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Mit einem absatzweise umlaufenden Fördertisch versehene Vorrichtung zum Füllen von Zigarettenschachteln.
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Zigarettenschaehteln einzeln aus einem Stapel solcher Schachteln zu entnehmen, sie zu öffnen, an die Füllmasehine in geöffneter und für die Füllung geeigneter Lage heranzubringen, die gefüllte Schachtel darauf wieder zu sehliessen und sie schliesslich abzulegen.
Alle diese Handlungen werden während einer ruekweisen Drehung des die Vorrichtungen zur Ausführung der genannten Tätigkeiten tragenden Tisches ohne Unterbrechung ausgeführt, und es ist hiedurch möglich, die Arbeit. einer Zigarettenschaehtelfüll- masehine im Vergleich mit der Leistung einer solchen wie bei Bedienung der Zigaretteneinfüllmaschine durch eine Arbeiterin auf ein Mehrfaches zu steigern.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des die selbsttätig arbeitenden Vorrichtungen tragenden Drehtisches und verschiedene Einzelheiten des Anmeldungsgegenstandes.
Fig. 1 ist ein Aufriss eines mit acht Schaehtelträgern arbeitenden Tisches und des angrenzenden Teiles einer mit dem Tische vereinigten Zigarettenschaehtelfüllmaschine. jedoch sind diejenigen Schachtel-
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keit halber fortgelassen. Fig. 2 ist eine Oberansicht der Fig. 1, worin nur drei Schachtelträger, von denen sich einer in der Stellung, in der er leere Schachteln entgegennimmt. ein zweiter in der Stellung, in der er die geöffneten Schachteln der Einfüllvorrichtung darbietet, und ein dritter in der Stellung, in der die gefüllte und geschlossene Schachtel abgeschoben wird, befinden, gezeichnet sind. Fig. 3 zeigt eine
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eine Ansicht der Fig. 7 von unten.
Die Vorrichtung besteht aus einer drehbaren Tischplatte 7, auf der am Umfange eine Anzahl (auf der Zeichnung acht) Tragvorrichtungen, die die Schachteln aufnehmen, Öffnen. der Einfiillvor-
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träger (Fig. 4 bis 6) bestehen aus einem etwa rechteckigen Unterteil mit nach oben gerichteten seit- liehen FÜhrungsrippen. 3 für den Srharhtelunterteil und aus einem U-förmigen Oberteil/. dessen seitliche, nach unten gerichtete Flansehen 5 zum seitlichen Fassen des Schachteldeekels dienen. Der Oberteil 4 ist mit den beiden Zapfen 6,6'in den Lagern 7 des Unterteils 2 drehbar. Auf den einen Zapfen 6' ist ein Zahnrad 8 aufgekeilt, das in das Zahnrad 9 eingreift, mit dem das Zahnrad 10 fest verbunden ist.
Die Zahnräder 9 und 10 sind auf der im Unterteil 2 drehbar gelagerten Achse 11 aufgekeilt. Das Zahnrad 10 greift in das auf der Achse 13 feste Zahnradsegment 12 ein. Die Achse 13 ist in später näher besehrie-
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Zähnen auf der Innenseite versehen, um die Seitenwände der Schachtel bzw. des Deckels sicher zu fassen.
In den waagrechten Schenkeln der Winkelstücke sind Bohrungen vorgesehen, in denen je eine Sehrauben- druckfeder 17, 17'sitzt. Diese Federn 17, 17', deren eines Ende gegen den Boden der Bohrung und deren anderes Ende gegen je eine der an den Seiten angeschraubten Platten 18 anliegt, drucken das Ende der waagrechten Schenkel der Winkelstücke 16, 16'gegen eine unrunde, mit einem der Kreuze 19 starr verbundene Scheibe 20. Das untere Kreuz 19 sitzt auf dem Bolzen 21, der in einer zum Unterteil 2 waagrechten Platte 22 drehbar befestigt ist. Das obere Kreuz 19 mit seiner Scheibe 20 sitzt dagegen auf einem zum Bolzen 21 gleichachsigen Bolzen 21', der im Trägeroberteil 4 drehbar befestigt ist.
An einem nach unten gerichteten Arm 60 des Unterteils 2 ist auf einer im Arm 60 befestigten Kopfschraube 23 eine Rolle 24 drehbar, die gegen den Umfang einer nachstehend näher beschriebenen Platte 25 anliegt.
Die drehbare Tischplatte 1 ruht auf einer hohlen Achse 26, die in einem am Maschinentisch 25 festen Lager 27 läuft (Fig. 7). An der Unterseite des Maschinentisches 28 ist auf der Achse 26 eine geschlitzte Scheibe 29 aufgekeilt. In die vom Scheibenumfange radial einwärtsgehenden Schlitze. 30 (Fig. 8) greift nach Art eines Malthesergetriebes eine auf dem Sehraubenrade 31 drehbar befestigte Rolle ein und dreht die Tischplatte bei jeder Umdrehung des Rades 31 um eine achtel Teilung weiter. Das Schraubenrad l greift in ein Schraubenrad 33 ein (Fig. 2 und 3), das auf der Hauptwelle. 34 der Gesamtmaschine fest ist und die Tischplatte 1 gegen die Vorrichtungen zum Zuführen der Schachteln und zu deren Füllung dreht.
