. Hier ist das Häkchen in seiner Lage auf dem Schenkel a verstellbar und zweckmässig mit Hilfe einer Aufsatzsehraube feststellbar.
Die Schenkel a sind bei der Ausführungsform nach Fig. 8 durch parallele Führungen k miteinander verbunden und werden durch die Zugfeder m auseinandergespreizt, u. zw. geschieht dies dadurch, dass die Zugfeder an einem Querstüek n angreift, welches mit Schlitzen versehen ist, so dass die Schenkel a
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immer durch den Zug der Feder m nach aussen gedrückt werden. Bei der Ausführungsform nach Ein.' ist statt der Zugfeder eine Druckfeder o verwendet worden, welche direkt auf die Schenkel einwirkt un ( diese nach aussen drückt.
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (1)
- gewisse Strecke (i) spiralig aufgewunden sind.3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wundhäkehen (C) zum Auseinanderhalten der Wunde mit Ösen (d) zum auswechselbaren Aufstecken auf die Arme (aj selbst in Richtung derselben ausgestattet sind.4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (a) mit in der Schenkelebene liegenden Umbiegungen (e) versehen sind, die zur Aufnahme der Öse (d) dienen.5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als federndes Spreiz- EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE115397X | 1927-03-23 |
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| AT115397B true AT115397B (de) | 1929-12-10 |
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| AT115397D AT115397B (de) | 1927-03-23 | 1928-03-03 | Vorrichtung zum Freilegen von Wunden mit federnden Spreizschenkeln. |
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1928
- 1928-03-03 AT AT115397D patent/AT115397B/de active
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