AT115384B - Beinprothese in Krückenform mit Beckenmieder. - Google Patents
Beinprothese in Krückenform mit Beckenmieder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Beinprothese in Erüekenform mit Beckenmieder. EMI1.1 Gewiehtsabstützung vollkommen befreiten Arme zum Anheben und Einknicken der krückenartigen Prothese sowie dem darauffolgenden Strecken verwenden zu können und so ein sicheres Fortbewegen zu erzielen. Erfindungsgemäss wird eine an sich bekannte dreiteilige Krücke mit einem Rumpf-, einem Oberschenkel-und einem Unterschenkelteil zu einer Prothese ausgestaltet. Der Oberschenkelteil wird parallel zur Fortbewegungsrichtung durchbrochen und durch diese Durchbrechung ein starrer Hebel (Schreithebel) geführt, welcher mit seinem unteren Ende an der Rückseite des Unterschenkels, mit seinem nach vorne und oben ragenden Teil an einem Druckhebel angelenkt ist, der wieder an dem am Beckenmieder befestigten Rumpfteil der Krücke angelenkt ist. Die Brückenteile bestehen aus ovalen Metallrohren, sind also leicht und widerstandsfähig und die Verbindung im Knie-bzw. Rumpfgelenk weist einen einseitigen Schlitz des über die Gelenkaehse verlängerten Rohrteiles auf, wodurch in einfachster Weise ein Ausknieken des Gelenkes nach der anderen Seite verhindert ist. EMI1.2 Mit B ist das Beckenmieder bezeichnet, welches durch Gurtträger gegen Herabfallen am Körper des Invaliden gesichert und mittels je zweier Tragriemen, die an einem Ring A am Achselbügel der Krüeke EMI1.3 dem Rumpfteil der Krücken lösbar verbunden ist. Der Rumpfteil R der dreiteiligen Krücke R, 0, U, ist ausser durch die Tragriemen noch durch eine Schleife 8 mit dem Beckenmieder verbunden. Die Schleife ist vorne anknöpfbar, so dass beim Ablegen der Prothese das von den Tragriemen und von den Rumpfteilen der Prothese losgelöste Beckenmieder am Leibe des Krüppels bleibt. Der Oberschenkelteil () der Prothese ist der Länge nach auf ein gewisses Stück durchbrochen, so dass in dieser Öffnung D der starre Hebel Sch geführt ist. Dieser Hebel ist gelenkig an der Rückseite des mit einem Fuss P ausgerüsteten Unterschenkels U verbunden und an einen Druckhebel M angelenkt, dessen anderes Ende gelenkig am Rumpfteil R der Prothese befestigt ist. Beim Schreiten überträgt der Träger der Prothese, genau so wie beim Gehen, zunächst für einen Moment das Körpergewicht auf das Standbein und zieht sodann den Schreithebel S'ch mittels des am Ende vorgesehenen Handgriffes gegen sieh nach aufwärts. Hiedurch wird der Ober-und Unterschenkel der betreffenden Krücke unter gleichzeitigem Ausknieken des Knie- und Rumpfgelenkes gehoben und vorbewegt. EMI1.4 und durch Druck auf den Schreithebel diese wieder gerade gestreckt und versteift, worauf sich der gleiche Vorgang mit der anderen Prothese wiederholt. Durch die vollkommene Beherrschung der Krücken mittels der Kraft der Arme wird ein zielsicheres Fortbewegen erreicht. Beim Stiesensteigen verlegt der Invalide zwar auch durch Rumpfneige das Gewicht auf das vorangestellte Bein, muss aber den Zug am Schreithebel noch andauern lassen, bis auch die auf die untere Stufe EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> teilige Einwirkung der Arme auf beide Schreithebel, also durch Druck (wie beim Stutzen im Barren) ein Strecken und Versteifen der gelenkigen Prothesenteile erfolgt. Diese Prothese ist vorteilhaft für solche Personen zu verwenden, die beiderseitig amputiert sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Beinprothese in Krückenform mit Beckenmieder, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorstellen und Abbiegen, sowie das darauf folgende Strecken und Versteifen der Schenkelteile unter Zuhilfenahme der Hand-und Armmuskulatur erfolgt.
Claims (1)
- 2. Beinprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberschenkelteil der Prothese parallel zur Längsebene durchbrochen ist und durch diese Durchbrechung ein starrer Hebel geführt ist, welcher mit seinem unteren Ende an der Rückseite des Unterschenkels und mit seinem nach vorne und oben ragenden Teil an einem Druckhebel angelenkt ist, der wieder an dem am Beckenmieder befestigten Rumpfteil gelenkig fixiert ist.3. Beinprothese mit Beckenmieder, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenteile aus Rohren von ovalem Querschnitt bestehen und in den Gelenksstellen einseitige Schlitze aufweisen, die nur ein Ausknicken nach der einen Seite zulassen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT115384T | 1927-08-27 |
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| AT115384B true AT115384B (de) | 1929-12-10 |
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ID=3629284
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| AT115384D AT115384B (de) | 1927-08-27 | 1927-08-27 | Beinprothese in Krückenform mit Beckenmieder. |
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1927
- 1927-08-27 AT AT115384D patent/AT115384B/de active
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