Die Vorrichtung zum Zuführen der Schachteln besteht aus einem senkrechten Schacht. 5', der von vier Winkeleisen 35 gebildet wird. Dieser Schacht wird mit leeren geschlossenen Schachteln gefüllt, und zwar so, dass die Deckel der Schachteln nach oben zu liegen kommen und die Deckelgelenke der Schachteln der geometrischen Achse der Tischplatte 1 zugewandt sind.
Der Schieber 36, der seine hin und her gehende Bewegung durch die Stange 37 und die auf einer gemeinsamen, in Lagern 40 gelagerte Achse 41 aufgekeilten Hebel 38 und-39, von der auf der Hauptwelle 34 festen Kurvenseheibe 42, gegen deren gekrümmte Seite eine auf dem Ende des Hebels 39 befestigte drehbare Rolle. 39' (Fig. 3) anliegt, erhält, schiebt bei jeder Bewegung von links nach rechts (Fig. 1) die jedesmalige unterste Schachtel im Schachte 35'in dem an diesen herangebrachten Schachtelträger des Tisches 1 ein.
Die bereits erwähnten unrunden Scheiben 20 geben hierauf die Winkelstücke 16, 16'dieses Sc hac hte 1- trägers frei, worauf die Druckfedern 17 und 17'diese Winkelstücke einwärts drücken und die Schachtel und deren Deckel zwischen ihren senkrechten Schenkeln fassen. Bei der weiteren Drehung wird der Trägeroberteil 4 mit Hilfe der eben beschriebenen Zahnräderübersetzungen 8, 9, 10, 12, 31 bis 33, aufwärts gedreht, wobei die oberen Winkelstücke. 16'ein Öffnen des Deckels bewirken.
Wenn die Tischplatte 1 um 1800 gedreht worden ist, so dass die in den Träger eingesehobene Schachtel in geöffnetem Zustande vor der Füllvorrichtung steht, muss der Schachtelträger unter Umständen ein wenig angehoben werden, weil das Gelenk 13, 14, das den Schaelltelträgerunterteil 2 mit
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veranlasst. Wenn der Träger 3, 4 angehoben worden ist, werden die Zigaretten in die Schachtel gefüllt.
Bei der weiteren Drehung der Tischplatte 1 schwingt der Trägeroberteil 4 wieder gegen den Unterteil zurück und schliesst hiebei die Schachtel wieder, was etwa nach 7/8-Drehung der Tischplatte von der Schachteleinführungsstellung an gerechnet der Fall ist. Die gefüllte Sehachtel muss dann aus dem Träger wieder herausgestossen werden, damit letzterer für die Aufnahme einer neuen leeren Schachtel nach einer weiteren Achteldrehung der Tischplatte frei wird.
Die Vorrichtung zum Herausschieben der gefüllten Schachteln sitzt auf einer hohlen Stange 46 (Fig. 7), die durch die hohle Achse 26 geht und im Träger 47 mit Hilfe zweier Muttern 48 befestigt ist.
Diese Ausstossvorrichtung besteht aus einem eisernen Doppelständer 49, zwischen dessen Einzelständern zwei waagrechte Schubstangen 50 (Fig. 1, 2 und 7), die miteinander durch Quereisen 51 und - ? verbunden sind, in der Längsrichtung der Stangen, waagrecht hin und her geschoben werden. Diese Bewegung wird den Schubstangen 50 durch die Pleuelstangen 5. 3 (Fig. 7), den Winkelhebel 54, die Verbindungsstangen 55, die Stange 56 und die beiden auf derselben Welle aufgekeilten Hebel 57 und 58, mit Hilfe einer am freien Ende des letztgenannten Hebels befindliehen drehbaren Rolle 58' (Fig. 3), die gegen die gekrümmte Seitenfläche einer auf der Hauptwelle-34 sitzenden Scheibe 59 anliegt, erteilt.
Wenn eine leere Schachtel durch den Schieber. 36 in einen der Träger eingeführt werden soll, liegen die obere Maulfläche des Trägerteiles 2 und die untere Maulfläche des Trägerteiles 4 dadurch fast waagrecht, dass die zu diesem Schachtelträger gehörigen Rollen 24 von einem in Fig.
4 gezeichneten, rund um die nach unten gerichteten Schenkel 60 der Schachtelträgerunterteile gelegten, aus einer Spiralfeder bestehendem Ringe 60'gegen die Aussenfläche der auf dem Lager 27 sitzenden unrunden waag-
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der Vorrichtung zum Füllen der Schachtel mit Zigaretten erreicht der Trägerunterteil 2 seine grösste Neigung (ungefähr 20C), Bei der weiteren Drehung der Tischplatte 1, bis der Sehaehtelträger etwa in die Ausstossstellung für die Schachteln gekommen ist, wird die Neigung allmählich wieder aufgehoben.
