AT115162B - Fliehkraftschalter. - Google Patents

Fliehkraftschalter.

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AT115162B
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pawl
roller
switch
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shift lever
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Bbc Ag Oesterr
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  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fliehkraftschalter. 
 EMI1.1 
 dabei in der   Schliessstellung   des Schalters durch die Gegenfeder aufgezehrt, so dass der Kontaktdruck des beweglichen Kontaktes gegen die festen nur gering ist. Zur Verbesserung der Schnappwirkung des Schalthebels und zur Vergrösserung des   Kontaktdruckes   sind bereits verschiedene Mittel und Einrichtungen vorgeschlagen worden. 



   Man hat z. B. den Schalthebel in der Offenstellung des Schalters durch eine Klinke verriegelt, die erst gelöst wird, nachdem der Schalthebel bei einer bestimmten Tourenzahl die erforderliche Schaltenergie besitzt. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Fliehkraftsehalter mit einem unter der Wirkung einer Gegenfeder stehenden'Schalthebel für den beweglichen Kontakt, der in der Offenstellung des Schalters durch eine Klinke verriegelt wird, bei dem erfindungsgemäss die Klinke an ihrem Ende eine Rolle trägt, die durch eine Gegenfeder in einer Rast eines Sperrkörpers festgehalten wird und deren Zapfen nur an 
 EMI1.2 
 das Fliehgewicht des Schalthebels beim Schaltvorgang die Rolle aus den Lagerstellen heraus beweglich ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch im Längsschnitt in Fig. 1 in der Offenstellung und in Fig. 2 in der   Schliessstellung   des Schalters dargestellt. 



   Mit der Motorwelle a läuft das   Schaltergehäuse   b um, an dem die festen Kontakte c isoliert befestigt sind. Der bewegliche Kontakt d sitzt am Schalthebel e, der bei f in Pfannen am Gehäuse gelagert ist. g ist ein Fortsatz zur Festlegung des Schalthebels in der Umlaufrichtung. Der Drehpunkt des Schalthebels wird zweckmässig so nahe der Motorwelle verlegt, dass das Moment der Gegenfeder p auf den Schalthebel klein ist. An dem Schalthebel sitzt drehbar die Klinke h. Diese trägt an ihrem Ende eine Rolle i, die in eine Rast r des Sperrkörpers k in der Offenstellung des Schalthebels sich einlegt. Die Klinke   h   steht unter der Zugwirkung der einstellbaren Gegenfeder   p.   Der Sperrkörper k besitzt eine   Auflauffläche     m   für die Rolle i.

   Der Zapfen der Rolle i ist in der Klinke nur einseitig gelagert, so dass die Rolle aus der Lagerstelle s heraus frei beweglich ist. Als Fortsetzung dieser Lagerstelle s ist eine Aussparung n vorgesehen. 



   In der Offenstellung des Schalters nehmen die Teile die in Fig. 1 gezeichnete Lage ein. Bei Anlauf 
 EMI1.3 
 Bewegung wird indessen durch die Klinke h so lange verhindert, bis der   Schalterhebel   eine gewisse Schaltenergie   aufgespeichert hat, die das Zugmoment der Feder   p überwiegt. Nun wird die Rolle i durch die Fliehkraft des Schalthebels aus der Rast r am Sperrkörper k ausgeldinkt und der Schalthebel bewegt sich ruckartig in die   Schliesslage   nach Fig. 2.

   Beim Lösen der Klinke aus der Rast r wird die Rolle i mit ihrer   Lauffläche   über die Kante zwischen der Rast und der   Auflauffläche Mt am Sperrkörper   und mit ihrem Zapfen über die Kante an dem Übergang der Lagerstelle s in die Aussparung n an der Klinke gekippt, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 abwälzen kann. 



   Das Lösen der Klinke erfolgt also   völlig, reibungslos,   so dass ein sicheres Ansprechen des Schalters bei der gewollten Drehzahl der   Motorwelle gewährleistet   ist. Die Einrichtung gemäss der Erfindung bietet dabei den Vorteil, dass die Gegenfeder   wesentlich ; schwächer   bemessen werden kann als bisher, und dass bei erhöhter Schnappwirkung ein besserer Kontaktdruck erzeugt wird, weil die Fliehkraft in der   Schliessstellung   des Schalters nur eine kleine Zugkraft der Gegenfeder zu überwinden hat.

   Die Klinke kann, wie dargestellt, als Gewicht ausgebildet sein, das die Kippbewegung der Klinke unterstützt und 
 EMI2.2 
 als Rotationskörper auszubilden, genügt auch die Anordnung von Rasten mit anschliessenden Auflaufflächen für die Rollen an den Klinken in einer der Verteilung der Fliehkraftschalter entsprechenden radialen Anordnung. 



   Bei dem dargestellten Beispiel ist die Klinkenfeder gleichzeitig   Rückzugfeder   für den Schalthebel ;   es ist ohne weiteres möglich, zwei getrennte Federn zu verwenden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Fliehkraftschalter   mit einem unter der Wirkung einer Gegenfeder stehenden'Schalthebel für den beweglichen Kontakt, der in der Offenstellung des Schalters durch eine Klinke verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (h) an ihrem Ende eine Rolle (i) trägt, die durch eine Gegenfeder in 'einer Rast   (r)     eines Sperzkörpers (k)   festgehalten wird und deren Zapfen nur an einer Seite ihres Umfanges in Lagerstellen (s) der Klinke gelagert sind, so dass nach Lösen der Klinke durch das Fliehgewicht des Schalthebels beim Schaltvorgang die Rolle sich aus den Lagerstellen (s) heraus bewegen kann.

Claims (1)

  1. 2. Fliehkraftschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke im Anschluss an die Lagerstellen (s) für die Rollenzapfen Aussparungen (n) und der Sperrkörper (k) eine an die Rast (r) anschliessende Auflauffläche (m) für die Rolle (i) besitzt, auf der die Rolle (i) sich abwälzt, nachdem sie beim Lösen der Klinke mit ihrer Lauffläche über die Kante zwischen Rast (r) und Auflauffläche (m) am Sperrkörper (k) und mit ihren Zapfen über die Kante zwischen ihren Lagerstellen (s) und den Aussparungen (n) der Klinke (h) gekippt ist. EMI2.3 als Gewicht ausgebildet ist, welches ihre Kippbewegung unterstützt und als zusätzliches Fliehgewicht den Kontaktdruck erhöht. EMI2.4
AT115162D 1927-10-03 1928-08-25 Fliehkraftschalter. AT115162B (de)

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AT115162B true AT115162B (de) 1929-11-25

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ID=29276560

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AT115162D AT115162B (de) 1927-10-03 1928-08-25 Fliehkraftschalter.

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