AT114432B - Gobelin- und Gewebemuster-Schablone. - Google Patents

Gobelin- und Gewebemuster-Schablone.

Info

Publication number
AT114432B
AT114432B AT114432DA AT114432B AT 114432 B AT114432 B AT 114432B AT 114432D A AT114432D A AT 114432DA AT 114432 B AT114432 B AT 114432B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
stencil
tapestry
strips
fabric swatch
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Stein
Original Assignee
Otto Stein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Stein filed Critical Otto Stein
Application granted granted Critical
Publication of AT114432B publication Critical patent/AT114432B/de

Links

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gobelin-und Gewebemuster-Schablone. 



   Zum Nachahmen von Gobelin-, Gewebemuster usw. werden Schablonen und Rollapparate benutzt, bei denen entweder zwischen den Ausschnitten, mittels welchen die   Gewebestreifen   nachgebildet werden, Halteteile vorhanden sind, die sich in kurzen Zwischenräumen wiederholen und meist versetzt angebracht sind, oder es werden zur Herstellung von halterlosen Schlitzen Schablonenrahmen benutzt, an welchen mit Abstand und parallel zueinander runde Walzen aus Holz, Gummi, Metall od. dgl. angeordnet sind. Diese Schablonen weisen den Übelstand auf, dass sie durch die runden Stäbe verhältnismässig schwer werden, so dass sie in den Abmessungen gering gehalten werden müssen, weil sich die Schablonen sonst bei   Wand-oder Deckenmalereien schlecht   handhaben lassen und bald eine Ermüdung des Benutzers herbeiführen. 



   Um diesen Nachteil zu beseitigen, werden bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden neuen Schablone an Stelle der massiven Walzen Rohrstreifen benutzt, die mit der gewölbten Seite nach aussen an dem Schablonenrahmen befestigt sind. Da die Rohrstreifen nur ein geringes Gewicht haben, können die Schablonen erheblich grösser hergestellt werden als die bekannten, so dass die neue Schablone nicht so oft verlegt und neu angesetzt zu werden braucht als die bekannte, und die Schablonen verursachen auch infolge ihres geringen Gewichtes keine vorzeitige Ermüdung des Benutzers. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von nach der Erfindung hergestellten Schablonen dargestellt, u. zw. zeigen :
Fig. 1 und 2 eine Draufsicht auf eine Rahmenschablone, bei welcher die die Zwischenräume anzeigenden Teile durch Rohrstreifen gebildet sind, Fig. 3 einen Längsschnitt durch diese Schablone, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Rohrstreifen. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Schablone besteht aus einem Holzrahmen a von vier-oder rechteckiger Gestalt, dessen Innenkanten an zwei sich gegenüber liegenden Stellen zu Schrägflächen b ausgebildet sind, um dem Pinsel eine gute Angriffsfläche unmittelbar an den Kanten b zu schaffen. Der Rahmen a ist hinter den Abschrägungen b mit Rohrstreifen c bespannt, welche parallel zueinander angeordnet sind. Die Streifen c sind mit Abstand angebracht, so dass sie zwischen sich   Zwischenräume   d lassen, welche zur Herstellung der Striche auf der Wandmalerei dienen.

   Die Rohrstreifen c sind von einer beliebigen Breite, ebenso wie auch zwischen den Streifen c beliebig breite   Zwischenräume   d bestehen können, wie es jeweils dem Charakter der herzustellenden Gobelin-oder Gewebemusternachahmung entspricht, so dass die Rahmenschablonen nicht nur in jeder erforderlichen Grösse, sondern auch mit jedem Zwischenraum und jeder Strichbreite herstellbar sind. Die Rohrstreifen haben eine etwas gekrümmte Oberfläche, wovon die eine Seite die Glanzseite, die andere die Mattseite ist. Mit der Glanzseite liegen die Rohrstreifen nach aussen, so dass sie bei der Benutzung der Schablone mit der Glanzseite die Wand berühren. 



  Da die Längskanten der Rohrstreifen dadurch etwas von der Wand abstehen (Fig. 4), kann es nicht zu einem Klexen kommen, wie es sonst geschehen könnte, wenn die Streifen mit ihrer ganzen Fläche an der Wand anliegen würden. 



   Das vorstehend beschriebene Verfahren konnte praktisch bisher nicht ausgeführt werden, weil die dicht nebeneinander laufenden, waagerechten oder schrägen Linien, mit der Hand am Lineal entlang ausgeführt, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würden, so dass die Herstellung einer solchen Wandmalerei grosse Kosten verursacht, wohingegen mit der neuen Schablone die Herstellung der Linien sehnell vonstatten geht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schablone zur Nachahmung von Gobelin-und Gewebemustern, dadurch gekennzeichnet, dass der Schablonenrahmen mit Rohrstreifen bespannt ist, die mit der gewölbten Seite nach aussen an dem Rahmen befestigt sind' EMI2.1
AT114432D 1926-06-29 1927-06-27 Gobelin- und Gewebemuster-Schablone. AT114432B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE114432X 1926-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114432B true AT114432B (de) 1929-10-10

Family

ID=5653810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114432D AT114432B (de) 1926-06-29 1927-06-27 Gobelin- und Gewebemuster-Schablone.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114432B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE814039C (de) Luftzufuehrungsrost
AT114432B (de) Gobelin- und Gewebemuster-Schablone.
DE454154C (de) Schablone zur Nachahmung von Gobelin- und Gewebemustern
DE719772C (de) Strangpresse fuer keramische und andere bildsame Massen
DE814778C (de) Tuervorleger
AT355080B (de) Vorrichtung zum ziehen von markierungslinien
DE3605766A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von strukturen
DE419712C (de) Vorrichtung zur Ausfuehrung von Malertupfarbeiten
DE440837C (de) Verfahren zum Ebnen und Glaetten von Blechen durch Strecken
DE244712C (de)
DE539020C (de) Halter fuer Gardinenleisten
DE537349C (de) Pinselrost
DE211191C (de)
DE822068C (de) Maserdruckplatte fuer Holzmalerei
DE458102C (de) Scheibengardinenanordnung
DE669548C (de) Vorrichtung zum Kraeuseln unvulkanisierter duenner Kautschukplatten
DE867216C (de) Geraet zum Zeichnen und zum sonstigen Buerobedarf
DE808449C (de) Bauelement fuer Metallbauspiel
DE490964C (de) Putztraeger aus einem mit Papier- oder Papplage verbundenen Drahtnetz
AT112136B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen der Farbschicht auf die bei der Herstellung von Kunstmarmor in Anwendung kommenden Glasplatten.
DE534774C (de) Malgeraet zur Herstellung von Strichmustern
AT123775B (de) Schablonen zum Aufschleifen oder Aufbürsten von Querstreifen auf Rohren oder Stangen.
DE1223321B (de) Setzmaschine zum Abscheiden von Erz
DE2428599B2 (de) Lehre zum aufbringen von verputz
DE2245328A1 (de) Zeichengeraet