In dieser letztgenannten Stellung liegt die obere Maulfläche des Schachtelträgerunterteiles 2 wieder waagrecht und verbleibt so, bis er wieder zur Sehaehteleinführungsstelle kommt.
Das Festklemmen der leeren Schachtel zwischen den Winkelstücken 16' unter der Mitwirkung der beiden Kreuze 19 jedes Schachtelträgers wird derart bewirkt, dass die Kreuze 19 kurz bevor der mit einer leeren geschlossenen Schachtel versehene Schachtelträger die Schachteleinführungsvorrichtung verlässt. gegen einen auf dem festen Maschinentisch angebrachten Anschlag 61 (Fig. 2) stossen. Hiebei drehen sieh die Kreuze-M um eine Vierteldrehung und die Winkelstücke 16, 16'klemmen die Schachtel und den Deekel seitlich fest.
Kurz bevor die Kreuze-M vor die Ausstossvorrichtung kommen, stossen sie auf einen zweiten, am Maschinentisch oder sonstwie fest angeordneten Anschlag 62 und machen wieder eine Vierteldrehung, die ein Auseinanderspreizen der Winkelstücke 16, 16'veranlasst und hiedurch die Schachtel für das Ausstossen freimacht.
Die Anzahl der Sehachtelträger kann natürlich beliebig vermehrt oder vermindert werden.
Durch die Neigung des Sehaehtelträgerunterteils 2 wird erzielt, dass die Zahnräder 8, 9 und 10 durch das Zahnsegment 12 in Umdrehung versetzt werden und dadurch den Oberteil 4 um die beiden Zapfen 6 ungefähr um 120 nach oben drehen, wodurch sich die eingeschobene und durch die Winkelstüeke 16, 16'gehaltene Sehachtel öffnet. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Schachtelträgerunterteiles 2 wird die Schachtel geschlossen.
Der Tisch bewegt sich absatzweise durch die Zusammenarbeit der Rolle. 32 mit den Schlitzen. ? des Rades 29.
Es ist noch die Möglichkeit vorhanden. dass sich die Schachtel nicht öffnet, weil der aus einer Spiralfeder bestehende, rund um die nach unten gerichteten Arme 60 des Sehaehtelträgerunterteiles 2 gelegte Ring 60 nicht die genügende Kraft hiezu besitzt. Um dies zu verhindern, ist auf dem festen Maschinentisch eine Leitschine 6. 3 befestigt, die die Rolle 24 während des letzten Teiles des Weges bis zu der Stelle, an der die Zigaretten in die Schachteln eingeschoben werden. gegen die Kante der Scheibe 25 drückt.
Es kann vorkommen, dass eine Schachtel versehentlich mit der Gelenkseite von der Tischmitte abgekehrt in die Sehaehtelträger eingesehoben wird, so dass ein Öffnen des Deckels naturgemäss unmöglieh wird, ohne ihn abzureissen. Für diesen Fall sind die unteren Federn 17 schwächer gespannt als die oberen Federn 17'. Die unteren Winkelstücke 16 geben daher den unteren Teil der Schachtel frei, die dann mit dem Schaehtelträgeroberteil 4 unbeschädigt angehoben wird, und-lie aus der Zigaretteneinschiebemaschine herauskommenden Zigaretten fallen zu Boden. Die leere Schachtel senkt sich dann mit dem Trägeroberteil 4 wieder gegen den Trägerunterteil 2 und wird von der Ausstossvorriehtung leer entfernt.
Die ausgestossenen Schachteln werden von der Ausstossvorrichtung beispielsweise auf ein endloses Band gestossen, wo sie von Hand abgenommen werden.
Das Zusammenklappen der beiden Schachtelträgerhälften 2. 4 wird vorteilhaft noch durch eine Feder unterstützt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit einem absatzweise umlaufenden Fördertisch versehene Vorrichtung zum Füllen von Zigarettenschachteln, gekennzeichnet durch eine Anzahl auf dem Fördertiseh (1) befestigter, aus je einem nach oben drehbaren Ober-und einem nach unten schwenkbaren Unterteil (2, 4) bestehender, selbsttätig arbeitender Sehachtelträger, deren Oberteil (4) den Sehachteldeckel und deren Unterteil (2)
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während der Drehung des Tisches (1) die Schachtel sich öffnet, dann die geöffnete Schachtel in die Füll- stelle der Zigarettenfüllmasehine gebracht und nach dem Füllen während der Weiterdrehung des Fördertisehes (1) durch Gegeneinanderschwenken der Teile (2, 4)
die Schachtel wieder geschlossen wird, worauf diese von einer im geeigneten Augenblick selbsttätig bewegten Ausstossvorrichtung nach dem Öffnen
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