AT114418B - Verfahren zum Bemustern von Leder. - Google Patents

Verfahren zum Bemustern von Leder.

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AT114418B
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Austria
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leather
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asphalt
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varnish
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Adolf Essler
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Adolf Essler
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    Venamren zttui Joemusteru vou   Leder. 



   Das Färben und Bemustern von Leder in der Weise, dass bestimmte Stellen des Leders von Hand oder mit Maschinen mit   Abdeckungsmitteln   überzogen werden, damit es beim folgenden Farbprozess Mi diesen Stellen keine Farbe aufzeigt, ist an sich bekannt. Als solche Absdeckungsmittel wurden unter mdern vorgeschlagen : Fett, Wachs, Öl, Lacke, Zellulose usw. Lösungen, Schellack, Formaldehydkondensationsprodukte, Metallverbindungen, Verdickungsmittel (die sogenannten Reserven der re. xtilindustrie) usw. 



   Alle diese bekannten Abdeckungsmittel haben Nachteile, welche dadurch gekennzeichnet werden,   dass   z. B. Fette und Öle, zur Abdeckung verwendet, durch die Saugwirkung des Leders die Bemusterungen nicht scharf begrenzt erscheinen lassen und die Abdeckung mit Lacken die Möglichkeit einer leichten Entfernung ohne Beschädigung des Leders   hintanhalten,   ferner Wachs, Schellack und   Verdickungs-   
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 Zelluloselösungen, Formaldehydkondensationsprodukte und Metallverbindungen ihre Nachteile bei der Verwendung als Abdeckungsmittel, indem sie die Handhabung beim Bemustern des Leders erschweren. 



   Gemäss der Erfindung wird als Abdeckungsmittel eine Lösung von Asphalt in passenden organischen Lösungsmitteln verwendet. 



   Die Vorteile dieser Lösung sind, dass dieselbe je nach dem Grade ihrer   Sättigung   mit Feder, Reissfeder, Pinseln oder Schablonen zum   Bemustern   des Leders verwendet werden kann und auf diesem eine elastische, schnell trockenbare Masse bildet, welche, als durchaus   schützendes   Abdeckungsmittel, bei Farbprozessen das Eindringen von Farbflüssigkeiten und Säuren verhindert und nach erfolgter Färbung des Leders durch organische Lösungsmittel, wie z. B. Terpentin, Benzin usw., wieder leicht entfernt werden kann. 



   Beispiel : Leder wird je nach dem Grad seines   Fettgehaltes   mit Spiritus, Benzin oder Terpentin entfettet oder ausgelaugt, mit der rauhen Seite auf ein flaches Brett gespannt und so getrocknet. Es erfolgt sodann das Belegen des Leders mit reinem Asphaltlack in dem Ausmasse des gewünschten Dessins. 



  Zu diesem Zweck wird reiner Asphaltlack in eine   Malschale   gegossen, unter   fortwährendem Umrühren   mit Terpentin vermengt, u. zw. so lange, bis die Flüssigkeit jene Dichte erlangt hat, welche beim Zeichnen mit der   Kugelspitzfeder, Reissfeder oder Malen   mit Pinseln, beispielsweise Schablonieren, ein gleichmässiges   Ausfliessen   gestattet. Für Ornamente eignet sich der Pinsel, für kleine Dessins die Feder und für linierte Muster die Reissfeder, welche je nach den Einkerbungen des Lineals in Wellen-oder gebrochenen Linien zur Anwendung gebracht werden kann. Das Trocknen des Asphaltlackes muss vollständig erfolgt sein, ehe mit der Färbung des Leders begonnen wird. Nun erfolgt die Färbung nach Art und Wahl der Farbenanpassung.

   Als   Färbungsmittel   des Leders können alle Arten von wasserfesten Tuschen, ferner alle   dünnflüssigen   Lederfärbemittel, welche keine asphaltlösliehen Materialien in sich führen, verwendet werden. Das mit Asphaltlack belegte Leder wird mittels Pinsels oder Schwammes mit dem Färbemittel gleichmässig überstrichen bzw. mit Farbe gesättigt oder in derselben gebeizt und nachher getrocknet. Die mit Asphaltlack belegten Teile des Leders   schützen   dasselbe vor dem weiteren Eindringen einer andern Farbe und halten die gezeichneten Stellen in ihrer Farbe frei. Bei mehrfarbigen Mustern wird das Leder nach jeder Färbung mit Asphaltlaek belegt und folgt zum Schlusse die schwarze Farbe. 



   Die Reinigung des Leders vom Asphaltlack erfolgt zum Schlusse mittels Benzin-oder Terpentinbeize. Das so gefärbte Leder wird nach seiner Reinigung gewachst oder lackiert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Bemustern von Leder durch Färben unter Verwendung von Abdeekungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdeckungsmittel eine Lösung von Asphalt benutzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114418D 1929-10-08 1928-09-13 Verfahren zum Bemustern von Leder. AT114418B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080908B (de) * 1956-03-23 1960-04-28 Erwin Glanzberg Dipl Ing Verfahren zum Auf- und Einbringen von Mustern, Bildern, Beschriftungen usw. auf ebene oder geformte Koerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1080908B (de) * 1956-03-23 1960-04-28 Erwin Glanzberg Dipl Ing Verfahren zum Auf- und Einbringen von Mustern, Bildern, Beschriftungen usw. auf ebene oder geformte Koerper

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AT121989B (de) 1931-03-25

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